BIP und Bitcoin: Die USA zementieren Wirtschaftsdaten mit der Blockchain


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„Blockchain-Hauptstadt“, „Krypto-Präsident“, „Bitcoin-Supermacht“ …

Okay. Sie sind noch voll in ihrer Blockchain-Technologie Phase :smiley:

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Ganz ehrlich, diese Daten auf der Solana oder Avanlanche oder Arbitrum oder irgendeinem anderen Shitcoin zu veröffentlichen, macht in etwa soviel Sinn wie sie auf ein Blatt Papier zu schreiben und das Blatt dann ins Altpapier zu schmeissen,.

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Zeitstempel auf Bitcoin sind eine interessante Idee. Ob man so etwas langfristig nutzt wird sich zeigen.

Falls sich jmd für das Thema interessiert:

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Wirklich toll, wie Howard Nutlick hier das Orakel Problem präsentiert. Zwar sind die Daten jetzt unveränderlich auf der Blockchain gespeichert - das heißt aber noch lange nicht, das diese Daten richtig sind.

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Der Mehrwert einer solchen Information besteht darin, dass man sie nachträglich nicht ändern kann. bzw. eine Änderung ist transparent. Die Informationen können natürlich falsch sein.

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Wenn es eine weitere sinnvolle Anwendung für Bitcoin gibt, dann wäre das auch meine erste Idee. Die Frage ist ob das in der Praxis einen relevanten Mehrwert bietet.

Ich hatte z.B. überlegt und irgendwo hier auch mal geschrieben, dass man das zur Verifikation von originalen Programmen, also die typische Hash-Wert-Prüfung, nutzen könnte. Denn die Website, wo üblicherweise dieser Hash steht, könnte ja selbst auch kompromittiert sein, z.B. durch einen Man-In-The-Middle-Angriff. Aber woher weiß man welcher Hash auf der Blockchain der Originale ist? Diese Info müsste dann wieder durch die Community kommuniziert werden. Also wieder das Orakelproblem.

Ein ähnliches Problem dürfte es auch hier geben. Um festzulegen, welcher Hash der Originale ist, benötigt man mindestens das Datum der Veröffentlichung. Aber wie hält man dieses Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte fest?

Edit:

Ich habe mir gerade dein Video angeschaut. Das Prinzip hinter OpenTimestamp erlaubt es, nachzuweisen dass ein Dokument, mit seinem spezifischen Inhalt, schon so, zu einem bestimmten Block einer Blockchain, existiert hat. Aus technischer Perspektive ist das eine spannende Sache. Dennoch bleibt die Frage, welchen praktischen Mehrwert dieses Feature bringt?

Meine beiden oben genannten Beispiele sind ein anderes Thema und gehen an der Lösung von OpenTimestamp vorbei.

Mit OpenTimestamps kannst du physikalisch beweisen das ein bestimmtes Dokument zu einem bestimmten früheren Zeitpunkt schon existiert hat.

Das hat es halt vorher schon nicht gegeben, alle anderen Lösungen brauchen Vertrauen in eine Institution.

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Vielleicht bin ich schwer von Begriff, aber ich verstehe den Sinn des in eurem Artikel beschriebenen Vorgehens beim besten Willen nicht. Das kommt mir vor wie ein schlechter Witz, vor allem wenn im Zusammenhang mit den BIP-Daten von der Bitcoin-Blockchain die Rede ist. Geht’s eigentlich noch? Wo ist der Bezug solcher Daten zum “Peer-to-Peer Electronic Cash System” (Bitcoin)? Etwas auf der Blockchain “zementieren” ist zudem eine ähnlich dämliche Formulierung wie die Shitcoiner, die davon reden, dass sie Coins “verbrennen”.

Technisch kann ich es dir nicht sagen, aber wenn man einen einzelnen Sat mit einem Zusatz (Inscription) versehen kann, dann hat man es geregelt.

Beispiel eine Kleinstadt kauft 1 Million Sats, diese übernimmt das Grundbuchamt. Sämtliche Häuser und Wohnungen der Stadt werden durch Inscriptions mit erfasst. (ob das technisch so richtig oder anderst ist, bitte ergänzen)

Schon hat man alle Immobilien erfasst. Das Grundbuchamt kann jetzt abbrennen. :collision:
Der Eigentümer kann es nachweisen, muss einfach die Information/Nachweis bringen. Im Normalfall ist das Grundbuchamt dafür da. Aber eben es funzt weg und dann… Bingo hier unter Block xyz Sat Nr. sowieso… das Haus ist mein.

Man müsste es aber auch bei jedem Haus(ver)kauf aktualisieren. Und die Inscription müsste von der Stadt selbst signiert sein. (und auch da könnte gelogen werden, was aber bei einem Grundbuch nicht anders ist)

Was ist denn falsch daran sowas in Bitcoin festzuhalten?

Falsch ist der zusätzliche Datenmüll der anfällt, bei einer begrenzten Transaktiknsmenge ist dies der grosse Kritikpunkt. No NFT’s no Inscriptions usw.

Gibt es bis heute, nach Erfindung von Bitcoin, irgendeinen anderweitigen sinnvollen und aktiven Einsatz der Blockchain Technologie? Ein Anwendungsfall was es vor Bitcoin nicht gab. Und wenn es einen solchen Einsatzbereich gibt, hat das eine relevante Größe und Potenzial?

Die Kritik ist nicht nur Datenmüll in der Blockchain. Da habe ich nicht so die großen Probleme. Die Kritik ist, dass das Narrativ „Blockchain-Technologie” in Wirklichkeit substanzlos ist.

Bei Bitcoin handelt es sich um eine monetäre Revolution und nicht um Blockchain Revolution. Die Blockchain ist eine Komponente von Bitcoin, die durch ihre Eigenschaften sich für Bitcoin sehr gut eignet, aber für fast alles andere wenig bis gar nicht geeignet ist.

Das Blockchain Narrativ wurde in „The Bitcoin Standard” bereits 2018 ziemlich überzeugend widerlegt. Geht aber bisschen in dem streckenweise sehr langweiligen und trockenen Gelaber unter, im Buch. Aber dieses Narrativ geistert immer noch in vielen Köpfen herum. Die meisten davon sind Manager, Geschäftsführer oder Leute, die sonst irgendwie mit dem Narrativ Geld verdienen können, noch bevor es zu konkreten Anwendungen kommt, die sich in der Praxis bewähren. Und neuerdings Politiker.

Wenn man es provokant zusammenfassen will, das Blockchain-Technologie Narrativ wird von Leuten beworben, die entweder sich mit der Materie nicht ausreichend beschäftigt haben, oder denen das sowieso egal ist, weil sie Wege gefunden haben, bereits mit dem Narrativ an sich Geld zu verdienen.

Muss man den bezahlen oder nicht?
Wenn man ihm bezahlen muss dann wird man sich gut überlegen was man da bezahlt.

Sowas wie Dezentrale Datenspeicherung könnte auch ein vielversprechendes Feld werden.

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