vor gut einem halben Jahr war ich mit meiner „Raspi-Wallet-Strategie“ einmal metaphorisch ziemlich blöd gegen die Wand gelaufen, so blöd, daß es mir peinlich war und ist. Zunächst habe ich einen Kanal „geforceclosed“. Kurze Zeit später, die „Sperrfrist“ lief noch, habe ich versucht, über Closeall, Cashout und Repair/[irgendwas] eine neue Wallet aufzusetzen, das hatte bisher immer klaglos geklappt ohne „Scherereien“. Raspi bot mir an, meine Wallet-Daten zu komprimieren. Das habe ich getan, ich muß aber dann einmal zuviel und zu schnell [Enter] gedrückt haben. Jedenfalls hatte ich am Ende KEINE Sicherungskopie gespeichert. :’(
Ich blieb (zunächst) ruhig. Entweder, die Satoshis kommen an oder sie liegen noch unter der alten Seedphrase, dachte ich mir in meiner jugendlichen Unbekümmertheit. Sie kamen nicht an. Wenn ich versuche, die alte Wallet mit der (gegen alle Sicherheitsempfehlungen gepeicherten) Seedphrase zu öffnen, meckert Raspi, das sei keine Seedphrase oder nicht die korrekte.
Nun, ich bin ein fast amtlich beglaubigter Sicherheitsschlamper. Deshalb geschieht mir das alles ganz recht. Aber irgendwie muß man doch an die verdammten Satoshis herankommen können. Wenn sie nicht an meine neue Wallet ausgeliefert wurden, müssen sie doch noch auf der alten sein, oder? Es geht um immerhin fast 0,15 BTC (≈ €UR 15.000).
StatusCode.UNKNOWN
lnd-wallet-seed lnd.initwallet.py seed returned error /home/admin/config.scripts/lnd.initwallet.py seed mainnet ... --> RPCError InitWallet + word down isn't a part of default word list (index=4)
Du meinst, ich starte Bluewallet, lege eine neue Wallet an und versuche, ihm den über Konsole + Raspi NICHT funktionierenden Seed unterzumogeln? So etwas hatte ich schon einmal über Eletrum erfolglos versucht. Ich teste es nun (trotz mangelhaftem Optimismus) jetzt auch mit Bluewallet. Danke für den Tip.
…„No wallets were found.“
Meint Ihr, daß Repair/Repair-LND/Reset-LND die alte Wallet als „nicht existent“ markieren kann? Hätte doch ein „High Performance Cheater“ meine Datei e***.seed durch meine Telekom-Firewall hindurch manipulieren können sollen? Es ist mir echt schleierhaft.
Such deine alte Node bei Amboss.space und wähle sie aus.
Geh dort auf “Closed Channels” und such den Kanal um den es geht. Klick dort auf “Channel ID”.
Nun siehst du die Infos zu dem Kanal. Klicke dort auf die “Closing Transaction”.
Jetzt sollte sich ein neuer Tab mit mempool.space geöffnet haben. Du siehst dort die Kanalschließungs-Transaktion.
Schaue nun bei den Outputs der Transaktion. Dort sollten zwei Zieladressen stehen. Eine davon ist deine, die andere die von deinem Kanalpartner. Wenn du noch weißt wie viele Sats etwa auf deiner Seite waren in dem Kanal, sollte es leicht sein herauszufinden, welche der beiden es ist.
Jetzt kannst du schauen, ob die Sats noch drauf sind. Das wäre schon mal ein erster guter Schritt.