Bitcoin auf dem Mars

Annahme: wir werden es schaffen in Zukunft eine Marskolonie zu errichten.

Die Kommunikationszeit zwischen Mars und Erde variiert ca. zwischen 4 und 24 Minuten.
Wie würden Bitcoin-Nodes auf dem Mars und Erde funktionieren mit einer Blockzeit von 10 Minuten?
Welche Lösungen seht ihr?

Grüße,
Chris

Hallo,

spannendes Gedankenkonstrukt. Es müssen dazu völlig neue Protokolle her, die wiederum auf völlig neuen Protokollen basieren. Normales Internet funktioniert so nicht und das wäre ja die Basis für alle Cryptoprojekte. Denn wie du richtig festgestellt hast, sind größere Signallaufzeiten als die eigentliche Blockzeit höchst problematisch. (Weshalb man auch auf der Erde bei übertrieben kleinen Blockzeiten immer skeptisch sein muss)

Das „Buzzword“ dazu ist „Delay-Tolerant Networking“, ein Protokoll das genau für diesen Fall „interplanetares Internet“ entworfen wird. Mir ist kein Cryptoprojekt bekannt welches darauf basiert.

Soweit ich mich erinnere, müsste das mit IOTA funktionieren!

@DocBrown du bist aber sowas von iota überzeugt :rofl::joy::wink:

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Das Thema wurde schon mehrmals disktuiert.
Hier ein Artikel von Dhruv Bansal/ Unchained Capital dazu:

Tl;dr. Man kann Bitcoin auf dem Mars eigentlich relativ normal benutzen, müsste für Endgültige Bestätigungen, aber nur die zusätzliche Zeit (4-24 Min) abwarten und/oder einfach Lightning/Sidechaines nutzen.
Mining auf dem Mars wäre (sofern der Großteil der Hashpower sich auf der Erde befindet, nicht rentabel und wohl nur über „merged mined sidechains“ zu lösen.)

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Seit dem Interview mit Hans Moog, ja!

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Das wäre, aus Sicht der Marsianer, also nichts anderes als ein „zentralisierter Shitcoin“. :grin:

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Wenn man „zentralisiert“ auf einen Planeten im Sonnensystem und nicht auf eine Entität bezieht, dann ja :joy:

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Gute Punkte, danke für den Input! Jetzt muss Elon Musk sich nur noch beeilen, damit „Bitcon to Mars“ geht :rocket:

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