Strategy, Strive, Metaplanet und andere Einzelaktien

613$ glaub ich bis dahin niemals, über 200$ hingegen wären durchaus realistisch, aber gut, Optionen mache ich ziemlich sicher eh nie, ist mir deutlich zu riskant.

Ich glaube die Tendenz wächst dass solche Zyklen immer früher eingepreist werden. Aktuell sind diese Optionsscheine meiner Meinung nach unterbewertet. Aus der jetzigen Position heraus kann man mit großer Sicherheit Renditen machen. Die Frage ist ob man bis zum Fälligkeitsdatum warten will oder ab wann sich abzeichnet wie realistisch das ist.

Bedenke wie viele Bitcoin sie bis Anfang 2029 akkumulieren können und dass nach dem power law Model Bitcoin bei einer fairen Bewertung dann bei 400k steht und im Hype bei 1,2 Mio. Dollar. Die untere Grenze wäre bei ca. 140k. Der Wert des wachsenden Bitcoin Bestandes von Strategy wird sich vermutlich vervielfachen.

Und aktuell weiß niemand wie der mNAV vom Markt dann bewertet wird. Aus irgendeinem Grund sind viele überzeugt dass es ab jetzt für immer höchstens auf einem Niveau knapp über 1 bleiben wird und es auf keinen Fall zu den früheren Übertreibungen kommt. Weil das wäre ja zu krass? Mal schauen. Selbst wenn nicht die extremen Werte von früher erreicht werden wäre selbst ein mNAV von 2 sehr stark.

Hoher mNAV, über 1 Mio. Bitcoin, ein Bitcoin Preis von 400k. MSTR wird die 100 oder 200 Prozent lächerlich einfach durchbrechen. Aber ja, die Frage ist ob die Zeit bis 2029 reicht.

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Das ist für mich Moonboy-Kram, mehr als 200k wären bereits ein grosser Erfolg und Kurse über 300k halte ich für praktisch ausgeschlossen, von 1. Mio brauchen wir also gar nicht erst anfangen und macht Neulingen auch einfach völlig unrealistische Hoffnungen.

Passt auf Leute, Gier ist immer ein schlechter Ratgeber. Man kann sich dabei böse die Finger verbrennen. Alles was die Zukunft betrifft und „sicher“ sein soll, ist immer mit ganz viel Skepsis zu betrachten.

Genau deswegen sind wir doch bei Bitcoin, um auf Vertrauensparteien verzichten zu können. Bei einem Invest in MSTR ist immer unternehmerisches Risiko dabei. Die letzten Wochen und Monate haben dies gezeigt. Saylor und Co sind auch nur Menschen mit all ihren Fehlern.

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Absolut, sollte auch immer klar sein, dass MSTR und co. ein höheres Risiko haben als Bitcoin und jeder muss dann selbst entscheiden, wie er das Risk-Reward-Verhältnis für sich einordnet.

Man muss sich den Risiken bewusst sein. Das versuche ich immer zu betonen. Ich würde in MSTR Optionsscheine kein Geld investieren das man auf keinen Fall verlieren möchte. Auch Adam Livingston weißt auf die Risiken hin. Damit eben Anfänger nicht blind ins Feuer laufen. Er hat eine für ihn nicht relevante Summe investiert. Seine Einnahmen sind viel höher. Wenn die Rechnung aufgeht kriegt er aber bis zu 100k Gewinn. Ein nachvollziehbares Investment.

Die Wette ist: 1. Der Markt schätzt die Geschwindigkeit mit der Strategy Bitcoin akkumuliert falsch ein und 2. Der Markt unterschätzt die Preisentwicklung von Bitcoin für 2029.

Und bevor einige pauschal meinen, man kann den Markt nicht schlagen: Bitcoiner schlagen den Markt seit Jahren fast durchgehend. Die Gesellschaft schaut weiterhin ungläubig auf Bitcoin und die Institionellen haben erst jetzt angefangen Bitcoin besser zu bewerten. Vorher konnte man entgegen der Markteinschätzung auf Bitcoin setzen und ständig riesige Renditen fahren.

Der Markt rauscht ab und obwohl ich bis Januar monatlich grad mehr Geld als je zuvor investieren kann (und ab dann so wenig wie nie zuvor, weil ich dann Vater bin) kann ich damit trotzdem nicht in dem Maße alles kaufen, wie ich es gern würde, einfach zu verlockende Preise bei den 3 BTC-Treasuries und den KI-Aktien. Zumindest bei mir sorgt das auch dafür, dass das Warten auf das nächste Gehalt sich quälend lange anfühlt und ich drauf hoffe, dass die Preise dann noch mindestens genauso niedrig sind, war 2021/22 bei Bitcoin auch sehr extrem, zumal ich da auch noch nicht so viel Skin in the Game hatte, ohne mich hier als Wal darstellen zu wollen, der ich auf gar keinen Fall bin.

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Es wird dein neues Leben sein. :front_facing_baby_chick:

Die Einstiegspreise, die du geschrieben hast sind eh top. Ich denke, dass wird auch noch 2-3 Monate Seitwärtsphasephase zum Akkumulieren haben und wir den Boden (bis auf ein Paar Prozente vllt. noch) bereits drin haben, unter 40.000€ halte ich für ausgeschlossen. Für die nächsten 3 Monate werde ich die Sparpläne ab jetzt 40/40/20 mstr/strive/metaplanet sehr stark hochschrauben, erste große Ausführung kommt morgen. Ab Oktober ist mein Pulver dann leer und der Sparplan geht wieder auf normal runter :D

Momentan sind meine Sparpläne im Minus: Durchschnitt bei MSTR 170€, Metaplanet 1,70€. Erste Striveposition beginnt morgen. Das Minus ist nicht so schlimm, da der Großteil der Positionen jetzt erst in den nächsten 3 Monaten (wöchentliche Kauffrequenz) kommt.
Verkaufen werde ich in voraussichtlich 3 Jahren, ich spekuliere darauf, dass wir 2029 irgendwann das Zyklustop sehen, ab ca 170k€ BTC wäre ich bereit Teile zu verkaufen. Bei übermäßiger mNAV Expansion wäre ich auch bereit früher zu verkaufen.

Ich bin mal gespannt wie die Narrative im nächsten Bullenmarkt verlaufen. Ich vermute, dass viele Augen auf STRC und SATA gerichtet sein werden. Mit steigendem BTC Kurs fallen die senior claims. Um die Amplification dann aufrecht zu halten wird es wichtig sein neue STRC/SATA zu emittieren, was im Bullenmarkt eigentlich kein Problem sein sollte. Die Treasuries könnten damit im nächsten Bullenmarkt echt viele Bitcoin aufsaugen und den Markt euphorisieren.

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Top Beitrag, aber mal gucken, ein Stück tiefer sehe ich uns schon noch gehen, auch wenn das nicht unter 40k sein muss, derzeit behauptet sich Bitcoin aber gut und ist seit diesem Zyklus auch ziemlich unabhängig vom Aktienmarkt geworden, wohingegen Bitcoin früher bei einem Abverkauf immer mitgefallen ist.

Leopold Aschenbrenner ist mit seinem Situational Awareness Portfolio (ironischer Name) offenbar trotz enormer Kursgewinne in diesem Jahr liquidiert worden und Citadell hat dessen Positionen wohl übernommen, gutes Negativbeispiel dafür, wenn zu viel Gier im Spiel ist, denn er hat hier ganz offensichtlich nicht nur buy and hold betrieben (Quelle X-Feed).

Völlig wilder Tag am Aktienmarkt und meinem KI-Portfolio mit Kursanstiegen über 30% bei Nebius und Sandisk, diversen Anstiegen zwischen 10 und 20% und einem Anstieg von 60,17% (!) bei Axt, die schon fast so ne Art Monopol auf Indiumphospid haben, welches der unerlässliche Rohstoff im Photonik-Bereich ist. Zumindest für mich sind solche Tageskurse auch neu und man muss wirklich aufpassen, daneben nicht Bitcoin aus den Augen zu verlieren, denn sowas erscheint ja nicht mal bei den Treasuries möglich und kann einem schnell die Sicht vernebeln, aber um auch der Wahrheit die Ehre zu erweisen, ich bin immer noch 8,38% bei Axt im Minus und auch bei sonst noch keiner KI-Aktie im Plus, auch wenn sich das offensichtlich schnell drehen kann.

Ist noch jetzt gerade der KI Abverkauf am laufen? Wüsste nicht weshalb hier der Wind drehen soll. (OK das kann der Wind) Das KI Narrativ wurde herumgereicht und bereits in einer ersten grösseren Phase hat sicherlich Bitcoin darunter gelitten.

Genau, aktuell gabs ne Korrektur und die könnte durchaus auch noch weitergehen.

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Heute ist in meinen Augen ein ganz schwarzer Tag für Bitcoin im Allgemeinen, denn der Coldcard-Seedphrase-Hack wird weitreichende Folgen für die Selbstverwahrung haben, die ich unter diesen Umständen auch ehrlicherweise niemandem mehr guten Gewissens empfehlen kann. Nicht nur ich werde jetzt auch erstmal ein schlechtes Bauchgefühl bzgl. der Selbstverwahrung haben, denn man hat entweder die Wahl, diese mit einer Passphrase oder gar Multisig sicherer, aber auch komplizierter zu machen, oder aber vertrauen zu müssen, dass die Seedphrase-Erzeugung hoffentlich ausreichend sicher gewesen ist. Von Passphrase und co. rät Shiftcrypto ja nicht ohne Grund für die meisten Nutzer ab, da hierdurch schon diverse Menschen keinen Zugriff mehr auf ihre Bestände hatten, aber bzgl. der „normalen“ Selbstverwahrung bin ich für den Moment erstmal echt getroffen und hätte ein solches Szenario nie für realistisch gehalten, denn die Selbstverwahrung sollte ja eigentlich das genaue Gegenteil zum Vertrauen auf zentrale Parteien sein. Und anscheinend war Cold Card ja sogar open source, was ja immer als großer Vorteil der Bit Box gegenüber Ledger dargestellt wurde, aber den Cold Card Besitzern herzlich wenig gebracht hat, die jetzt ohne ihre Sats darstehen, was für ein absolutes und nicht reparierbares Desaster…

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Eine Passphrase ist meiner Meinung nach essenziell um einen solchen Angriffsvektor zu umgehen. Selbst wenn der genaue Mechanismus der Adressenerstellung deiner Hardwarewallet geleaked ist hätte man somit noch Schutz. Die Passphrase muss man sicher aufbewahren, öfters notieren, an verschiedenen Orten lagern. Seperat von der Seedphrase lagern. Es wundert mich tatsächlich, dass shiftcrypto so viele Anfragen bezüglich Passphrase bekommt. Es warnt ja wirklich jedes Youtube Video ausgiebig vor Verlust der Coins durch Vergessen/Verlust der Passphrase.

Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen wie es sein muss seine Wallet zu öffnen um zu sehen, dass dir alle Bitcoin geklaut wurden. :distorted_face:
Ohne das man selbst einen Fehler begangen hat. Echt mies für alle

Wenn eine Passphrase essentiell für die Selbstverwahrung ist, dann ist Selbstverwahrung für die meisten Menschen nicht realistisch/empfehlenswert, da bereits die normale Selbstverwahrung viel Verantwortung und Potential für eigene Fehler mit sich bringt. Klar sind dann Menschen wie du und ich sicher, die es nicht dabei belassen, aber eventuell hast du ja auch schon andere Menschen die Selbstverwahrung empfohlen und diesen dabei geholfen und da fühlt man so eine Meldung natürlich nochmal anders, weil es sowas in der Geschichte von Bitcoin noch nicht gab und natürlich auch zukünftig viele Menschen von der Selbstverwahrung abschrecken wird.

Ich bin technisch nicht tief dabei. Aber eine Passphrase erzeugt nach meinem Verständnis einfach nur eine neue Wallet. Wenn die ursprüngliche Wallet keine „gute/sichere“ Kombination der Wörter hat, dann macht die Passphrase den Kohl nicht fett gegenüber solchen Angriffen.

Die Passphrase dient nur dazu, falls die 12-24 Wörter gefunden werden, man nicht an die richtige Wallet mit den Sats kommt

Das sehe ich anders! In dem konkreten Fall jetzt mit Coinkite, kann man sich mit einer simplen Passphrase vom Hersteller unabhängig machen. Und für diesen Fall muss die Passphrase auch nicht separat versteckt werden. Man schreibt also quasi lediglich 25 Wörter anstatt 24 Wörter auf. Warum sollte das dann nicht realistisch sein?

Für andere „Bedrohungen“ und Setups sieht das anders aus. Da bin ich der Meinung, dass sich viele zu wenig zutrauen oder zu faul sind (wenn es zB zum Multisig kommt). Aber für diesen Fall von heute sehe ich nicht die Passphrase als große Hürde an der die Selbstverwahrung unrealistisch wird.

Du schreibst eingangs, dass du technisch nicht so tief drin bist. Warum schreibt du dann zu diesem Thema und verbreitest Halbwissen?

Das soll nicht als Angriff oder Belehrung verstanden werden, sondern soll eine Richtigstellung sein.

Deine 12/24 Wörter sind im weitesten Sinne eine Übersetzung deines Private Keys. Mit der Passphrase, also dem 25. Wort, hast du einen komplett neuen Private Key, also ein komplett neues Wallet.