Zu meiner Verteidigung: Meine Aussage war von 2020. ![]()
Mittlerweile weiß ich, dass Kauf und Verwahrung für Familienmitglieder „ersten Grades“ kein Geschäft und somit kein Problem sind. (Aussage Steuerberater)
Schwierig(er) wird’s bei entfernteren Verwandten wie bspw. Cousin/e, Onkel/Tante etc.
Bei Freunden, Nachbarn sowieso.
Da empfehle ich, beim STB bzw. FA explizit nachzufragen, um ganz sicher zu sein.
Selbst wenn das alles unentgeltlich passiert, werden gerne 2 Punkte vergessen:
- Was ist mit der Haftung? Was ist, wenn man die Coins des Freundes verliert? Ist das „Pech“ für ihn? Ich denke nicht.
- Bei diesen Regeln geht es (in erster Linie?) um die Bekämpfung von Geldwäsche. Auch wenn ich für einen Freund Krypto kaufe/verwahre und das unentgeltlich mache, kann es trotzdem ein „Geschäft“ sein.
Wenn es egal wäre, könnte man sich ja das ganze KYC-Gedöns sparen, aber KYC hat schon seinen Sinn.
Für eine/n Fremde/n zu kaufen, ist deshalb aus meiner Sicht nicht ganz ohne Risiko.