Cyberangriff auf Pocket Bitcoin: Supportdaten von Kunden abgegriffen

Alle Kunden erhalten die Mail. Da das sehr viele Mails sind, kann es sein, dass noch nicht alle Mails versendet wurden.

Ich halte ihre Kommunikation zumindest für glaubwürdig. Vergleich das mal mit Coinkites Verhalten, da liegen Welten zwischen

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Der nostr nsec von Pocket ist auch betroffen. :face_with_peeking_eye:

Als Vorsichtsmassnahme wurden alle Zugänge zu Support-Kanälen, welche mit dem Helpdesk-System in Verbindung standen einmal inaktiviert und rotiert. Der Nostr nsec ist zwar verschlüsselt, muss aber dennoch als potenziell exponiert angesehen werden, genau.

Dank so toller Gesetze wie DAC8 gibt es früher oder später Leaks aller jährlich gesammelten Transaktionen aus verschiedenen Börsen/Brokern. Oder glaubt einer dass die Systeme der Finanzämter der wachsenden Cybersecurity Bedrohung durch immer stärkere KI Modelle gewachsen sind? Es ist nur eine Frage der Zeit und ob und wann wir von solchen Vorfällen erfahren. Man kann nicht darauf setzen dass die Anschrift in Verbindung mit Bitcoin Käufen ewig vertraulich bleibt. Entsprechende persönliche Sicherheitsmaßnahmen müssen ergriffen werden.

Und es ist nicht wirklich ein Bitcoin Problem. In Osteuropa ist es nicht ungewöhnlich dass die Mafia Leute bei den lokalen Banken hat die dann Informationen über wohlhabende Personen weiterleiten für Schutzgeldeprressung. Insofern sind diese ganzen Fiatdaten mit dem Bankensystem auch fürn Arsch und so wie Westeuropa sich wirtschaftlich und sozial entwickelt fällt das Niveau hier auch.

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Und wann wird’s wohl das erste Cointracking Unternehmen treffen?

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Ich hoffe daß nun ähnlich wie nach dem Coldcard Hack alle anderen Broker und Börsen ihre Systeme auf diese Schwachstellen prüfen werden.

Das wird nichts nützen, da nichts nur in einer Hand liegt. Vieles wird an Dienstleister abgegeben und somit auch die Kontrolle.

Den KYC-Prozess führt Pocket allerdings selbst durch. Falls das noch aktuell ist.

Deshalb erfassen wir nur das, was unbedingt erforderlich ist, und führen alle Verifizierungen vollständig intern auf unserer eigenen Infrastruktur durch.

Keine externen KYC-Anbieter, kein Outsourcing. So haben wir die volle Kontrolle darüber, wie deine Daten verarbeitet, verschlüsselt und geschützt werden.

Habe auch nie KYC bei Pocket gemacht. Letzte Transaktion über Pocket vor 2 Jahren. Trotzdem waren meine Daten noch in der Supportdatenbank.

Es war eine Supportdatenbank. Meine Daten hätten in ein Archiv gemusst.

Aber der folgende Satz bedeutet, dass die Daten auch geleaked wurden, oder? Oder schreibt ihr das allen Kunden, also auch denjenigen die nicht betroffen sind?

„Da deine E-Mail-Adresse offengelegt wurde, sei bitte wachsam gegenüber raffinierten Phishing-Versuchen und Nachrichten, die so aussehen, als kämen sie von Pocket Bitcoin. Möglicherweise sogar unter Bezugnahme auf genau diesen Vorfall, die darauf ausgelegt sind, überzeugend und dringend zu wirken.“

Jede Kommunikation, die du direkt mit unserem Support-Team über Telegram, WhatsApp oder per E-Mail geführt hast, muss nach aktuellem Kenntnisstand als offengelegt betrachtet werden.

Dazu gehören auch sämtliche übermittelten E-Mail-Anhänge sowie deine Telegram- und WhatsApp-Kontaktdaten.

Wir sind jedoch weiterhin dabei, das vollständige Ausmass des Vorfalls zu ermitteln. Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist und weitere bestätigte Informationen vorliegen, werden wir entsprechend darüber informieren.

Wir informieren zudem sämtliche unserer Kunden über diesen Sicherheitsvorfall.

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Korrekt, das ist nach wie vor aktuell. Den KYC-Prozess führen wir selbst durch. Wir verwenden weder einen externen KYC-Anbieter noch lagern wir diesen Prozess aus. Die eingereichten Dokumente werden ausschliesslich von unseren eigenen Mitarbeitenden geprüft.

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Bei den großen Börsen ist das Hauptproblem eher Social Hacking.

Telegram → rausschmeißen (sowieso schei…)

WhatsApp → wechseln zu Threema, Signal, Simplex,…

E-Mail → Löschen

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Hacker interessieren sich naturgemäss für Datenbanken. Die abgegriffenen Informationen werden danach methodisch abgearbeitet. Abgesehen davon das man heutzutage bei jedem Anmelden irgendwo im Space mit „Leaks“ rechnen muss, erfordert ein konsequentes Handeln. Eine der einfachsten Dinge ist das Angeben von Alias Mail Konten. Klarnamen und Adressen vermeiden so gut es geht. Aber auch hier, wir hängen seit Jahren am Netz, jeder hat seine Spuren hinterlassen.

Die KI gibt dem Ganzen einen zusätzlichen Schub. Beide Seiten werden ihre Strategien anpassen müssen. Anbieter sich neu aufstellen und alles selbst mit der KI durchleuchten. Konsumenten sich eigene Strategien aneignen. Hardcore Privacy Ikonen wie Assange, der mit Wegwerf-Sims und was weiss ich, oder Snowden, zeigen auf, dass letztlich sich nur S.N. entziehen konnte.

Leider habe ich damit schlechte Erfahrungen gemacht. Solche Email Aliase werden bei vielen Anbietern schon bei der Registrierung nicht akzeptiert. Was aber noch schlimmer ist, bei vielen geht das durch und erst später wird der Account durch nachgelagerte Prüfungen einfach wegen einer solchen Email Adresse gesperrt. Und dann muss man hoffen dass sich der Support meldet und man das irgendwie lösen kann. Was mir bisher nicht gelungen ist. Für Newsletter Anmeldungen ist das ganz ok. Aber ich würde keine seriösen Accounts damit erstellen.

Achja wenn mit dieser Alias Email Adresse auch die Handynummer im Account verifiziert ist, dann viel Spaß beim Versuch mit einer richtigen Email Adresse einen neuen Account zu erstellen :smiley: Das geht dann nämlich manchmal auch nicht weil die die Handynummer zusätzlich blocken. Mega nervig, wenn man dann keine neue Handynummer auftreibt kann man den Dienst schlichtweg nicht mehr nutzen. Leider alles schon passiert und extrem ärgerlich. Sind so Fälle da will man manchmal mit der Faust in den Monitor schlagen :sweat_smile:

Emails sind halt Dinosaurier des Internets. Und weil das so massiv missbraucht wird von Bots und unerlaubten Doppelaccounts, gibt es viele überzogene Maßnahmen das einzudämmen.

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Ja klar, hatte es diesbezüglich unklar beschrieben. Alias Mails sind bei mir schon fast täglich im Einsatz. Selbstverständlich mit irgendwelchen Pseudonamen. Keine Phone, Adresse usw.

War grad vorhin beim Arzt. Da läuft alles über Klarnamen usw. Wenn dort ein Leak entsteht & Bitcoin Patienten „exposed“ werden „Depression wegen Passphrase Vergessen“ dann geht’s ab. :grinning_face:

Es gibt auf der Pocket Webseite seit Montag ein Update zum Sicherheitsvorfall.

Bei 291 Kunden sind mehr als die bisher bekanntgegebenen Daten abgeflossen.
Bis hin zu

für Transaktionen verwendete Bitcoin-Adressen, Kopien von Ausweisdokumenten und Unterlagen zur Herkunft der Geldmittel

Diese Kunden wurden bereits darüber informiert.

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Plus:

  • Banküberweisungen mit Namen und Wohnadressen
  • IBAN der betroffenen Kunden

Ich sag nur: WTF!1!eins