Buy the fu**ing Dip NOW

Ich glaube irgendwas Positives von der SEC

Auf jeden Fall ist heute ein Crypto-meeting im weißen Haus mit Donald + SEC + CFTC. Sehen wir gerade wieder ein paar Insiderkäufe?

Ne, sicherlich ein Short Squeeze.

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Vielleicht hat es was mit der Einschätzung von Blackrock zu tun.?

…ich denke, es wird aktuell aber genauso schnell wieder dahingehen, wo wir die ganze Zeit waren…

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Du bist ganz schon Optimistosch oder wie das heißt. Könnte nächste Woche auch 30 000 sein. Wer weiß…

da würde ich mich persönlich sehr freuen, von mir aus auch auf 10.000 so die nächsten 2 Jahre. :wink: Will ordentlich staken. :smiling_face_with_sunglasses:

Da haben wir es.

Vor zwei Tagen noch ein hübsches Sümmchen reingeworfen :grin: :money_with_wings:

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Hab ich eigentlich den Dip verpasst :grinning_face_with_smiling_eyes: :winking_face_with_tongue:

Laut diversen Nasen hier im Forum fallen wir doch nochmal auf 40k oder gar 10k. Also keine Panik :smiling_face_with_sunglasses:

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bei mir wurde der wöchentliche Kauf (leider) heute ausgeführt, bin aber noch ganz entspannt unterwegs. :smiling_face_with_sunglasses:

Super Kurs oder. Da kann von doch noch von Buy the Fucking Dip sprechen oder

Zufall?

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ihr seid zu spät Jungs der Dip ist schon durch

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Also für mich sieht das immer noch sehr günstig aus :slight_smile:

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Jo Leute .. wollt’s nur nochmal hervorholen :grin: :victory_hand:

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Die 50k kommen denke ich ziemlich sicher immer noch, letztendlich wurden nur die Shorts liquidiert.

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Was muss denn passieren dass das noch kommt?

Ich denke es ist eher unwahrscheinlich

Bitcoin ist kein Glaubenssystem und auch kein Orakel für den nächsten Kurs, sondern ein Werkzeug, dessen Eigenschaften man bereits praktisch in sein Leben integrieren kann.

Ich erinnere mich noch gut an die Phase Ende 2022, als viele überzeugt waren, Bitcoin würde noch auf 10.000 Dollar fallen. Und das gleiche Spiel sieht man später wieder bei denjenigen, die irgendwann gesagt haben: „Bitcoin geht nie wieder unter 100.000.“ Für mich ist das immer wieder dasselbe Muster. Der Mensch nimmt eine Momentaufnahme und macht daraus eine Prognose über die Zukunft. Fällt Bitcoin stark, wird plötzlich die aktuelle Richtung in die Zukunft verlängert. Steigt Bitcoin stark, passiert genau das Gegenteil. Dann wird aus dem aktuellen Kurs ebenfalls eine scheinbare Gewissheit. Ich finde das eigentlich viel interessanter als die Frage, wer am Ende mit seiner Kursprognose recht hatte. Denn wenn ich Bitcoin nur über den Preis betrachte, bin ich automatisch dazu gezwungen, ständig auf Bitcoin zu reagieren. Dann entscheidet der Kurs darüber, wie ich mich fühle, was ich denke und was ich als Nächstes tue.

Wenn Bitcoin fällt, bekomme ich Angst. Wenn er steigt, bekomme ich FOMO. Wenn er seitwärts läuft, suche ich nach dem nächsten Ereignis, das endlich wieder Bewegung bringt. Dann benutze ich Bitcoin irgendwann nicht mehr als Werkzeug, sondern Bitcoin benutzt mich. Genau deshalb ist meine Betrachtung von Bitcoin eine andere.

Wenn ich Bitcoin als überprüfbare Knappheit betrachte, wird für mich der kurzfristige Preis viel weniger wichtig. Dann interessiert mich nicht nur, ob Bitcoin heute bei 50.000, 100.000 oder 200.000 steht, sondern welche Eigenschaften dieses System grundsätzlich besitzt und welche Probleme dadurch gelöst werden können. Und ich lebe diese Realität für mich bereits. Ich muss dafür nicht erst ein Buch gelesen haben, das mir erklärt, was Bitcoin vielleicht irgendwann sein könnte. Ein Buch kann mir Gedanken und Perspektiven geben, aber irgendwann muss ich selbst entscheiden, was davon für mich tatsächlich Bedeutung hat. Deshalb sehe ich Bitcoin auch nicht als etwas, an das ich glauben muss. Ich muss nicht glauben, dass Bitcoin morgen steigt. Ich muss nicht glauben, dass Bitcoin in zehn Jahren einen bestimmten Preis erreicht. Und ich muss schon gar nicht glauben, dass Bitcoin die Welt retten wird.

Ich kann bestimmte Eigenschaften verstehen, überprüfen und dann selbst entscheiden, ob und wie ich sie in meinem Leben nutzen möchte. Das verändert auch meine Beziehung zum Kurs. Wenn Bitcoin fällt, ist das zunächst einmal eine Information über den aktuellen Marktpreis. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn Bitcoin steigt, ist es ebenfalls eine Information. Ich muss daraus nicht automatisch eine Handlung ableiten. Hier kommt für mich der Unterschied zwischen einem Werkzeug und etwas, das mich benutzt. Ein Werkzeug sollte mir dienen. Wenn ich einen Hammer benutze, entscheide ich, wann ich ihn brauche und was ich damit mache. Ich stehe nicht morgens auf und frage den Hammer, was ich heute tun soll. :grinning_face_with_smiling_eyes: Bei Bitcoin sollte es für mich genauso sein. Ich entscheide, welchen Zweck Bitcoin in meinem Leben erfüllt. Wenn ich beispielsweise jeden Monat einen bestimmten Betrag Bitcoin verkaufe, weil ich dieses Geld in diesem Monat für mein Leben brauche, dann benutze ich Bitcoin als Werkzeug. Ich habe vorher entschieden, welche Konsequenz ich eingehe. Ich weiß, dass ich dadurch möglicherweise nicht den perfekten Höchstkurs erwische. Das nehme ich bewusst in Kauf. Dafür muss ich nicht jeden Monat neu versuchen, den Markt zu erraten. Ich muss nicht bei jedem Kursanstieg nervös werden, weil ich vielleicht zu früh verkauft habe, und ich muss bei einem Kursrückgang nicht panisch werden, weil ich vielleicht zu spät verkauft habe. Die Entscheidung steht bereits vorher fest.

Ich benutze Bitcoin, Bitcoin bestimmt nicht meinen Alltag. Und genau dieses Prinzip sehe ich auch bei ganz normalen Dingen im Leben. TikTok, YouTube Shorts oder andere Formen der Unterhaltung sind dafür ein gutes Beispiel. Ich will überhaupt nicht behaupten, dass das schlechter oder besser ist. Wenn ich mich bewusst hinsetze und sage: „Ich möchte jetzt 30 Minuten abschalten und mir Videos anschauen“, dann benutze ich dieses Medium als Werkzeug zur Unterhaltung. Wenn ich aber eigentlich nur fünf Minuten schauen wollte und zwei Stunden später immer noch scrolle, weil der nächste Reiz automatisch auf den nächsten folgt, dann hat sich das Verhältnis verändert. Dann benutze ich nicht mehr unbedingt das Werkzeug, sondern das Werkzeug benutzt meine Aufmerksamkeit. Genau dasselbe kann bei einem Smartphone passieren. Ich kann es bewusst benutzen, um jemanden anzurufen, etwas nachzuschauen oder eine Reise zu organisieren. Aber wenn ich bei jeder kleinen Pause automatisch danach greife, ohne überhaupt darüber nachzudenken, warum ich es gerade tue, dann habe ich irgendwann nicht mehr entschieden, das Smartphone zu benutzen. Das Smartphone hat gelernt, meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch ein Auto kann zu so einem Beispiel werden. Ein Auto ist ein unglaublich nützliches Werkzeug, wenn ich bewusst entscheide, wann ich es brauche und wohin ich damit fahren möchte. Wenn ich aber irgendwann jeden Weg mit dem Auto fahre, obwohl ich ihn problemlos zu Fuß gehen könnte, und meinen gesamten Alltag danach ausrichte, dann hat sich das Verhältnis ebenfalls verändert. Das Auto dient dann nicht mehr nur meiner Mobilität sondern es beeinflusst zunehmend, wie ich überhaupt lebe. Und genau diese Unterscheidung finde ich viel spannender als die Frage, ob Bitcoin, TikTok, Gaming, Smartphones oder Autos nun „gut“ oder „schlecht“ sind. Es geht darum, wer wen benutzt.

Ich möchte bewusst entscheiden, wann ich ein Werkzeug einsetze, warum ich es einsetze und welche Konsequenz ich dafür akzeptiere. Das bedeutet nicht, dass ich jede Entscheidung perfekt treffen muss. Es bedeutet nur, dass ich möglichst nicht einfach auf den nächsten Reiz (Kurs) reagieren möchte. Denn genau dieses ständige Reagieren sehe ich bei sehr vielen Menschen: Der Kurs bewegt sich – man reagiert. Eine Schlagzeile erscheint – man reagiert. Eine Werbung kommt – man kauft. Eine Benachrichtigung erscheint – man schaut aufs Handy. Ein Short endet – das nächste läuft. Ein anderer Mensch äußert eine Meinung – man muss sofort darauf antworten. Und irgendwann besteht ein großer Teil des Lebens nur noch aus Reaktionen auf Dinge, die von außen kommen.

Für mich beginnt Selbstbestimmung genau an der Stelle, an der zwischen Reiz und Reaktion wieder ein kleiner Raum entsteht. Ein Moment, in dem ich mich fragen kann: „Will ich das gerade wirklich oder reagiere ich nur darauf?“ Und das ist für mich auch der Unterschied bei Bitcoin. Ich möchte nicht den Kurs beobachten und mich von ihm durch mein Leben treiben lassen. Ich möchte Bitcoin in mein Leben einordnen und ihm einen bestimmten Zweck geben. Wenn ich ihn irgendwann für etwas brauche, verkaufe ich. Wenn ich ihn halten möchte, halte ich. Wenn sich meine Überzeugung verändert, ändere ich meine Entscheidung. Aber nicht, weil irgendeine Kerze auf dem Chart mir gerade sagt, was ich fühlen oder tun soll. Bitcoin ist für mich ein neutrales Werkzeug. Und ein Werkzeug bleibt nur dann ein Werkzeug, wenn ich selbst entscheide, wofür ich es benutze.

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