Meine Erfahrung mit der Aufarbeitung des Datenlecks bei 21bitcoin war ziemlich ernüchternd.
Auf meine Anfrage wurde zunächst eine individuelle Aufstellung der betroffenen Daten angekündigt. Die spätere Antwort ließ allerdings wesentliche Fragen offen, die ich konkret nachgereicht habe.
Auf meine Erinnerung antwortete dann zunächst eine KI mit dem Verweis auf den Support beziehungsweise den App-Chat – obwohl der Vorgang längst per E-Mail bearbeitet wurde. Anschließend teilte mir eine Mitarbeiterin lediglich mit, ich hätte bereits Auskunft erhalten. Auf meine offenen Rückfragen ging sie gar nicht ein.
Daraufhin setzte ich eine Frist und kündigte eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde an. Am nächsten Tag kam dann eine ausführlichere Antwort.
Dass diese schließlich kam, gehört fairerweise dazu. Trotzdem finde ich es nicht akzeptabel, nach einem solchen Vorfall mehrfach nachhaken und eine Behördenbeschwerde ankündigen zu müssen, um konkrete Antworten zu bekommen. Der zwischenzeitliche Umgang mit meinem Anliegen hat mein Vertrauen zusätzlich beschädigt.