2% Steuern auf das Halten von Bitcoin?

Wie das, wenn die Coins mit Cash getauscht werden?

Ja versuch mal das FIAT Cash für den Kauf einer Poolvilla am Strand mit P2P Metup-Verkäufen zusammen zu bekommen. Selbst wenn du das dann schaffst gibt es dennoch dumme Fragen ´weil du bestimmt nicht bar bezahlst / bezahlen dartst.

Toll, ne Poolvilla am Strand.

Gibts noch was außer Dekadenz das Probleme macht?

Gier

Neid

Eifersucht

und 88 Tausend andere Geisteskrankheiten.

Bist du dumm oder so etwas?

Am besten nächste Mal ne KI fragen, was ich im Kontext gemeint haben könnte.

Natürlich sprach ich davon, dass man normale Alltagssummen umwandelt und sich keine Strandvilla mit Pool zulegt.

Was ist also für den Normalo ein Problem hier?

Dieser Satz trägt nicht zu Deiner Argumentation bei. Achte bitte auf Deine Wortwahl.

Wie @Lichtrebell schon überspitzt sagte: Kommt auf die Summen an. Willst du hohe Summen auf dein Konto Bar einzahlen, kommen auch wieder fragen und nicht alles lässt sich halt Bar bezahlen. Wir reden hier ja auch vom kompletten Auswandern und ggf. Ruhestand. Da wirst du auch nicht nur 100 Euro für einen Einkauf P2P tauschen. Aber klar, drumherum arbeiten lässt sich sicher - immer eine Frage, wie praktikabel es ist. Du willst vllt. keine große Menge Bargeld im Safe liegen haben. P2P birgt zudem auch Risiken. Machen wir uns nichts vor: Die Staaten wissen, dass das Fiat-Gateway ihr stärkster Hebel ist - und das spielen sie aus. Ich wollte halt verdeutlichen: Vielen ist nicht bewusst, dass anonymisieren an sich vllt. leicht ist, es aber danach Hürden gibt.

Die Börsen benötigen keine lückenlose Eigentumskette. Es reicht, einfach nachzuweisen, dass man die entsprechende Menge Coins legal erworben hat. Dafür kann man z.B. einen Kaufnachweis der selben oder einer andere Börse einreichen.

Das sieht man doch schon daran, dass die großen Börsen inzwischen alle auch Lightning-Einzahlungen nehmen. Da gibt es eben keine Eigentumskette. Ein einfacher Kaufnachweis reicht, es muss nur plausibel sein.
Das ist wie beim Verkauf von Edelmetallen bei einem Händler. Der will ab einer gewissen Menge auch gerne die Rechnungen vom Kauf sehen. Da reicht es dann aber auch, wenn auf der Rechnung steht „20x Krügerrand 1oz“.

Und ja, ich spreche aus Erfahrung. Ich habe schon öfter bei einer großen regulierten Börse via Lightning eingezahlt, auch größere Summen. Es wurde immer gutgeschrieben. Der Börse liegen aber auch entsprechende Kaufnachweise vor.

Dann musst du dir aber entsprechende Rechnungen P2P ausstellen lassen. Außerdem bleibt auch die Frage, ob beim Auszahlen von größeren Beträgen dann nicht Fragen von der Bank kommen und die das genauso wie die Börse sehen. Gefahr bei P2P KANN auch sein, das geflaggte Coins dabei sind - schon werden sie nicht mehr von einer Börse angenommen (so wie Coins aus einem Mixer). Ich gebe jedoch zu, mich bisher nur theoretisch mit der Frage beschäftigt zu haben.

Es ging doch ums anonymisieren, nicht ums anonyme P2P kaufen:

Man nimmt also den Beleg vom Kauf der Coins vor dem anonymisieren und reicht diesen ein. Kauft man nur P2P, so hat man natürlich keine Belege.

Wie das die Bank sieht hängt von der jeweiligen Bank ab. Aber auch die werden plausible Kauf- und Verkauf-Belege akzeptieren. Das tun sie ja auch bei allem anderen.
Siehe wieder mein Beispiel mit dem Edelmetallverkauf. Da gibt man der Bank halt die Rechnung vom Kauf und Verkauf. Was Banken manchmal, aber nicht immer, noch zusätzlich wollen ist eine Plausibilisierung der ursprünglichen Gelder zum Kauf. Aber das sollte an sich ja auch kein Problem sein.

Einfach einen Lightning-Kanal zu einer etablierten Node öffnen (nicht die Node der Börse selbst) und dann über Lightning bei der Börse einzahlen. Dann kommen die Coins dort über den Kanal der etablierten Node an.
P2P wird auch immer wieder per Lightning gehandelt, z.B. auf Bitcoin Meetups. Dann sind die Coins bereits im Lightning Netzwerk und selbst der Verkäufer kann sie nicht tracken. Man kann auch direkt von der Börse per Lightning auszahlen, dann gibt nicht mal einem Blockchain-Eintrag, bei dem irgendeine andere Börse oder Bank irgendwelche Weiterüberweisungen analysieren kann.

Was ich damit sagen will: Es gibt Möglichkeiten seine Coins zu anonymisieren und dennoch wieder an einer etablierten Börse zu verkaufen. Ich weiß das, weil ich es schon selbst gemacht habe. Zum Beispiel per Lightning einzahlen: Wurde immer problemlos gutgeschrieben. Nur ein mal nicht unmittelbar - da gab es offenbar eine manuelle Prüfung, aber die Kaufnachweise lagen der Börse bereits vor und ich musste nichts weiter tun als ein paar Stunden zu warten). Ich würde es allerdings vermeiden Bitcoin überhaupt für Fiat zu verkaufen ;)

Ganz genau Astrea, warum sollte man die härteste Währung der Welt wieder gegen den kranken Euro eintauschen wollen ?

Natürlich muss man Rechnungen bezahlen, aber ich bin mir ganz sicher, dass wir das irgendwann auch in Bitcoin tun können.

Und irgendwann, wenn ich älter bin, schenke ich die Hardwarewallet meinem Sohn. Ohne dafür irgendwelche Steuern zahlen zu müssen und ohne dass irgendein Pflegeheim davon auch nur einen Cent sieht.