Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/strategy-mit-neuem-atm-programm-weitere-42-mrd-fuer-bitcoin-kaeufe wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/strategy-mit-neuem-atm-programm-weitere-42-mrd-fuer-bitcoin-kaeufe wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
Wenn das Produkt STRK mit Umwandlungsfunktion durch die STRC mit grosszügigen/flexiblen Dividenden praktisch ersetzt wird, erkennt man doch die Absicht von Strategy. Es gibt das Sprichwort: Mit Speck fängt man Mäuse
Die Umwandlungsoption scheint nicht zu ziehen.
Was den symbolischen Plan 21 Millionen bla bla bla zu 42 Millionen (mit Verweis auf das Kultbuch Per Anhalter durch…) ist ein netter Gedankengang. Mehr nicht. Es dient dem „Fundraising“ an Strategy. Alle warten immer gespannt auf den Montag - Wieviel hat da Saylor wieder gekauft - unglaublich!
Was vergessen geht sind die Oppurtunitätskosten, irgendwann steht man aussen vor, hat Fiat Dividenden bekommen klar
aber Bitcoin ist dann evtl. „ Skyrocket“ unerreichbar. Denke kaum dass man Bitcoin „ outperformen“ kann. Bei STRC hat man plötzlich nichts in der Hand.
Bitte korrigiert mich, bin kein Strategy Halter, noch überblicke ich deren Strategie.
Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass die einige Monate später vorgestellte STRC-Aktie das Flaggschiffprodukt ist – und die anderen sind in den Hintergrund gerückt. Strategy-Gründer Michael Saylor gab auch schon zu, dass er rückblickend am liebsten mit STRC begonnen hätte.
Das zeigt dass Strategy auch für Saylor ein Abenteuer ist. Es ist nicht so das Saylor alles durchblickt und genau weiß wie es ablaufen wird. Bitcoin in Form eines solchen Unternehmen in dem klassischen Finanzsystem ist ein Abenteuer, wo Entdeckungen und Innovationen gemacht werden können. Aus unternehmerischer Sicht finde ich hat Saylor sehr viel Glück. Nicht nur finanziell sondern auch als Unternehmer bei einer solchen Fusion von Bitcoin und Fiat den Pionier spielen zu dürfen. Stelle ich mir aufregender vor als eine Wurst oder Waschmaschinen Unternehmen zu führen oder eben etwas was es auch tausendfach gibt.
Strategy-CEO Phong Le betonte in dem Zusammenhang, dass die Zahl 42 „die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ sei.
Ich liebe das! Das es 21 Mio. Bitcoin gibt und dass das zweifache davon 42 ist. Einfach geil gelaufen, ob nun Absicht oder Zufall von Satoshi. Und das Strategy mit den Zahlen auch so frei spielen kann, zeigt auch den großen Spielraum den sie sehen. Diese Zahlen runden einfach das Gesamtkonzept ästhetisch ab.
Darum geht es primär auch gar nicht. STRC ist nicht dafür da, Bitcoin zu schlagen oder möglichst viel Upside mitzunehmen. Das ist eher ein Instrument, um Cashflow zu generieren und gleichzeitig schnell und planbar an liquide Mittel zu kommen, ohne der vollen Volatilität von Bitcoin ausgesetzt zu sein.
Man tauscht hier bewusst Renditepotenzial gegen Stabilität ein. Für jemanden mit langem Anlagehorizont und hoher Risikotoleranz ist das wahrscheinlich nicht die erste Wahl. Aber es gibt eben auch viele Anleger, die genau das nicht wollen oder nicht mehr brauchen.
Gerade für Menschen, die eher Richtung Ruhestand gehen und ihren Lebensabend planen, kann so ein monatlicher Cashflow deutlich attraktiver sein als ein volatiles Asset, das zwischenzeitlich auch mal 70 % verliert.
Das ist Nonsense. Die Zahl ist schon längstens bekannt. Wenn um Narrative und Geschichten geht ist Saylor gut. Aber es stellen in keinster Weise irgendeine Bedeutung dar. Streng genommen sind es 15 Millionen weil mind. 6 Millionen verloren oder auf ewig geparkt.
Autor Douglas Adams wurde oft gefragt, warum er ausgerechnet die 42 gewählt hat. Seine Antwort war gewohnt trocken: Es war ein Scherz. Er saß an seinem Schreibtisch, starrte in den Garten und dachte sich: „42 geht doch.“ Sie ist eine gewöhnliche, eher langweilige Zahl, was den Witz der „ultimativen Antwort“ erst perfekt macht.
Die Wahl der Zahl ist nur Schmuck. Irgendeine Zahl mussten sie wählen. Warum 45, 50 oder 43, wenn man 42 wählen kann. Die 42 hat einen Kultstatus. Wegen dieser Zahl wird niemand mehr in Strategy investieren.
Ein typisches Beispiel wie der Mensch der Welt Sinn und Bedeutung verleiht. Die Bedeutung und der Kultstatus ist durch den Roman, den Film und die Reaktionen der Menschen entstanden. Alles an sich ist objektiv sinnlos und ohne Bedeutung. Zumindest hat bisher niemand eine äußere universelle Bedeutung entdeckt. Die Bedeutung kann nur von dem Betrachter kommen. Selbst wenn wir versuchen die Abwesenheit von Bedeutung und Sinn zu definieren, fangen wir an einen Raum mit Bedeutung zu füllen. Die Zahl 42 ist ein gutes Beispiel dafür.
Wer denn auch sonst, wenn nicht der Mensch?
Ja das kann man gut nachvollziehen. Jedoch erfindet Saylor ständig solche Geschichten. Viele sehen darin einen Sinn und investieren. 42 das muss es sein. ![]()
Nein diese Geschichte ist sicherlich die harmloseste von Saylor. Wenn aber Geschichten erzählt werden, dass die Bewohner von Argentinien, der Türkei und Syrien massenhaft in Bitcoin investieren, (weil diese Bitcoin besser verstanden haben um so der Inflation zu entkommen) dann ist dies nicht die ganze Wahrheit, denn in solchen Ländern können sich nur wohlhabende (wer das sein könnte lassen wir mal sein) überhaupt Bitcoin leisten. Die normale Bevölkerung hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
Natürlich geht es nicht darum, dass verstehe ich. (mittlerweile) Dennoch finde ich es wichtig sich zu Fragen ob dies der richtige Weg ist. Die Bitcoinkonzentration kann uns schnuppe sein. Aber so wie es aussieht wird Strategy immer mächtiger. Es ist ein Reflex von mir, solches kann ich nicht unterstützen. Es hat rein gar nichts mehr mit Peer to Peer zu tun. Wallstreet & Co. haben bald (wenn es nicht schon erfolgt ist) übernommen.
Strategy wird in dem Sinne mächtiger, dass es mit dieser genialen Strategie den Anleihenmarkt der Welt anzapft.
Und die „Wallstreet“ sind doch im Grunde größtenteils amerikanische Kleinanleger, die Anteile vom IBIT kaufen. Also das Big Money ist da meiner Meinung nach noch gar nicht drin.
Für das was Strategy versucht muss es eine gewisse Größe haben und sehr viel Bitcoin anhäufen. Damit pro Entität viele Millionen Dollar oder mehr in STRC fließen können muss es finanziell extrem solide aufgestellt sein. Oder die Idee mit dem STRC basierten Girokonto. Auch dafür muss Strategy riesig sein, bevor Banken da so viel drauf aufbauen.
Das hatte auch einer der Geschäftsführer von Metaplanet neulich nach außen kommunuziert. Er sagte Metaplanet versuche schnell an viel Kapital zu kommen um den Bitcoinbestand schnell zu vergrößern. Das klingt nach nichts neues. Genau deswegen existiert Metaplanet ja. Aber es geht wohl auch darum innerhalb kritischer Zeitspannen ein gewisses Niveau zu erreichen. Bevor ein sehr hoher Bitcoinpreis die ganzen Größenunterschiede deutlich stärker einfriert. Irgendwann ist es für die kleinen so gut wie ausgeschlossen zu der Liga aufzuschließen in der Strategy und vielleicht auch Metaplanet spielen.
Das Wichtigste, es werden Bitcoin damit aufgekauft. Ist dies schlimm? Nicht wirklich, es gab schon immer Wale. Nicht wenige denn nebst dem Umschichten, haben einige Gewinne realisiert. Meine Befürchtung ist dass Bitcoin anstatt in einer Peer to Peer Welt
agiert, diese in Banksafes als Collateral wie das Gold verschwinden.
Banken Hodln, ich tue wir tun es auch.(im kleinen Ausmass)
Ich bin irgendwie durch mit diesem Weltverbesserungsding. BTC wird sich durch die Instutionellen nicht schlechter entwickeln. Und wenn die Kleinen es nicht schnallen und nachher wieder mit zu wenig da stehen sei es drum. Sie kümmern sich um so vieles nicht, siehe auch Politik. Dann heißt es halt am Ende geliefert wie bestellt. Solange wir hier dann noch durch welche wie Strategy profitieren ist es mir Recht.
Es tut nicht gut so zu denken, aber die Menschen enttäuschen mich immer mehr.
Hast Recht sollte nicht die Welt retten wollen. Werde mich mässigen. ![]()
War gar nicht negativ auf dich bezogen, im Gegenteil. Finde es toll und auch gesünder wenn man solche Aspekte noch wichtig finden kann ![]()
Was ich mich frage ist wie viel Bitcoin Strategy in absehbarer Zeit akkumulieren wird. Viele Modelle weisen auf unglaubliche Zahlen hin. Der Bereich von ein paar Millionen Bitcoin scheint nicht absurd zu sein. Da fragt man sich natürlich ob es wirklich möglich wäre das Strategy irgendwann 4 Mio. Bitcoin kontrolliert und was das über Bitcoin bzw. den Status von Bitcoin aussagen würde.
Viele schütteln da zwar mit dem Kopf und meinen dass sei auf keinen Fall möglich. Viele wollten auch nicht glauben dass die 1 Mio. möglich ist aber nun nähert sich Strategy sehr schnell auf die Million Bitcoin. Das hängt eben damit zusammen wie der Bitcoinpreis sich entwickelt.
Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten: 1. Entweder Strategy wird in den nächsten 5-10 Jahren ein paar Millionen Bitcoin akkumulieren oder 2. In den kommenden Jahren vervielfacht sich der Bitcoinpreis und verhindert das Strategy so schnell mehrere Millionen akkumuliert.
Was wird eintreten?
Kann mir gut vorstellen dass immer mehr Retailer über solche Firmen wie Blackrock und Strategy investieren. Der steigende Preis wird viele abschrecken, dann sind da noch solche Figuren die Steuerbetrug, Kriminelle usw. verbreiten. Paper Gold (schon lange) und Paper Bitcoin werden sich verbreiten. Da fühlt man sich als Hodlr wie ein Dinosaurier (junger Saurier) ![]()
Ich glaube, man muss das noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Ich hatte anfangs auch die Zweifel, ob es problematisch sein könnte, wenn Strategy einen großen Teil der Bitcoin-Bestände hält. Gerade Institutionen oder Staaten könnten sich dadurch abgeschreckt fühlen. Wenn ein einzelnes Unternehmen mehr Bitcoin besitzt, als ein Staat realistischerweise noch akkumulieren kann, weil er zu spät dran ist, stellt sich schon die Frage, ob man dann überhaupt noch einsteigt. Dies wäre natürlich ein Hemmnis in Sachen Adoption.
Umgekehrt kann man sich aber fragen, wie es bei Gold wäre. Würde es Staaten davon abhalten zu investieren, wenn ein Unternehmen mehr Gold besitzt als ganze Staaten?
Meiner Meinung nach eher nicht. Am Ende kommt es auf die Eigenschaften des Assets an, und die ändern sich nicht dadurch, dass jemand einen großen Anteil hält. Genau das sehe ich auch bei Bitcoin so.
Deshalb halte ich es aktuell nicht für problematisch, wenn Strategy mehrere Millionen Bitcoin akkumuliert.
Ich glaube irgendwie wird auch eine Selbstregulierung stattfinden. Eine so massive und andauernde Kaufnachfrage wird den Preis weiter in die Höhe treiben. Wenn sie den Bestand um mehrere Millionen Bitcoin verknappen, dann wird das die Preisbildung deutlich beeinflussen.
Diese Aussicht zeigt auch, dass die Formeln, wo man die Anzahl der Menschen/Haushalte oder Millionäre durch 21. Mio. teilt, schon sehr konservativ sind. Man sollte eher von einem Drittel der Bitcoin ausgehen. Wobei selbst das noch zu optimistisch sein könnte. Das für die Millionäre 21 Mio. oder auch nur 10 Mio. Bitcoin übrig bleiben ist unter solchen Aspekten illusorisch.
Diese Verknappung muss sich in einem sehr massiven Preisdruck entladen und das bremst die Akkumulation bei einzelnen Entitäten dann deutlich.
Ich habe das Gefühl, dass das tendenziell nur Bitcoiner so kritisch sehen. Kann mich auch irren, aber ich denke, die meisten Leute finden tausend andere Gründe, sich von Bitcoin abschrecken zu lassen. Vielleicht lässt sich der ein oder andere auch von der (in seinen Augen) „ungerechten“ Verteilung der Coins abhalten, Bitcoin zu kaufen (was im Endeffekt ja genau diese vermeintlich „ungerechte“ Verteilung hervorruft/ verstärkt), den meisten dürften aber doch eher ihre eigenen Glaubenssätze im Wege stehen…
Was ich dazu interessant finde: MSTR hält meines Wissens aktuell etwa 3,5% der bis jetzt geschürften Bitcoin-Menge (korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege).
Zum Vergleich: Die USA (FED) halten lt. Google rund 4% des gesamten bis jetzt geförderten Goldes der Erde. Und nimmt man alle Zentralbanken zusammen, sind das sogar 20-25%. Das hält im Endeffekt auch niemanden davon ab, Gold nachzufragen. Jedenfalls bezeichnet niemand Gold als „gescheitert“ oder „unfair“, nur weil die USA oder die Bundesbank tonnenweise davon im Keller liegen haben (oder das zumindest von sich behaupten). Im Gegenteil: Dass Institutionen es halten, wird sogar eher als „Beweis“ für den Wert des Assets gesehen. Nur bei Strategy würde man hier nun plötzlich mit zweierlei Maß messen?
Und zudem hat es bis jetzt ja auch kaum jemanden interessiert, dass Satoshi – als der bisher größte Einzelhalter – rund 1,1 mio Bitcoin (aktuell rund 5,5% aller geschürften Bitcoin) hält. Wobei sein Anteil in der ersten Zeit ja noch sehr viel höher lag…
Ich finde, da ist für Strategy schon noch Luft nach oben. Ich sehe das also entspannt; zumal: was könnte man denn besseres gegen eine „ungerechte“ Verteilung tun, außer selbst Sats zu stapeln?