Ich habe ja gesagt, niemand kann etwas „vorhersagen“. Wer das behauptet ist natürlich ein Scharlatan.
Es geht darum auf Basis von „wenn dann Szenarien“ entsprechend drauf zu reagieren. Wenn das passiert, mache ich das, weil das, was passiert, WAHRSCHEINLICH zu x führt, mache ich y. ;)
Das ist keine Kaffeesatzleserei, sondern Analyse.
Märkte haben Struktur. Das kannst du ignorieren und muss dir nicht gefallen, ist aber so.
Charttechnik ist frei verfügbar. Du kannst natürlich ein Buch kaufen, kannst dir aber auch alles kostenlos zusammensuchen. Kurse brauchst du nicht und niemand verdient dran mit wenn du es nicht willst.
Mal abgesehen davon ob der Markt steigt oder fällt. Die grundsätzliche Problematik bleibt, es geht darum wieviele Bitcoin oder SATs man kontrollieren möchte. Bei dem sehr streng gehaltenen Bitcoin Rahmen geht es doch nur um diesen Aspekt. Der Preis ist eine Folge der Skepsis. Je länger man wartet umso teurer wird es. Ob jemand den richtigen Einstiegspunkt für sich gesehen findet, das sind diverse persönliche Realitäten. Jemand der 10 BTC bei 3000 Euro erstanden hat, ist heute ein Genie. Dabei war man damit kein Früheinsteiger. Es gab spätere Einstiege bei 20k, 40k …. Die Volatilität bleibt, es kann schmerzhaft sein wenn man beim Top einsteigt. Dennoch kontrolliert man seine SATs/BTC. Schlimmer ist es keine als teure BTC Anteile zu haben.
to be fair, ich habe Charttechnik gelernt. Und die Finger daran verbrannt. Mit anderen Worten: ich habe mich eines besseren überzeugen lassen, aus Erfahrungen gelernt.
Was war die Gewinner-Strategie für Aktiennotierte Unternehmen in Venezuela im jahr 2005 für einen Anlagehorizont von 20 Jahren? Welches Unternehmen? Charttechnik hätte mir viele vorgeschlagen. Jetzt hätte ich nichts mehr. Rente weg. Upsi.
Jetzt kommt der Einwand, ja hättest du die Charts weiter lesen müssen, wärst du darauf gekomen auszusteigen… genau.
Am Ende jedem das seine, jeder soll seine Erfahrugnen machen. Kann klappen, aber mit aller Wahrscheinlichkeit wirst du langfristig auf die Schnautze fliegen mit Charts.
ich erwarte eher, dass eine Wirtschaftskrise den Bitcoin eher befeuern wird. Jede Krise wurde bisher mit dem Drucken von Geld überwunden. Das Geld landet dann früher oder später in Bitcoin.
das stimmt, kurzzeitig wird der Bitcoin deswegen dippen. Aber da nach dem Gelddrucken insgesamt mehr Fiat im Umlauf sein wird, wird dieses auch irgendwann wieder Bitcoiner erreichen, die das dann wieder stacken werden ;-)
Bitcoin steigt nicht im Preis, sondern Fiatwährungen verlieren an Wert
Kurzfristig wird der Bitcoin-Kurs in einer Krise vermutlich überproportional fallen. Mittelfristig bis langfristig jedoch, sobald die Notenbanken wieder die Drucker anwerfen und es „brrrr“ macht, wird Bitcoin als Gewinner aus der Krise hervorgehen.
Was die Charttechnik betrifft: Indikatoren können vieles anzeigen, doch dann kommt beispielsweise Trump um die Ecke oder ein anderes geopolitisches Ereignis und zack, sind sämtliche Analysen hinfällig.
Wir leben in unruhigen Zeiten, die Welt wird immer kriegslüsterner…
Ich habe mich in 2022 viele Monate mit Bitocoin beschäftigt und jetzt erst wieder seit einigen Wochen. Keine Ahnung was man wirklich unter dem „Standartbasics“ versteht. Möglichweise gibts diesen Standart…aber der ist vermutlich unterschiedlich in seiner Ausdehnung. Damit ich in diesem Thema weiter komme und für mich die „richtige“ Entscheidung finde…frage ich ja auch Leute, die es vor mir umgesetzt haben, ob ich das alles jetzt richtig oder falsch verstehe für den Einstieg. Soweit ich das jetzt überblicke…wissen auch die Profis hier nicht genau…was passieren wird…Fragen wie wird sich der Zyklus generell wiederholen etc…können auf Grund der neuen Faktoren nicht klar beantwortet werden…anscheinend…wie auch immer…die Diskussion gibt mir einen Anhaltspunkt…wie ich das Gehörte und Gelesene einsortieren kann.
Ich weiß nicht, wo ich das mal aufgeschnappt habe, aber: Bitcoin ist hoch volatil, es gibt starke Rücksetzer. Doch du darfst nicht vergessen: Was kräftig nach oben gehen will, muss volatil sein, sonst kann es das nicht. Volatilität ist dein Freund. Diese Schwankungen sind dein Verbündeter, wenn du zu den Sternen gehen willst
Ich beschäftige mich kaum mit kurzfristigen Ereignissen, aber ich vermute, dass es wieder an den Zollunklarheiten liegt. Trump hat die Einführung erneut kurzfristig verschoben und für einige Länder die Höhe der Zölle angepasst. Die Märkte mögen Klarheit… kein Hin und Her