Hallo zusammen,
ich verfolge die aktuelle Eskalation am Golf und stelle mir eine Frage, die bisher kaum ein Analyst laut ausspricht: Steht Donald Trump vor der ultimativen Wahl zwischen zwei Systemen, um einen totalen Flächenbrand zu verhindern?
Die Ausgangslage:
Der Iran blockiert die Straße von Hormus und fordert Reparationen sowie eine „Hormus-Maut“. Die zentrale Forderung im Hintergrund: Öl soll nicht mehr in USD, sondern im chinesischen Yuan gehandelt werden. Das wäre der Todesstoß für den Petrodollar.
Trumps Dilemma:
Will Trump eine verlustreiche Bodenoffensive im Iran vermeiden, muss er den Mullahs (und ihren chinesischen Hintermännern) wirtschaftlich entgegenkommen. Doch ein Petro-Yuan wäre ein geostrategisches Desaster – die USA würden die finanzielle Weltherrschaft direkt an Peking abtreten.
Die „Out-of-the-box“-Lösung: Der Petro-bitcoin?
Könnte Trump bitcoin als „neutralen Boden“ akzeptieren, um den Yuan-Sieg zu verhindern? Hier ist die Logik dahinter:
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Schachmatt für China: Wenn Öl in BTC bepreist wird, verlieren die USA zwar ihr Monopol, aber China gewinnt es nicht. bitcoin ist staatenlos. Es gibt kein Pekinger Zentralkomitee, das die Transaktionen kontrolliert - außerdem haben die Chinesen kaum noch Mining Infrastruktur.
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Das Geschenk an die Wähler: Trump hat sich im Wahlkampf als „Krypto-Präsident“ positioniert. Eine nationale bitcoin-Reserve und die Akzeptanz von BTC im Ölhandel würde den Wert(und natürlich auch Kurs) von bitcoin explodieren lassen – ein massiver Wohlstandseffekt für Millionen amerikanischer (und globaler) Anleger. Trump könnte somit vielleicht die MidTerms noch retten.
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Zugeständnis an den Iran: Der Iran nutzt bereits Krypto zur Sanktionsumgehung. Ein offizieller Krypto-Handelsweg wäre ein gesichtswahrender Ausweg für Teheran, um die Blockade der Meerenge zu beenden.
Die dunkle Seite: Was passiert mit den US-Staatsanleihen?
Das ist der kritische Punkt. Wenn die Golfstaaten (Saudis, VAE, Kuwait) kein Öl mehr gegen Dollar verkaufen, müssen sie auch keine US-Staatsanleihen mehr kaufen, um ihre Dollarreserven zu „recyceln“.
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Zinsschock: Wer kauft dann die US-Schulden? Die Zinsen in den USA müssten massiv steigen, um Käufer anzulocken.
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Dollar-Abwertung: Der Greenback würde seine Rolle als alternativlose Reservewährung verlieren.
Glaubt ihr das in Trump-Kreisen “was bitcoin ist oder sein kann” überhaupt verstanden wurde?
Meine These zur Diskussion:
Ist bitcoin für die USA vielleicht das „kleinere Übel“, weil es die chinesische Hegemonie verhindert, während man gleichzeitig die eigene Krypto-Industrie zum neuen Weltmarktführer macht? Ist der „Petro-bitcoin“ der Preis für den Frieden am Golf?
Was denkt ihr? Würden die USA eher einen bitcoin-Standard am Golf riskieren als eine chinesische Vorherrschaft durch den Yuan?
Glaubt ihr das in Trump-Kreisen “was bitcoin ist oder sein kann” überhaupt verstanden wurde?