Bitpanda - keine Empfehlung, Mittelherkunftsnachweise werden schlampig/inkompetent bearbeitet

Nachdem die Betreiber ordentlich von der Bafin auf den Sack bekommen haben, musste eine AML Abteilung aus dem Nichts etabliert werden. Nicht ganz einfach, hierfür kompetentes Personal zu bekommen, wie man unschwer feststellen kann. Es reicht nicht, die Abteilung mit einem nachweislich kompetenten Häuptling (Jelinek, AT) zu besetzen, dass Fussvolk macht schliesslich die Arbeit.

In aktuellen Fall ein lustiges hin- und her von meinerseits nicht ganz unprovokanten Dialogen, um herauszufinden, wie tief die jeweiligen Sachbearbeiterlein mit der Materie vertraut sind. Fazit ; Finger weg ! Keinerlei Kompetenz in der Beurteilung von Nachweisen, sobald diese über 0815 Belege hinausgehen ( Kontoauszüge, letzte EKSt Erklärung etc.). In meinem Fall war es deutlich komplexer ( Nachweis einer Erbschaft, Immobilienverkauf) Resultat >> Versagen in relevanten Bereichen, Transaktionen nicht möglich, ständig die gleichen Textbausteine, völlig überforderter Support ( den Textbaustein, den ich am häufigsten erhalten habe “wir leiten Deine - bei diesem ge-duze könnte ich kotzen - an die Fachabteilung weiter”. Tickets werden selbst nach Monaten nicht geschlossen/nicht zu ende bearbeitet. Für ahnungslose Neulinge ist es natürlich verlockend, eine Plattform wie diese zu benutzen, schöne Oberfläche, recht intuitiv, vermittelt Sicherheit. Leider ist es so, dass dort alle Lampen angehen, kaum tradet man > 10k. Und dann läuft die Kontrollmaschinerie an, nichts bekommt man geglaubt. Möglicherweise muss man auch befürchten, daß die Datensammelwut an Dritte ( EU AML) weitergegeben wird. Immer wieder dümmliche Textbausteine mit dem Grundtenor “wie machen das nur für “Deine” Sicherheit. Es werden triviale Formulierungen wie “es tut uns Leid, wenn du frustriert bist” verwendent, welche in keierei Zusammenhang zur Thematik stehen. Jede Menge Inkompetenz, laufende Unterhaltungen werden mit “… ich schliesse den support chat jetzt…( ohne Ergebniss natürlich) ” Es ist mir die Zeit nicht wert, weitere Ausführungen zu machen. Es war eine 6 monatige Erfahrung, welche ich anderen nicht wünsche.

Das ist das Problem der Selbstverwahrung von Bitcoin. Will man zurück ins Fiatsystem und hat bspw. hunderte Sparplausführungen über die Jahre bei verschiedenen Anbietern gesammelt, dann wünsche ich ganz viel Glück und keine hohen Erwartungen.

Gleiches Schicksal könnte übrigens die Goldbesitzer treffen, die seit Jahren oder Jahrzehnten auf dem Zeug sitzen. Falls der Staat da mal nachfragt wo und wann das gekauft wurde, könnte das ähnlich spaßig für die Goldbugs werden.

Ich sehe hier überhaupt kein Problem heutzutage. Es gibt genug Lösungen um seine bestände sauber nachzuweisen. Die Fiatwelt muss sich nun daran gewöhnen mit anderen Technologien zu interagieren anonsten scheitert diese früher oder später und wird ersetzt.

ich suche, finde aber den Kontext zu meinem Beitag nicht. Also besser mal die Klappe halten :zipper_mouth_face: .

Sofern die Meinungsverbreiter nicht verstanden hatten, um welche Inhalte es geht, hier nochmal in kindgerechter Formulierung >> der inhaltliche Bezug meines postings steht im Kontext zur Kontrolle der Mittelherkunft seitens des Wiener Vereins. Mitarbeiter von Bitpanda waren nicht in der Lage, diesen Kontrollprozess zeitnah/kompetent/rechtskonform/serviceorientiert abzuarbeiten. Es ging nicht um Eigenverwahrung, nicht um Gold, nicht um Schmalzbrot und auch nicht um Besserwisserei. Es ist lediglich ein Erlebnissbericht. Die Fiktion der monetären Vernullung von Krypto lässt sich P2P vermeiden. Für Opas Goldzähne geht man zu “Goldankauf12345”. Wo Problem ?

Was ich viel bendenklicher finde… es gibt Bundesländer, da darf ich beim Staatsforst kein Brennholz mehr kaufen, sofern ich keine zugelassene Holzfeuerstätte / entsprechenden Feuerstättenbescheid vorlegen kann. Jetzt dürft ihr frei diskutieren, hat meinerseits nichts mehr mit Bitpanda und mangelhafter Bearbeitung von Mittelherkunftsnachweis bei Bitpanda zu tun.

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Um mal etwas produktives beizusteuern. Ich habe bisher bei BSDEX gute Erfahrungen gemacht. Bei mir war es im Jahr 2023 eine ähnliche Gemengelage wie bei dir. Ich musste Herkunftsnachweise bringen, die nicht 0815 waren. War dort aber kein Problem. Das wurde zeitnah geprüft und ich habe sogar zwei mal mit dem Verantwortlichen telefoniert und die Sache erklärt. Danach konnte ich kaufen und später auch die Coins von der Börse runterholen.

Vielleicht macht es Sinn, dass Du die Börse wechselst?

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servus Beisszahn, danke für den Beitrag. So habe ich es gemacht. die Wiener sind geschichte. Sorgfältige, zeitnahe Prüfung von Mittelherkunftsnachweisen sind bei Bitpanda offenbar nicht die Kernkompetenz. Der Bitpanda Verein verspricht auch, man könne einen Rückrufwunsch hinterlassen bzw. buchen. Möglicherweise können die Sachbearbeiter aus dem Homeoffice jedoch nicht ins benachbarte Ausland telefonieren :person_facepalming: Oder sie haben einfach keinen Bock, weil dann müssten sie ja frei reden. Da ist Essig mit auswählen von Textbausteinchen in der troubleshooting Maske.

Der über Monate ergebnisoffene Hokuspokus hat insgesamt rund 6 Monate beansprucht - es waren nicht nur 17 Euro 50 um die es ging. Offenbar sind die “Transaktionsvermittler” angehalten, Nachweise über Mittelherkunft zu sammeln, egal ob diese in Zusammenhang mit den dortigen Einlagen stehen oder nicht und weit über die Erfordernisse hinausgehen. Vll. will man sich aufgrund der zurückliegenden, durch die BAFIN festgestellten Mängel bei Bitpanda ein Sternchenim Feissheftchen sichern. Ich denke nicht, dass das ein Einzelfall war, die Inkompetenz hatte eine auffällige Fehlerstruktur. Mit anderen Worten, wir stellen uns mal dumm, dann bekommen wir mehr Auskünfte. Auch die Methode, Fragen oft ausweichend oder sinnentstellt beauskunftet (beantwortet will ich es nicht nennen) zu bekommen, macht nachdenklich. Wie sonst würde sich beispielsweise die Frage nach dem Vermögen der Gattin erklären, welche keine Kundenbeziehung zu Bitpanda hatte ?

Und die Spatzen pfeiffen es von den Dächern, die marktbegleitende Bison Börse dreht schon bei Einlagen knapp über 1000 hohl um seinen “Sorgfaltspflichten” nachzukommen. Es gibt keine gesetzliche Grundlage, ab welcher Summe. Es liegt im Ermessen, die jeweilige Einlage als “unklaren Zahlungseingang” darzustellen. Die Datensammelagentur hat Hunger.

In jedem Fall positiv, das bei Dir / BSDEX Menschen am Telefon waren !!

Und um es zu verdeutlichen. Es geht nicht um die Sache selbst ! Das ist völlig ok.

Es geht um Verhalten / Engagement / Kompetenz der Bitpanda Mitarbeiter im Zusammenhang mit Mittelherkunftsnachweis. Ich hatte virtuell mit gefühlt 10 Personen zu tun, von welchen nur ein einziger einen guten Eindruck hinterlassen hat. Den anderen stünden einige thematische Schulungen gut zu Gesicht - wobei der einzelne Mitarbeiter da jedoch nichts für kann und nur das nachplappert / sich so verhält, wie sein Teamleiter dies verlangt.