Sven Giegold - MiCA

In einer der neuesten Videos zurzeit vom Blocktrainer geht es ja u.a. um MiCA.

Wenn das jetzt umgesetzt wird, was denkt ihr wären direkte Konsequenzen? Jetzt mal abgesehen vom „NS-Beispiel“, wo ich jetzt mal so tue als wärs fürs Erste nicht relevant .

Wird es dann schwerer Bitcoin zu kaufen, oder was ich eigentlich eher denke - das es vorerst eher fürs Erste mehr Informationen über Einen selbst rausquetscht und der Erschwerung an Bitcoin zu kommen den Weg ebnet aber noch Zeit vergeht bis es soweit ist.

Würden die Erfahrenen hier sich lieber jetzt mit BTC eindecken, bevor es schwer wird nachzukaufen oder eher abwarten? (Klar jeder muss das für sich entscheiden aber mich interessieren diverse Ansichten einfach)

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Und genau so funktioniert Politik. :raising_hand_man:

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omfg…widerlich

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Sicher auch interessant für @Blocktrainer, falls er es nicht schon gesehen hat.

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"Block"trainer

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Das hier war ja übrigens auch so mein absoluter Lieblingstweet vom Sveni.

Die Aussage „Ich hätte keine Ahnung von Kryptowährung beeindruckt mich wenig“.

…Da denke ich mir dann. Junge! Wie soll ich das denn nun verstehen dürfen? Solltest du nicht eher das Volk beeindrucken in deiner Stellung, als selbst beeindruckt zu werden? Und natürlich ist Polemik nicht schön, aber gerade damit muss man sich als Politiker IMMER auseinandersetzen können weil man in solch einem Amt in jedem Fall IMMER damit zu tun haben wird. …Die wichtige Aufgabe eines Politiker liegt darin, nicht alles und jeden über einen Kamm zu schären, sondern konstruktive Kritik herauszufiltern. So ist der Job.

Sich aber rein gar nicht mit Gegenargumenten zu beschäftigen… kritisch, kritisch, kritisch.

Aber das zeigt ja im Grunde nur mal wieder, dass die Anreize vermutlich andere sind, als die save the planet Slogans vorgeben… politischer Opportunismus ist ja nix Neues… Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn der Bitcoin Mob über die Jahre immer größer wird und die Leute immer weniger Bock haben wählen zu gehen.

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Man müsste Herrn Giegold vielleicht ein Exemplar vom Bitcoin-Standard sowie einen bereits mit einigen Sats gefüllte Hardware-Wallet schenken? Dann sieht er, wie es sich entwickelt und er hätte einen einfachen Einstieg.

Ein sehr respektvolles und einfühlsames Interiew mit Roman wäre ein Traum! (Ersteinmal nur wegen „Store of Value“ und noch nicht gleich über ein „neues Geldsystem“, was ihn sonst sicher irritiert.

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Ohje. Also vielleicht fehlt mir da auch ein wenig das Einfühlungsvermögen aber ich würde an ihm keine Extrawurst verteilen, nur weil er Reichweite hat. Bitcoin ist für alle da und wenn jemand selbst noch nicht dafür bereit ist… aus welchem Grund auch immer… uninteressiert, nicht genügend informiert, festgefahren oder flat earther, dann ist der jenige einfach noch nicht bereit und muss zu nem späteren Zeitpunkt einsteigen, wo seine bereits geleistete Arbeitsleistung dann vllt weniger in Bitcoin wert ist. …Und gut, selbst wenn er es schaffen würde, solch ein Gesetzesentwurf in die Wirklichkeit umzusetzen… wir kennen doch Bitcoin inzwischen… It’s hard to argue with natural law. Das wird nicht lange halten und lässt ihn am Ende nur doof darstehen.

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Bitcoin interessiert sich nicht für irgendwelche Grünen

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Einundzwanzig Podcast - als Gast Sven Giegold

Giegold argumentiert aus der Sicht der 0,35% Opfer aus Finanzkriminalität und verurteilt Menschen, die auf ihre eigene Selbstbestimmung erpicht sind und zB ihre HW Wallet hosten möchten. Nach seiner Auffassung ist dieses Denken „moralisch schief“.

Ich halte es für moralisch schief Menschen kein Leergeld bezahlen zu lassen und sehe den Schlüssel eher in der Allgemeinbildung die von Seiten des Gesetzgebers bis heute in so gut wie keiner Weise stattfindet, was mich zu dem Punkt bringt, dass es vor allen Dingen um Machterhalt geht.

Ach und wen darf ich dann noch gleich zum Schadenersatz auffordern, wenn mir meine und natürlich auch den restlichen 99,65% der Investoren meine/ihre Sats bei dem ersten großen Exit Scam gestohlen werden?

Not your keys, not your coins. Da ich Bitcoin als wesentlichen Teil meiner Zukunft ansehe werde ich nicht drauf verzichten… von daher mein persönlicher Konsens. EU ohne HW Wallet = EU ohne mich. Simple as that.

PS: Mich würde mal interessieren wieviel diese 0,35% in Personen gemessen heutzutage in Deutschland abbilden. Was meint ihr? Kriegen wir da 1000 zusammen, die nachweisbar große Verluste hinnehmen würden indem sie sich haben über den Tisch ziehen lassen? :thinking:

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Habe den Podcast halb gehört und finde das meiste was Giegold sagt sehr vernünftig, insbesondere was er im Bezug auf das Abwägen sagt. Aber ich glaube ich sehe die Dinge auch etwas anders als viele hier …

Dann solltest du das erst im Ganzen hören. :slight_smile: Der zweite Teil des Podcasts ist nämlich vor allem der entscheidende. …Deine Meinung soll dir in jedem Fall erhalten bleiben.

Habe mir noch die zweite Hälfte angehört und fand es auch nicht so schlimm :wink: Aber alles gut, kann man anderer Meinung sein.

Kommt auch glaube ich immer drauf an was man in Bitcoin sieht. Spekulation vs. Investition.

Angenommen die Dinge würden so umgesetzt wie von Giegold gefordert. Würde das deiner Meinung nach bedeuten, dass

(a) der Bitcoin sich in eine Richtung entwickelt, die dir nicht libertär genug ist, aber in dieser Form durchaus größere Verbreitung erfahren kann, oder

(b) es die Zukunft von Bitcoin selbst gefährdet?

Mhh, ich bin davon überzeugt, dass das eigenständige Halteverbot von Coins in ein paar Ausnahmeländern sicherlich kein Untergang für Bitcoin bedeuten würden. Allerdings wäre der Nutzen des freien Peer-to-Peer Netzwerk komplett dahin in Deutschland. Wenn wir die Coins sowieso abgeben müssten, wenn wir sie von Fiat umtauschen, dann können wir theoretisch auch gleich in Fiat bleiben wenn es um Geldeigenschaften ginge und wenn es um Investments gehen würde, dann wäre es in jedem Fall wohl der smartere Move zurück in den Wertpapier- Immobilien- oder Rohstoffhandel zu gehen. Alles darf man selbst halten bzw. Wertpapiere sind mind. bis 100.000€ Einlagenabgesichert.

…Ich meine, sein wir mal ehrlich. Wir hinterlegen unsere Schlüssel bei anderen Dingen ja auch nicht irgendwo zentralisiert auf Grund von Schlüssel-Diebstählen. Da würde zumindest niemand drauf kommen.

Ich sehe hier ganz einfach ein riesengroßes Unverständnis oder (und das hoffe ich nicht) eine strikte Ignoranz gegen das ganze Thema Krypto. Was hat Giegold im Podcast nochmal angedeutet? „Ich bin ja auch davon überzeugt, dass die Bitcoin Comunity Wege finden wird, Bitcoins Stromverbrauch zu minimieren“ …oder so ähnlich? Man merkt einfach direkt, dass er sich einfach viel zu wenig informiert hat… und solche aussenstehenden Personen sind dann die wesentlichen Schlüsselfiguren für die Umsetzung von Gesetzesentwurfe, wie die der MiCA.

Beim Thema Libertarismus sehe ich auch einfach rot, ja. Ich meine, in welch einem Staat würden wir leben, wenn uns verboten werden würde, ein paar Wörter auf einem Zettel zu Hause zu verwahren.

Und ja, leider sehe ich das auch so, dass wir im Grunde alle unter Generalverdacht stehen würden, wenn es so weit kommen sollte. Auf diesen Vorwurf ist er im übrigen ja auch gar nicht richtig eingegangen.

…Ach, wie gesagt… mich wurmt es vor allen Dingen, dass sich so jemand hinstellt und sagt: So! Hier mein Vorschlag! Deal with it! Ich meine, ist ja sein gutes Recht… aber als Politiker sollte man dann auch Antworten auf möglichst viele Fragen parat haben und nicht mit solchen Bemerkungen auf wichtige Zentralisierungs-Fragen ankommen, wie: „Ja, dann müssen wir natürlich eine Lösung mit allen Ländern finden“. In der Fantasie hört sich so etwas immer so toll an… in der Realität schaffen wir nicht einmal entsprechenden Konsens EU-weit zu erzeugen.

:v:

Danke für die Antwort! Stimme dir in manchem zu, in manchem nicht :wink:

Warum, die Wertspeicherfunktion hätte man doch immer noch, oder? (Natürlich macht es trotzdem Sinn auch oder hauptsächlich in den anderen Sektoren anzulegen)

Wie gesagt: Not your keys, not your coins. Ich hab erst neulich wieder gelesen, dass in Neuseeland die staatliche Wallet der Polizei gehackt worden ist. Das ist ein Paradebeispiel dafür, dass man niemals seine Coins aus der Hand geben sollte, weil wenn weg, dann weg. Wenn ich das müsste und es keine Lösung dafür geben würde, dann wäre Bitcoin komplett uninteressant für mich. Es sei denn natürlich, die Coins wären aus staatlicher Seite versichert, was wohl nie passieren wird, weil das utopisch wäre. …Das ist für mich einfach das tolle an Bitcoin… und egal ob Wertspeicher oder Zahlungsmittel… du hast die volle Verantwortung und trägst das größte Risiko… den human point of failure.

Ja, in jedem Fall aber gut, dass wir drüber gesprochen haben.

Ehrlich gesagt ist das doch nur ein Problem, weil es noch keine Einlagensicherung seitens der Verwahrer besteht. Mein Bargeld lagere ich ja nicht zu Hause, obwohl es immer wieder zu Bankeinbrüchen, Überfällen auf Geldtransporter oder dergleichen kommt. Wenn Banken mit einer Sache groß geworden sind, dann ist es doch die sprichwörtliche Sicherheit ihres Tresorraumes.
Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Institute ihren Kunden nicht nur die Verwahrung von Kryptoassets anbieten sondern auch deren Schutz vor Verlust durch Schwächen im Banksystem.

Natürlich wird es für manche Gründe geben, das trotzdem nicht zu wollen, das ist mir vollkommen klar und berechtigt!

Allerdings hege ich den Verdacht, dass viel mehr Bit- und Altcoin durch Nutzerverschulden verloren gehen als durch Börsenhacks (seriöse Plattform vorausgesetzt). Es wird immer auch Menschen geben, die gar keine Lust dazu haben, oder ausserstande sind, sich mit den technischen Hürden einer selbstverwalteten Wallet auseinanderzusetzen.

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Dann hast du aber keine Coins, sondern das Versprechen eines zentralisierten Punktes. Für „mich“ wäre so ein Zwang keine Lösung. Heute weiß ich, was ich zu tun hätte, wie ich im Fall der Fälle an meine Bitcoin dran komme. Das weiß ich dann nicht mehr und ich wüsste auch nie ob und wie ein Verlust gedeckelt ist. Zudem fänd ich es auch suspekt in etwas zu investieren, was ja im Grunde dann verboten wäre. Meine 10kg Gold kann ich ja heute theoretisch auch zu Hause lagern, wenn ich das wollen würde. Für so etwas gibt es ja z.B. auch Safes für das Eigenheim.

Das streitet ja auch niemand ab. Ich sehe auch so oder so den Trend eher dahingehend, dass die Menschen ihr Hab und Gut auch weiterhin bei Banken und Co. absichern und nicht selbst. Ob nun mit Bitcoin oder ohne.

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