Die Firmen (und ich meine nicht nur Bitvavo, sondern alle Broker/Exchanges) können da leider meistens nicht mal was dafür.
Gab es denn 2024 schon so etwas wie Mica? Warum gibt es denn die „Probleme“ nicht bei allen Anbietern?
Nach meinem Empfinden und was man so liest scheinen manche Anbieter auch über das Ziel hinauszuschießen. Weshalb wird denn bei Bitvavo nach einem Nachweis der Mittel wie von Mica gefordert wird und alles einwandfrei ist trotzdem das Konto gesperrt und gekündigt? Für mich persönlich ist das sehr seltsam um es mal vorsichtig auszudrücken.
Aber zum Glück gibt es auch Anbieter bei denen man sich sehr gut aufgehoben fühlt.
Das ist schon ein bisschen übertrieben, oder? Du kannst doch nach dem Verkauf quasi direkt zum gleichen Preis wieder einsteigen. Verlieren tust du dann effektiv 1-2%. Es heißt ja nicht, dass du verkaufen musst und auf Lebzeit vom Kaufen ausgeschlossen bist ![]()
Das hat nichts mit MiCA zu tun… das sind normale Geldwäschegesetze, die es auch schon vorher gab.
Die gibt es. Ich kenne quasi keinen Anbieter, bei dem das kein Problem ist und sich noch nie ein Betroffener beschwert hat. Bei großen Anbietern wie Bitvavo, die sehr viele Kunden haben, liest man halt nur öfter davon.
Glaubst du,.die machen das freiwillig? Was hätten sie denn davon? Welcher Anbieter würde freiwillig zahlende Kunden aussperren und verprellen? Ich kann mich nur wiederholen: Hauptschuldiger bei solchen Fällen ist fast immer die Regulatorik.
Also ich kann mir schon vorstellen warum das sperren des Kontos bei so großen Summen Sinn für den Anbieter macht. Ich möchte das aber hier nicht öffentlich schreiben um zu verhindern das ich im Anschluss noch eine Anzeige bekomme und ich mir noch einen neuen Bademantel zulegen muss.
Ich habe gerade selber ein Problem mit Bitvavo und sende zum 5. Mal Unterlagen zu. Dieses Mal habe ich wirklich 3 Stunden gebraucht und ein Word Dokument “behindertengerecht” markiert an allen relevanten Stellen. Verzeiht die Ausdrucksweise aber ich bin sowas von abgefuckt. Bitvavo will keine Coins auszahlen, sie sollen schön auf der Plattform bleiben und gehandelt werden. Selbst der Willkommensbonus ist ja auch für 6 Monate nicht auszahlbar. Bitcoin ist gefühlt tot reguliert es macht einfach keinen Spaß mehr. Sie haben das Ziel erreicht, man kann BTC nicht schnappen also legt man regulatorische Fesseln an.
Tipp: dokumentiert jeden Schritt und verkauft auf der KYC Exchange, auf der ihr gekauft habt.
Baut euch einen Non KYC Stack für schlechte Zeiten auf…
Ich wollte nur mal erwähnen, dass ich alle hier geschilderten Probleme bei der Börse Stuttgart bsdex.de noch nie hatte. Auch Freunde von mir nicht. Selbst bei größeren Summen, bei Aus- und Einzahlungen usw. gab es bisher in meinem Umfeld keine Probleme. Vielleicht einfach die Börse wechseln?
Und ich habe alle hier geschilderten Probleme noch nie bei Bitvavo gehabt.
Erst gestern die BTC von der Börse auf die HW Wallet geschoben. Der Vorwurf, dass Bitvavo also die BTC auf der Plattform halten will ist haltlos.
Verifizierung der eigenen Auszahladresse? Ja… Ganz einfach über die App. Neue Adresse angegeben. Passwort für den Account eingegeben. Dann einmal den 2FA und schon ist die neue Auszahladresse verifiziert. Kein Screenshot, kein Satoshi Test, keine Signierung. Soll nur als Beispiel dienen wie einfach sie es für den Kunden machen während andere Plattformen so schwachsinnige Methoden wie den Satoshi Test etc. verlangen.
Bist du innerhalb des Standardlimits unterwegs (25k). Wenn ja beantwortet das deine Frage. Ist hier irgendjemand im Forum bereits für höhere Limits freigeschaltet?
Bitvavo ist die einzige Börse, bei der der Willkommensbonus 6 Monate gesperrt ist.
Bin ich, ja. Ich würde nicht auf die Idee kommen auf einen Schlag (oder eben in 24h) Mal eben 25k oder mehr abzuziehen. Is doch klar, dass dann Alarmglocken angehen. Ganz ehrlich, da braucht man sich genau so wenig wundern wie die Leute die von ihrem Bankkonto auf einen Schlag 5 stellig auf eine Börse schieben und dann ihre Transaktion eingefroren oder gar das Konto gesperrt bekommen. Das hat aber alles nix mit den Banken oder Börsen zu tun, sondern eher mit dem was @renna hier schon erklärt hat.
Sich bei solchen Summen dann noch darüber zu muckieren, dass Bitvavo den im Vergleich winzigen Mückenfurz des Willkommensbonus zumindest etwas an die Plattform binden will ist irgendwie auch etwas überzogen.
Manche bewegen halt hohe Summen. Wenn man sich im Legalen Bereich bewegt, ist das ja auch kein Problem, da man die Geldmittel Herkunft und die Herkunft der Coins auch lückenlos beweisen kann. Wenn in der Compliance Abteilung aber nur Amateure angestellt sind, dann ist das ein echtes Problem.
Ich finde es jetzt auch nicht so ungewöhnlich, wenn z. B. ein vermögender Unternehmer sich einen ganzen Bitcoin kaufen will. 62k EUR sind jetzt auch nicht völlig außerhalb des Möglichen.
OFFIZIELLE BESCHWERDE BEI DER BAFIN IST RAUS
MiCA)
Betreff: Beschwerde gemäß § 4 FinDAG – Systematische Mängel im KYC-/AML‑Prüfverfahren bei Bitvavo B.V. (MiCA‑reguliert)
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit reiche ich eine Beschwerde gegen die Kryptobörse Bitvavo B.V. ein, die als MiCA‑regulierter Kryptowerte‑Dienstleister tätig ist.
1. Sachverhalt
Am 26.01.2026 habe ich xx BTC an Bitvavo B.V. transferiert. In der Folge wurde ich zur Vorlage eines Herkunftsnachweises der Kryptowerte sowie eines Nachweises der finanziellen Mittel aufgefordert.
Ich erkenne ausdrücklich an, dass diese Anforderungen im Rahmen der geldwäscherechtlichen Pflichten legitim sind.
Problematisch ist jedoch die konkrete Umsetzung des Prüfverfahrens durch Bitvavo:
Die Anforderungen an die einzureichenden Unterlagen sind für Kunden nicht klar und nicht nachvollziehbar definiert.
Seit mehreren Tagen erhalte ich ausschließlich standardisierte E‑Mails, in denen pauschal weitere Unterlagen angefordert werden.
Es wird nicht konkret benannt, welches der bereits eingereichten Dokumente angeblich nicht den Anforderungen entspricht oder warum. Eine individuelle Prüfung oder nachvollziehbare Rückmeldung ist für mich nicht erkennbar.
2. Umfang der bereits eingereichten Unterlagen
Ich habe Bitvavo u. a. folgende Unterlagen vollständig und transparent zur Verfügung gestellt:
die vollständige Transaktionshistorie auf Kryptobörsen der letzten xx Jahre
Steuerbescheide
Kontoauszüge
Gehaltsnachweise
Der Umfang und die Tiefe der übermittelten personenbezogenen Finanzdaten gehen nach meinem Verständnis deutlich über das hinaus, was üblicherweise für einen Mittelherkunftsnachweis erforderlich ist.
3. Aufsichtsrechtliche Bedenken
Auf Grundlage der fortlaufenden Standardantworten ohne inhaltliche Auseinandersetzung mit den eingereichten Unterlagen habe ich begründete Zweifel, dass:
eine ordnungsgemäße, einzelfallbezogene Prüfung stattfindet,
die internen Prüfprozesse den organisatorischen Anforderungen an ein MiCA‑reguliertes Unternehmen genügen,
Kunden in transparenter und verhältnismäßiger Weise informiert werden.
Aus meiner Sicht besteht das Risiko, dass hier ein formalisierter „Ping‑Pong‑Prozess“ etabliert ist, der faktisch zu einer unangemessenen Blockade von Kundengeldern führt, ohne dass konkrete Nachbesserungsmöglichkeiten benannt werden.
4. Ziel der Beschwerde
Mir ist bewusst, dass die BaFin keine individuelle Streitentscheidung trifft. Ziel dieser Beschwerde ist daher ausdrücklich:
die aufsichtsrechtliche Prüfung, ob die KYC-/AML‑Prozesse von Bitvavo B.V.
transparent,
verhältnismäßig,
sachgerecht und
mit einer tatsächlichen Einzelfallprüfung
ausgestaltet sind,
sowie die Sensibilisierung der Aufsicht, falls weitere Kunden ähnliche Erfahrungen machen und den offiziellen Beschwerdeweg nutzen.
Ich bitte um Bestätigung des Eingangs dieser Beschwerde und danke Ihnen für die Berücksichtigung im Rahmen Ihrer aufsichtsrechtlichen Tätigkeit.
Ich finde ja deine Aktivität diesbezüglich gut.
Aber müsstest du das Schreiben nicht an die Regulierungsbehörde von Bitvavo richten?
Bitvavo ist gemäß der Verordnung (EU) 2023/1114 (MiCA-Verordnung) als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen zur Erbringung der in Artikel 3 Absatz 1 Nummer 16 Buchstaben a, b und j der MiCA-Verordnung genannten Krypto-Dienstleistungen zugelassen. Bitvavo ist durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde (Stichting Autoriteit Financiële Markten , AFM), Vijzelgracht 50, 1017 HS Amsterdam, Niederlande reguliert. Die Website der AFM ist www.afm.nl.
Danke das kommt als Nächstes
Das Beschwerde Dokument habe ich schon einmal als Upload bei Bitvavo hochgeladen.

