Was ist eigentlich Sozialismus, kann er funktionieren oder ist er sogar notwendig?

Nein, warum? Es ist mir eigentlich völlig egal, wie Du Dich finanzierst. Hauptsache Du tust es ohne anderen auf der Tasche zu liegen!

Welche Starbedingungen interessiert dabei nicht… ich hatte auch nicht die Besten, und lange herumgekrebst. Ist halt so. Du bist Teil der Natur und hast keinerlei Anrecht auf „gleiche“ Startbedingungen. Es ist, wie es ist. Komm klar!

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Hey,

ich zitiere hier gern Bodo Schäfer:

Es ist unser Geburtsrecht wohlhabend zu werden !

Er sagt nicht, dass man es muss. :wink:

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Alles eine Frage der subjektiven Wertlehre. Der eine legt Wert darauf, zu arbeiten, zu sparen um dann das Kapital für eine wirtschaftliche Selbständigkeit zu nutzen, der andere, um seine Zeit unproduktiv in einem Forum mit Jammern zu nutzen.

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diese Gruppe/Arbeitskollegen hat mich vor ein paar Jahren sowas von motiviert nicht die gleichen Fehler zu machen !!! Je mehr Gejammer von denen kam, desto mehr wollte ich aktiv was verändern ! Darauf bin ich sehr stolz.

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In Deutschland, in einer der durchlässigsten, sozialisten, gleich behandelnden, und chancenreichstein Gesellschaft der Welt leben.

Gleichzeitig sich in einer Opfer-Rolle wälzen und herumweinen dass die Welt unfair ist und man hier nichts schafft - das ist Humor :rofl: Kriecht bitte aus eurem Elfenbeinturm heraus.

Es ist tatsächlich unfair, dass die Menschen hier die Chancen nicht ergreifen und auf anderen Ecken der Welt die Leute von solchen Bedingungen nur träumen können. Das ist unfair, stimmt schon

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…uns geht´s einfach zu gut. Es ist menschlich, immer nach den Sternen greifen zu wollen…

Vielleicht liegt es bei mir langsam am Alter:

Je älter ich werde, desto mehr weiß ich zu schätzen, wie man noch FRIEDLICH leben kann, hoffentlich von schweren Krankheiten verschont bleibt und nicht unbedingt AKTIV im Krieg mitmachen zu müssen.

Danach kommen dann erst meine finanziellen Gedanken.

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Genau, also auch nicht mit Erbe den Vorfahren auf der Tasche liegen!

Wie kommt es, dass du uns unproduktiv volljammerst?

Waren wir hier nicht zum Tod aller Selbständigen und Unternehmensgründer nicht völlig überreguliert und die Bürokratie tötet die Selbstständigen ab?

Na, einfach immer die Argumente so heranziehen wie mans grad braucht.

Außer natürlich, es gibt ein Erbe, dann muss das unbedingt verteidigt werden.

Das ist sehr wertvoll!

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Es ist völlig überreguliert und übersteuert. Dem widerspricht keiner.

Trotzdem gilt:

Hier eine Opfer-Rolle spielen läuft nicht.

Also tut mir leid, wenn du mir erklären musst, wie es sein kann, dass wir gleichzeitig unser armes Deutschland kaputtmachen, aber dennoch an der Spitze sind…

Solche Logikfehler haben weniger mit Opferrolle zu tun.

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Hier kann jeder zur Schule gehen, eine berufliche Ausbildung antreten, anschließend einen Fachwirt, Techniker, Meister… etc absolvieren und auch über Umwege studieren gehen, falls man nicht direkt das Abitur machte.

Egal welcher Herkunft, egal aus welchem Hause, egal welches Geschlecht, egal welche Religion, egal welches Alter, egal ob geerbt, egal ob Land vorhanden, egal was ;)

Falls man es als junger Mensch vergeigte, kann man auch noch z.B. als 50 Jähriger jeden dieser Schritte angehen und wird durch Bafög, staatliche Zuschüsse etc. unterstützt.

Jeder kann zu jeder Zeit alles machen. Das gibt es nicht überall auf der Welt. Deutschland ist diesbezüglich ganz weit vorne. Man muss nur wollen und das anpacken.

Hier muss niemand für einen in eurem Sprech “bösen Kapitalisten” arbeiten und sich ausbeuten lassen - jeder kann sich selbständig machen.

Und um sich selbständig zu machen gibt es viele Wege. Für manches braucht man irgendwelche Scheine und Ausbildungen, für viele andere auch nicht.

Also diesen Punkt haben wir hoffentlich geklärt, das jeder zu jeder Zeit in Deutschland alles machen kann, und dass es weltweit nicht so ist.

Dieser Punkt ist ja unabhängig davon, dass durch übertriebene Steuern und Bürokratie die Selbstständigkeit erschwert wird und allgemein durch unvernünftige Staatsausgaben der Laden gegen die Wand gefahren wird.

Ich sehe gar keinen Logikfehler.

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Das war quasi der dritte Weg zwischen komplett unreguliertem Kapitalismus und dem Sozialismus.

Bei so einem System ist aber die Machtverteilung immer noch gleich. Das Kapital wird deshalb über genügend Zeit wieder komplett ausbreiten, die Regie komplett übernehmen und vor allem die Organisation der Arbeiter zerstören oder unterwandern.

Der Hyperindividualismus wird geziehlt propagiert und der Kollektivismus verteufelt.Weil solange die Arbeiter sich nicht organisieren sind sie komplett abhängig und verlieren jede Macht ihre Interessen durchzusetzen.

Wenn sich nichts fundamental ändert wird das nur noch schlimmer werden und am Ende werden wir alle verlieren.

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Nein das ist alles andere als unabhängig. Die welche schon Macht haben werden diese nutzen um das System zu ihren gunsten umzubauen und sich selbst einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen.

Die Kapitalisten besitzen die Banken wo du dir Kapital holst für deine neue Firma. Die besitzen das Bürogebäude und die Fabrikhalle die du mietest.

Als Unternehmer arbeitest du immer noch für das Kapital. Klar, du hast dann auch einen grösseren Teil vom Kuchen, aber ein enormer Teil von dem was deine Firma erwitschaftet fliesst trotzdem in die Taschen von ein paar wenigen.

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Kannst du bitte die Begriffe “Kapital” und “Kapitalist” erläutern so wie du es verstehst und zu jedem Begriff auch paar Beispiele nennen?

Ab wann ist man Kapitalist?

Ist man schon Kapitalist wenn man ein Eigenheim bewohnt? Oder erst wenn man eine weitere Wohnung oder ein kleines Bürogebäude besitzt und das vermietet? Oder ist man erst ab 1000 Gebäuden ein kleiner Kapitalist?

Oder anderes Beispiel. Angenommen ich habe eine Firma. Ab wann bin ich Kapitalist? Ab einem Arbeitnehmer, ab 10 AN, ab 50 AN, ab 1000 AN?

Ihr benutzt diese Begriffe ständig, und ich weiß eigentlich gar nicht was ihr darunter versteht.

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Kapital sind die Produktionsmittel, Maschinen, Land, Gebäude, aber eben auch Finanzkonstrukte.

Kapitalisten sind die Besitzer dieser Produktionsmittel, die über den Besitz Rendite aus der Arbeit derer welche diese Produktionsmittel nutzen um etwas herzustellen gewinnen anstatt aus eigener Arbeit.

Wenn du jetzt Aktien hast, oder ein Haus das du vermietest, dann bist du ja Besitzer. Bist du dann ein mini Kapitalist? Das sind halt Krümel, der absolut grösste Teil vom Kapital ist im Besitz vor ein paar wenigen und diese fahren den grössten Teil der Rendite der ganzen Wirtschaft ein und vergrössern ihren Anteil vom Kuchen damit weiter.

Nein, damit erwirtschaftest du ja keinen Gewinn aus der Arbeit anderer.

Genau, es kommt absolut auf die Menge an.

Am Ende geht es um die Tatsache, das ein grosser Teil der Kapitals in den Händen von ein paar wenigen ist und diese damit nicht nur wirtschaftliche Macht haben aber eben auch politische. Aber das ist ja nicht ein gleichgeschalteter Block, sondern das sind zum Teil Gegenspieler welche jeweils ihr Kapital verwenden um sich gegenseitig auszuschalten und die Reste zu absorbieren, und so konzentriert sich dies weiter.

Schau mal in die Politik. Hast du wirklich das Gefühl die Politiker repräsentieren dich und deine Probleme oder irgend eine dieser Fraktionen der Kapitalisten welche gerne die Gesetze zu ihren Gunsten optimiert hätte? Glaubst du wirklich Solarindustrie vs Ölindustrie hat was mit links oder rechts zu tun?

Erzähl mir mal wie genau du an dieser Dynamik irgend etwas ändern kannst, wenn die ganze politische Palette die du wählen kannst kein Interesse hat daran etwas zu ändern weil es ihnen nützt? Und die haben ja auch gemeinsame Interessen, wie die Unterdrückung von Konkurrenz und die Arbeiter noch abhängiger zu machen um sie noch besser auszubeuten zu können.

Und da hilft nicht mal direkte Demokratie. Wenn das Volk was falsches abstimmen will, dann droht man halt einfach mit Kapitalentzug. Jetzt unabhängig davon ob du dich individuell dem entziehen kannst weil du die beste Geschäftsidee hast. Die grosse Masse an Leuten ist immer durch Lohnarbeit abhängig vom Kapital und können nicht auf einen einzigen Lohn verzichten, weshalb sie immer im Sinne des Kapitals wählen oder abstimmen werden.

Der einzige Ausweg ist wenn die Arbeiter sich organisieren weil organisiert sind sie die einzigen die noch mehr Macht haben als die Kapitalisten und an der Situation etwas ändern können.

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Fragen überhaupt nicht beantwortet.

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Und wer hat dann gegebenenfalls korrumpiert und Impfungen und Masken produziert und verkauft?

Auch der böse Staat?

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Das ist unwichtig. Die Korruption war scheinbar beim Staat. Der Staat DARF NIE korrumpierbar sein. Per Definition nicht.

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Ja, das ist unwichtig wenn man sich gut dabei fühlt auf halber Strecke die Analyse aufzugeben.

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Wer hat das Gewaltmonopol und will Letztentscheider sein?

GENAU DER ist bei Korruption dort ein Problem

Der, dem das EIgentum gehört. Der entscheidet alles. Auch, ob er die Politik korrumpieren will oder nicht.

Korruption ist kein Naturgesetz, sondern man entscheidet sich dazu. So, wie man sich dazu entscheidet, sich korrumpieren zu lassen, so entscheidet man sich auch dazu, Menschen zu korrumpieren.

Jetzt ist beides halt offenbar menschlich.

Deine Lösung ist nun Staaten abzuschaffen. Das löst das Problem aber nicht. Dann gibt es zwar keine Politik mehr die man korrumpieren kann, aber das braucht man dann ja auch nicht mehr. ;)

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