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Wer genauere Infos zu den Adressformaten sucht (z.B. Unterschied Wrapped- und Native-Segwit), der wird vielleicht im frisch überarbeiteten Wissens-Beitrag auf der Webseite fündig:
Im Artikel heißt es:
Wie der Name schon verrät, lagert man mit Segwit genau diese Daten einfach aus und speichert sie getrennt an anderer Stelle, nämlich nicht im eigentlichen Block, ab.
Allerdings habe ich keine Erklärung gefunden, wo die Segwit Daten gespeichert werden? Im Block ja nicht.
Das wirft die Frage auf: Liegen die Segwit Daten damit noch auf der Fullnode? Oder werden die Daten gar nur temporär gespeichert, z.B für die Dauer eines Lightning Kanals?
Für mich bleibt Segwit ein Rätsel.
Würde mich auch interessieren. Generell eine noch viel tiefere und technische erklärung. Aber eine die man auch ohne kryptographische Kenntnisse verstehen bzw lernen und oder nachvollziehen kann.
Die meisten erklärungen sind entweder nur sehr oberflächlich oder nicht verständlich ohne hoch technisches wissen. Das Problem hier ist dann häufig dass das technische wissen garnicht oder nur unzureichend miterklärt wird.
Doch, die werden schon im Block gespeichert, aber eben nicht im Block unter den alten Regeln. ![]()
Die neuen Regeln definieren einfach, dass ein Block jetzt einen Anhänger hat, von dem die alten Regeln nichts wissen, damit das ganze als Soft Fork funktioniert. Vorhanden sind die Daten bei einer Segwit Node aber natürlich, sie sind Teil vom Block und werden auch komplett gespeichert.
Schade, ich verstehe es immer noch nicht. Wie kann etwas nicht im Block gespeichert werden, aber an ihn angehangen und somit indirekt doch im Block gespeichert werden?
…nach alten Regeln.
also das was vor SegWit „ein Block“ war.
Dein Denkfehler steckt im Begriff „Block“.
„Der Block“ ist kein einzelnes, unveränderliches Datenfeld, sondern ein Format, das durch Konsensregeln definiert wird.
Vor SegWit war dieses Format fest: Header + Transaktionen inkl. Signaturen.
Mit SegWit wurde das Blockformat erweitert: Es gibt weiterhin den alten Blockteil (den alte Nodes kennen) und zusätzlich einen Witness-Anhang, den nur SegWit-Nodes auswerten. Beides zusammen ist der Block nach neuen Regeln.
Alte Nodes sehen nur den alten Teil und denken deshalb: „Die Daten sind nicht im Block.“
Neue Nodes sehen beides und wissen: „Die Daten sind Teil des Blocks, nur in einem separaten Abschnitt.“
Physisch liegen die Witness-Daten also genauso im (neuen) Block wie alles andere.
„Nicht im Block“ heißt also eigentlich „nicht im alten Block(format)“ aber nicht „außerhalb der Blockchain“.
Danke René.
Bedeutet das nicht, dass die neuen Nodes mehr Speicherplatz für den neuen Block benötigen als die alten? Also max 4 MB? Das wäre dann doch eine Vergrößerung der Blocksize (die im Blocksize War abgelehnt wurde)? Was übersehe ich?
genau, die brauchen mehr. Bei der Blocksize-War wollten die Big Blocker einfach den Base-Block vergrößern, also den Block nach alten Regeln. Segwit ist aber nicht nur eine kleine „Vergrößerung“ des Blocks nach neuen Regeln durch das Anhängsel, sondern ermöglicht neue Adressformate, die wiederum Lightning ermöglichen. Mit den alten Adressformaten kann man kein Lightning nutzen. Hätten die Big Blocker den Krieg gewonnen, hätte es erst mal kein lightning gegeben, weil die einfache Vergrößerung des Blocks nach alten Regeln kein Lightning ermöglicht.