BitBox mit Sparrow

Hallo zusammen,

Hab ein paar Fragen zur Nutzung der BitBox mit Sparrow:

Angenommen auf der BitBox sind einige Accounts eingerichtet.
Die UTXOs befinden sich auf verschiedenen Adresstypen.

  1. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man die Accounts nicht direkt in Sparrow importieren. Für jeden Account muss ein neuer in Sparrow angelegt werden. Diese haben die Bezeichnung Account#1, …2 usw.
    Frage: Wie kann man die Account-Bezeichnung in Sparrow so ändern wie in der BitBox angezeigt? Also statt Account#1 z.B. NoKYC.

  2. Woran liegt es, wenn in Sparrow nur Outputs und Transaktionen auf Native Segwit Adressen angezeigt werden?

  1. Wenn du andere Adressen sehen möchtest, außer Native Segwit musst du eine neue Wallet anlegen, mit dem dementsprechenden Format.

  2. Rechtsklick → Rename Account

Das ist aber umständlich :face_with_raised_eyebrow: Würde es Sinn machen, die alten UTXOs auf neue Adressen zu schicken?

Danke, hat geklappt.

Das ist eher völlig normal, du bist wohl nur den Luxus der zusammengefassten Accounts in der BitBoxApp gewohnt… :wink:

Für die Zukunft ist es eventuell sinnvoll, alle Bestände auf demselben Adresstyp (also z.B. Native Segwit oder Taproot) zu halten. Wenn es sich bei deinem anderen Adresstyp um Wrapped Segwit handelt, würdest du zukünftig Gebühren sparen. Auch macht es die Wiederherstellung einfacher, da du eben nicht unterschiedliche Standards beachten musst.

Angenommen man würde mit den alten Adressen / UTXOs eine Konsolidierung oder JoinCoin machen. Würde es sich anbieten dies gleich auf die neuen Taproot-Adressen zu machen? Die Coins sollen vorerst nicht ausgegeben werden.
Gibt es auch Nachteile bei Taproot?

Die meisten Exchanges nutzen den neusten Standard noch nicht. Aber das spielt keine Rolle, da es abwärtskompatibel ist. Vielleicht lässt sich aber auf deine Taproot Adresse nicht auszahlen von einer Exchange, da die Adresse als „ungültig“ angezeigt wird.

Fast alle Bitcoin Software nutzt mindestens Native Segwit. Möchtest du hohe Kompatibilität, ist es besser, das zu verwenden.

Multisig hat noch keinen Standard bei Taproot. Brauchst du es, ist Taproot keine Option.

Nicht nur vielleicht, das ist leider immer noch bei den meisten Anbietern so, obwohl es nur ein paar Zeilen Code wären. Ich selbst hänge daher an Kraken fest (was natürlich nicht schlimm ist)… :sweat_smile:

Siehe „Send to bech32m“ hier: Bech32 adoption - Bitcoin Wiki

Ich wollte jetzt auch mal eine TX mit Sparrow und BitBox versuchen.

  1. Ich bin ja großer Fan die Wechselgeldadresse in der Blue Wallet zu überprüfen. Dazu habe ich gerade die Wechselgeldadresse händisch abgeschrieben. Das sehe ich richtig das Sparrow nicht einfach einen QR-Code rausrücken kann? Es gibt also keine besseren Weg als die lange Adresse händisch abzutippen?
  2. Mit der TX Vorprüfung ist alles OK. Also die BitBox zum ersten mal an den PC angeschlossen. Die BitBox meldet mir auf dem Display ich solle auf der BitBox App nachsehen. Das heißt jetzt wirklich ich muß erst die BitBox Software installieren obwohl ich die TX mit Sparrow durchführen möchte?
  3. Beim klicken auf Sign bekomme ich nur meine nicht verbunde Jade zu sehen. Die BitBox taucht auch nach klicken auf ‚rescan‘ nicht auf. Also muß ich wirklich erst Punkt 2 die BitBox Software installieren damit ich signieren kann?

Den XPUB habe ich damals glaube ich einfach über die Blue Wallet importiert.

Siegnieren mit der BitBox scheint mir aber so nicht möglich zu sein.

Sorry hat geklappt. Für das Protokoll :

Besser direkt an einen USB Port und nicht an einen USB Hub. Danach konnte die BitBox entsperrt werden und wurde danach auch beim Scannen entdeckt.

Was mir aber aufgefallen ist: Wieso wird mir denn die Wechselgeldadresse nicht auch auf der BitBox zum vergleichen angezeigt?

Darf ich fragen warum? :slight_smile:

Grundsätzlich müssen Wechselgeldadressen nicht geprüft werden. Das kann die Hardware-Wallet komplett eigenständig machen, da es sich immer um eine eigene Adresse handelt.

Weil es nichts zum vergleichen gibt. Wechseladressen werden von der BitBox automatisch intern bei der Überprüfung einer Transaktion verifiziert. Die Adresse kann schließlich direkt von der BitBox aus dem eigenen Schlüssel abgeleitet werden. Du hättest keinen Vorteil dadurch, sie nochmal auf deinem Computer anzuschauen.

Nur der Vollständigkeit halber: Das ist einfach die normale Anzeige auf der BitBox, die nicht wissen kann, dass du eigentlich Sparrow verwenden möchtest.

Die BitBoxApp muss während der Nutzung mit Sparrow geschlossen sein.

@sebastian Danke dir! Normalerweise hätte das jetzt auf sich beruhen lassen. Aber wenn du so nett fragst:

Tja werde wohl paranoid. Der Gedanke war das mir ja wohlmöglich eine böse Software eine falsche Wechselgeldadresse unterjubeln könnte. Von daher fand ich das irgendwie logisch die Wechselgeldadresse von Sparrow mit der Blue Wallet mal zu überprüfen. Da ist man dann natürlich verwundert wenn sie die BotBox gar nicht anzeigt.

Wenn jetzt also eine böse Software so etwas versuchen würde, dann würde ich das bei der BitBox nur daran erkennen, das mir quasi eine Empfangsadesse zu viel angezeigt werden würde? Und alles was dann da angezeigt wird an Adressen ist eben keine Wechselgeldadresse.