Bitcoin Bestände online verwalten (CoinTracking.info)

Liebe Pleb Gemeinde!

Ich habe mir heute den YouTube Stream von Blocktrainer angeschaut, und es wurde eine Frage zum Thema „Steuerfreie Bitcoin Bestände“ verwalten gefragt und Roman (Blocktrainer) hat dem User www.cointracking.info empfohlen, daran ist pauschal ja nix verkehrt nur ich habe da persönlich ein schlechtes Gefühl bei. Wenn hat es zu interessieren wie viele Bitcoin ich habe, und wann ich welche Bestände verkaufe? Natürlich wenn man Daytrading betreibt wird das alles sehr schnell unübersichtlich und man sollte schon wissen ab wann welche Bestände steuerfrei sind.

Dies ist nur meine persönliche Meinung, jeder kann das machen was er möchte!

Ich persönlich würde solche sensible Daten niemals ins Internet hochladen.

Wie ist eure Meinung diesbezüglich?

Du kannst Cointracking anonym verwenden. Natürlich steht es dir frei, einfach Excel zu verwenden.
Wer jedoch auch mal Coins innerhalb der Jahresfrist verkauft, weiß die Möglichkeiten eines Steuertools zu schätzen.

Aufzeichnungen über Käufe und Verkäufe sollte man immer machen. Die Form bleibt jedem selbst überlassen.

In Cointracking kannst du die Daten erfassen, aber sie wissen nicht, wer du bist.

Danke erstmal für deine Antwort!

Du sagtest, ich zitiere: „In Cointracking kannst du die Daten erfassen, aber sie wissen nicht, wer du bist.“

Ob das wirklich so ist kann ich leider nicht verifizieren, denn die Daten müssen ja auf irgendeiner Datenbank gespeichert werden. Mir macht das schon Bauchschmerzen das externe Leute nachvollziehen könnten… ich betone KÖNNTEN meine Aktivitäten zu verfolgen. Wir als Bitcoiner stehen doch auf Dezentralität und alleine der Gedanke das ein Cointracker Mitarbeiter meine Aktionen verfolgen kann hat für mich einen Zentralen (schlechten) Beigeschmack.

Kann man das verifizieren das Cointracker keine Einsicht auf meine Aktionen hat?

Natürlich haben sie Einsicht in deine Daten und speichern diese natürlich.
Das müssen sie ja auch, um dir den Service anbieten zu können.

Aber was genau bereitet dir Bauchschmerzen?
Du erfasst zum Beispiel folgenden Datensatz:

1 BTC gegen 34.000 Euro um 12:34 Uhr auf Börse ABC gekauft.
Dazu wird deine IP-Adresse erfasst.

Börse ABC könnte Relai sein, aber es reicht, einfach „Börse 1“ zu erfassen.

Wie sollte CT diese Daten nun missbrauchen, um dir zu schaden?

Pseudonym würde ich eher sagen…

Da würde Ich widersprechen. Durch eine Verschlüsselung, die in der Hand des Users liegt, könnte der Service es so handhaben, dass nicht einmal sie als Betreiber an die Daten der User kommen.

Habe hier mal genauer nachgehakt, warum sie die Daten nicht verschlüsselt speichern.

Du kannst CoinTracking ohne eine email benutzen, wenn du dich sicherer fühlst kannst du über TOR zugreifen. Mehr wird CoinTracking von dir nicht erfahren🤷‍♂️
Und um von den einzelnen Börsen in Erfahrung zu bringen wer zur Uhrzeit xy, Menge xy gekauft braucht es wohl die Staatsgewahlt. Dazu wird CoinTracking selbst bestimmt keine Antwort von den Börsen bekommen

…oder einen Hacker :wink:

edit: es geht dem Threadersteller einfach um
Datensparsamkeit und ich kann das vollkommen verstehen.
Bei wenigen Trades würde ich auch einfach Excel bevorzugen.

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Stimmt😅 aber wär es für nen Hacker nicht lukrativer an die Coins selbst zu kommen, anstatt die Daten eines einzelnen Kunden zu hacken🤷‍♂️

Wenn dann holt man sich schon am besten alle Kundendaten auf einmal, wenn man schon einmal drin ist :smiley: Und dann gehts los mit FishingMails usw. Da bekommt man dann die ein oder anderen Coins der Leute.

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Aber dazu braucht es kein CoinTracking🤪

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Genau darum geht es mir, ich würde einfach gerne verifizieren, also nachvollziehen können was genau mit meinen Daten passiert (z.b Open-Source). Und weil ich das nicht zu 100% verifizieren kann muss ich das so hinnehmen was CT mir sagen würde wenn ich sie fragen würde. Ich kann halt leider die Antwort die sie mir geben nicht verifizieren. Also muss ich CT glauben was sie sagen und damit habe ich ein großes Problem

Zettel und Stift funktioniert auch. Du musst keine Software verwenden.
Es gibt keine Vorgaben, wie steuerliche Vorgänge zu erfassen sind.

Da du ja schon festgestellt hast, dass CT für dich nicht geeignet ist, ist eine weitere Diskussion eher nicht zielführend.

Ich fände zwar eine Amazon-Bestellhistorie gefährlicher als pseudonyme Cryptokaufdaten, aber da ist jeder anders empfindlich :sweat_smile: