Bitvavo: Transfer auf eigenes Wallet - Auszahlungsadresse verifizieren lassen - Wer weiß wozu das gut sein soll?

Hallo liebe Leute, ich wollte heute Satoshis von meinem Bitvavo-Account an meine eigene Wallet schicken und dann habe ich das gesehen, wovon Roman öfter sprach. Weil das ein niederländicher Anbieter ist, soll man seine Auszahlungsadresse erst „verifizieren“ lassen. Einen Screenshot von seiner Wallet machen, die dann von Bitvavo gesichtet wird,usw. Dazu hätte ich zwei Fragen:

a) Ratet ihr das zu tun oder gibt es da irgendwelche Bedenken?

b) Was soll der ganze Quatsch überhaupt? Ich blicke das nicht ganz, was bringt denen ein Screenshot von meiner Wallet? Da steht ja nicht mein Name drin. Es könnte auch ein Screenshot von der Wallet jeder beliebigen anderen Person sein. Oder sehe ich das falsch? Also was verifizieren die da? In dem Screenshot soll die BTC-Adresse sichtbar sein. Toll!!! Sie verifizieren also, dass die Adresse, an die gesendet werden soll, existiert. Genial! Wer sendet Satoshis an eine Adresse, die nicht „existiert“ (keinen definierten Empfänger hat)? Irgendwie macht das für mich keinen Sinn. Was wollen die damit? Kann mir das jemand erklären?

Traffipax
(der die Dinge nicht nur tun, sondern auch verstehen will)

Sie brauchen nur für den Gesetzgeber im Falle eines Falles den Nachweis, dass sie Coins an Adressen geschickt haben, die dem Accountbesitzer der Plattform gehören.
Damit wird unter anderem gezeigt, dass man nicht direkt an Terroristen überwiesen hat - überspitzt gesagt. Dass man danach trotzdem an Terroristen weiter transferieren kann, sei mal dahin gestellt.

Wie du schon richtig erkannt hast, lässt sich diese Verifizierung sehr leicht austricksen.
Die Gesetze haben auch nicht die Börsen gemacht, sondern irgendwelche Dullies, die keine Ahnung von der Krypto-Materie haben.

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Ah, okay, verstehe! Vielen Dank für die Info!
Du würdest das also machen mit der Verifizierung?
Immerhin wissen die dann was für eine Wallet man besitzt…
Wahrscheinlich weiß das eh jeder, der unsere Bestellungen und unseren Mailverkehr durchscannt, also Google zum Beispiel, wenn man eine Gmail-Adresse nutzt usw.

Da ich einige Zeit Coinmerce genutzt habe, musste ich die ein oder andere Wallet auch mal verifizieren, jeweils mit einem Screenshot.