Mark Karpelès will 79.956 gestohlene Bitcoin per Hard Fork zurückholen.
[Bitcoin vor Grundsatzfrage: Hard Fork wegen Mt. Gox?
Was haltet Ihr davon?
Mark Karpelès will 79.956 gestohlene Bitcoin per Hard Fork zurückholen.
[Bitcoin vor Grundsatzfrage: Hard Fork wegen Mt. Gox?
Was haltet Ihr davon?
Das würde meiner Meinung nach einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen.
Nix! Garnix! Wie kann man hier andrer Meinung sein?
Bitcoin ist ehrlich und hart. Genauso wie das Leben. Du kannst morgen von nem Auto überfahren werden aber Leute heulen rum, weil sie ihre Bitcoin auf nem Exchange gelassen haben.
Lol, nein.
Jau geil. Gestern wurden mir 500 Bitcoin gestohlen, können wir die gleich mit zurückholen?
Oder geht das nur extra und wir machen dann jeden Tag einen Fork für jemanden, dem etwas gestohlen wurde.
Oder geht das dann nur ab 10.000 gestohlen Bitcoin ![]()
Aber mal im ernst, das wird nie passieren, weil wenn das einmal zugelassen wird, kann keiner mehr sagen, was als nächstes zurückgespielt wird und dann ist Bitcoin sofort wertlos, zumindest in meinen Augen.
Gar nichts. Period!
Das ist einfach nur lächerlich. Sollen die doch forken, so viel die wollen ^^.. hehe
Zurücklehnen und gut ist.
Der Typ kann viel wollen. Aber für eine harte Gabelung muss er Konsens bei den Netzwerk-Teilnehmern erreichen. Wird er nicht schaffen. Also ist die Sache eigentlich schon geschwätzt ![]()
Hat eine Namen - Mark Karpeles
Ein Vorreiter mit Mt. Gox der ersten grossen Bitcoin Börse, das alles lange vor Sam Bankman Fried, der mit FTX unterging. Gibt unzählige Dokus zu diesem Fall. Wie es um die Wiedergutmachung der Betroffenen geht - keine Ahnung.
Aber Lost Bitcoin are Lost.
Mich interessieren die Namen solcher Personen nicht.
Kann deine Abneigung nachvollziehen.
Im Gegensatz sind für mich solche Informationen interessant. Dahinter steckt nicht nur Karpeles, sondern alle geschädigten Investoren von damals. Der Vorschlag bleibt hoffnungslos. Die Mt.Gox Story ist mittlerweile uralt. Dennoch stellte Mt. Gox einen Meilenstein in der Bitcoin Geschichte dar. Soweit ich mich erinnere ist alles über Karpeles direkt gelaufen. Die ganze Security, die Passwörter, der Server (damals ohne Hardware Wallet) mit den Bitcoin drauf. Alles auf eine einzelne Person abgestimmt. Heute sind Börsen ein Vielfaches besser geschützt und trotzdem passieren immer wieder Fehler.
Im Artikel wurden ja auch gerichtliche Schritte zur Sicherung der Bitcoin angesprochen.
In wie weit könnten denn Gerichte Einfluss auf die Entwickler und Nodebetreiber nehmen?
Welche Auswirkungen hätte das auf die Reputation von Bitcoin??
Jeder misslungene Angriff macht ihn nur noch stärker!
Ist doch in Ordnung.
Jeder kann seinen eigenen Bitcoin forken, wenn er möchte.
Das muss mich als Netzwerkteilnehmer am Original ja nicht interessieren, sollen sie ihren Fork halt auf ihren 3 MacBooks weiter betreiben.
Keinerlei Auswirkung. Bitcoin bleibt Bitcoin, und der Fork-Shitcoin bleibt ein neuer Shitcoin.
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Was haltet Ihr davon?
Also entgegen eurer wahrscheinlichen Erwartung bin ich voll für diesen Schritt! Ich würde ihn sogar begrüßen.
Ich würde meinen Teil dieses Bitcoinsplits umgehend verkaufen und gegen harte Bitcoin eintauschen ![]()
Von daher: Go for it!
Das war auch mein erster Gedanke.
Aber dann kam mir der Ethereum DAO Fork in den Kopf. Damals wurden auch Coins gestohlen und daraufhin via Hard Fork die Coins zurückgeholt - also im Prinzip der gleiche Fall. Nur wurde damals der Name „Ethereum“ nicht weiterhin für das Netzwerk ohne die Intervention genutzt, sondern für das neue Fork-Netzwerk. Das „echte“ (also das Ethereum-Netzwerk ohne die Intervention) hieß fortan „Ethereum Classic“. Ich glaube dieser Marketing-Fakt, also dass das Fork-Netzwerk den Namen Ethereum „mitgenommen“ hat, hat signifikant dazu beigetragen, dass es letztendlich das dominantere der beiden wurde.
Und genau das ist meiner Meinung nach der Angriff. Mark setzt sich nicht etwa hin und macht gemütlich einen Fork des Bitcoin-Codes und lässt diesen dann laufen (unter welchem Namen auch immer). Nein, er versucht den Namen „Bitcoin“, nicht etwa aufgrund des technischen Netzwerkeffekts, sondern Aufgrund des Marketing-Effekts zu usurpieren.
Das ist etwas anderes als einfach nur ein technischer Fork - bei welchem ich definitiv deiner Meinung wäre: Es braucht mich als Netzwerkteilnehmer nicht zu interessieren wofür andere den Code von Bitcoin noch so benutzen - sondern der Versuch über die Begriffs-Definition des Wortes „Bitcoin“ die technischen Konsensus-Regeln mit sprachlichen Konsensus-Regeln auszuhebeln bzw. zu ersetzen.
Letztendlich ist Sprache auch ein Konsensus-Protokoll, und zwar eines das Wahrnehmung und Entscheidungen von Menschen beeinflusst. Aber anders als das Bitcoin Konsensus-Protokoll ist das Sprach-Konsensus-Protokoll leichter anzugreifen, weil die Regeln nicht starr sind. Kann man also einen Fork im Sprach-Konsensus-Protokoll herbeiführen, z.B. durch die Definitions-Änderung des Wortes „Bitcoin“, so kann das zu Verhaltensänderungen führen die die ursprünglichen technischen Konsensus-Regeln untergraben bzw. überschreiben.
Sprach-Layer noch unter Bitcoin Base-Layer sozusagen.
Eine abschließende Meinung habe ich mir zwar noch nicht gebildet, aber es ist sicher ein Unterschied ob man Bitcoin auf technischer Ebene angreift (wogegen Bitcoin wahrscheinlich das am besten gesicherte Netzwerk der Welt ist), oder ob man es indirekt über eine Ebene angreift, die starken Einfluss auf menschliches Verhalten hat.