Bücher über Bitcoins frühe Zeit bzw. Geschichte

Hallo liebe Hodler,

Es gibt ja unzählige Bücher mittlerweile, die sich mit Bitcoin, Blockchain und der ganzen Technologie beschäftigen. Die wichtigsten hierzu habe ich bereits gelesen.

Was mich nun extrem interessiert wären Bücher die sich mit der Geschichte von Bitcoin bzw. bestimmten Zeitabschnitten in der Phase von Bitcoin bis heute befassen. Welche Bücher kennt ihr hierzu?

Bereits gelesen habe ich:

  • Bitcoin Billionaires (Die Biografie der Winklevoss Twins in der Bitcoinszene)
  • The Blocksize War (Sehr gutes Buch über Bitcoins Zeit von 2015 bis 2017/18 rund um die damals allgegenwärtige Blocksize Debatte aus welcher dann letztendlich Bitcoin Cash hervorging)
  • The Book of Satoshi (Eine Zusammenfassung aller wichtigsten Posts und Antworten von Satoshi übersichtlich aufbereitet)

Würde mich sehr freuen, wenn jemand von euch noch weitere Bücher kennt, in denen es (zumindest teilweise) auch um die vergangenen Tage von Bitcoin geht.

Danke schonmal im Voraus und beste Grüße!

So lang ist Bitcoins Geschichte ja noch nicht und sofern ich weiß, hast du mit Book of Satoshi und Blocksize Wars auch bereits die Wesentliche rund um die Geschichte gelesen.

Wenn du etwas weiter ausfächern möchtest, kann ich dir „When money dies“ empfehlen. Das lese ich momentan und man muss kein Ökonom sein um es zu verstehen… es befasst sich mit den Auswirkungen der Hyperinflation der Weimarer Republik und ist wirklich spannend geschrieben! Es scheint, dass es auch ein gutes Starterbuch in Richtung Österreichischer Schule ist. Ich würde gerne danach Human Action von Mises lesen.

Hast du das Buch: Bullish Case for Bitcoin gelesen?

Die Grundlage zu dem Buch war der gleichnamige Artikel, hier:

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Ja ich dachte mir bereits, dass ich mit den genannten Büchern den Großteil schon abgedeckt habe. Bullish Case habe ich den Artikel bereits gelesen, das Buch habe ich mir gespart, da ich denke, dass es nur der Artikel in Buchformat ist?

„When money dies“ steht auch noch auf der Liste. Ich habe selbst Wirtschaft studiert und befasse mich selbst immer mehr mit der österreichischen Schule der Ökonomie. Sehr interessant (oder eher traurig), dass ich selbst sehr vieles was einem in der Uni beigebracht wurde als teils fragwürdig erachte, wohingegen die österreichische Schule hier zumeist einen meiner Meinung nach besseren (kann man richtig sagen?) Ansatz fährt.

Lese gerade noch „Der Preis der Zukunft“ von Jeff Booth. Hatte es schon auf englisch als Hörbuch und fand es kein gutes Buch. Da es aber irgendwie so viele „feiern“ hab ich es mir nun nochmal in deutsch geholt und schaue, ob es dabei eher am englischen lag und ich es jetzt doch besser finde.

Beste Grüße!

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Das Buch soll tatsächlich auf den Artikel aufbauen… ich hab es selbst noch nicht gelesen aber fand den Artikel so großartig, dass ich das Buch auch lesen werde.

Kannst ja mal dann schreiben, wie es für dich war. Die Sicht eines Wirtschafters ist immer gut bei solchen Büchern.

Ja, ich weiß glaube ich was du meinst. Es ist schwer die ÖS in richtig oder falsch, besser oder schlechter einzustufen, weil die Ansätze bzw. das Menschliche dahinter meist nicht 100% rational begründbar sind.

Ohne mich selbst ausgiebig mit der Vorgeschichte beschäftigt zu haben, das Whitepaper verweist auf wichtige Vorarbeiten.

Die wichtigste Lektion für mich war, dass Bitcoin die Lösung zu Proof of Stake ist, und nicht umgekehrt.

Wenn der Themenkomplex Shitcoins dich interessiert, wäre das womöglich ein Ansatzpunkt.

Hallo @BTC_Pump,

du solltest unbedingt „digital Gold“ von Nathaniel Popper

und das Buch von Christoph Bergmann lesen.

Beide sind genau das was du suchst und wirklich super.

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Auch in meinen Augen sind diese beiden Bücher ein absolutes Muss für jeden, der sich ernsthaft mit Bitcoin und seiner Geschichte beschäftigen möchte. :+1: :+1:
In den Büchern werden u. a. die ganzen OGs und deren Intentionen und Motivationen recht ausführlich dargestellt.

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Roman hat das ja auch schon öfter erwähnt. Aber mir ist ehrlich gesagt nicht klar, was damit gemeint ist. Hast du dazu Quellen?

Ich dachte immer die ersten Ideen dazu gab es auf Bitcointalk, z.B. hier:
Proof of stake instead of proof of work

Ich habe mir nach dieser Empfehlung das Hörbuch auf Audible geholt und höre es gerade.

Vielen Dank dafür, ich kann mich @rhock nur anschließen! Wenn man mehr über Bitcoins Geschichte erfahren möchte ein super Buch! :+1:

Es ist auch überraschend wieviele Dinge sich in der kurzen Historie immer wieder wiederholen. Oder welche Themen und Fragen heute genauso diskutiert werden wie schon vor vielen Jahren.

Kann es auch nur jedem weiter empfehlen!

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Digital Gold gibts auch als Hörbuch :wink:

Nur so zur Info :grin:

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Hier sind einige Voraussetzungen für und Vorgänger von Bitcoin sehr prägnant zusammengefasst:

But the Bit Gold consensus mechanism fell short due to the fact that it would be inexpensive for a bad actor to create a large number of nodes (known as “sybills”) and tamper with the property registry (known as a “Sybil attack”). If Bit Gold were to protect against this by limiting the number of nodes that were able to participate in managing the property registry, the network would become more centralized and the permitted nodes would have an inordinate amount of power.

Da wird zwar nicht explizit von proof of stake gesprochen, aber von der Anzahl der (validierenden) Nodes.

Dann gab es noch Ecash welches letztlich wegen seiner Zentralisierung juristisch angreifbar war und folglich auch juristisch zerstört wurde.

Satoshi selbst (Zitat gesehen bei River Financial):

A lot of people automatically dismiss e-currency as a lost cause because of all the companies that failed since the 1990’s. I hope it’s obvious it was only the centrally controlled nature of those systems that doomed them. I think this is the first time we’re trying a decentralized, non-trust-based system.

Dann wäre nur noch zu zeigen, dass PoS immer zentral sein muss. Das ist trivial – denn wie sollen Coins ohne PoW entstehen? Wenn die Verteilung an die Nodes geht, dann greift o.g. Problem. Wird nach Identität verteilt, kann das System nicht dezentral sein, weil Identitäten festgestellt werden müssen. Bei PoS müssen Coins also vorab vergeben sein und dann verteilt werden. PoS geht nicht ohne Zentralisierung.

Diese Schlussfolgerung ist den Cypherpunks leicht zuzutrauen, bzw. dass zentralisierte Systeme ohnehin abgelehnt wurden, und PoS sich daher von vornherein verbiete.

Z.B. Hoskinson verspricht nun, dass die Zentralisierung nach und nach aufgelöst würde. Ohne ein Versprechen geht das auch gar nicht. Damit entlarvt er eigentlich selbst PoS als nicht trustless – gerade weil sein Versprechen notwendig ist.

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Hallo, ich suche ein gutes Buch über btc, aber in deutsch

Danke!

Versuchs Mal hier:

Vielen Dank dafür!