Was haben Leute gegen Bitcoin? Was ist der Nachteil gegenüber anderen Assets?

Uff, welch ein epischer Satz. :innocent:

Bitcoin löst ein Problem, das viele nicht wahrnehmen bzw. sie erkennen die Ursache nicht.

Wer heute vergleicht, wie viele Quadratmeter Wohnraum, Kaffee oder Gold er für 5.000 Euro im Vergleich zu 2010 bekommt, der stellt natürlich fest, dass er in den letzten 15 Jahren in Euro sehr stark verarmt ist.
Ich schätze mal 90 % kapieren nicht, dass sie durch die stetige Geldschöpfung durch Zentralbanken, Sondervermögen des Staates etc. alle Kaufkraft im Fiatgeld verlieren werden. Wie der Frosch, den man in einen Topf mit kaltem Wasser setzt, das man langsam beginnt zu erhitzen, ist der Prozess so schleichend, dass sich die Menschen mit der neuen Armut quasi Jahr für Jahr zu arrangieren lernen. Sie fangen an Payback-Punkte zu sammeln, kaufen im Supermarkt nach Angeboten ein, verschieben Handy-Käufe auf den Black Friday etc. Und lernen sich mit diesem scheinbar unausweichlichen Effekt zu arrangieren.

Zudem sind die Deutschen sehr staats- und mediengläubig. Wenn Helmut und Helga abends in der Tagesschau hören, dass Bitcoin nicht vertrauenswürdiges Internetgeld ist und den Planeten zum Kochen bringt, dann ist die Sache mit dieser Alternative schon erledigt.

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Das mit dem frosch versteht jeder und dadurch natürlich gängig. Den tatsachen entspricht es jedoch nicht (was natürlich für das Verständnis hier irrelevant ist):

Richtig, das Bild taugt halt zum besseren Verständnis der Gewöhnung/Anpassung an sich verschlechternde Umstände.