Das freut mich für Sie. Dann haben Sie eine kompetente Anwältin. Was ich von meinem Anwalt nicht behaupten kann. Eine Fahne im Wind nennt man das heutzutage glaube ich . Der wollte unbedingt die Beratungsgebühr in Höhe von 250€ kassieren. Hat mich persönlich zum Gespräch eingeladen, obwohl ich ihm am Telefon den Sachverhalt geschildert habe. Trotzdem wollte er nochmal persönlich mich sehen. Ja nach den 250€ die er Kassiert hat wollte er nichts mehr von dem Fall wissen. Jetzt warte ich mittlerweile schon über 3 Monate auf die Entsperrung meines Kontos. Die Schlichtungsstelle ist auch mittlerweile soweit einen Schlichtungsvorschlag zu machen. Mal sehen wie das ganze endet.
Tatsächlich sperren die sehr sehr häufig obwohl die C24 Bank eine relativ sehr kleine Bank ist, gehen prozentual gesehen am meisten Verdachtsmeldungen und sperren von ihr aus. Sogar bei 50€ zum Geburtstag von Oma Hildegard machen die keinen halt vor sperren
Oh man, seit drei Monaten gesperrt? Mit welchem Grund? Ich habe die BAFIN angeschrieben, die haben sich sogar innerhalb einer Woche gemeldet, was man von der Schlichtungsstelle nicht behaupten kann. Ja meine Anwältin hat ordentlich Druck ausgeübt auf die C24. Und denen auch nochmal klar gemacht, dass bei Geldwäsche-Verdacht das Konto innerhalb von 3 Tagen wieder freigeschaltet werden muss. Aber was die fristgerechte Kündigung jetzt soll, keine Ahnung. Ich vermute, daß die mein Konto beobachten und das ja jetzt so gut wie still steht. Die letzte Transaktion geht morgen ab und dann ist Schluss.
“Interne routinemäßige Sicherheitsprüfung”. Das ist der Grund! Kundenservice sagt mir am Telefon die wissen nicht mehr. Nur die Fachabteilung weiß das. Die Fachabteilung will sich seid August bei mir melden schafft es aber jedesmal nicht. Vermutlich die Telefonrechnung nicht bezahlt und deshalb können die mich nicht anrufen . Bei mir hatte sich die BaFin auch nach einer Woche gemeldet aber die haben nichts gemacht, was positiv sich auf meine Kontosperre ausgewirkt hat. Ja solche Anwältin habe ich mir auch gewünscht, aber habe leider eine Niete gezogen. Es lohnt sich für mich jetzt nicht mehr einen Anwalt zu nehmen, bevor die Schlichter zu ende gekommen sind mit dem Schlichtungsverfahren, sonst würde ich gerne nochmal einen anderen Anwalt ausprobieren. Vielleicht mags du mir sagen, welche Anwältin bei dir das war? Dann könnte ich nach dem Schlichtungsverfahren immer noch zum Anwalt gehen. Gerne auch privat wenn du es nicht öffentlich teilen möchtest.
wie läuft das eigentlich von Seiten C24 dann ab wenn das Konto deswegen gesperrt wird? Sperren die das, frieren das Geld ein und das wars? Und man muss sich selbst darum kümmern? Oder leiten die das an irgendwelche Behörden weiter von denen man dann Post bekommt und evtl schwierigkeiten kriegt oder eine Konto Entsperrung erwirken kann bei Erklärung?
Hatte sowas ähnliches mit Paypal. Da wurde mein Konto auch gesperrt und konnte aber nach 180Tagen meine 200Euro zumindest wieder abbuchen. Konto blieb trotzdem gesperrt.
Bin auf der Suche nach einer neuen Bank und fand das c24 kontomodell erstmal ganz gut. Hätte dann auch vor mein ganzes Erspartes umzuüberweisen.
Hier nochmal die Empfehlungen weiter oben, die sich auch mit meinen Erfahrungen decken: Niemal den Online- und Neobanken sein gesamtes Erspartes anvertrauen! Bevorzuge eine klassische Filialbank, am besten die lokale Sparkasse. Da kannst du im Fall von Problemen anrufen oder hin gehen und mit Menschen aus deiner Gegend reden.
Ich gehe sogar soweit, dass ich mein Sparkassenkonto niemals mehr her geben würde - ich tat das schon mal in Richtung Commerzbank wegen lächerlicher 70 Euro Prämie, was dann jede Menge Probleme nach sich zog.
Ebenso würde ich meine etablierte Geschäftsbeziehung zur Sparkasse niemals mit Krypto-Investments „kontaminieren“, solange die Welt so ist, wie sie ist. Dafür habe ich ein weiteres Konto bei einer großen „Online-Bank“, wo ich neben allen Bitcoin-bezogenen Überweisungen auch noch einige Sparpläne in Sachen Aktien und etwas Tagesgeld laufen habe, damit man mich dort nicht als „Kunde non grata“ gleich vor die Tür setzt.
Wer billig kauft, kauft zweimal, hat meine Omma immer gesagt…
Hab gelesen, die Bank muss nach 3tagen das konto auch wieder freigeben wenn die fiu keine weiteren sachen hat. Heißt das, wenn die das konto nach 3tagen nicht freigeben, kriegt man Probleme? Hatte das bei meiner jetzigen Bank mit Filialen in fast jeder Stadt noch nie.
Ich weiß nicht wie die C24 Bank das bei anderen Kunden gemacht hat, ich kann halt nur berichten, wie das bei mir abgelaufen ist. Bei mir hat sie mein Konto gesperrt und mein gesamtes Vermögen was dort war eingefroren und das war’s mehr haben die nicht gemacht. Weder haben sie das weitergeleitet an Behörden noch haben sie mich kontaktiert. Erst nachdem ich Druck aufgebaut habe aber massiven Druck durch verschiedene Behörden, hat die C24 Bank nachträglich das an die FIU weitergeleitet, um sich aus der Schillinge zu ziehen. Die Probleme sind der BaFin bekannt und da wird auch schon interagiert. Jetzt bleibt einem nichts anderes übrig als zu warten. Anwalt und klagen bringt in diesem Fall jetzt gar nichts, weil solange ein Ermittlungsverfahren läuft, Kann kein Konto entsperrt werden, ist eine miese Sache, weil unser System so aufgebaut ist. Es schützt nicht den normalen Bürger. Um ein oder zwei kriminelle zu finden, bestraft man unschuldige Menschen wenn es sein muss auch 1000 für ein Kriminelllen, so ist unser System aufgebaut. C24 würde ich generell die Finger von weg lassen. Ist nur meine persönliche Empfehlung.
Ja, grundsätzlich ist es richtig die Bank muss nach drei Tagen entsperren, aber sie tut es nicht und von alleine wird sie so oder so nichts tun, das bedeutet man muss Sie zwingen. Ich habe es durch Behörden versucht aber dadurch dass bei Behörden ihr Augen Merkmal irgendwo anders draufliegt, hat die Bank nicht entsperrt, sondern eher nachträglich, um Probleme mit der BaFin zu vermeiden eine Geldwäscheverdachtsmeldung getätigt. Ich habe zwar Schadensersatzansprüche die ich geltend machen kann. Bringt mir im Endeeffekt aber auch nichts, weil mein Konto immer noch gesperrt bleibt. C24 ist keine seriöse Bank, die haben keine Ahnung von Bankprozessen und schon gar nicht, was Kundenzufriedenheit bedeutet, bei denen ist nicht der Kunde König. Diesen Satz kennen die garnnicht.
Mein Konto wurde gesperrt, nachdem Anfang Juli ein größerer Betrag aus einem Autoverkauf einging, den ich dann genutzt habe, um auf Kraken Bitcoin zu kaufen.
Darauf wurde der Restbetrag zu den Autokäufern unrechtmäßig zurückgeschickt. Ein Teil wurde mir von den Käufern wieder erstattet (zur VR-Bayern-Mitte, die dann 2 Wochen später auch das Konto schloss).
Für den Differenzbetrag habe ich einen Mahnbescheid gegen die C24 Bank erwirkt, der dann fristgerecht bezahlt wurde. Der genaue Ablauf ist dem anderen Thread entnehmbar.
Jetzt knapp 5 Monate später wurde ich von der Kripo vorgeladen, weil die C24 schon zuvor mehrfach Geldwäscheverdachtsanzeigen gestellt hatte.
Das passiert wohl automatisch, wenn das Konto nur für Bitcoin-Transaktionen und Überweisungen zu anderen eigenen Konten (die ich nicht “kontaminieren” wollte, wie @anon88105705 das so schön bezeichnet hat) verwendet wird.
Der Kripobeamte war sichtlich erstaunt über das Vorgehen der C24 Bank und der “Anschwärzung” bei der VR-Bayern-Mitte, die dann ebenfalls zur Kündigung führte und er gab mir recht, dass wohl viel zu viel und zu schnell gemeldet wird. Aber sein Job ist es halt zu ermitteln und nicht die grundsätzliche gesetzlichen Grundlagen dafür in Frage zu stellen.
Traurig, dass man sich darüber Gedanken machen muss, wie man sich verhalten soll, um möglichst keine bankinternen Risikomomente zu triggern, selbst wenn man nie etwas Illegales macht.
Angeleiert hat das die C24, durch mehrfache Geldwäscheverdachtsanzeigen, da ich wie folgt vorgegangen bin:
Kraken → Euro → C24 → anderes eigenes Konto von dem Miete, Versicherung, Krankenkasse, Kreditkarten usw. abgeht (um eben die oben angesprochene “Kontamination” zu vermeiden).
Dieser Vorgang wurde von der C24 mehrfach als “Scheinbares Durchlaufkonto, daher Verdacht auf Geldwäsche” gemeldet, bevor dann das Konto endgültig geschlossen wurde, nachdem der Autoverkauf (Geldtransfer in anderer Richtung eigentlich, also Käufer → C24 → Kraken) durch war.
Alles ohne mich jemals zu kontaktieren.
Der Kripobeamte war ebenfalls sichtlich überrascht über diese Vorgänge, was natürlich auch alles Kalkül sein könnte und da man ja eigentlich generell nicht mit der Kripo sprechen sollte, ohne sich vorher rechtlich beraten zu lassen, ist natürlich Vorsicht angebracht, aber ich habe mich da bei meiner Aussage auf die Tatsachen beschränkt, von daher sollte das schon alles gut sein und das Verfahren hoffentlich sehr bald eingestellt werden.
Unangenehm für alle Beteiligten ist es dennoch (die Kripo hat meinen Vermieter angerufen, weil das Einschreiben der Staatsanwaltschaft nicht zugestellt werden konnte, da wir im Urlaub waren, usw.).
Meinst du es gibt irgendeine Möglichkeit so einen Geldwäscheverdacht zu verhindern, da solche Durchlaufkonten ja wie du sagst nicht nur für Geldwäsche verwendet werden sondern auch ein hilfreiches Tool sind um seinen Geldfluss zu strukturieren.
Ist nicht so ganz einfach, weil die Banken ja nicht kommunizieren, was sie “stört”, bzw. woran sie einen Geldwäscheverdacht festmachen und dies inzwischen vermutlich häufig durch Algorithmen automatisch passiert.
ChatGPT meint Folgendes könnte helfen, als Low-Risk-Kunde gesehen zu werden:
Mit Debitkarte Ausgaben bezahlen
Daueraufträge/Lastschriften für Miete, Versicherung usw.
Monatliche “Auszahlung” von Börsen, die wie regelmäßiges Einkommen aussehen
Keine häufigen Überweisungen auf andere eigene Konten
Keine häufigen, kleineren Börsenauszahlungen, die wie “Smurfing” aussehen
Schon ziemlich dämlich, dass man sich über sowas überhaupt Gedanken machen muss.
Wenn ich das zu Ende denke, dürfte das Wirksamste sein, sich mit Bitcoin komplett von der Fiat-Welt zu lösen: Nur das an Bitcoin haben und halten, was man im Vertrauen auf eine Zukunft mit BTC auch in Bitcoin „gebrauchen“ kann. Kein Umrechnen in Fiat mehr, dementsprechend können einem auch die Wechselkurse egal sein.
Problematisch ist ja nur die Schnittstelle zwischen Bitcoin und Fiat.
Es wäre also besser, in diesem Jahr mit dem Stacken aufzuhören, bevor ab 01.01.2026 die totale DAC8-Kontrolle bis hinunter zum letzten Satoshi in der EU beginnt. Vielleicht ist es sogar sinnvoll, seine Konten bei Börsen und Brokern sowie Cointrackern zu löschen?
Wenn ich das zu Ende denke, komme ich genau zum Gegenteil.
Ich halte nur noch in Schrottfiat, was ich unbedingt brauche und stacke härter als je zuvor.
99% meiner Ausgaben tätige ich inzwischen über Debitkarten, die direkt von diversen Börsen angeboten werden (Bybit, Kucoin, Nexo, Krak) um so jegliche Kontobewegung zu minimieren (was natürlich dem widerspricht, was ChatGPT vorschlägt, um “ein guter Bankkunde” zu sein).
Zudem Bankkonten und Wohnsitze außerhalb der EU. Aber das muss jeder selbst wissen, wie weit er das Spiel mitspielen will.