Gib einem Alkoholiker dem es gerade schlecht geht nochmal (nur noch einmal) einen Schnaps…. das verbessert die Situation nicht, es verlängert das Leiden.
Wir habe di Situation so verschärft, dass wir immer mehr denken es nicht schaffen zu können ohne noch mehr Benzin in’s Feuer zu gießen.
Das muss aufhören. Notfalls mit der Erklärung der staatlichen Zahlungsunfähigkeit.
Da Staaten sich bis zum Kollaps immer weiter aufblähen, weit über die gesunde Staatsquote von 10-20% geht es immer bis zum Kollaps. Aber es gab einige Staatspleiten, und die Staaten existieren noch, und den Bürgern erging es recht ok.
Und nach Beseitigung der Last ist der Aufschwung gigantisch => Wirtschaftswunder
Wird man versuchen. Daher die Option DEXIT plausibel in den Raum stellen, und dann verhandeln, dass all die Verträge, Maastrich usw. wieder eingehalten werden. Sonst eben DEXIT.
Naja, so einfach geht das halt nicht innerhalb der EU. Da müsste man wirklich dicke Bretter bohren und wer wäre dazu in der Lage? Wie gesagt, guck dir nur mal an, was im Ukraine-Kredit ausgehandelt wurde. Die haben den Merz einmal quer über den Tisch gezogen und der feiert sich noch dafür…
Bin ich auch bei dir! Hab zwar schon relativ viele Punkte, aber möchte kein Ponzi weiterführen.
An der Rente ist schön zu erkennen, dass keine Partei Deutschland fit machen möchte. Ich warte ja immer noch darauf, dass jmd. sich meldet & es gut findet was Partei x,y,z fordert. (Bis auf Umverteilung ) Glaube selbst harte Parteianhänger, finden die Pläne schlecht.
Warum wurde die Junge Union bei der letzten Rentendiskussion im Stich gelassen? Wo befanden sich die übrigen Jugendorganisationen der konkurrierenden Parteien? Mir stellt sich die Frage, ob der Vorschlag von der "falschen“ Partei eingebracht wurde, da die Thematik doch parteiübergreifend ist.
Auch als Boomer stimme ich Deinen Lösungsvorschlägen zu. Bei der KI, (z.B. dunkle Fabriken) bin ich unsicher, ob sie tatsächlich zur Lösung des Rentenproblems beiträgt.
Bei den LLM könnte evtl. Mistral mithalten, ansonsten ist der Zug vermutlich abgefahren. Allerdings sehe ich bei der industriellen KI eine Chance für die Industrie und den Mittelstand.
Das habe ich auch nicht verstanden. Falsche Partei, Ideologie über Problembewusstsein, irgendwas. Am Ende wäre das zwar auch keine echte Lösung gewesen aber immerhin ein bemerkenswertes Aufmüpfen.
Bin selbst Ü50, finde die Situation für die Jugend aber extrem ätzend. Was wir denen in den letzten Jahren zugemutet haben, ist wirklich brutal.
Erst die massiven Einschränkungen wegen Corona “zum Schutz der Alten” und damit einhergehende Folgen wie großflächiges Sterben von Clubs und Partyräumen.
Folgend durch Brrrr und Krieg hohe Inflation bei niedrig bleibenden Löhnen und total unsicheren Zukunftsperspektiven.
Jahrelang wurde durch RotGrün erklärt, wie unerträglich National-Stolz sei aber jetzt sollen sie sich plötzlich wieder fürs Vaterland opfern.
Das Fluten des Landes mit jungen Ausländern ohne jeglichen Plan zur Integration bringt jede Menge Konfliktpotential. Kenne viele Jugendliche (inkl. meine Tochter) die selbst hier im gemütlichen Dresden inzwischen Abends viele Plätze meiden, um Problemen aus dem Weg zu gehen.
Und über die Zustände des Schulsystems könnte man ein komplett eigenes Thema füllen.
Bei der KI Revolution ist es ja noch komplett unsicher, wo das hinlaufen wird. Entweder es wird eine große Veränderung in der Joblandschaft geben, wie bei bisherigen Umbrüchen mit vielen neuen Arbeitsfeldern oder wir bekommen wirklich eine Welt, in der Menschen nicht oder nur noch wenig arbeiten müssen. Das wird alles nicht ganz so schnell gehen wie mancher vielleicht denkt, aber auf beides bereiten wir uns und die Kinder imho nicht ausreichend vor.
Es gibt eigentlich nur einen Ausweg. Anfangen mit einem geringen Prozentsatz der Rentenbeiträge BTC kaufen und liegen lassen und diesen Prozentsatz von Jahr zu Jahr ein klein wenig erhöhen. Aber solange Bitcoin nicht in der Masse angekommen ist, wird das Politisch nicht durchsetzbar sein. Also muss es eine Bottom-Up Adoption geben. Wenn 50% der Population Bitcoiner sind, dann kommt man nicht mehr drum herum Bitcoin auch auf Regierungsebene anzuerkennen. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg. Was der Staat Aktiv tun könnte ohne einen grossen Aufschrei zu erzeugen ist, Steuerzahlungen in Bitcoin erlauben und das was in Bitcoin eingezahlt wird hodln.
…ist übrigens mein Sehnsuchtsort. Ich habe die letzten Jahre für ein Unternehmen aus der Gegend gearbeitet und war so jedes Jahr mehrfach in Dresden. Ich liebe die Stadt so sehr, dass ich auch schon Urlaube mit meiner Frau und Wandertouren mit meinen Kumpels dort (bzw. in der Sächsischen Schweiz) verbracht habe. Nach meinen Eindrücken ist es die mit Abstand liebens- und lebenswerteste Metropole der Republik. Quasi genau das Gegenteil meines Wohnorts… ;-) Ich kenne Berlin und Dresden ganz gut: Berlin hasse ich (laut, schmutzig, chaotisch, zeitgeistig, „bunt“), Dresden liebe ich! (ruhig, homogen, gelassen, freundlich).
Das ist deshalb so bemerkenswert, weil hier im Westen der Republik medial eigentlich schon immer ein völlig anderer Eindruck von Dresden und Sachsen insgesamt vermittelt wird oder zumindest wurde - vom „Tal der Ahnungslosen“ bis hin zum „Pegida“-Naziland…
Ich könnte mir sogar vorstellen, meinen Lebensabend in Dresden zu verbringen. Muss nur noch an meiner Ollen arbeiten… Lange Rede, kurzer Sinn: Du lebst in der schönsten Stadt Deutschlands!
Da ich nicht ganz so nationalsozialistisch unterwegs bin wie du, sehe ich hier keine Verschwörung, Absicht oder sonstige Gründe, warum “man” das macht. Ich denke es ist einfach eine Kombination aus Blödheit, Naivität und allgemeiner Unfähigkeit. Eigenschaften, die Politiker anscheinend mitbringen müssen, um bei uns in Amt und Würden zu kommen…
Wie stehst du eigentlich zum Thema Grundeinkommen?
ich hab keine Zeit alle Beiträge seit 2024 zu lesen, wollte aber mal kurz meinen Senf zu dieser Aussage geben.
Es kollabiert gar nichts. Du lässt den technologischen Fortschritt weg bei deinen Überlegungen. man kann das auch anders sehen. Man muss nicht unbedingt die ganzen 80. Mio Menschen in Deutschland einkalkulieren, um Aussagen treffen zu können. Ja ich weiß früher haben die leute mehr gearbeitet und die Rentner von heute echauffieren sich über die Jungen Leute von heute, die weniger arbeiten und finden das unfair und möchte dass die Jungen Menschen von heute gefälligst auch ihr Leben lang malochen müssen.
Folgende Überlegung: was braucht man zum Leben? gehen wir auf das Beispiel Bäckerei ein: früher, wurde viel per Hand gemacht. Es waren weniger Maschinen vorhanden. Weniger Großbäckereien. Fiktive Zahlen: Früher haben 100 Bäcker zusammen 100x60 Stunden gearbeitet und 10 Tonnen Brot produziert. Heute schaffen 10 Bäcker die gleiche Menge in lediglich 40 Stunden.
Was ist also passiert? 90 Bäcker von heute sind arbeitslos geworden. Man kann es auch so sehen, dass die Arbeit weniger geworden ist, denn es werden sicherlich nicht 10 Bäcker malochen und die andern faul rumliegen. Die Arbeit, die also mit der Zeit weniger wurde, kann auf 100 Bäcker gleichmäßig verteilt werden, sodass alle davon profitieren. Für die gleiche Menge an Brot, reichen 10x40 Stunden Arbeit, also 400 Stunden. Anstatt, dass 10 Leute 40 Stunden arbeiten, können auch 100 lediglich 4 Stunden arbeiten und alle machen Teilzeit. Wie gesagt fiktive Zahlen, einfach nur um das zu verdeutlichen.
Genauso ist es in allen anderen Branchen. Arbeit wird ausgelagert auf Maschinen, Computer, KI etc. Die Zukunft wird so aussehen, dass es immer weniger Arbeit geben wird. Aber genau darum geht es doch wenn man sich entwickelt. Man schafft ja nicht künstlich Arbeit nur der Arbeit Willen. Wenn wir 10 Menschen auf einer Insel wären, dann würde jeder von uns seinen Beitrag leisten, aber wir würden niemals künstlich Arbeit erschaffen, nur damit wir beschäftigt sind. Nein wir würden versuchen die Arbeit so effizient zu erledigen wie es geht und den Rest frei haben wollen.
Die ganzen alten Säcke sollen verdammt nochmal mit dem Rumheulen aufhören, nur weil sie früher viel Arbeiten waren und ineffizient die essentiellen Dinge erledigen mussten. Das ist doch das tolle an Fortschritt. Wir können uns anderen Dingen widmen und kreativer sein. Natürlich unter dem Vorbehalt, dass die essentiellen Dinge in der Gesellschaft erledigt werden. In Zukunft wird das zum Beispiel vermehrt die Krankenpflege sein.
Je mehr Produktivitätssteigerung uns KI und weiterer technischer Fortschritt bringt, desto mehr Geld kann an Zentraler Stelle erschaffen werden um das “auszugleichen”.
In Wahrheit erlaubt das nur noch schnelleren Transfer der Wohlstands von Arm auf Reich. Cantillon-Effekt auf Steroiden.
Nur ein nicht beliebig ausweitbares Geld kann dem entgegen wirken.
Du beschreibst wie es sein sollte und da gebe ich dir recht.
Die Realität sieht aber eben wie so oft anders aus. ;)
Arbeit wird in unserem System als Wert an sich verkauft. Das ist der Grundgedanke wenn es darum geht, Arbeitslose in Arbeit zu bringen z.B. Egal ob das Sinn ergibt oder nicht, hauptsache die stehen morgens auf und machen irgendeine lächerliche Maßnahme oder irgendeinen 1 Euro Job.
Ich kenne nicht mehr den genauen Wortlaut der ganzen Phrasen, aber da sind sich eigentlich alle einig, dass der Mensch arbeiten gehen soll, weil es ihm besser tut, als zu Hause „rumzusitzen“. Die sind der Meinung, dass Menschen sich nicht beschäftigen können ohne, dass ihnen ein Arbeitgeber sagt, wie sie ihren Tag strukturieren sollen. ;)
Auf viele mag das tatsächlich auch zutreffen, aber die wurden eben in diesem System so sozialisiert.
Also zusammenfassend kann man sagen, dass die Maxime in diesem System ist, lieber eine schlechte und unsinnige Arbeit, als gar keine Arbeit. Arbeit WIRD hier als Selbstzweck verstanden.
Und ja, das ist falsch, ergibt keinen Sinn und menschlicher/gesellschaftlicher Fortschritt sieht anders aus.
ja da gebe ich dir ausnhamsweise Recht. Es sollte so sein, aber die Realität sieht wie du angeführt hast anders aus. Es war aber auch auf die Renten bezogen und dass wegen den Renten das System kollabiert. Ich denke nicht dass es kollabiert, weil das Geld dafür sowieso aus dem Nichts erschaffen wird. Die Rentner kriegen ihr Futter, weil es effizienter produziert wird. Genauso alle anderen Produkte und Dienstleistungen. Braucht sich keiner Sorgen machen. Es sei denn wir kommen in eine Ära wo folgendes passiert:
Wieder fiktive Zahlen wo die Renter die Mehrheit sind: 40 Mio Renter, 10 Mio. Arbeitsfähige…
von den 10 Millionen Arbeitsfähigen, haben 9 Millionen so viel Geld angehäuft (durch Erbschaft, durch Anteile an riesigen Konzernen), dass sie gar nicht mehr arbeiten müssen. Bleiben 1 Million, die arbeiten. Und diese Leute, weil sie kein Kapital besitzen arbeiten nun für 49 Mio. Menschen, indem sie sich kaputtmalochen. Die meisten sind Krankenpfleger aber auch die anderen essentiellen Berufe müssen noch ausgeübt werden: Polizei, Feuerwehr, Lebensmittelversorgung, etc… es könnte passieren, dass die Ungleichheit, die übrigens JEDES Jahr ungleicher wird irgendwann einen Punkt erreicht, bei dem es einer modernen Sklaverei gleicht oder einen Krieg auslöst.
das finde ich einfach traurig aber leider ist es so. Ich ahbe so viele Ideen an denen ich gerne arbeiten würde, die die Welt verbessern würden aber kein Geld einbringen. Deswegen sitze ich in meinem 0,8,15 Job, der streng genommen Steuergeld verschwendet. Hauptsache wir sind beschäftigt, womit ist anscheinend egal. Ich komme mir vor, wie bei den Geschichten meiner Eltern, die früher im Kommunismus „gearbeitet“ haben.
Man wird die Sozialsysteme schleifen/abschaffen. Man wird damit also die Abhängigkeit von Lohnarbeit wieder vergrößern. Zusätzlich hat man in den letzten Jahren für bestimmte Bereiche über die Zuwanderung ein Überangebot an Arbeitskräfte geschaffen und zusätzlich dazu, wird die KI Revolution dafür sorgen, dass viele Menschen absteigen und noch mehr Überangebot herrscht.
(Vor diesem Hintergrund kann man übrigens auch das Umdenken in der Migrationsfrage sehen. Denn Überangebot ist zwar gut und gewollt, aber zu viel ist schlecht, denn das hat dann irgendwann das Potential von Gewalt usw. wenn man gleichzeitig die sozialen Sicherungssysteme abschafft.)
Jetzt könnte es auch sein, dass in so seiner Situation Menschen wieder günstiger als Maschinen werden. ;)
Man könnte ohne viel Aufwand Produktion zurückholen, würde wieder unabhängiger werden von Handelswegen, Produktionsketten und von geopolitischen Unsicherheiten usw.
Also ja, wir sind auf dem in die offene moderne Sklaverei. Nur trägt die eben nicht das Etikett Kommunismus/Sozialismus, wie es ind er kapitalistischen Presse usw. geframt wird, sondern es ist der Kapitalismus selbst, der uns versklavt.
Klar, wir sind alle Lohnsklaven! Deshalb wurden auch Begriffe, wie z.B. „Work-Life-Balance“ oder „Chillen“ erfunden oder ein „Bürgergeld“ installiert. Darum werden Mieten von Hartzern übernommen und so weiter! Alles nur Mittel, um die Versklavung zu maskieren…
Ja, sind wir. Es gibt halt Abstufungen der Abhängigkeit und Abstufungen wie hart man uns mit Peitsche schlägt. Der Inder ist wegen seiner speziellen Situation in Indien abhängiger als wir hier und er wird härter geschlagen.
Man kann auch Hühner in Legebatterien halten oder frei rumgackern lassen. Unfrei sind sie trotzdem.