kaust halt über lightning und wenn das dann groß genug ist swampst es raus, ist auch nicht sonderlich kompliziert.
bei dem was da alles kommt, Ark usw, wirds in zukunft eh noch leichter und mit einer SW bist halt flexibel.
Hi, gibt es irgendwo eine Liste, welche HW-Wallets genau den Descriptor speichern (abseits der Bitbox) und ist das ein BIP-Standard, nach dem man gezielt suchen kann? Also Trezor Safe 3 kann ihn nicht speichern, korrekt? Blockstream Jade schon? Und Seedsigner/ Specter speichern doch eigentlich gar nix (stateless), oder?
Was haltet ihr eigentlich von 2/4 Multisig für vergessliche Menschen mit genug Lagerorten?
Standard ist BIP-129 (BSMS), regelt nur den Descriptor-Austausch zwischen Coordinator und Signern, nicht ob das Gerät ihn speichert.
Trezor Safe 3: korrekt, keine persistente Registrierung.
Jade: speichert Multisig-Configs (bis zu acht 8-von-8), wie BitBox02.
SeedSigner: stateless, nichts persistent.
Specter DIY: Korrektur – nur der Seed ist stateless, Descriptor + Anti-Phishing-Words überleben Reboot auf Flash.
2-von-4: gleiches Sicherheitsniveau wie 2-von-3 (Angreifer braucht weiter nur 2), aber höhere Fehlertoleranz. Für vergessliche Leute mit genug Lagerorten sinnvoll, solange die Orte wirklich unabhängig sind.
Jetzt mal eine ganz blöde Frage… beim Specter Shield kann man ja mit smart cards arbeiten und so mehrere wallets mit einem Gerät verwalten. Könnte man so nicht eine multi sig wallet mit mehreren smart cards erstellen, ohne mehrere komplette HW wallets kaufen und bunkern zu müssen?
Mir ist klar, dass man dann keine Hersteller-Diversifikation hat…. aber wie sicher sind denn die secure elemente dieser smart cards überhaupt?
Es bleibt EIN physisches Gerät für alle Signer. Firmware, Display, PSBT-Verarbeitung – alles läuft durch dieselbe Hardware, und beim Signieren liegen die Seeds nacheinander im RAM desselben Mikrocontrollers. Eine kompromittierte Firmware oder ein manipuliertes Display bei der Adressverifizierung betrifft alle Karten gleichzeitig. Die Grundannahme von 2-von-3 ist aber gerade, dass ein einzelner kompromittierter Signierprozess nicht reicht.
Du sparst also nicht nur die Hersteller-Diversifikation ein, sondern die Geräte-Unabhängigkeit überhaupt. Was bleibt, ist Schutz gegen Verlust/Diebstahl einzelner Karten – dafür taugt es. Als Schutz gegen kompromittierte Hard-/Firmware ist es funktional näher an Single-Sig mit verteiltem Seed-Backup als an echtem Multisig.
Nur ein Hinweis (ohne das Gerät und die Smartcards zu kennen):
Smartcards besitzen einen eigenen Microcontroller und können auch auf diesem Berechnungen durchführen. Sie können ein Secret speichern und geben dieses nicht mehr raus.
Beispiel: PayTV. Da ist der Schlüssel auf der Smartcard und die Entschlüsselung findet auf der Smartcard statt (da wird nur ein Key entschlüsselt und nicht der komplette Stream).
Also ich gehe nicht davon aus, dass die Seeds von den Smartcards ins Gerät geladen werden.
Specter-DIY nutzt genau dieses Modell nicht. Standard ist der MemoryCard-Applet – Seed wird PIN-geschützt gespeichert, aber verschlüsselt ans Gerät übertragen; signiert wird auf dem Haupt-MCU. Der Applet, bei dem der Key nie die Karte verlässt (BlindOracle), existiert, ist aber nicht der verwendete Pfad.
Hier noch ein gutes Video wo erklärt wird wie man ein 2/3 Multisig mit 3 verschiedenen Hardwarewallets einrichtet und im Anschluss daran mit den selben Seeds aber unter Verwendung von nur einem Gerät.