Warum so wenige Krypto nutzen?!

Hallo zusammen,

ich wollte mal ein paar Gedanken mit euch teilen.

Ich gehe mal davon aus das naehzu alle hier, die sich mit dem Thema beschäftigen eine Affinität zu Technik, Invest und Co. haben.

Vor ein paar Jahren habe ich auch mal kurz darüber nachgedacht in Krypto zu investieren, aber für mich als Laien war ein einfach zu kompliziert und umständlich.

Das ist der Punkt woran ich auch denke warum Krytpo noch nicht den „ultimativen“ Durchbruch für die breite Masse geschafft hat.

Und hier war auch meine Angst zu groß über den tisch gezogen zu werden aus Unwissenheit.

Wenn ich an die Menschen denken die überfordert damit sind sich eine App zu laden, oder überhaupt schon am Geldautomaten.

Und davon gibt es etliche.

Auch ich musste mich jetzt tiefer in das Thema hinnein graben, ohne ernsthaftes Interesse wäre das nichts.

Hinzu kommt noch, das sich ganz hartnäckig bei den Laien das Gerücht hält, Krypto ist nur was für Verbrecher.
Erst letztens die Aussage gehört: Warum soll ich in Krypto investieren, das ist das Geld was Verbecher nutzen und irgendwann wird es generell verboten.

Ich glaube dieses Brandmal ist ganz schwer weg zu bekommen.

Die selbe Diskussion sehen wir ja seit Jahrzenten beim Alkohol / Cannabis Vergleich.

Was denkt ihr dazu?

In den angehängten Videos ist mir aufgefallen dass sich erschreckend viele Deutsche gar nicht mit unserem Geldsystem auseinandersetzen. Solange dies der Fall ist, haben diese Leute auch keinen Grund sich mit Alternativen (Bitcoin) zu beschäftigen.

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Nur solange negative Berichtet wird.
Wenn die Medien mal reale Zahlen und Vergleiche zu Fiat zeigen würden was das Thema angeht. Dann würde sich das sicher schnell rumspielen.

Die breite Masse ist halt noch uninformiert und hat im schlimmsten Fall durch FUD eine negative Vorprägung erfahren (Volatilität, Energieverbrauch, Verbrechergeld bla bla…), die verhindert, dass sie sich ernsthaft mit dem Thema Bitcoin auseinander setzen.

Hinzu kommt, dass die Masse auf Konsum und Convenience getrimmt ist. Selber Informationen zu beschaffen und vor allem diese kritisch zu hinterfragen (DYOR), um daraus eine eigene Meinung abzuleiten, ist bei der Flut an (Falsch-)Informationen in Zeiten des Neulands halt echt anstrengend.

Brot und Spiele sorgen weiterhin dafür, dass es genug Ablenkung gibt, als dass Jupp von der Stanze (no offense Jupp!) sich mit irgendeinem Magic Internet Money der IT-Nerds auseinandersetz.

Das Schulsystem hält die Kinder (in Bezug auf die wirklich relevanten Themen des Lebens) dumm und trägt seinen übrigen Teil dazu bei, dass Generation für Generation die goldenen Hamsterräder neu befüllt werden mit Leuten, die immer weniger selber denken und immer mehr die „öffentliche Meinung“ adaptieren.

Dazu noch die schleichende gesellschaftliche Spaltung durch die Umverteilung der Vermögen von arm nach reich, Ausgrenzung und Stigmatisierung der Schwächsten (Bsp. Hartz IV), sowie Ausgrenzung Andersdenkender (unsolidarische ungeimpfte Asoziale [sic]), was dazu führt, dass ein Wir-Gefühl gar nicht mehr aufkommen mag (WM 2006 mal ausgenommen ;)).

All das (und noch vieles mehr) verhindert mMn, dass Menschen Bitcoin in dieser frühen Phase, in der wir uns befinden selber entdecken, begreifen und adaptieren. Dabei brauchen wir

  • Menschen die wieder selber kritisch denken und sich informieren (Don’t trust, verify!)
  • Menschen, die bereit sind, sich (zumindest im ersten Schritt gedanklich) gegen den vermeintlichen Konsens der breiten Masse zu stellen
  • Menschen, die bereitwillig und selbstlos anderen Menschen ihre Hilfe zur Selbsthilfe anbieten
  • Menschen, die die Bequemlichkeit ablegen, wieder Eigenverantwortung übernehmen und sich auf in den weiten Weg in den Kaninchenbau machen

Roman, sowie sein Team und viele andere aus dem BTC-Cosmos leisten hier hervorragende Pionierarbeit. Jeder einzelne von uns kann dabei unterstützen.

Falls die Leute weiterhin unaufgeklärt bleiben, befürchte ich, dass der deutsche Michel sein hart verdientes Geld erst dann kollektiv in „Crypto“ steckt, wenn Mutti hierfür nochmal aus der Rente erscheint und in der Tagesschau dazu rät. Nur dann ist der Zug abgefahren und die Coins heissen dann CBDCs und werden von der EZB zentral nach Gusto verwaltet und nach Gutsherrenart verteilt.

Just my 2 Sats…

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Was ich als Problem sehe das crypto und Co zum jetzigen Zeitpunkt für viele (technisch) einfach zu kompliziert ist.

Die die hier im forum sind, für die ist es kein Problem aber wmen ich noch mehr Laie wäre würde ich auch keine Währung wollen bei der wo die Gefahr besteht allein beim Versenden seine crytos zu verlieren (davon gibt es etliche Beiträge)

Wie bei den 3d Druckern wenn die nicht so kompliziert wären, würden die Dinger in jedem Wohnzimmer stehen.

Die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen. Wir benutzen Bitcoin gerade quasi auf der niedrigsten Komfort Ebene. Dieser Komfort wird sich in den kommenden Jahren stark verbessern. Am Ende werden Services kommen, da merkt der Durchschnitt nichtmal dass sie gerade Bitcoin verwendet haben. Und ich meine nicht nur beim Bezahlen.

Heutige Bezahlmethoden - z.B Kreditkarten, Paypal oder SEPA - werden im Hintergrund auch unverständlich und komplex sein. Trotzdem sind sie selbstverständlich geworden und jeder verwendet sie, ohne zu wissen was da eigentlich im Hintergrund passiert.

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Ja absolut da bin ich zu 100% bei dir. Ich zweifele auch nicht an der krypto Welt aber noch ist es eine für „noobs“ „Individualitisten“ etc.

Sobald die Technik für den „normalen User“ verfügbar ist geht es richtig los.

Das stimmt zwar, aber die meisten geben nur das wieder was sie in den Medien hören bzw. das was die meisten sagen da sie sich nicht mit den Dingen auseinandersetzen und sich somit keine Eigene Meinung bilden.

ABER

Ich denke das wir früher oder später zu dem Punkt kommen wo die Menschen dazu gezwungen werden sich über Bitcoin gedanken machen zu müssen. Die Zeiten werden nicht leichter, die Inflation wird ganz sicher nicht auf magische Weise verschwinden. Ich denke irgendwann wird der Moment kommen wo das Geld bei den meisten Menschen einfach nicht mehr reicht und dann werden sich viele fragen warum??

Und das ist der Bitcoin Moment…

Das würde ich jetzt nicht als all zu hartnäckig betiteln! Es ist zwar tatsächlich so, dass das Thema seit Anbeginn des Bitcoins immer wieder aufgegriffen wird, aber das kommt einfach aus dem Unverständnis heraus… zumindest bei den meisten Menschen! Ich denke, dass es vielen Leuten einfach total egal ist und sie eben das aufgreifen, was sie als erstes hören und das ist dann im Endeffekt das, was die Medien beisteuern. Solche Menschen halten i.d.R. aber an ihren Meinungen nicht lange fest und lassen sich umstimmen, sofern sie Interesse entwickeln für das Thema. So zumindest meine Erfahrungen ((im RL)).

Absolut! Das war bei mir genauso. Lag aber daran, dass ich mich einfach nicht genügend informiert habe. Ich habe Bitcoin bei über 1000€ gesehen und mir gesagt, dass das bereits viel zu teuer ist, ohne mich damit weiter zu beschäftigen.

Ja, diese Menschen werden vermutlich ziemliche Verluste einfahren irgendwann, aber von nichts kommt ja auch nichts. So hart es klingen mag. Wer meint, seine Millionen unter dem Kopfkissen zu lagern, der muss auch einkalkulieren, dass er damit eventuell irgendwann sichtbare Abstriche machen könnte. Nichtsdestotrotz ist es natürlich umso wichtiger, gerade an diesen Stellen den Einstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Ich bin zuversichtlich, dass sich auch z.B. für ältere Leute ein regulierter Markt mit Service erschließen wird über die Jahre. Naja und in Entwicklungsländer werden die Menschen wohl dann vielleicht mehr auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein.

Echt? :smiley: Also ich habe tatsächlich noch nie jemanden aus meinen Kreisen getroffen, der per se gegen Cannabis wäre. Ich bin bei dem Thema wohl jemand, den du als Laie bezeichnen würdest… Ich trinke, rauche nicht und ziehe mir auch keinen durch (…außer vielleicht mit Anlass) Mir wäre es z.B. total egal, ob jetzt Cannabis legalisiert wird oder nicht. Das sollte jeder selbst entscheiden. Anders wäre es natürlich, wenn man das ganze Mehrparteienhaus zumüffeln würde mit dem Grasgeruch! :sweat_smile: …Genauso bin ich aber auch für viel schärfere Regelungen, was z.B. Bierflaschen zerschmettern auf der Strasse angeht oder von mir aus auch der beißende Parfum Geruch von einigen Menschen, die Strassenbahn fahren.

Stimme ich dir so auch zu! Bitcoin bzw. Lightning ist meilenweit entfernt wirklich für die breite Masse aufgenommen zu werden. :smiley: Aber ich bin total positiv, dass das irgendwann alles kommt. Der Markt wird das regeln… so klischeehaft das auch für den einen oder anderen klingen mag.

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Das ganz große Problem ist, dass Krypto bisher NULL Anfänger/Einsteiger-freundlich ist. Aus meiner Sicht ist die Bison App da noch einigermaßen weit vorne und das die Trade Republic App Krypto als Minimal-Angebot jetzt auch mit drin hat. Ansonsten ist es für den Otto-Normal-Verbraucher noch viel zu kompliziert Geld in den Kryptospace zu bekommen und einfach zu investieren.

So etwas wie Paypal wäre stark. Obwohl ich auch noch keine Vorstellung habe wie Einsteigerfreundlich das ist. Ich ahne, dass viele Leute Interesse an Bitcoin haben, aber die Schwellen um da easy ran zu kommen sind noch VIEL VIEL zu hoch.

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Ich habe die Tage nochmal durch meine Bekannten Kreis gefragt und zudem ein paar weitere (berufsbedingt)

Und hier die Top 3 was sie von bitcoin halten

1 das hat doch was mit der Mafia / Drogen zu tun
2 Ich verstehe das nicht / zu kompliziert
3 Ich will mein (Fiat) Geld nicht verlieren

Cool, dass du die Leute in deinem Umfeld befrägst! Mach ich auch immer wieder gerne. Obwohl ich es nie wie ein Interview rüberbringen möchte, sondern dann eher nachhake, wenn man durch ein Gespräch zum Thema Geld/Bitcoin gekommen ist.
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Das hat doch was mit unseren Mainstrean-Nachrichten zu tun, die immer und immer wieder den gleichen Mist wiederkeuen. Dazu kommt auch noch, dass es so scheint, dass jeder denkt über alles eine Meinung haben zu müssen; statt den Demut zu haben und sagen zu können, dass man sich in der Sache einfach zu wenig auskennt und sich so also gar keine Meinung hat bilden können!
Das nervt mich an den Menschen wohl am meisten.

Den meisten Menschen ist es auch völlig egal, ob sie verstehen, was Geld ist. Nur die wenigsten beschäftigen sich mit diesem Thema. Bitcoin zu verstehen, setzt eine gewisse Intäligehnz und auch die Muße oder Notwendigkeit voraus, sich überhaupt für längere Zeit mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da man es ansonsten nicht versteht.

Absolut verständliche Aussage! Darauf hat niemand Lust!

Na ja arbeite im krankenhaus , praktischerweise trifft man hier auf jung und alt. .-) von daher ist die umfrage repräsentativ. wenn auch nicht wissenschaftlich

es waren ca. 100 Leute die ich befragt habe

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Steuern ??

Magst du uns auch noch mitteilen was du mit deinem Beitrag sagen / fragen willst?

Wer sich umfassend mit der Thematik auseinandersetzt und trotzdem „BTC=0“ als mögliches Szenario ansieht, hat nur nicht genug Michael Saylor Videos geguckt. :sweat_smile:

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