BTC in 20 Jahren

Ich bin BTC Fan. Aber ich frage mich wie nach mehreren halfings der reward der miner und die dann steigenden fees das Überleben möglich machen. Die Gebühren sind ja jetzt schon so teuer mit BTC zu bezahlen, dass es keiner tut. Bei kleinen Beträgen erst Recht . Wie seht ihr das? Kann das gelöst werden? Eigentlich sollen doch arme Menschen davon profitieren. Aber wer nur einen 1€ am Tag verdient wird nie 0,20€ Gebühren ausgeben können. Da sind ja andere coins im täglichen Gebrauch weit vorne. In Australien kann man offenbar mit Bitcoin Cash in Sekundenschnelle alles in jedem Laden mit geringsten Gebühren bezahlen.und wenn der Beitrag hier im Forum stimmt, dass der Handel und Besitz mit BTC ohne kyc irgendwann verboten wird ist das auch nicht gerade förderlich.

Stichwort Lightning Network.
Was in 20 Jahren sein wird kann dir jedoch keiner sagen. Wir werden sehen - mach dir keine Sorgen :wink:

Bcash hat ja bekanntlich auch ein Halving. Da ist die Situation diesbezüglich nicht besser, da der Mining Reward immer niedriger wird (wenn der Kurs nicht steigt) und durch die niedrigeren Gebühren (die ja den Minern zukommen) fällt da der Reward noch geringer aus. Des Weiteren benutzt Bcash ja niemand und einen richtigen „Stresstest“ wie Bitcoin in 2017 hatten die auch noch nicht.

Halte ich persönlich für übertrieben und nur weil es eine Person behauptet muss es nicht so kommen…

Nehmen wir an Bcash oder andere bigblock Coins werden verwendet. Dann steigen dort auch die Gebühren. Wenn jetzt dort noch größere Blöcke kommen dann gibt es Latenz Probleme und es wird zentraler. Da sich dann nicht jeder eine Node leisten kann.

Danke für die Antworten. Ja ich weiß, dass alle Kryptos diese Probleme haben aber fest steht, dass man leider BTC noch schwieriger im Alltag verwenden kann. Ob Lightning da Besserung bringt wird sich zeigen.Das wäre toll.

Da ich vermute, dass Du Dich auf meinen Beitrag beziehst, würde ich gerne antworten. :slightly_smiling_face:

Ich denke nicht, dass Bitcoin jemals im täglichen Gebrauch genutzt wird. Bitcoin wird ein store of value und das digitale Gold für diejenigen, die es sich leisten können.

Man wird keinen Kaffee oder ein Brötchen damit zahlen, sondern Autos, Häuser oder Grundstücke.
Und da wird es egal sein, ob man $30 Gebühr zahlt, denn wenn es um Summen von mehreren $10.000 oder $100.000 geht, sind die Gebühren vernachlässigbar.

Ob das LN dem Bitcoin wirklich helfen wird, ist fraglich. 2018 ist das LN rasant gewachsen und der Hype war groß, doch seit einigen Monaten hört und liest man leider nur noch recht wenig davon. Und wenn, dann nur über Sicherheitslücken (FUD?) und andere Probleme.

Für den täglichen Gebrauch wird es andere Währungen geben. Das kann entweder etwas sein, das es jetzt schon gibt oder diese Super-Duper-Währung kommt noch.

Aber eines ist (für mich) ziemlich sicher: Es wird keine 100% anonyme Währung sein.

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Na ja, es ist ja nicht so, dass ich („eine Person“) das einfach nur behaupte, oder?

Die News dazu kommen doch fast wöchentlich. FATF, CFT&AML, 5AMLD, FCA, usw. usw.

Alles hübsche Abkürzungen, die man nur mal bei Google eingeben muss und schon erhält man zahlreiche Artikel zu dem Thema.

Fragt sich nur warum es mit den tollen bestehenden $ trotz bestehender Geldwäschegesetze Millardengeschäfte mit Drogen, Menschenhadel, Prostitution gibt. Das macht nachweislich bei
Kryptowährungen nur einstellige geringste % davon aus. Es wird sich so oder so nicht unterbinden lassen. Wo viel Geld im Spiel ist findet sich immer ein Weg. Die Gefahr der Kriminalität durch immer größere vermeintliche Sicherheit aufwiegen zu wollen endet dann wie in China wo es in den Großstädten keine Strassenecke mehr gibt wo man nicht gefilmt wird und jeder Gang über eine rote Ampel entscheidet ob du befördert oder degradiert wiirst ob du ein Auto kaufen darfst, ob dein Konto gesperrt wird, wo man jederzeit überprüft mit wem du wo bist, was du machst und ob das Staatskonform ist.

Tja, dann spielen wir den Überwachern ja mit der Blockchain geradezu in die Hände.

100% Datenspeicherung. Zukunftssicher.

Ich denke auch nicht, dass sich BTC als Zahlungsmittel durchsetzen wird. Ich selber betrachte es auch eher als Wertspeicher.
Die schlechte Skalierbarkeit sehe ich auch nicht als Problem. Wenn BTC „in der Masse“ anerkannt wird, wird sich Lieschen Müller nicht an den PC setzen und bei Bitpanda BTC kaufen. Das wird eine Bank für sie übernehmen. In der Schweiz haben gerade 2 Kryptobanken eine Lizenz erhalten.
Auch werden dann wohl eher ETFs und vergleichbare Dinge gekauft. Wir als direkte Halter von BTC werden dann die Exoten sein.
Es entspricht zwar nicht dem Grundgedanken, jedoch darum schert sich dann niemand mehr. Okay, wir vielleicht.

So könnte ich mir die Zukunft jedenfalls vorstellen.