Und wie geht es jetzt weiter mit der Rente?

Ich solidarisiere mich mit keiner bestimmten Gruppe, sondern mit wichtigen Freiheitsidealen. Für die Arbeit eines Arbeiters gibt es ein Gehalt. Das ist die vereinbarte Bezahlung und der Anspruch, den der Arbeiter erheben kann. Der Arbeitnehmer trägt doch gar nicht die immensen Investitionen, Risiken, und Kreativität die oft mit Reich werden verbunden ist. Wieso sollte er einen Anspruch haben, das über den vereinbarten Gehalt hinausgeht?

Wenn wir eine freie Gesellschaft wollen, wo jeder für sich verantwortlich ist, dann muss es diese Grenzen geben. Es ist nicht richtig, eine ganze Gesellschaft in Sippenhaft zu nehmen. Das alles führt eben zu der ganzen Palette von Bevormundung und Überregulierung. Weil dann immer von einer zentralen Stelle ein Diktat ausgeübt wird, weil „Verantwortung” und „Gerechtigkeit”. Nur, dass dieses Verständnis von Gerechtigkeit völlig schwammig ist und Grenzen beliebig verletzt werden können, wenn die Tür dazu einmal geöffnet ist.

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Der Arbeiter ist abhängig und hat keine Wahl. Das gilt umso mehr, wenn es keine Sozialisysteme gibt. Wenn du einem indischen Arbeiter z.B. sagst, wenn du das Gefühl hast, dass du zu wenig bezahlt wirst, dann verhandel doch oder such dir einen anderen Job, dann ist nicht nur zynisch sondern glatter Hohn.

Die Abhängigkeiten existieren hier grundsätzlich auch, sind aber weniger spürbar.

Es ist einfach eine Frage in welcher Gesellschaft man leben möchte. Wenn du für maximale Freiheit bist, ist das natürlich dein gutes Recht. Dann muss dir aber auch klar sein, dass man auf deine Kosten die Freiheit ausleben wird, weil du nicht in der Position bist, dir selbst diese Freiheit zu nehmen. Für dich ist das reine Theorie, für die Epsteins dieser Welt ist maximale Freiheit dann Praxis.

Gerade in Indien verlässt man das Unternehmen zu 90% um wo anders mehr zu verdienen.

Ja, als Wanderhure vielleicht und um wo anders dann einen Dollar mehr zu bekommen.

Ich merke Dein “Wissen” hat mit Realität wenig zu tun.

Nicht dass es in Indien nicht auch ne Menge Ehlend geben würde. Aber ich sprach von normalen Angestelltenverhältnissen, von denen wir es zuvor auch hatten….

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Ich hab schon verstanden. Du sprichst die ganze Zeit von dir selbst. Du interessierst mich aber nicht, mich interessieren Gesellschaften, Tendenzen und die Allgemeinheit und nicht das persönlich Leben und die Erfahrungen irgendeiner Katja.

In Indien leben Hunderte Millionen am Rande der Existenz und das obwohl das BIP so groß ist, dass Indien die BRD verdrängen könnte.

Und du erklärst das mit, die sind halt selber Schuld. Warum verhandeln die nicht ihre Löhne. ;)

Ich habe nichts dagegen, wenn Arbeiter für bessere Arbeitsverträge kämpfen, und angesichts der Situation bin ich nicht mal gegen gewisse staatliche Vorgaben, weil nun mal der Markt durch staatliche Eingriffe verzerrt ist, und wenn man bei den Arbeitnehmern damit aufhört, müsste man auch an anderen Stellen aufhören.

Aber dieser Kampf kann doch keine Legitimation dafür sein, dass Arbeitnehmer nachträglich Ansprüche geltend machen. Zumal die Enteignung über den Staat dann auch nicht unterscheiden kann zwischen den Raubtier Unternehmen, die wirklich ausbeuterisch agiert haben, und jenen, die das nicht getan haben, dann würde man eben alle auf der Basis eines schwammigen Gerechtigkeitsverständnis enteignen.

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Das sind halt Deine Phantasien….

Ich habe Erfahrungen wenigstens aus erster Hand.

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Nein, das ist Fakt. Du weißt einfach nicht wovon du sprichst.

Genau…. ich kenne Indische Kollegen in Gehaltsklassen von 10$ am Tag bis 200k im Monat, aber ich weiß nicht wovon ich rede, aber der @Doktor weiß alles

:rofl:

14 Prozent der Inderinnen und Inder sind unter- beziehungsweise fehlernährt. Fast jedes dritte Kind unter fünf Jahren weist infolge chronischer Mangelernährung Wachstumsverzögerungen auf.

Aber Indiens BIP ist fast so hoch wie das der BRD und Katja erklärt uns, stimmt alles nicht, weil sie ein paar Inder kennt die eine Wohlstandsplauze haben.

Kennst Du die?

Kennst Du die, die das geschrieben haben?

Kennst Du die, die das bezahlen, was die geschrieben haben?

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Ich finde es gut, wie du dich hier lächerlich machst. Soll halt jeder sehen, wessen Geistes Kinder ihr seid.

Ich bin selbst Babyboomer und gehe bald in Rente. Ich kann sagen, dass mir nie in den Sinn kommt, die ausbluten zu lassen. Das ist Polemik und soziale Ächtung.
Auch unserer Generation war klar, dass die Rente nicht ausreicht, um den Lebensstandard einigermaßen zu halten. Deshalb wurden das Niveau abgesenkt, die Riester-Rente beschlossen sowie die Versteuerung der Rente und der Beitrag für die Pflegeversicherung eingeführt. Wer früher in Rente geht, muss auch Abschläge in Kauf nehmen.

Mit dem Wissen, dass das nicht reicht, haben viele schon in den 80ern begonnen, vorzusorgen. Das waren dann oft Immobilien, um im Alter keine Miete zahlen zu müssen und im Falle der Pflegebedürftigkeit die Immobilie heranzuziehen. Ich kenne persönlich Menschen, bei denen sowohl Erspartes als auch die Immobilie für die Pflege draufgeht.

Jetzt stehen wir wieder an einem Punkt, an dem das Rentensystem reformiert werden muss.

Jetzt habe ich mehr geschrieben, als ich wollte.

Das hat Schröder doch mit der Agenda 2010 getan.

Wenn heutige Politiker das außer Kraft setzen ist ihnen nicht zu helfen.

Ich war in den letzten 20 Jahren 4 Mal in Indien. Du lebst ja scheinbar dort, daher weißt Du auch alles besser.

:rofl:

Daher musst Du auch immer nach Indien ausweichen, statt sich mal mit der Umgebung in D zu beschäftigen.

Wie gesagt. Es ist am Ende die Frage in welcher Gesellschaft man leben will. Legitimieren und verargumentieren kann man alles, wenn man will. Auch wenn es noch so dumm ist. Siehe Katja.

Man muss halt einfach ehrlich sein, dass bestimmte Dinge zu bestimmten Dingen führen und dann entscheiden ob man das will oder nicht.

Mir ist die Freiheit und der Wohlstand der Masse eben wichtiger als das Recht auf Eigentum einiger weniger die auf Kosten der Massen leben.

Die offizielle Arbeitslosenrate beträgt 4,2 Prozent, doch Hunderte Millionen Menschen gelten als unterbeschäftigt. Von den Beschäftigten sind rund 90 Prozent im informellen Sektor⁠ (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) tätig und haben damit keine rechtliche oder soziale Absicherung. Zudem fehlt es an einer hochwertigen und für alle Bevölkerungsgruppen zugänglichen beruflichen Bildung, die auch gesellschaftliche Anerkennung findet.

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Es kann aber nicht sein, dass man jede Form von Armut auf Verteilungsprobleme zurückführt. Was, wenn die lokalen Lebensbedingungen vieler Menschen einfach schlecht sind? Also, in so riesigen Ländern wird es auch schwierig, mit der Tätigkeit eines einfachen Bauern im Wüstengebiet Ansprüche an Vermögen zu stellen, die 1000 Kilometer weiter weg in einer Stadt mit Grüngebiet generiert werden.

Generell bezweifle ich, dass Entwicklung in einem Land oder der Welt insgesamt gleichmäßig verlaufen kann. Denn geographische Unterschiede werden immer für Differenzen und eine gewisse ungleiche Entwicklung sorgen.

ja genau, das war die Agenda 2010 und seitdem ist nichts passiert.

Ich glaube, es bedarf eines ganz neuen Konzeptes, da sich auch die Arbeitswelt stark ändern wird. (KI usw.)