Was ist der Plan der Zentralbanken?

Den meisten von uns scheint ja klar zu sein, dass die Gelddruckerei nicht gut gehen kann und irgendwann alles zusammenbricht. Darum investieren wir in Sachwerte und Wertspeicher, die durch die Natur und Mathematik limitiert sind.

Aber wenn das alles so klar, logisch und unausweichlich ist, was ist dann der Plan der Zentralbanken? Selbst wenn sie keine andere Option haben, als Geld zu drucken. Die sind ja nicht dümmer als wir. Die wissen genau was wir wissen.

Es ist bekanntlich nicht im Interesse der Zentralbanken und der Politik, dass das System zusammenbricht, Bitcoin dadurch erst den Siegeszug ermöglicht und sie die Kontrolle an ein dezentrales Asset verlieren.

Also was ist der Masterplan der Zentralbanken und der Politik um weiterhin das Geld zentralisiert zu halten und die Welt weiterhin regulieren zu können?

Möchten sie durch eine neue digitale Währung einen Übergang in eine neue Währung schaffen um so für weitere 27 Jahre (durchschnittliche Lebensdauer einer Währung das nicht gedeckt ist) erstmal gerüstet zu sein? Oder was ist der Plan? Welche Strategie verfolgen sie langfristig? Was ist deren Lösung oder Exit-Strategie?

Ich höre nur von Status Quo, Feststellungen, Tatsachen, Problemen und welche Folgen es hat. Aber keiner spricht über Lösungen oder Pläne. Die Meinung oder Interview von einem Zentralbanker zu dieesen Thema würde mich dazu interessieren.

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Aha… du guckst Marc Friedrich auf YouTube.

CBDC

Vollständige Kontrolle und Überwachung durch CBDC um uns in Zukunft mehr Geld aus den Taschen zu ziehen als sie es jetzt schon tun.

Hat auch keine Relevanz, weil zum Schluss zahlen es immer wir (bzw. die, die nicht entsprechende Maßnahmen getroffen haben, z.B. Sparbuchsparer).

Hm, hört sich für mich bisher eher nach Reichsbürger-Polemik, Verschwörungstheorien ala „Geld aus der Tasche ziehen, volle Kontrolle“ und Weltuntergangsprophezeiungen an. Ich lass es mal so stehen.

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Waffen sind ebenfalls Wertanlagen und 1-2 Bleispritzen gehören in jeden Tresor neben das Gold, Silber und Paper Wallets.

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Warum Silber?

Weil es momentan zu Gold sehr günstig ist (Gold/Silver Ratio), der Verbrauch in Zukunft steigen wird (zur Gewinnung von Green Energy) während es bei der Förderung eher ein Nebenprodukt darstellt, was zu einem (für einen Investor positiven) Ungleichgewicht von Verbrauch und Reserve führen kann.

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Ich gehe einen Schritt weiter: Und warum Gold? :thinking:

Wer wirklich an Bitcoin glaubt, kann an Gold und Silber keinerlei Interesse haben.

Geht Bitcoin auf $100k, ist es das 2. wertvollste Asset auf diesem Planeten. Welchen Grund gibt es dann noch, seinen Besitz in Gold oder Silber zu sichern? Das ergibt absolut keinen Sinn.

Schon jetzt wird Gold verkauft, um Bitcoin zu kaufen. Was wohl passiert, wenn Bitcoin auf $30k, $50k oder $70k geht?! Store of Value in Gold? Hmmm…

Schmuckhändler und Produzenten von Elektronik usw. werden die Nachfrage mMn nicht decken können, um die Preise für Gold und Silber in Zukunft stabil (oben) zu halten.

Just my 2 cents.

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Im Gegensatz zu Gold wird Silber nur zu einem geringen Prozentsatz als Store of Value verwendet (weil hauptsächlich Industriemetall) und ist daher keine Konkurrenz zu Gold oder BTC (bzw. versa) in dieser Disziplin. Der Preisverfall wird durch die erhöhte Nachfrage der Industrie abgefangen.

War schön zu sehen bei Platin. Das war viel teurer als Gold, aber als dann Palladium für die Katalysatoren verwendet wurde schoss der Preis jenes über das von Gold (obwohl es gar nicht als Store of Value verwendet wurde) während Platin mit -50% vom ATH einen sterbenden Schwan mimt. Genau auf das spekuliert man auch bei Silber.

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Was wohl passiert, wenn Bitcoin aufgrund eines unvorhergesehenen technischen oder anderen Problems plötzlich für Jahre wieder total einbricht?

Also, bei aller Bitcoin Liebe. Ich habe es auch schon im Microstrategy Thread geschrieben: Alles auf eine Karte zu setzen ist einfach nur Zocken.

Selbst der größte Bitcoin Verfechter sollte sich regelmäßig fragen, aus welchen Gründen das Investment total schief laufen kann. Da fällt doch sicher jedem etwas ein.

Edit: Zugegeben schlechtes Timing für meinen Beitrag :grinning:

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Das habe ich nicht gesagt, oder? Aber Gold…nein…halte ich nicht für klug.

Die Verwendung von Silber in der Industrie habe ich unterschätzt, muss ich sagen. (Danke @nittels)

Aber ausser Gold und Silber gibt es ja noch andere „store of value“-Assets.

LOL. Ja.

In den vergangenen 3 Jahren hättest Du Dir keinen schlechteren Zeitpunkt dafür aussuchen können. Aber der Anlass entschuldigt sehr viel, denke ich. :wink:

Wie meinst du das denn dann? Ich finde einen Mix Krypto/Gold/Silber auch ideal. Selbst wenn der Realzins irgendwann nicht nur mit Gold, sondern auch mit BTC korreliert, also dann auch Gold und BTC korreliert wären, würde man mit dieser Diversifikation einige fundamentale BTC-Risiken abfangen.

Oder hältst du einfach nichts von Gold? Auch wenn BTC sich sein Stück vom „Store-of-Value-Kuchen“ abschneidet, wird Gold nie an Bedeutung verlieren. Der absolute Großteil des Goldes werden für Schmuck und in der Industrie eingesetzt. Beim Silber ist der Schmuckanteil kleiner, und der Industrieanteil größer.

Ein schönes Kettchen aus BTC habe ich noch nicht gesehen :smile:

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Dass es mehr gibt als Bitcoin, Gold und Silber. :man_shrugging:

Nicht mehr, korrekt. Meine Sicht auf Gold hat sich gewandelt.

Es ist aber nur ein Gefühl und ich kann’s nicht mit Fakten/Charts untermauern. :slight_smile:

Ich weiß nicht, ob’s ausschließlich mit C19 zu tun hat, aber Im- und Exporte von Schmuck sind in 2020 deutlich zurückgegangen.

Vielleicht irre ich mich, aber ich denke, Schmuck ist nicht mehr das, was es „früher“ war. Andere Generation. „Die Zeiten ändern sich.“, wie man so schön sagt.

Heute wollen viele lieber 'ne PS5 als ein Goldkettchen.

Aber auch hier: Nur mein Gefühl.

Ich glaube es ist 25% Schmuck, 25% Industrie und 50% Store of Value, von dem her trifft es Gold härter als Silber (wo der SoV Anteil weit geringer ist) wenn sich BTC durchsetzt.

Andererseits glaube ich nicht dass sich der Transfer so abspielt, dass die Funds direkt von Gold nach BTC gehen, ich glaube wenn dann wird es einfach so sein dass BTC immer stärker steigt als Gold und einfach den Rang abläuft, die Differenz also natürlich zustande kommt. Es muss also nicht bedeuten dass Gold so einen Preisverfall hinlegt. Beide Assets werden co-existieren so wie jetzt sämtliche Store of Values auch co-existiert haben, es wird eine Frage des Ratio sein.

Ich werfe jetzt mal noch was ganz anderes rein. In Zukunft ist der Mensch zu 100% in der Lage Rohstoffe, auch Gold und Silber, von anderen Planeten abzubauen. Selbst jetzt auf der Erde weiß man nicht wiie viel Gold und Silber existiert. Man weiß aber mit Sicherheit das es mehr ist wie Bitcoin. Daher wird Gold und Silber mit der Zeit als Wertanlage keine große Rolle mehr spielen. Aber Bitcoin mit seiner Begrenzung auf 21 Millionen Coins wird, auch auf der Grundlage das Bitcoin einen riesen Nutzen hat wie Sicherheit auf der Blockchain (ablegen von Verträgen usw .), immer an Wert gewinnen. Oder mal ganz einfach gesagt. Geh mal bzw. versuche mal mit Gold was zu kaufen. Geht nicht. Mit Bitcoin schon.
Da verstehe ich die Disskusion ehrlich gesagt nicht. :wink:

Ich anworte mal auf deine Frage, diese Äußerungen über Bronze, SIlber, Gold, Bitcoin und was weiß ich gehen einfach ein bisschen am Thema vorbei.

Meiner Meinung nach musst du verstehen, dass wir alle in einer sehr kleinen „Gruppe/Bubble“ leben, die mit der Zeit immer größer werden wird. Für die Zentralbanker ist der Bitcoin so unglaublich klein, dass er derzeit gar nicht oder kaum interessiert. Die meisten von ihnen sind vermutlich eh davon überzeugt, dass der Kurs irgendwann wieder hoch geht und dann irgendwann wieder deutlich fällt und das Interesse an BTC sinkt.

Die CBCDs kommen als Antwort auf das das Chinesische CBCD Projekt um letztlich einfach China nicht zu erlauben uns eine digitale Währung anzubieten mit der uns China im schlimmsten Fall kontrollieren und überwachen kann. (Selbe Thematik mit Libra oder Diem oder wie das heißt). Also nichts mit Weltverschwörung, die rauben uns alle aus, Bargeld wird abgeschafft usw, die Bargeldabschaffung dauert vermutlich noch locker 10 bis 15 Jahre und ob dann auch wirklich alle Scheine weg sind ist eine ganz andere Frage.

Was wir derzeit sehen ist ein immenses Geldwachstum, dass in Form von Helikoptergeld und weiteren Maßnahmen in den Markt gespült werden soll, um eine Deflation zu verhindern. Weiß nicht wie es euch geht, aber seit Corona ist meine Konsumfreude doch deutlich zurückgegangen. Das Geld kommt derzeit nicht an mit den Maßnahmen sondern geht über Umwege zu den reichen, die es entweder halten oder in Assets stecken. Und was ist da gerade sexy, naja der Bitcoin weil er klein (vom marketcap zu anderen assets), digital ist, ein Halving erlebt hat und weil der micro strategie typ als Unternehmer seine ganze Kohle da reinsteckt.

Der Plan bzw. die Tendenz ist derzeit einfach nur Inflation zu erzeugen um eine Deflation zu verhindern, da unser Geldsystem sonst gänzlich zusammenbrechen würde, da wir alle erwarten würden, dass unsere Konsumgüter noch weiter im Preis sinken würden und dann noch weniger kaufen, dann verdient jeder noch weniger Geld, dann werden wir arbeitslos, eben die typische Deflationsspirale. Wenn mir einer von Bitcoin als Weltwährung erzählt, die andere inflationäre Währungen gänzlich ersetzt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Die Strömung die sich gerade ein wenig durchsetzt, warum auch so viele vom Sozialismus in den USA sprechen, ist die Modern Money Theory, die mit Sanders auf breiter Linie gekommen wäre. Die Idee ist vereinfacht gesagt, du steckst Geld in den Markt und kannst dieses Geld wenn die Inflation zu hoch steigt durch Steuern wieder abschöpfen. (Zudem hättest du auch noch Zinserhöhungsmöglichkeiten usw.) Eine Inflation ist nicht per se schlecht. Diese bewirkt nämlich, dass die Schulden die wir aufbauen mit der Zeit auch weniger Wert werden. Was du also verstehen musst, das Geld drucken ist derzeit extrem wichtig, wenn Deutschland nicht mitmachen würde, dann Investieren andere Länder immer weiter und haben dann einen Wettbewerbsvorteil. Daher wäre es gut wenn wir Corona als Anlass nehmen um einige Bereiche zu sanieren: Pflegegehälter hoch, Infrastruktur für erneuerbare Energiens ausbauen, Bildung ausbauen, Digitalisierung ausbauen usw. Und am Ende entwertet man mit einer kontrollierten Inflation von 2-3% pro Jahr eben seine Schulden.

Zusammenfassend, die Zentralbanken sind nicht böse und die EZB versucht einfach nur die EU auf Kurs zu halten bzw. zu bringen - Stichwort „New Green Deal“. Diese ganzen Sachwerte steigen so extrem, weil alle gerade Panik schieben, plus bei Bitcoin noch Momentum mit Halving, Microstrategy, Dezentralisierung usw. Sprich meiner Meinung wird das alles mal vorbeigehen und dann machen wir spätestens 2023/2024 wieder ohne Inflationsangst weiter und konzentrieren uns auf die wichtigen Sachen.

Ich hoffe ich konnte dir mal eine andere Meinung geben, die nicht so schwarzmalerisch ist, ich finde die Meinung von Mirco (Bitcoin2go) ziemlich gut. Bitcoin ist meiner Meinung nicht unbedingt als Weltwährung zu verstehen, die die ganze Welt retten wird und dann bauen wir alles auf Bitcoin auf, weil das ja alles so sicher ist. Sondern Bitcoin ist vielmehr ein Vermögenswert/Finanzasset, den jeder zu einem bestimmten Teil als Beimischung in seinem Portfolio haben sollte.

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@SRF Super, das hilft mir weiter zum Verständnis.
Ich habe mich auch zwischenzeitlich mit dem Thema Inflation beschäftigt und auch Gegenargumente recherchiert weshalb wir trotz Gelddruck, keine Inflation erleben (werden). Da müssen viele Neben-Faktoren zusammenspielen (Mehr Kreditvergabe, mehr Konsum und Invesition in den Wirtschaftskreislauf etc.) Aber zusammengefasst ist der zentrale Faktor ist die Umlaufgeschwindigkeit.

Wenn du also schreibst:

Der Plan bzw. die Tendenz ist derzeit einfach nur Inflation zu erzeugen um eine Deflation zu verhindern,

spielst du warscheinlich auf die aktuell niedrige Umlaufgeschwindigkeit an? Dh. Wenn wir eine niedrige Umlaufgeschwindigkeit haben, müssen wir mehr Geld drucken um das Verhältnis von Inflation und Deflation wieder auszugleichen?

Frage:
Nehmen wir an, die Umlaufgeschwindigkeit zieht wieder an aber das Geld bleibt trotzdem bei den Zentralbanken bzw. die Banken sind weiterhin zurückhaltend was Kreditvergaben angeht und die Menschen sind generell sparsamer geworden.
Kann unter diesen Voraussetzungen trotzdem eine geringe oder keine Inflation erreicht werden? Also dass der Konsument es nicht im Alltag spürt.

Ich gehe bei dieser Frage davon aus, dass die Umlaufgeschwindigkeit NICHT mit der Geldmenge zusammenhängt.

Ich muss ehrlich gestehen ich bin kein Volkswirt, bzw. hab bei der Umlaufgeschwindigkeit vermutlich ein wenig geschlafen.

Ich versuch trotzdem mal das Prinzip an einem Bild klarzumachen:
https://www.dasinvestment.com/uploads/RTEmagicC_Spirale.jpg

Die private Nachfrage sinkt wegen den Lockdowns und der fehlenden Konsumfreude, der Absatz der Unternehmen sinkt und zudem müssen sie hier und da ihre Kapazitäten reduzieren in Form von Verkleinerungen der Geschäfte, Angebot nur bestimmter Produkte und Leistungen usw. Dies führt zu Lohnsenkungen und Reduktions der Arbeitszeiten auch um das Virus in der Verbreitung zu hindern. Das sorgt für einen Vertrauensverlust und einer Suche nach Sicherheit in Form von Assets wie Gold, Bitcoin, Aktien usw. insgesamt steigt die private Sparquote (auch zum Investieren) und die Leute geben weniger für Konsumgüter aus. Das heißt die private Nachfrage sinkt, der Absatz sinkt, die Unternehmen senken die Preise um irgendenwie die privaten Käufer zum kaufen zu bringen usw.Irgendwann kostet das Brot einen Cent, du verdienst aber einfach kein Geld mehr, weil die Wirtschaft völlig lahmgelegt ist.

Jetzt kann die Notenbank verschiedene Maßnahmen ergreifen um eine Inflation zu erzeugen. Anleihen aufkaufen, Leitzins senken, Geld in Form von Helikoptergeld in den Markt pumpen. Die Maßnahmen sind aber langsam am Ende, bzw. ist die Umlaufgeschwindigkeit niedrig bzw. wird niedriger (hier bitte vorsichtig, ist meine Laienmeinung, da bin ich nicht so tief drin)
Die Maßnahmen sind so ziemlich am Ende, heißt es müsste bald mal der Impfstoff kommen oder überall die Neuinfektionen runtergehen, dass man normal weitermachen kann, sonst sind wir irgendwann in der Deflationsspirale drin.

Jetzt zu deiner Frage: Das Geld ist im Markt bzw. bei den Banken und jetzt wirds spannend. Wie viel werden die Leute konsumieren? Werden Sie alle (die einen sicheren Job haben) erstmal einen Kredit bei der Bank aufnehmen ein Haus kaufen, ein neues Auto, fünf Reisen machen und rausgehen und wie blöd konsumieren. Dann kriegen wir auf jeden Fall eine Hyperinflation, das Geld kommt in den Markt, die Kredithäuser sind gerne bereit Kredite zu geben (die verdienen ja da dran).

Ich glaube aber wir haben fast alle gelernt, dass wir nicht so viel brauchen, vermutlich kommt das Geld nach und nach in den Markt, weil der ein oder andere sich ein Haus kaufen will, ein anderer ein neues E-Auto auf Bonus und ein wieder anderer sagt, ich brauch das nicht und halte die Sparquote hoch und investiere in Kryptowährungen, Aktien und Gold. Sprich vermutlich ist die Inflation im besten Fall irgendwo zwischen 0,5 bis 3,5% und das Geld kommt nach und nach in den Markt. Wenn die Inflation jedoch zu hoch steigt, müsste man eben wieder Geld rausnehmen laut der Modern Money Theory (die sich aufjeden Fall auch als Falsch erweisen kann) in Form von Steuern oder Zinserhöhungen. Dann ist die Konsumfreude in China, Deutschland, USA und den Rest der Welt aber vermutlich auch groß genug um solch eine Maßnahme in kleinen Maßen auszuhalten.

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Das glaube ich auch. Ich glaube dass wir durch Corona sparsamer geworden sind und vll. auch weniger leichtsinniger sind, was Geld und Konsumkredite angeht. Aber ist vll. auch nur eine Frage der Zeit bis sich alles wieder wendet.

Abgesehen von äußeren Ereignissen (Naturkatastrophen oder Pandemien) hängt jetzt viel davon ab, wie sich die Banken und die Bevölkerung verhalten werden, ob wir eine Inflation erleben. Die Zentralbanken können nur auf die Situation reagieren.

Was ist der Plan der Zentralbanken? Meine Meinung dazu ist das die Fiatwährungen, denke so in 5-10 Jahren, verschwunden sind und wir nur noch digital bezahlen mit Stabelcoins wie dem digitalen Euro oder US-Dollar. Den digitalen Yen gibt es ja schon. Hinzu kommt das durch die dezentralen Währungen mehr Sicherheit im Bereich Technologie Einzug halten wird. Bitcoin wird da eine große Rolle spielen und auch von Staaten genutzt werden.
Also werden die Zentralbanken über digitale Stabelcoins eine Währungsunion herbeiführen. Soll heißen man kann seine Fiatwährung zu einem bestimmten Kurs in digitale Stabelcoins tauschen. Sagen wir mal 1:2 oder gar 3. Und siehe da es kann wieder von vorne losgehen. :wink:

… die 2 Bleispritzen stehen allerdings neben dem Bett, in Österreich ist ja wenigstens das Waffengesetz noch gut :slight_smile: