Warum ich kein BTC-Maximalist bin

Ich hab’ Roman um eine Antwort zu dem Thema gebeten. Wenn bis heute Abend irgendwann keine Antwort kommt erfülle ich Dir Deinen Wunsch und erkläre Dir die unterschiedliche Qualität betreffend Komplexität einer Uhr im Vergleich zu einer Serie gesellschaftlicher und ökonomischer Events gerne im Detail.

Ich bin ja sehr gespannt, ob du diese Diskussion dann auch sachlich führen kannst, ich bin nicht auf den provokativen Teil angewiesen, aber wenn ich einstecken muss teile ich eben auch aus… ganz normal.

Ich habe das schon einmal im Altcoin vs Bitcoin Thread geschrieben:

Man sollte ein Forum wie dieses einfach dafür nutzen, um sich selbst herauszufordern.

Die Kunst beim Diskutieren ist es, alle Argumente auszutauschen und auch mehrfach nachzuhaken, ohne aber den anderen unbedingt überzeugen zu wollen! Entsprechend sollte jeder am Ende einer Diskussion auch damit leben können, wenn die anderen Teilnehmer ihre ursprüngliche Meinung behalten.

Daraus folgt, dass man hier nie persönlich werden sollte, und dass man nach Austausch aller Argumente nicht verbissen weitermacht, sondern es auch mal gut sein lässt.

Es ist doch schön wenn man weiß, dass in einem Forum verschiedene Meinungen, Haltungen und Lebenseinstellungen unterwegs sind. Wenn sich alle irgendwann einig wären, wäre das Forum nur noch eine Beratungsplattform; das fände ich persönlich schade.

@Bontii, du bist in deinen Beiträgen teilweise recht überheblich und akzeptierst es einfach nicht, wenn jemand anderer Meinung ist. Manche lassen sich das halt nicht gefallen und werden dann genauso aggressiv. Also bitte jetzt einfach mal ein bisschen zurückhalten; vielleicht wollen andere auch noch mitdiskutieren.

Ein Schlagabtausch kann ja mal ganz unterhaltsam sein, aber nicht wenn 80% der Statements keinen Inhalt haben.

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Hallo,

es geht doch schlichtweg, um die Art wie hier miteinander umgegangen wurde. „Gewaltfreie“ Kommunikation sieht anders aus. Meinung können gerne aus der Ich-Perspektive geschildert werden. Sätze die mit „Du bist…“, „Du sagst…“ beginnen, lassen eine Diskussion schnell in eine emotionale Richtung wandern.

Richtig und falsch ist in mancherlei Hinsicht schwierig zu beurteilen. Glücklicherweise leben wir in einer pluralistischen Gesellschaft, indem wir Meinungen auf einem kontinuierlichen Spektrum vertreten können.

Zusätzlich kommt Sprache an ihre Grenzen und unter ‚ein und demselben‘ Begriff werden eventuell andere Dinge (aufgrund anderer Definitionen) verstanden.

In der Hitze des Gefechtes kann es schon mal vorkommen, dass man Aussagen nicht ausreichend belegt. Letztlich betreibt dieses Forum ja keine Wissenschaft, sondern dient dem Meinungsaustausch. Wobei Quellen nichtsdestotrotz gerne gesehen sind und belegbare Aussagen deutlich mehr Mehrwert bieten für alle Forumsnutzer*innen.

Nur um ein Beispiel herauszupicken. Du sagst, dass wir vorherbestimmen können was in Zukunft passiert. Dies mag in der klassischen Mechanik der Fall sein, aber spätestens wenn Du Heisenberg fragst, wirst Du an die Grenzen des Vorhersagbaren kommen. Da sprechen wir ganz schnell von Statistik. Und selbst im klassischen Fall. Wir erstellen Modelle, die den Versuch unternehmen Voraussagen zu ermöglichen. Sind lassen uns zum Teil mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit etwas voraussagen, sicher ist es nie und wird (bzw. kann) es nie sein. Bontii, Du vergleichst Naturgesetze und Naturkonstanten mit dem Konstrukt Bitcoin. Bitcoin ist nicht einfach ein Ursache-Wirkung-Prinzip. Es ist ein Versuch. Ein wirklich gut durchdachter Versuch. Und es gibt sehr starke Argumente für dieses Konstrukt. Wahrscheinlich ist es das Projekt mit dem besten Chance-Risiko-Verhältnis. Vielleicht wird es den Bitcoin-Standard geben. Vielleicht werden tatsächlich irgendwann alle anderen Altcoins wertlos.
Betonung liegt auf vielleicht.

Das Konstrukt Bitcoin ist in sich logisch und durchdacht. Dennoch ist der Mensch und sein handeln nicht vorhersehbar. Genauso wenig wie die Zukunft.
Ja, wir können Wahrscheinlichkeiten aussprechen für das Eintreffen gewisser Ereignisse. Am Ende werden wir (in einigen Jahren) nachschauen (also messen) können, welcher Fall eingetreten ist. Um es ein wenig wie Du in einem wissenschaftlichen Bild auszudrücken. Wir haben eine Vielzahl von überlagerten Wahrscheinlichkeitsfunktionen (Zukunftsvisionen), vielleicht ist das Eintreten Deiner Vision mit einer höheren Wahrscheinlichkeit behaftet. Im Endeffekt müssen wir irgendwann nachschauen und das System in einen Zustand zwingen. Vielleicht ist das der Bitcoin-Standard. Vielleicht schauen wir aber auch überrascht, weil wir feststellen, dass es neben dem Bitcoin Altcoins gibt und merken, dass nicht alles was „Wissenschaft“ ist, sich vorherbestimmen lässt.

Beste Grüße,
HODLer

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Also ich habe nur Stichpunkte der Diskussion gelesen, da mir leider aktuell die Zeit fehlt das hier vollkommen zu verfolgen, was ich aber gesehen habe, ist eine schlechte Diskussionskultur.

Ich bin kein BTC Maximalist, aber aktuell erfüllt genau ein Projekt den Usecase, wofür die Blockchain erschaffen wurde und das ist Bitcoin.

Wir wissen natürlich nicht was in Zukunft noch für Technologien entstehen, daher darf man wissenschaftlich eigtl. niemals von einer 100%igen Überzeugung sprechen.

Allerdings beweist BTC in vielerlei Hinsicht immer wieder aufs Neue, dass er die Dinge kann, an denen andere Projekte scheitern.

Und selbst wenn Projekt wie ETH niemals in der Form scheitern, dass das Netzwerk zerfällt, so sind sie weit davon entfernt ein dezentral entwickeltes und dezentral strukturelles Netzwerk zu werden, wie es BTC ist… andere Projekte sind sogar noch Welten weiter davon entfernt.

Alles was wir aktuell sagen können, dass BTC wohl das Projekt ist, dessen Zukunft am meisten Wahrscheinlich ist.

Am Ende sollte jede Diskussion aber den Menschen den Freiraum lassen zu glauben was sie möchten und davon überzeugt zu sein was sie möchten.

Kein Horizont ist weit genug und ich glaube wir alle können in gewisser Form noch was lernen, so wie auch ich fast jeden Tag noch was neues über Bitcoin lerne.

Niemand sollte sich anmaßen die Zukunft wirklich zu kennen, da die vielen Aspekte die dabei zu berücksichtigen sind, weder von einem Menschen noch jemals von einer Maschine erfasst werden können.

Bitte behandelt euch mit Respekt, diskutiert Quellenbezogen und akzeptiert Annahmen als Annahmen und nicht als Fakten. Das führt nämlich sonst nur dazu, dass man sich selbst diskreditiert und einem keiner mehr zuhören mag.

Beste Grüße

Roman

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Danke Roman, du kannst dich einfach wesentlich besser ausdrücken und dafür hast du meinen Respekt.

In einer freundlichen und sachlichen Diskussion würde ich nie so provokant sein, das will ich wirklich klarstellen!

Es hat mich nur persönlich getroffen wie offensichtlich viele von Romans Videos nicht gesehen wurden bzw. auch nicht so genau hingehört wurde und dann noch Satoshi selbst angezweifelt wird…
Das obwohl Hal Finney so viel vorhergesagt hat bevor er starb, niemand kann ihm sein Genie absprechen!!!

Da kommt bei mir das Bedürfnis noch jeden kleinen Fehler zu finden, damit ich zeigen kann das ich nicht im Unrecht lag und mich dann nicht ins falsche Licht rücken lassen will, damit man sich über mich lustig machen kann…

Hatte nie behauptet, dass sie nie einen Sinn hatten, wenn man genau hinsieht bin ich nur ablässig über die meisten Altcoin Projekte weil diese Leute scammen!

Dann wurde mir untergeschoben ich hätte behauptet es gäbe gar keine mit Potential obwohl man bei meinem ersten Post etwas ganz anderes liest!

Mein erster Post hier:

Das war doch nicht anders als was Roman sagte oder?
Warum wurde dann auf mich losgegangen?

Das lasse ich mir nicht gefallen und wurde zu emotional…

Aber ich entschuldige mich auf jeden Fall so weit gegangen zu sein!

Wäre doch aber schön wenn die Diskussion nicht aufhört, da ich finde es wurden wichtige Punkte aufgeworfen. :slight_smile:

Das finde ich Problematisch, es ist eher ein Raum an Meinungen, das Spektrum wird zu oft genutzt um Menschen zu spalten.

Exakt!

Ich hatte auch gesagt niemals 100%! Je besser man Wissenschaft versteht desto besser versteht man was in Zukunft passiert! Es ist für mich selbstverständlich, dass es keinen gottgleichen Menschen gibt der alles vorraussagt. Aber es gab geniale Kyptopunks die zusammen die Wirtschaft und die Technik genug verstanden haben, um die Welt zu verändern.

Programme sind eher mechanisch, die Wirtschaft auch, da diese rein auf Zahlen basiert.
Das versuchte ich hier zu zeigen:

Das ist zwar eher philosophisch geschrieben, sollte aber eine Analyse sein, welches Gesetz der Physik dies genau vorhergesagt haben könnte.

Manchmal frage ich mich ob ALS spezielle Fähigkeiten bringt die Physik zu verstehen, da es Hal Finney und Stephen Hawking haben…

Das war wo ich am Ende des Threads den ich verlinkt habe war und bis jetzt keinen weiteren Anstoß bekommen habe, was dies wiederlegen könnte.

Diese Aussage wurde mir untergeschoben wie oben gezeigt.

Ob es so viele Wahrscheinlichkeiten gibt bezüglich der Frage welche Kryptowährung wird die Größte wage ich noch zu bezweifeln. Dafür müsste eine kommen die diesen Usecase so viel besser erfüllt, dass es sich für diese lohnt Bitcoin einzuholen. Aber das wird nicht Ether sein imo, zumindest nich in den nächsten 10 Jahren. (Da wird dran rumgemacht und es ist zentralisierter sind eigentlich schon genug Variablen, um diese Option sehr unwahrscheinlich werden zu lassen…)

So überrascht wäre ich nicht :smiley:

Aber sehr vielen dank für diese menschlichen Antworten und ich hoffe diese Diskussion, für mich gar eine Ideenfindung, kann kreativ fortbestehen und geht nicht wieder unter weil allen das Feuer ausgegangen ist, wenigsten zu versuchen mich zu widerlegen :wink:

Das macht mir eben Spaß :heart:

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Das finde ich Problematisch, es ist eher ein Raum an Meinungen, das Spektrum wird zu oft genutzt um Menschen zu spalten.

Kontinuierliches Spektrum ist tatsächlich ungünstig ausgedrückt. Raum trifft es besser. Von mir aus auch gerne n-dimensional. :stuck_out_tongue:

Programme sind eher mechanisch, die Wirtschaft auch, da diese rein auf Zahlen basiert.

Ja, aber eine Wirtschaft setzt Menschen voraus, richtig? Menschen sind eben nicht mechanisch. Provokant gefragt: Weshalb bewegt sich der Wert einer Aktien innerhalb einer Stunde auf und ab? Sicher nicht, weil der Kurs auf Zahlen, Rationalität und Logik basiert. Der Faktor Mensch wird in dem Zusammenhang (der Zukunft des Menschen und seinen Konstrukten) meiner Meinung nach immer eine Rolle spielen.

Das war wo ich am Ende des Threads den ich verlinkt habe war und bis jetzt keinen weiteren Anstoß bekommen habe, was dies wiederlegen könnte.

Was? Wieso widerlegen? Es liegt in der Natur der Sache. Jede Messung, jedes Modell ist fehlerbehaftet. Das lässt sich nicht widerlegen.
Bitcoin würde ich (auch unabhängig Deiner Entropie-Ideen) nicht auf eine Ebene mit Naturgesetzen stellen. Naturkonstanten lassen sich nicht verändern, Bitcoin grundsätzlich schon.

Diese Aussage wurde mir untergeschoben wie oben gezeigt.

Ich wollte Dir an dieser Stelle keine Aussage unterstellen. Das war meine Meinung/These. Meiner Meinung nach könnten alle Altcoins eines Tages wertlos sein. Es ist ein mögliches Szenario. Wie wahrscheinlich das ist, darf jeder für sich selbst beurteilen.

Ob es so viele Wahrscheinlichkeiten gibt bezüglich der Frage welche Kryptowährung wird die Größte wage ich noch zu bezweifeln. Dafür müsste eine kommen die diesen Usecase so viel besser erfüllt, dass es sich für diese lohnt Bitcoin einzuholen. Aber das wird nicht Ether sein imo, zumindest nich in den nächsten 10 Jahren. (Da wird dran rumgemacht und es ist zentralisierter sind eigentlich schon genug Variablen, um diese Option sehr unwahrscheinlich werden zu lassen…)

Ich habe nichts über die Größe der Wahrscheinlichkeiten geschrieben. Lass jede Altcoin-Wahrscheinlichkeit von mir aus gegen 0 tendieren. Sie existiert dennoch. Es sollte eher bildlich gesprochen sein und nicht Deine Meinung anzweifeln, dass Bitcoin sich als die Größte Kryptowährung durchsetzen wird. Das ist ja gerade was ich ausdrücken möchte. Vielleicht gibt es keine Projekte und vielleicht wird es nie welche geben, die den Usecase besser erfüllen können. Dennoch kann man jedem Projekt meiner Meinung nach eine (wenn auch eine kleine) Wahrscheinlichkeit zusprechen. Du sagst es ja selbst… „sehr unwahrscheinlich zu machen“. Heißt es gibt eine Restwahrscheinlichkeit.

So überrascht wäre ich nicht :smiley:

Ich auch nicht. Aber das steht ja auf einem anderen Blatt. :slight_smile:

Beste Grüße,
HODLer

Die „Derivate“ in dieser Übersicht haben z.B. sehr viel Macht den Kurs zu bewegen: All of the World's Money and Markets in One Visualization - 2020 Edition

Eigentlich sollten die Börsen kein Ort der Spekulation sein, sondern ein Ort an den Menschen gehen die eine Vision für die Zukunft haben und dafür ihr Geld setzen wollen!
Das wäre zumindest das Optimum, aber die Wirtschaft ist bei weitem nicht mehr so lebendig wie angenommen. Das kann man daran erkennen, dass nach Studien 730 Menschen fast alle Konzerne in der Hand haben und alles abkassieren.

Jetzt ist aber genau diese eine Option, ein Vasalle dieser Superreichen zu sein, durch Bitcoin erweitert worden, um die Option Werte so zu lagern, dass die Superreichen ihre Finger nicht mehr im Spiel haben.

Jetzt könnte ein anderer Altcoin kommen und das nehmen, aaaaber es gibt überall auf der Welt Bitcoin Sticker, Bitcoin Gruppe, Berichte der Citibank über Bitcoin usw. usw.

Jetzt ist das Argument diese könnten jetzt unvorhergesehen Bitcon übernehmen mMn extrem dünn.

Also gibt es nur 3 Optionen: Superreiche und ihr Fiatsystem, Bitcoin oder Altcoins…

Das ist die Grundvorraussetzung und damit kann man in die Märkte schauen, um zu sehen welche dieser Währungssysteme am meisten Potential hat.

Weil Falsifikation das ist, was die Wissenschaft die ganze Zeit macht. Wenn man sagt, man könnte nichts widerlegen führt man die Diskussion nur ad absurdum.

Die Blockchain des Bitcoin jedoch nicht, da gerade diese auf PoW basiert und damit nur durch reine Energie verändert werden könnte… Das klingt schon sehr physikalisch.

Selbstverständlich, nur die Wahrscheinlickeit für Altcoins steigt über Jahrzehnte, nicht jetzt schon.

Beste Grüße züruck von Bontii :slight_smile:

Surprise, @Bontii. Und warum ist er kein Maximalist? Genau: Weil es wie von ihm beschrieben (und weitgehend aus den von mir genannten Gründen) keinen Sinn macht. (Weil „Maximalismus“ bei Themen mit mehreren anwendbaren Optionen nie Sinn macht.) ∎

Deine „Argumentationsketten“ für „wissenschaftliches“ in unserem Diskurs sind natürlich weitgehend falsch und von mir (und später auch von anderen) mit den folgenden Posts widerlegt worden und später ja auch von Dir unter anderem unter dem Vorwand, dass Du dann emotional wurdest, weil es Dich persönlich getroffen hat.

Da hättest Du wohl nicht so dick auftragen und auch nicht jeweils mit Beleidigungen oder Randthemen wie ETH beginnen sollen.

Um zur eigentlichen Diskussion zurückzukehren und falls ich mich so ausgedrückt habe, dass mich noch andere falsch verstanden haben:

„Maximalismus“ macht nie Sinn (Einschränkung oben). Zum einen aus den bereits genannten Gründen und zum anderen weil einen „Maximalismus“ blind macht für alle anderen Optionen. Das heißt natürlich nicht, dass man etwas nicht für viel besser als alle anderen Optionen halten kann oder dass man anderen Optionen nicht misstrauisch gegenüberstehen kann oder vielleicht sogar sollte.

Ich folge also dem OP.

Vielleicht magst mal ein deiner Meinung nach realistisches Szenario vorstellen, bei dem sich Bitcoin nicht durchsetzt oder sich sogar sowas wie ETH durchsetzt und begründen warum es dazu kommen sollte. Würde bestimmt einige interessieren, denn bisher kam im Thread nichts dergleichen von Altcoinern. @GhostTyper

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Weitere Frage:
Ist man automatisch Bitcoin-Maximalist, wenn man davon ausgeht, dass es aktuell am wahrscheinlichsten ist, dass sich Bitcoin durchsetzen wird?
Darf ich, obwohl ich alles auf das Pferd Bitcoin setze, nicht trotzdem dem Szenario einen Platz geben, indem, obwohl Bitcoin diverse second layer solutions und smart contracts und wBTC bietet und Bitcoin der Wertespeicher überhaupt ist, Menschen das Ethereum Netzwerk nutzen (vielleicht aufgrund von Netzwerkeffekten, weil es sich für dapps etabliert hat oder was auch immer)?

Benutzen Menschen wirklich immer nur den besten Anbieter eines Usecases?
Ich glaube, dass hier viele „Nicht-BTC-Maximalisten“ den "BTC-Maximalisten überhaupt nicht absprechen wollen, dass sich Bitcoin (vermutlich) durchsetzt. Manche durchaus erkennen, weshalb manche Altcoins zukünftig wertlos sein könnten und dennoch die Möglichkeit sehen, dass es neben Bitcoin (in welcher Größe auch immer) auch (wenige) andere Coins geben könnte.

Ich habe das Gefühl, dass es am Ende immer darauf hinausläuft, dass Bitcoin das einzig endliche Gut ist. Es ist verdammt sicher, dezentral und wird als Wertspeicher dienen. Und ja, die Technologie anderer Projekte könnte implementiert werden, weshalb deren Coins in dem Sinne vielleicht keinen Wert haben. Denn darunter würde als Base-Layer immer der Bitcoin liegen. Aber wieso sollte es nicht trotzdem so sein, dass andere Coins in manchen Projekten genutzt werden. Klar, diese Coins dienen dann vielleicht nicht der Wertaufbewahrung, aber könnten doch prinzipiell einen Nutzen haben - oder nicht?

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Natürlich nicht. Denn sonst wäre der Blocktrainer ja ein BTC-Maximalist.

Natürlich.

Das ist eine sehr gute Frage und die Antwort ist natürlich nein. Genau so wie wir bei BTC sagen könnten, dass es einen Usecase erfüllt, den keine vergleichbare Technologie besser erfüllt (Zensurresistenz und Sicherheit) könnte es eben andere Menschen geben, denen etwas anderes wichtig genug ist um BTC nicht zu verwenden.

Ein historisches Beispiel ist dafür Betamax vs VHS. Betamax hatte eine bessere Bild-Qualität. Und ich steh’ heute voll auf Qualität (Farb- und Pixelauflösung) bei Video-Aufnahmen und es ist für mich persönlich das Wichtigste. Trotzdem hat sich VHS durchgesetzt, weil sie Longplay unterstützen konnten und plötzlich ein Spielfilm trotz schlechterer Qualität auf eine Kassette gepasst hat.

Genau.

Ich mag’ mir solche Szenarien nicht ausdenken. (Zeitverschwendung, m. M. n.) Derzeit sieht es auch so aus, wie wenn der Bitcoin das Rennen machen wird. (Vielleicht beeinflusst mich auch nur der @Blocktrainer zu arg. XD)

Vielleicht ist aus der Diskussion vorher auch ein falsches Bild entstanden: Ich glaube nicht, dass ETH hier „gewinnt“ und ich glaube auch nicht, dass Ethereum das überhaupt will - entgegen dem, was vielleicht manche ETH-Maxis shillen. ETH wurde auch überhaupt nur von @Bontii in diesem Thread ins Spiel gebracht.

Ich glaube trotzdem, dass sich der BTC noch verschiedenen Herausforderungen stellen muss.

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Ich denke wir können und alle auf etwas einigen: 100% Wahrscheinlichkeit für ein zukünftiges Szenario gibt es nicht.

Gernerell oder hast spezifische Szenarien im Kopf?

Welchen Nutzen sollten sie haben? Coins haben für mich nur einen sinnvollen Nutzen und das ist das was Münzen eben sein wollen - Geld. Dafür braucht ein coin eine niedrige Volatilität, muss also store of value sein, sonst eignet es sich nicht. Es gibt einen king beim Thema store of value und keine Konkurrenz.

Auch ETH will Geld sein, und wenn es nur Geld für den Zweck der Netzwerkfees ist.

Dann gibt es noch die Token. Die Token sind unsinnig wegen des oracle Problems.
Selbst wenn es um digitale Daten geht, die automatisch in die Blockchain geschrieben werden, ist es bei der Erstellung dieser digitalen Daten weiterhin zwangsläufig zentralisiert und fehleranfällig.

Use cases die Bitcoin nicht erfüllen kann: Aktuell gibt es einen, der noch nicht gut genug erfüllt wird und das sind die anonymen Transaktion. Aber auch das wird Bitcoin bald souverän können und Monero als mMn bester und einzig sinnvoller Shitcoin wird überflüssig.
Weil ich vorher einem Freund etwas zu Monero geschrieben habe, setze ich es hier auch noch ein:

Die Monero-Fans verstehen ein paar Dinge nicht.
Erstens: ohne öffentliche Sicht auf die funds jeder Adresse kann man mögliche Inflationsbugs nicht ausschließen
Zweitens: Bitcoin entwickelt sich weiter, auf second layern kann man alles anonym machen, jetzt schon und auf der mainchain kommt bald ein softfork der es verbessert. Sonst kann man auch coinjoins machen.
Drittens: Bevor etwas Geld wird, muss es erst ein store of value sein, weil es sonst eine zu hohe Volatilität hat und nicht gut genutzt werden kann. Bitcoin ist noch lange kein Geld und Monero wird niemals gutes Geld.
Viertens: Bei Monero sorgen die ring signatures dafür, dass extrem viel Speicherplatz gebraucht wird, Skalierung also noch weniger möglich als bei Bitcoin

Kein guter Vergleich mMn, weil BTC in der möglichen Funktion nicht begrenzt ist und Netzwerkeffekte viel stärker zur Geltung kommen als bei der genannten Technologie.

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Also: Es wird immer so sein:

Jemand will einen (Shit-)Coin machen, also macht er einen (Shit-)Coin (oder ein (Shit-)Token).

Das muss einem nicht gefallen, aber es ist nun mal so und ich persönlich sehe darin erstmal kein Problem. Dieses „Problem“ (welches ich nicht sehe - HAHA) haben wir auch mit Sanifair oder mit geldgebundenen Gutscheinen für Restaurants oder whatever. Also auch außerhalb von Crypto.

Die Anpassung und somit Toleranz daran, dass es zumindest jetzt und für die nächste Zeit so ist erspart einem also Ärger.

Ein Token ist doch nicht unsinnig wegen des Oracle-Problems. Ein Token auf einer Blockchain hat nichts mit einem Token wie Beispielsweise einer Münze zu tun. Du kannst den Zustand von Token trotzdem auf einer PoW-Chain (ich lehne mich Mal ganz weit aus dem Fenster: Sogar auf einer PoS-Chain) ablegen und somit kein Oracle-Problem haben.

Das ist ja allgemein bekannt. Aber es ist ihnen halt nicht wichtig, bzw. Anonymität ist ihnen wichtiger als dass es keinen Inflations-Bug gibt. und wen kümmert das auch, wenn der Preis auf der Börse stimmt?

Und ich glaube hier ist das Problem: Menschen und Gesellschaften sind viel feh­ler­to­le­ranter als die meisten Token oder Coins heute Fehler machen. (Fortsetzung darunter.)

Und deswegen wird es Menschen geben, die wahrscheinlich die Position vertreten, dass der Bitcoin Beispielsweise aus ihrer Sicht zu viel Energie verbraucht. (Jaja, ich weiß, dieses Thema schon wieder.)

In dem Vergleich geht es nicht um die Technologie, sondern um den Vergleich an für sich. Manchen reicht die Sicherheit von Monero. Oder von Tron. Oder von Cardano. Oder vielleicht irgendwann von IOTA. Und wenn sich solche Gedanken manifestieren, dann wird die Verbreitung von Bitcoin gehemmt.

Mir ist schon klar, dass Du dagegen wieder Argumente findest. Aber es handelt sich um Menschen und die meisten Menschen werden keine Grundlagenforschung für eine fundierte Meinung machen um zu dem Schluss zu kommen, dass BTC the way to go ist.

Hat ja nicht lange gedauert bis du ohne irgendein Zitat wieder anfängst irgendwas zu behaupten…

Na wenigstens hast du aus deinem Fehler gelernt nicht nur waage zu sagen jemand ist falsch aus deinen fantastischen Gründen… Oder?
Lies nochmal meinen ersten Post… Hab den extra für dich rauszitiert gehabt…

Er sagt das weil es irgendwie hier so einen Konsens gibt, Hass auf Maximalisten zu schieben aus irgend einem seltsamen Grund. Haben die dir irgendwas getan?

Man kann den minimalen Unterschied zwischen 99% und 100% auch so vernachlässigen, damit man um alles das Argument noch reingequetscht bekommt…

Eventuell hab ich aber einfach die Definition eines Maximalisten nicht, welche Konsens zu sein scheint.
Wenn du den Maximalist als 100% Bitcoin und komplett gehirntot weil nie zweifelnd definierst, ist es kein Wunder, dass du dir so sicher bist…

Das scheint eben genau dein Problem zu sein:

Dann wenigstens geschafft mich im ersten Post ein einziges Mal zu zitieren

Aber dann leider nicht diesen einen Coin nennen können der für irgendjemand besser ist…

Verstehe aber schon, es ist eben viel einfach sich ein künstliches Gegenüber zu erzeugen, statt gegen den eigentlichen Standpunkt zu argumentieren der geschrieben wurde.

zum Glück konnte ich dir deine unschlüssige Argumentationskette jetzt im Unterschied zu dir genau mit Zitaten aufzeigen, jetzt kannst du wenigstens an dir arbeiten :slight_smile:

Man stelle sich vor es gäbe kein rückwirkendes Zitieren… Gott wie habe ich die Schule gehasst.

Denke ich mir auch die ganze Zeit…

Kann mal jemand ein Zitat holen wo irgendjemand etwas anderes behauptet?
Das wäre nämlich komplett an mir vorbeigegangen.

Mir geht es um den Base-Layer, der ist relevant, nicht was irgendeine Neobank mit ihrem PoS Coin für NFTs und ICOs raushaut…

Oder es wird ihnen von einem Shitcoin Advokat weiß gemacht, da wäre etwas wichtig genug dran.
Wenn man bisher bei Altcoins die Shitcoin zu Usecase Rate ansieht, spricht diese für sich…

Damage Control

Wenn nichts ins Spiel gebracht wird außer Sprüche, aber Behauptungen aufgestellt werden muss ich mir ja irgendwas suchen…

Es ist kein Problem, aber die Menschen werden immer genervter von den ganzen Shitcoins, dass sie nach 1-2 Zyklen sehr oft einfach beim Bitcoin bleiben wie zuvor bei der Bank und diesem vertrauen.
Deshalb wird es ein paar Hypes geben, aber die träge Masse aus Bitcoin zu bewegen ist ein ganz anderer Stern wie einen 10.000x oder gar 100.000x zu ballern. Bitcoin ist auf 1.000.000x Niveau!

Würde eher sagen, wenn die Leute den Hype satt sind und einfach in Ruhe einen Bitcoin halten wollen fallen die Kurse, die Verbliebenen fühlen sich verarscht und ziehen auch irgendwann weiter.

Solange Bitcoin kein Problem hat, werden die anderen Währungen immer spekulativ bleiben.
Der Grund warum es oft so aussieht also würde es eine große Aufholjagd geben, ist da der Hype so extrem ist, dass es die anderen Projekte einfach aus dem Boden reißt und in die Luft wirft.

Bitcoin jedoch hat schon sooo viele Bottoms gebildet, der fällt nicht so leicht zurück auf 200 Milliarden bei dem frühestens ein Altcoin in die Nähe kommen könnte.
Jedoch wären diese auch gefallen, also wird richtig schwer…

Weil Bitcoin einfach zu gut ist.

Aber Menschen mögen Memes und Bitcoin hat viele Memes! :smiley:

Hab hier noch einen Thread gemacht, wie ein Altcoiner mit dreisten Lügen Bitcoin und Bitcoin Maximalisten fertig macht, weil sonst auffällt wie schlecht sein PoS System ist: Silvio Micali (Algorand) erwähnt absichtlich nicht das Lightning Network

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Okay @Bontii, ich zeige Dir das jetzt an einem Strang auf, weil ich wirklich glauben möchte, dass Du dabei Hilfe brauchst. Alles weitere suchst Du Dir selber raus - oder nicht. Ich mach’s jedenfalls nicht.

Hier alles Chronologisch in Form von Zitat und dann der Erklärung, Zitat, Erklärung, Zitat Erklärung, und so weiter:

Wie Du ja schon festgestellt hast sind die 99.9% mit den 100% ziemlich gleich zu setzen.

Dies setzt aber aus verschiedenen Gründen voraus, dass man die Zukunft vorhersehen kann. Zum Beispiel:

Es ist aber nicht möglich die Zukunft in solchem Detail vorauszusagen, deshalb hier im gleichen Post der Hinweis von mir:

Du widersprichst dem ja auch nicht:

In Referenz dazu behauptest Du, dass Satoshi in der Tat in die Zukunft sehen könne und alles genau „vorhergesagt“ hat:

Ich kläre den Sachverhalt nochmals deutlich auf - das wäre Deine Chance gewesen ein Missverständnis in der Kommunikation aus dem Weg zu räumen:

Das tust Du aber nicht, sondern Du versuchst Deinen Standpunkt zu festigen:

Ich versuche Dir zu erklären, wo Dein informaler Fehlschluss liegt: Du schließt logisch falsch, weil Du annimmst, dass die (aus Satoshis Sicht) bisher korrekt eingetroffene Zukunft ein Beweis dafür ist, dass Satoshi diese vorhersagen konnte. Dies ist aber kein Beweis, denn nach genügend Versuchen hätte es irgendwann sowieso einen Erfolg geben müssen.

Umgangssprachlich gesagt ist z.B. ein Auto, welches 5 Jahre fährt kein Beweis dafür, dass sein Erbauer mit 99,9% oder 100% Wahrscheinlichkeit wissen konnte, dass es so sein wird, obwohl das Auto 5 Jahre gefahren ist. Und da fällt es einem leicht das zu verstehen, denn: Es hätte ja auch ein Unfall passieren können.

Du hattest dann nichts besseres zu tun als Deinen Standpunkt nochmals zu festigen:

Ich versuche die Problematik trotz andauernder Taunts, Beleidigungen und Überheblichkeit nochmals zu schildern:

Dann demonstrierst Du leider, dass Du worauf ich Dich die ganze Zeit hinweisen möchte überhaupt nicht verstanden hast, in dem Du versuchst das mit einem Gerät, welches nicht vom Menschen beeinflussbare (astronomische) Events anzeigt zu argumentieren:

Dabei hast Du gar nicht den Qualitätsunterschied der Vorhersagen erkannt oder bedacht. Ich weise Dich auch darauf hin:

Dann erklären Dir andere, dass Du schlichtweg falsch liegst. Hier ein paar Beispiele:

Jetzt musst Du zurück stecken:

An dieser Stelle hättest Du auch einfach den Schneit haben können Dich dafür zu entschuldigen, denn es ist klar, dass Deine Aussage falsch gewesen ist. (Du hast es selbst zugegeben!) Vor allem nach solchen Schimpftiraden (keine vollständige Liste):

Und noch viele, viele Beleidigungen mehr.

Es ist wohl verständlich, dass ich keine große Lust habe mit Dir überhaupt noch zu diskutieren, denn ich finde mit 23 Jahren ist Überheblichkeit eine armselige Wahl als Stilmittel (ich meine: Es ist ziemlich low…) und absichtliches (oder doch unabsichtliches?) ignorieren oder überspringen von mir präsentierter Argumente ebenfalls nicht freundlich.

Selbst nachdem Du Dich für Deine Art entschuldigen musstest… (warte, ich suche auch dafür ein Zitat, damit Du mir das auch glaubst):

…fährst Du mit diesem Stil fort und rechtfertigst frühere Aussagen in diesem Stil.

Jetzt wäre es praktisch gewesen die mir unterstellte Damage Control zu haben, bzw. zu machen. Schade, dass Du das versäumt hast. :'D

Ich wünsche Dir noch viel Spaß hier, aber leider musst Du jetzt ohne mich aus kommen - wirst Du schon schaffen, ich zähl’ auf Dich! Du findest auch so heraus, was ein Maximalist ist. Ah, warte - diese Hilfestellung noch (schön als Zitat, damit ich meiner Informationspflicht nachgekommen bin - hättest aber auch selbst im OP nachlesen können, um was es in diesem Thread geht und was die zugrundeliegende Eigenschaften eines BTC-Maximalisten sind):

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Ja, Gutscheinprodukte. Das ist allerdings viel besser mit zentraler Datenbank machbar. Warum wird dann eine Blockchain genutzt? mMn wegen Marketing und das wird irgendwann enttarnt, der Markt ist nur noch nicht soweit, vergleichbar mit der dotcom bubble.

Ja richtig, das war unpräzise ausgedrückt. Es ging mir eher um die use cases, die man den Token zuspricht.

Genau, noch kümmert es sie nicht. Aber es wird sie kümmern, wenn gelangweilte Milliardäre ohne großes Risiko ihren Coin angreifen.

Was höchstens ein Szenario für ein Alternativprodukt für nicht besonders intelligente Menschen ist, wie heutzutage Homöopathie. Es ist kein Szenario dafür, dass sich BTC nicht durchsetzt. Außer es kommt zu einer Mutation von SARS-CoV-2, das uns zum Szenario von Idiocracy führt haha.

Hier wird mMn der Netzwerkeffekt unterschätzt. Sie können dann halt nichts mit ihrem Coin anfangen und die gelangweilten Milliardäre wollen Spaß haben.

Dein Hauptargument scheint zu sein, dass Menschen irrational sind.
Auch hierfür gibt es eine Antwort von BTC: number go up. Das versteht jeder und wenn Menschen sich nicht grundlegend in ihren Denkmustern ändern, wird das die überwältigende Mehrheit haben wollen.

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Könntest Du mir das einmal für einen NFT erklären? In der Realwelt verstehe ich das Problem vielleicht. Also ich bewohne temporär eine Wohnung (Airbnb), zahle Miete, per smart contract erhalten Anteilseigner der Wohnung ihren Anteil. Theoretisch braucht es aber einen Beobachter, weil ich während meines Aufenthaltes eventuell Schäden angerichtet habe, für deren Kosten ich zusätzlich aufkommen müsste. Das müsste erst beobachet, evaluiert und dem smart contract mitgeteilt werden. Aber wie ist das mit digitaler Kunst? Wo besteht dort ein Oracle Problem? (Habe mich zugegebenermaßen noch nicht intensiv mit diesem Problem beschäftigt.)

Für smart contracts, die kein oracle brauchen, sollte Ethereum doch eine Daseins-Berechtigung haben?

Wo ist definiert welcher Token welchem Werk zugeordnet wird?
Abgesehen davon, finde ich das ganze Konzept schwachsinnig. Es wird keine wirkliche Knappheit damit erschaffen, der Herausgeber kann weitere NFTs des gleiche Produktes herausgeben und folgendes:


Dazu: man kann diese Kunst einfach vollwertig kopieren, ich verstehe es nicht. Echte Malerei etc kann man nicht einfach so vollwertig kopieren. Sehe darin höchstens so eine Art Autogramm, das allerdings an der Sicherheit der Netzwerke wie ETH hängt und damit mMn eine zusätzliche Schwachstelle hat.

[quote=„HODLer, post:43, topic:8239“]
Für smart contracts, die kein oracle brauchen, sollte Ethereum doch eine Daseins-Berechtigung haben?
[/quote] Ja kann man so sagen. Sehe allerdings nur den use case programmable money, als Erweiterung zum Bitcoin-Netzwerk

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Wo ist definiert welcher Token welchem Werk zugeordnet wird?

Die Erstellung von blockchainbasierten, nicht fungiblen Token ermöglicht doch digitales Eigentum. Ich kann einen eigenen ERC-721 Token erstellen, in die Blockchain einpflegen und verkaufen. Das einzigartige Kunstwerk ist dem eizigartigen Token zugeordnet, richtig? Damit hat derdie Käuferin nun einen Nachweis über den Besitz und es ist für jeden sichtbar, wer dieses Werk geschaffen hat.

[quote=„Denni, post:44, topic:8239“]
Abgesehen davon, finde ich das ganze Konzept schwachsinnig. Es wird keine wirkliche Knappheit damit erschaffen, der Herausgeber kann weitere NFTs des gleiche Produktes herausgeben und folgendes:
(Bild)
Dazu: man kann diese Kunst einfach vollwertig kopieren, ich verstehe es nicht. Echte Malerei etc kann man nicht einfach so vollwertig kopieren. Sehe darin höchstens so eine Art Autogramm, das allerdings an der Sicherheit der Netzwerke wie ETH hängt und damit mMn eine zusätzliche Schwachstelle hat.

Es geht mir überhaupt nicht um die Knappheit. Ja, derdie Herausgeberin könnte einen zweiten Token mit dem gleichen Artwork herausbringen und das Artwork „verwässern“. Es ließe sich zwar unterscheiden vom ersten, hätte einen anderen Token, aber ja es wäre ein zweites. Die Frage ist, ist das im Interesse desder KünstlersKünstlerin? Wieso sollte ich meine Glaubwürdigkeit unterwandern?

Wie Du selbst sagst, es geht nicht um die Kopie. Ich kann mir bei Ikea auch eine Mona Lisa auf einer Leinwand kaufen. Es geht um die Echtheit. Eine Echtheit, die für alle nachprüfbar ist.

Ich sehe einfach den Vorteil, dass Künstlerinnen die digitale Kunstwerke schaffen einen Vertriebweg haben ohne Zwischenhändlerinnen und gleichzeitig Käufer*innen ermöglichen dauerhaft Sicherheit über die Echtheit des Werkes zu haben. Zudem hat digitale Kunst und deren Besitzanspruch (Token) natürlich den Vorteil innerhalb kürzester Zeit um die Welt geschickt zu werden und damit potentiell mehr Käufer.

Ich verstehe Deine Kritik und man sieht aktuell auch sehr viele Kopien und die Imitiation von Künstlerinnen (Scam). Unabhängig davon sehe ich gewisse Vorteile für Künstlerinnen digitaler Werke und Kunstsammler*innen.