Bitcoin gestohlen kann man an einer adresse sehen ob sie zu einer börse gehört?

hallo,
einem freund wurden BTC gestohlen, es handelt sich doch um einen sehr hohen betrag und ich versuche ihm zu helfen,… es wirkt so als hätte die person nicht 100% aufgepasst und sie hat es nicht direkt an ein ganz unbenutztes wallet geschickt, kann man herausfinden ob eine der adressen von einer börse stammt? er hat eine anfrage an btctester.com geschickt und der hat geantwortet und behauptet das adressen die mit dem hacker in verbindung stehen teilweise an börsen angemeldet sind, er meinte binance, huobi und soagar coinbase, und wenn man ihm 295 euro schickt hilft er, sagt welche adresse und man könne mit anwalt oder gerichtsurteil das geld eventuell zurück holen oder zumindest das kyc sehen und damit den täter ermitteln,… das wäre natürlich richtig genial und die knapp 300 euro sicher wert nur bin ich mir nicht sicher ob das wirklich möglich ist,… da müssten die börsen ihm doch alle adressen bekannt geben die sie verwenden,… ist das möglich? kann man das selbst dann nicht auch machen? so viele adressen gibt es da nicht,…
lg

[EDIT]
Das, was @Makowski schreibt.

Sorry für meine Fehleinschätzung.

Damit die Exchange die KYC-Daten herausgibt oder aufgrund einer Anfrage durch eine Ermittlungsbehörde herausgeben muss, müsstest Du schon stichhaltig den Tathergang und die Waller-Verbindungen beweisen können.

Du hast aktuell nicht mehr als eine Wallet. Ich glaube nicht, dass das ausreicht, um ein Verfahren einzuleiten. Ich gehe sogar davon aus, dass Dir die Polizei sagen wird, dass eine Anzeige leider erfolglos bleiben wird.

Warum? Da könnte ja jeder kommen und irgendwas behaupten.

Dir werden sie gar nichts sagen. Wenn überhaupt, geben sie einer offiziellen Stelle Auskunft. Aber selbst wenn eine Anfrage aus Deutschland kommt, würde ich nicht darauf wetten, dass eine Exchange wie Huobi bereit ist, Kundendaten herauszugeben.

Nein? Ich generiere mir bei Kraken für jede Transaktion eine neue Adresse. Das sind mittlerweile wohl an die 100 Adressen.

Kraken hat im Schnitt 10 Mio. Visits.

Gehen wir nur mal von 200.000 aktiven Kunden und jeder Kunde hat 10 „eigene“ Adressen, sind das allein 2 Mio. Adressen.

Sorry, aber ich befürchte (Keine Rat, sondern meine Meinung!), dass das Geld weg ist. Du kannst es versuchen, aber rechne damit, dass zu dem Verlust noch einmal 295 Euro dazukommen. :frowning:

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@GermanCryptoGuy Was du sagst, ist nicht korrekt.

Die verlinkte Firma ist eine von mehreren, die forensische Analysen von on-chain Daten anstellen. Man kann sehr wohl an der Struktur der Transaktionen Erkennen, ob eine Adresse mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit einer Börse gehört. Die Adressen von Kunden können z.B. nach bestimmten Mustern (Zeit, Volumen) zusammengeführt werden. Sobald dir eine Auszahlung von einer Börse bekannt ist, dann weißt du auch dass alle anderen Adressen in dieser Auszahlung entweder ebenfalls Kundenadressen sind oder der Börse selbst gehören. Von dort kann man dann rückwärts arbeiten.

Mit dem Wissen findest du bereits ohne nennenswerten Aufwand das 100-fache an Kraken bzw. Kunden Adressen.

Ich finde es überhaupt nicht gut, dass du hier mit Halbwissen schlechte Ratschläge erteilst!

Du weißt überhaupt nicht, um welche Summe es geht, und kannst offensichtlich die Aussicht auf Erfolg nicht beurteilen. Hier gilt das gleiche wie für Steuerangelegenheiten: Fachmann konsultieren!

Abgesehen davon muss eine solche Klage nicht in Deutschland geführt werden.

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Ok.

Ich habe keinen Ratschlag erteilt.

Ich habe meine Meinung und meine Erfahrungen geteilt. Mehr nicht.

In meiner Vergangenheit habe ich schon mehrmals versucht, böse Menschen im Ausland zu belangen (nicht nur für mich) und es war nie erfolgreich.

Das ist nicht so leicht, wie man es sich vorstellt.

Okay, meine Aussage bezüglich der Wallet-Herkunft war (vermutlich) falsch. Aber selbst wenn man weiß, von welcher Exchange die Adresse stammt, hat man noch keinen Namen, geschweige denn sein Geld zurück.

Man zahlt (meiner Laien-Meinung nach) 295 Euro für eine Information (von der man ggf. nicht weiß, ob sie zu 100% richtig ist), die einen wenig weiterbringt.

Und? Spielt das eine Rolle? Ob es um 1.000 Euro, 10.000 Euro oder 100.000 Euro geht, verändert in keinster Weise die Chanen, an das Geld zu kommen.

Je höher der Betrag, desto geringer erscheinen einem die 295 Euro, aber wenn @StyleForceOne sich schon extra in einem Forum anmeldet und nachfragt, werden (vermutlich) auch diese 295 Euro kein Kleingeld für ihn bzw. seinen Freund sein.

Danke. :slight_smile:

Ach, Du bist Fachmann? Bist Du Anwalt? Oder On-Chain-Analyst?

Schon mal gemacht? Das ist „Pain in the ass“, wenn ich meine Erfahrungen diesbezüglich mal frei formulieren darf…
(Und erfolgreich war’s übrigens auch nicht.)

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Wo liest du das denn raus?? Ich würde nicht einmal behaupten, dass ich mich mit on-chain Analyse auskenne – aber genug um zu wissen, dass mehr möglich ist, als die meisten vermuten. Ich habe gesagt, O.P. solle einen Fachmann konsultieren.

Eine Beurteilung, ob sich das lohne, ist ihm überlassen.

Natürlich ändert der Streitwert etwas an den Erfolgsaussichten. Wenn ein Anwalt am Streitwert beteiligt ist, dann steigt die Motivation mit dem Streitwert.

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Aus Deiner Bedingung, hier schreiben zu dürfen, denn mir sprichst Du ja jegliche Kompetenz ab, äußerst Dich aber selbst zu der Sache.

Deshalb hatte ich angenommen, Du bist vom Fach.

Ok. Das ist ein Punkt, gebe ich zu.

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Kannst du da mehr Kontext zu geben? Was ist überhaupt passiert?

Nach der Adresse kannst du hier mal suchen: https://oxt.me/

Vielleicht findest du die Exchange so direkt raus.

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hallo,
ich und mein freund danken euch wirklich für die ganze hilfe!
nein die 295 euro wären kein echtes problem gewesen wir wollten nur nicht auf einen scam reinfallen und ich dachte eben das es nicht möglich ist börsen konten zu identifizieren deshalb war ich stutzig,… es geht leider um einen sehr hohen betrag :frowning:
@sutterseba mein namensvetter mein freund hat dir persönlich per mail geschrieben nur so zur info das er es auch wirklich war aber du hast ja eh geantwortet :slight_smile:
wir wissen jetzt wie sie gestohlen wurden, leider muss man sagen war es ein sehr dummer fehler wo man eigentlich wissen muss das man sowas nicht macht,… ganz am anfang beim erstellen hat er seine 24 wörter als bild auf evernode hochgeladen,… er hat jetzt gesehen das an dem tag an dem die btc, eth usw gestohlen wurden sich jemand (eventuell per vpn) aus indien eingeloggt hat (pw vermutlich geleaked ka) und einen tag später nochmal aus DE vermutlich wieder vpn um dann noch die waves zu stehlen dessen seed auch auf evernode war,… da er sich auch nie beim ledger anmeldet sondern sein portfolio über blockfolio anschaut ist er auch sehr spät drauf gekommen,…
ich weiß nicht genau wie er jetzt weiter vorgeht aber wenn der täter nicht aus der eu sonder zb wirklich aus indien oder so kommt stehen die chanchen sehr schlecht befürchte ich,… und auch so da es offensichtlich ein hacker war ist die warscheinlichkeit ihn zu finden eher gering befürchte ich :frowning:
er will die adresse nicht öffentlich machen aber es ist wirkich kein kleiner betrag, die adresse ist teilweise verbunden mit kraken und anderen börsen,… sollte jemand helfen können und man die cryptos zurück bekommen würde er 50k in bitcoin als „finderlohn“ zahlen,…
das aber bitte nur per pm,…
vielen dank und alles liebe

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Woher wusste der aus Indien dass die 24 Wörter auf Evermode gespeichert waren ?
Oder ist der nur durch Zufall darauf gestoßen ?
VG