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Bei Michael Saylor scheint des Öfteren durch, dass er gar nicht an Bitcoin als das Geld der Welt glaubt. Doch dies könnte auch lediglich aus taktischen Gründen sein.
Ein guter Artikel
. Ich glaube aber in dem Fall des obigen Zitats nicht an einen Trick von Saylor. Bitcoin dürfte nicht das Geld der Welt werden, alleine die mengenmäßige Beschränkung der Transaktionen in den kleinen Blöcken usw.
Es könnte aber mit nicht mal geringer Wahrscheinlichkeit der absolute Maßstab für Wertspeicherung werden und neben den Fiat-System so wunderbar co-existieren.
Das würde mir schon reichen, allerdings birgt es die Gefahr, dass der Staat die Schnittstelle, an der man bei Bedarf wieder von Bitcoin zurück in Fiat muss, seine ganze Macht ausspielen wird.
Warum denkst du ist das von Relevanz für die weltweite Benutzerfreundlichkeit?
Benutzerfreundlich ist es schon, das bestreite ich gar nicht. Aber maximal 500.000 - 600.000 Transaktionen alle 24 h reichen meiner Meinung nach nicht aus für das „Geld der Welt.“
Für einen weltweiten Wertspeicher möglicherweise schon bzw. das geht dann über die Höhe der Transaktionsgebühren, aber den Cappuccino für jedermann kann man so nicht weltweit bezahlen.
Sehe ich sehr ähnlich, bis Bitcoin an die Gabelung kommt, ob es eine Welt Währung wird, vergehen noch einige Jahrzehnte.
Man muss auch sehen, dass Michael Saylor ein CEO einer reinen Bitcoin Firma ist und nicht die Wirkung in der Unternehmenswelt hat wie beispielsweise ein Elon Musk.
Außerdem ist die Frage, wie lang Michael Saylor bereits bei Bitcoin dabei ist (August 2020), wahrscheinlich sind wir in dem Forum alle bereits länger bei Bitcoin.
Ich bezweifle auch, dass die so genannten Retailer in den Markt kommen und den Bullen auslösen, ich denke, der Zyklus hat sich verändert. Wir werden unsere Ziel erreichen, aber stetig steigend und nicht mit abrupten, hohen Kurs springen.
Meiner Meinung nach, MUSS Bitcoin auch ein Transaktionsmedium sein. Nur weil etwas knapp ist, hat es noch keinen Wert, es muss auch einen Nutzen haben.
Die Zeichnungen meiner Tochter sind auch knapp, doch diese haben keinen Nutzen und daher nur sentimentalen Wert.
Daher bin ich davon überzeugt, dass es ein Transaktionsmedium und Store of Value sein muss, sonst wird Bitcoin nie der „Unit of Account“ sonder absolut wertlos werden.
Nun funktioniert ja das Transaktionsmedium schon begrenzt, doch es muss und kann sich ja noch weiterentwickeln, dass es irgendwann die ganze Menschheit (mit vernünftigen Trade-offs) nutzen kann.
Dann ist vielleicht Bitcoin Cash was für dich
Ne, aber das Thema hatten wir ja schon 2018.
Was spricht gegen Lightning? Und die Möglichkeit das Banken in ferner Zukunft Bitcoin onchain-Transaktionen ihrer Kunden gebatched transferieren? ![]()
Prof. Kletzer hat es bei Niko Jilch perfekt auf den Punkt gebracht: " Bitcoin hat nicht deshalb einen Wert, weil es nützlich ist, sondern es ist nützlich weil es einen Wert hat" (muss man erst mal um die Ecke denken, ich weiß).
Schwieriges Thema, da halte ich mich immer noch fern.
Da bin ich schon eher an Bord ![]()
Es ist sicher nützlich, dass es einen Wert hat, doch irgendwo / irgendwas muss es ja auch Wertvoll machen und da sehe ich Knappheit alleine als nicht ausreichend an.
Aber vielleicht hat ja der Prof. Kletzler gute Argumente - ich find der Niko Jilch macht gute Podcasts mit spannenden Gästen, ich werde mal die Episode mit dem Prof anhören. Danke für die Gedankenanregung.
Edit: Hab die Episode schon gehört und überzeugt mich nicht, sondern bestätigt eher meine Ansicht. Der Prof sagt ja selber auch, dass nur weil es knapp ist, ist es noch nichts besonderes (minute 29). Vielleicht verstehe ich es auch falsch, oder wo in der Episode wird besprochen was du gesagt hast?
Das hat Roman früher immer sehr gut erklärt.
In seiner Theorie ging es darum, dass Bankkunden unter einem Bitcoin Standard ganz gewöhnlich Geld (Satoshis) welches angelegt werden soll bei ihrer Bank einzahlen und die Bank die entgegengenommenen Sats dann am z.B. Ende des Tages als gesammelte Transaktion in die Bitcoin Blockchain transferieren. Die Bank kann sich einen Spread einstreichen von ihren Kunden und dafür bekommen dann die Kunden eine zentrale Bestätigung und vllt sogar die TransaktionsID, dass ihre Sats sicher eingelagert wurden. Win-Win für alle Seiten. Natürlich kommt man dann irgendwann an einen Punkt, an den man wieder auf zentrale Parteien angewiesen sein muss, weil die Transaktionsgebühren zu hoch sind für individuelle Transaktionen. Dennoch wäre das in meinen Augen ein riesiger Schritt vorwärts, da Banken die Satoshis der Kunden selbst nicht untransparent anrühren könnten, wie es heute z.B. bei Kreditinstitutionen durch Termingeschäfte, usw. stattfindet
Zwar gibt es mit El Salvador und dem Königreich Bhutan bereits Nationen, die für sich selbst Bitcoin akkumulieren, doch auf der weltweiten Bühne spielen diese Länder noch kaum eine Rolle.
Vor allem da das friedliche, nachhaltige und auf das Glück seiner Bevölkerung achtende Bitcoinland Bhutan gerade Stück für Stück von China erobert wird.
Eine Schweigeminute für das beste Land der Welt welches vom wahnsinnigen Diktator Xi für seine Expansionspläne wie zuvor Tibet Stück für Stück in das totalitäre chinesische Regime einverleibt wird.
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Hast du schonmal mit „Zentralbankgeld“ bezahlt oder bewegst du dich eher auf höheren Layern des Fiatgeldsystems?
Denke mal darüber nach… ![]()
So traurig! Da wünscht man sich selbst doch mal wieder mehr Macht zu haben um solche totalitären Ungerechtigkeiten einhalt zu gebieten.
Ich hoffe auch selbst noch darauf einmal ein paar Tage das echte Bhutan bereisen zu können.