gebe zu sind Vermutungen von mir. Aber was sind den deine Annahmen? Sehe nur ein Kartenhausbild von dir. Bezieht es sich auf Strategy oder auf Bitcoin. Würde mich interessieren.
Das bezieht sich hauptsächlich auf Strategy.
Ich bin einfach kein fan von der Saylor Strategy. Dieses in Unmengen Bitcoin kaufen als Kerngeschäft eines Unternehmens. Wenn Strategy jetzt ein mega erfolgreiches Softwareunternehmen wäre und sagen wir mal 10-20% In btc halten würde ok.
Der Schaden den Saylor damit anrichtet, sollte es scheitern, wäre immens. Nicht nur preislich auch vertrauenstechnisch.
Ich vermute es wird noch mehr verkauft werden. Die 32 Bitcoin dürften für den Anfang zur Gewöhnung an die neue Realität dienen. Damit die psychologische Reaktion vergleichsweise sanft eingepreist wird.
Hab ihn auch immer kritisch gesehen. Mit STRC hat er allerdings einen Game Changer auf den Markt gebracht, der Bitcoin als Anker der Weltwirtschaft etablieren und den Anleihenmarkt revoluionieren könnte. Time will tell…
Das verstehe ich gut. Saylor triggert immens. Da ich weder Strategy noch die Ziele der einzelnen Bitcoin Bank Unternehmen nachvollziehen kann. Da hatte sich kürzlich eine zurückgezogen die mit 118k Durschnittskaufpreis ihre Bitcoin Strategie herausposaunt hat? Da ist man im Gegensatz als langweiliger BTC Maxi Genial.
Kann mich noch erinnern als eine italienische Bank 11 Bitcoin gekauft hatte. Es waren etwa 1 Million Euro. Da dachte ich OK das passt. Die könnten direkt an meinem Stack Interesse haben.
Bei den Millliarden Investitionen blicke ich nicht mehr durch. Es vergeht keine Woche und schon haben wir News von der Strategy Firma. Finde ich etwas mühsam.
Persönlich investiere ich in den „BTC Real Deal“. Was auf der eigenen Wallet zu sehen ist, ist entscheidend.
DCA führt auf sehr lange Sicht immer in den Gewinn. Außer BTC würde auf 0 gehen. Die Frage ist halt was „sehr lange“ und „Gewinn“ für den Einzelnen bedeutet
Die Unsicherheit bei Bitcoin ist, ich weiß nicht mit welcher langfristigen Performance ich rechnen kann.
Bei Aktien und Gold habe ich jahrzehntelange Erfahrungswerte.
Ich denke Bitcoin wird langfristig mindestens so gut wie Aktien laufen, aber warum dann nicht die letzten Jahre bzw wie lange dauert es bis sich der Durchschnittswert einstellt?
Ich halte es nach wie vor für ein extrem riskantes und keinesfalls empfehlenswertes Investment.
Die Tragfähigkeit seiner ganzen Konstrukte hängt ausschließlich an einem einzigen, hochvolatilen Asset. Und er hockt schon fast auf 1 Mio. BTC, aber ihm fehlen kapitalkräftige Nachahmer.
Entweder ist er ein Genie, weil irgendwann die Bitcoin-Adoption in Form von Nachahmern, KI oder sonst was erfolgt ist. Oder das Saylor-Universum wird in sich zusammenfallen und den gesamten Krypto-Markt mit sich reißen.
Ich bin kein Fan von ihm und würde die vielen Sats lieber besser verteilt sehen, jetzt müssen wir uns mit diesem Klumpenrisiko rumschlagen und große Unternehmen winken ab, wenn sie es betrachten.
Aber vielleicht wird es so wie mit Gold, nur weil ein Land mehr als 10% aller Goldvorkommen besitzt, sagen die anderen Länder nicht, die haben so viel, dann kaufen wir keines um denen die Gewinne zu sichern
Für mich sind Konstrukte wie Strategy zunächst einmal ganz normale Phänomene im Adoptionsprozess von Bitcoin. Das heißt nicht, dass Strategy am Ende zwangsläufig „funktioniert“ oder „scheitert“. Es heißt lediglich, dass es vorhersehbar war, dass irgendwann Unternehmen versuchen würden, Bitcoin über Kapitalmärkte, Anleihen, Vorzugsaktien oder andere Finanzinstrumente in die traditionelle Finanzwelt zu integrieren.
Genau solche Experimente sehen wir gerade. Manche werden erfolgreich sein, andere nicht. Für Bitcoin selbst ist das langfristig egal. Wenn Strategy erfolgreich ist, beschleunigt das möglicherweise die Adoption. Wenn Strategy scheitert, dann scheitert ein Unternehmen, nicht Bitcoin.
Das Klumpenrisiko bei Strategy kann man durchaus kritisch sehen. Aber für mich ist das eher ein Risiko für Strategy-Aktionäre als für Bitcoin selbst. Bitcoin ist größer als jedes Unternehmen, größer als jede Börse und letztlich auch größer als Michael Saylor.