Strategy hat 1.690 Bitcoin verkauft, um STRC zurückzukaufen – Kann Michael Saylor bald wieder zum Käufer werden?


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Das hatte ich schon „befürchtet“ nachdem der Kurs so plötzlich so stark angestiegen ist.

Darf ich fragen wieso befürchtet?

Wäre natürlich besser, wenn der Kurs wegen richtiger Nachfrage steigt und nicht, weil Strategy die selbst zurückkauft.

Denn es müssen ja richtige Käufer bei 100 US-Dollar kaufen, damit Strategy so Geld für BTC-Käufe einnehmen kann.

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Also ich hab ein paar STRC Aktien. Deswegen schaue ich immer mal wieder auf den Kurs.

Wenn der Kurs ohne Eingriff von Strategy gestiegen wäre, wäre das ein Zeichen dafür gewesen, dass viele an das Produkt glauben und deswegen darin investieren. Das war jetzt aber nicht der Fall. Dann frage ich mich: Wenn nur ein Zurückkaufen den Preis nach oben bringt, wie soll das dann bei der aktuellen Seitwärtsbewegung des Bitcoins besser werden? Scheinbar will aktuell niemand weiter investieren. Und damit kann Strategy keine neuen Bitcoins kaufen. Zumindest in der aktuellen Situation…

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Saylor dieser Fiat Maxi :clown_face:

Ich selbst halte keine STRC, nur MSTR. Es ist positiv, dass Strategy zeigt, wie wichtig STRC ist, und sie quasi die überverkauften Aktien zurückkaufen. Am Produkt STRC habe ich keine Zweifel; es ist als Bitcoiner leicht verständlich. Ich bin gespannt, wann MSTR eines Tages zurückgekauft wird. So könnte man die BTC-Yield erhöhen, ohne den Bitcoin-Kurs zu beeinflussen.

Vorallem könnte der Weg zur 100-Dollarmarke versperrt bleiben, wenn Leute bei 99$ verkaufen, um ein paar Gewinne mitzunehmen. Investoren, die zwischen 80 und 90 gekauft haben könnte das tun, da sie wissen höher als 100 kann der Kurs nicht steigen.
Wenn die Nachfrage dann ausbleibt, kann man sich die Anteile für 12 % Verzinsung wieder bei einem etwas tieferen Kurs ins Depot legen.
Wahrscheinlich muss der BTC Kurs einfach mal wieder steigen, um Strategy wieder etwas Rückenwind zu geben.

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Strategy funktioniert ohne BTC Kurssteigerung nicht. Der markt ist wie ein Kindergarten. Ein paar freche zocker gibt es immer :rofl:

Ein Grund für den Einbruch war neben dem seither stark gefallenen Bitcoin-Kurs, dass Strategy 1,38 Milliarden US-Dollar aus der Cash-Reserve nahm, um Wandelanleihen vorzeitig zurückzukaufen.

Eine nützlichere Betrachtungsweise ist es vielleicht, die verringerte Cash-Reserve als Auslöser zu sehen, und als Grund eher den wahnsinnigen Hebel, der sich auf STRC aufgebaut hat. Also nicht irgendeine Hebelung von Strategy selbst, sondern von anderen Produkten und Investoren, die auf Basis der beworbenen Preisstabilität viel mehr Risiko auf sich genommen haben als angebracht war.

„Nützlicher“ deshalb, weil diese Perspektive einem die Frage „was weiß der Markt, was ich nicht weiß“ beantwortet und es einem damit ermöglicht, profitablere Entscheidungen zu treffen.

Du hast an sich recht; was man vielleicht noch hinzufügen könnte: Auch wenn der Rückkauf-getriebene Preisanstieg nicht direkt auf Nachfrage bei Par schließen lässt, ist es doch ein Mechanismus, der zu so einer Nachfrage führen kann. Effektiv legen die Rückkäufe nämlich einen Put unter den Preis und garantieren damit gewissermaßen die geringe Volatilität, die ursprünglich (zu unrecht) beworben wurde, und die wesentlich zur hohen STRC-Nachfrage beigetragen hat.

Strategy hat möglicherweise einen Fehler damit gemacht, den STRC-Kurs nach der Liquidierungskaskade nicht schneller mit BTC-Verkäufen zu verteidigen. Es wurden die nötigen Mechanismen dafür auch erst danach geschaffen. Jetzt sind alle schlauer und das STRC-Volatilitätsrisiko ist tatsächlich gesunken, auch wenn es vielleicht oberflächlich gegenteilig ausschaut. Das könnte durchaus wieder zu einer „natürlichen“ Nachfrage bei Par führen.

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Wenn Strategy alles so gemacht hätte, dass sie keine Bitcoin hätten verkaufen müssen, wäre allerdings der Bann immer noch nicht gebrochen. Ich glaube das wird alles absichtlich so gemacht. Strategy könnte vermutlich auch mit neuen Krediten das alles tun. Aber sie verkaufen bewusst Bitcoin, in einem weitgehend stabilen Rahmen wo das keine echte Gefahr darstellt aber es triggert ausreichend um die Ängste endlich zu brechen. Und es ist auch vom Konzept vernünftiger und weniger gefährlich als neue Schulden.

Das passt auch zu der neuen Ausrichtung dass MSTR Priorität bekommt. Bitcoin wird als Arbeitsmittel etabliert und vor allem dass es wirklich eine echte Sicherheit gewährleistet für MSTR und STRC Halter. So kann das System insgesamt etwas atmen und baut nicht eine extrem einseitige Spannung auf, die bisher für Angst Narrative gesorgt hatte.

Manchmal müssen diese Dinge einfach gemacht werden oder von sich aus passieren. Leute hängen sich zu stark an bestimmten Annahmen. Manche haben ja auch wirklich geglaubt dass der FTX Crash das Ende von Bitcoin sei oder sein könnte. Wenn man an so was glaubt ist es manchmal das beste wenn so ein Crash passiert und die vermeintliche Katastrophe anrollt, um dann eben zu verstehen dass das nicht das Ende von Bitcoin ist. Dann reagiert man in Zukunft nicht mehr so irrational auf neue Börsenpleiten.

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An den Beispielen Strategy Inc. und Michael Saylor kann man den Unterschied zwischen sehr langfristigem (Strategy Inc. und Saylor) und kurzfristigem Denken (auf X und im Youtube) bestens verfolgen. :face_with_monocle:
Ich besitze Bitcoin und MSTR - beides auf ewig bzw. irgendwann zur Freude meiner Erben. :cowboy_hat_face:

Welcher Kommunikation entnimmst du das? Alles, was ich gesehen habe, gibt STRC oberste Priorität, und MSTR wird verwendet, um diese Priorität zu verfolgen (zum unmittelbaren Nachteil der MSTR-Aktionäre). Die neue (realistischere) Berechnungsmethode des MSTR-mNAV berechnet ihn höher als zuvor, d.h. MSTR-Verwässerung per ATM kann jetzt bei noch geringerer Bewertung durchgeführt werden (und wird es zur Stützung von STRC auch).

Also wenn du einen unmittelbareren positiven Effekt der aktuellen Strategy-Prioritäten auf MSTR meinst als die Rube-Goldbergsche Kausalität „Priorität ist STRC, stabiles STRC erzeugt Nachfrage nach STRC, neu ausgegebenes STRC bringt USD für BTC-Käufe, BTC-Käufe könnten BTC-Kurs steigern, MSTR-Kurs ist per Rückkaufoption an BTC-Kurs gekoppelt“, dann würde mich interessieren, wie du zu dieser Ansicht kommst.

Bitcoin Accumulation No Longer the Priority as Strategy Shifts

CEO Phong Le stated clearly during the conference call: „When selling Bitcoin is beneficial to the company, we will sell. We will not sit around and say that we will never sell Bitcoin.“ He also noted that the company’s objective has shifted from growth in total Bitcoin holdings to growth in Bitcoin per share.

Shareholder dilution is a hidden debt that has been significantly underestimated over the past few years. MicroStrategy’s Class A common shares have ballooned from 76 million at the end of 2020 to over 330 million, a 313% increase. Issuing additional shares to raise capital for Bitcoin purchases is essentially an equivalent exchange of equity dilution for incremental Bitcoin.

Now, the new CEO has shifted the company’s strategic goal from total holdings to holdings per share, making a structural adjustment from quantity toward quality. When the premium falls below a critical threshold, selling small amounts of Bitcoin to fund dividends or even share buybacks may actually be a more efficient way to increase the value of Bitcoin per share.

Das heißt sie wollen sich die Möglichkeit offen halten Bitcoin zu verkaufen wenn das für die Shareholder der Vorzugsaktien und der Stammaktie zugute kommt. Das ist doch hochgradig rational. Es ist weiterhin ein Ziel möglichst viel Bitcoin zu akkumulieren weil dieser riesige Bestand natürlich zum Vorteil der Shareholder ist. Aber in manchen Situationen, typischerweise im Bärenmarkt, kann es für die Shareholder besser sein wenn man diesen Berg an Bitcoin nutzt um die Aktien zu stabilisieren.

Das finde ich rational weil es am Ende genau darum geht. Was hast du oder ich davon wenn Strategy in jeder Situation die Priorität verfolgt kein einzigen Bitcoin zu verkaufen? Wir können an diesem Bitcoin Berg ja nur über die Aktien des Unternehmen partizipieren und genau das wird nun stärker priorisiert.

Dabei gilt für die Shareholder:

  • Strategy akkumuliert langfristig mehr Bitcoin = gut
  • Strategy verkauft moderat Bitcoin im Bärenmarkt = gut
  • Strategy hat langfristig immer weniger Bitcoin = schlecht
  • Strategy hat keine Alternativen und verkauft extrem viel Bitcoin = schlecht

Mein Punkt ist, dass die Vorzugsaktien explizit die neue Priorität sind, und nicht die Stammaktie. Es kann nicht beides Priorität haben, wenn eines davon zum Wohl des anderen verwässert werden muss. Darüber, dass die Bitcoinverkäufe rational sind, brauchen wir nicht reden, natürlich sind sie das.

Wenn du mit „MSTR hat Priorität“ aber meinst „Priorität über den BTC-Bestand“ – von mir aus, das war auch immer der Fall, Strategy hat meines Wissens nach nie MSTR zu einem mNAV < 1 für BTC verkauft (nach der zum Verkaufszeitpunkt jeweils angewandten Berechnungsmethode). Aber dein Satz hat für mich geklungen, als wäre MSTR jetzt auf einmal eine echte Firmenpriorität für Strategy. Das ist definitiv nicht der Fall, MSTR ist in Strategys Prioritätenliste immer noch im untersten Bereich.

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Langfristig dürfte die Aktie priorisiert werden was mehr Geld einbringt. Was nicht heißt dass die andere fallen gelassen wird. Die Vorzugsaktien sind quasi neu und haben viel Potenzial. Entsprechend hat das viel Aufmerksamkeit aktuell. Und jeder Dollar der über STRC eingenommen wird, ist eigentlich ein Dollar dass man nicht über MSTR Verwässerung einnehmen muss. Grundsätzlich ist STRC für MSTR also gut.

Trotzdem fühlt sich die aktuelle Situation komisch/anders an. Ich meine damit, diese ständige Verwässerung der Stammaktie MSTR ist der Grund der mich aktuell vom Nachkaufen abhält, obwohl der Preis ja günstig erscheint wenn man betrachtet, von wo wir herkommen.. ich halte derzeit Abstand und kaufe ausschließlich BTC direkt.

Die BTC Yield (Year to Day) ist aufgrund den Verkäufen zurück gegangen auf 1,7%. In 2024 ist diese dermaßen stark gestiegen, in 2025 ist diese kontinuierlich gut gestiegen, im laufenden Jahr sind wir nur leicht gestiegen und inzwischen wieder auf dem Stand von Anfang März.

Klar man könnte jetzt natürlich sagen, grad sieht es dermaßen schlecht aus und der Boden von Bitcoin ist ebenfalls nah, von hier kann’s ja nur noch in die andere Richtung (aufwärts) gehen.

Meine Meinung ist, MSTR wird schon wieder mit steigen wenn der BTC-Preis anzieht, jedoch nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit.

Ich war so naiv und dachte ohne es zu überprüfen, dass von Anfang an ein Rückkauf in dieser Aktien-Philosophie beinhaltet war, um die angebliche Preisstabilität überhaupt zu ermöglichen. Wie kann man sonst einen „relativ konstanten“ Kurs versprechen?

Ganz einfach, indem man solche Aussagen aufs Marketing beschränkt, aber in der tatsächlichen Risikoaufklärung ehrlich ist. Ob diese Rechtseinschätzung von den Gerichten geteilt wird, wird sich zeigen.

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Den vermutlich konzertierten Angriff gegen das Konzept von STRC im Juni kann man ja wohl als gescheitert betrachten. Das Ziel die Aktie konstant bei 100 USD zu halten, fast erreicht. Dennoch sind jedenfalls in Deutschland die Kleinsparer nicht zurück. Ist das Konzept für die Masse zu unverständlich? Es liegen Billionen von Tages- und Festgeldern nach wie vor zu Minizinsen um 1% p.a. bei den Banken und die freuen sich über massive risikolose Erträge.