Steuerliche Frage: ich weiß, man muss einen Berater fragen, trotzdem....:

:slight_smile: allo,
zu meiner Frage habe ich bisher keine eindeutige Antwort gefunden.
Ich lebe in D und habe in meiner Anfangszeit BTC wild hier und da gekauft. Von bitcoin.de, über Bitpanda und ausl. Kryptobörsen. Ich kriegs gar nicht mehr erinnert…Dabei auch zT Bargeld direkt bei Partnerbanken hochgeladen, um BTC zu kaufen zu können. Alles legal, aber schwierig nachzuvollziehen. Mittlerweile liegen die BTC seit 3- 4 Jahren „auf der Bitbox“…Reicht der Nachweis, dass die BTC seit über einem Jahr nicht bewegt wurden, oder benötigt es darüber hinaus auch den Nachweis, woher das Geld zum Erwerb der BTC genau stammt? das habe ich mal raunen hören…Dankeschön…:-)

Vermutlich wirst du weitere Nachweise vorlegen müssen.
Möglicherweise können die Coins vorübergehend eingefroren werden, wenn du sie zu einer Börse oder einem Broker transferierst.
Möglicherweise könnte bei einem Verkauf der Coins und dem damit verbundenen Geldeingang auf deinem Girokonto, deine Bank Nachweise für die Herkunft des Geldes fordern und ggf. an das Finanzamt berichte. Auch diese können dann wieder Herkunftsnachweise einfordern.

Daher ist grundsätzlich eine bestmögliche Dokumentation deiner Transaktionen wichtig.

Vielleicht solltest du versuchen über deine damaligen Broker noch Nachweise zu erhalten, 2-3 Jahre ist jetzt nicht ewig her.

Alles kann, nichts muss!
Kann auch sein, dass nichts passiert und keiner was von dir will :+1:t3::wink:

Vorsichtshalber die Verkäufe aufteilen und auch die Auszahlungen zur Bank. Desweiteren ist es wohl ratsam mehr als 1 Bankkonto zu haben vorsichtshalber. Dann kannst du wenigstens noch Miete etc. bezahlen wenn es mit dem Bankkonto Probleme geben sollte.

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ich weiß ja nicht um welche Summen es geht aber wenn Du di-e Transaktionen im geringen 3 Stelligen Bereich ausführst und auf verschiedene Konten dann sollte du schon verdammt Pech haben wenn sich da einer drum kümmert. Ich sage immer je früher man die Altlasten los wird um so besser weil die Kontrollen mit immer höheren BTC Preisen zunehmen werden.

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Einfach KYC-Frei verkaufen.

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Also ich bin ja ein Freund von lückenloser Dokumentation über das Tool cointracking.

Sowas kann dann tatsächlich viele Stunden und Nerven kosten, bis man das da alles vernünftig eingepflegt hat, wenn man recherchieren muss, was man vor 4 Jahren alles hin und her getradet hat… aber am Ende hast du eine vernünftige Dokumentation und das Finanzamt darf jederzeit kommen (bzw. bis zu 10 Jahren danach), und nach diesen Daten fragen.

Auch wenn es jetzt eher kleinere Summen sind, wer weiß wieviel das in ein paar Jahren wert sein wird ;-)

Ach ja, ganz einfach :joy::eyes:

Ja, gibt ja einige P2P Platformen…

Jungs… Bitte noch mal den Titel lesen. Es geht um die Steuern.

@Klaaaas Wenn du nachweisen kannst, dass sie seit über einem Jahr auf der Bitbox liegen, musst du keine Steuern zahlen. Und gebe das in der Steuererklärung auf gar keinen Fall an. @einbaumhatzweige hat dies gemacht, trotz einer Haltezeit von über einem Jahr, und hat Probleme mit dem Finanzamt bekommen. Es hat sich im Nachhinein geklärt, jedoch hat ihm aich dss FA gesagt, dass er solche Fälle nicht angeben soll.

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Jein. Natürlich muss man keine Steuern zahlen. Jedoch kann das Finanzamt einen Nachweis fordern, wenn @Klaaaas später mal eine höhere Summe in Fiat umtauschen möchte. Dann reicht womöglich der Nachweis nicht, dass die BTC ein paar Jahre lang nicht bewegt wurden. Denn wenn das FA wissen will, woher die BTC ursprünglich kommen, sollte man dies nachweisen können.

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Ich glaube, dass läuft anders ab. Nicht das Finanzamt will beim Tausch die Herkunft wissen, sondern der Trader. Sollte dieser es komisch finden und du kannst keinen Herkunftsnachweis erbringen, wird der versuchte Tausch an das Bundeskriminalamt gemeldet.

Das Finanzamt interessiert sich per se nur für die Haltedauer.

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Quelle?
Ich bleibe dabei, dass der „Trigger“ auch erst von der Hausbank bei der Fiat-Überweisung ausgelöst werden kann und man für all seine Tätigkeiten in dem Bereich die Dokumentation der letzten 10 Jahre aufbewahren und bei der Forderung durch das FA vorzeigen muss.

Egal ob bei der Börse oder bei der Bank - es geht nicht um den Vorwurf/Verdacht der Steuerhinterziehung, sondern den Verdacht der Geldwäsche. Um das einzudämmen haben diese entsprechende Mitwirkungspflichten.
Und Verdachtsfälle werden i.d.R. nicht dem Finanzamt gemeldet, sondern dem Zoll bzw. dessen „Spezialeinheit“ FIU.

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Ich habe keine Quelle. Ich schrieb extra „ich glaube“. Ich habe nach Quellen geggoglet, dass das Finanzamt einen Herkuntsnachweis sehen wollen könnte und nichts gefunden. Ich habe lediglich Sachen zur Haltedauer gefunden.

Das was @BTCommander gerade gepostet hat, habe ich auch bisher nur gefunden bezüglich Herkuntsnachweis. Das sind wohl die einzigen, neben der Bank und dem Trader, die sich für einen Herkuntsnachweis interessieren.

Einfach mal gefährliches Halbwissen verbreiten :lying_face:

Wer macht das? Hier kann kein mensch eine Quelle erbringen, dass das Finanzamt einen Herkuntsnachweis haben wollen könnte. Es wurde jedoch mitgeteilt wer dies wollen könnte. Und das ist nicht das Finanzamt. Sondern Banken, Trader und Zoll. Ich habe gedacht es ist das BKA aber es ist der Zoll.

OK touché @lasse & @BTCommander
Aber ob Zoll oder Finanzamt: der gut gemeinte Tipp über alles Dokumentation zu führen, bleibt bestehen :) …auch wenn der TE nach der Steuer gefragt hat, ist der Hint zur Dokumentation ja nicht falsch, da sich der Zoll melden könnte.

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Wer schreibt, der bleibt. ;)

ich bin gespannt, wie sich das mit der AMLA in Frankfurt ändern wird. Geldwäsche scheint ja wirklich ein riesiges Problem zu sein, wenn man dafür extra eine neue EU-Superbehörde braucht.

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Ich habe meine Bitcoin-Bestände (9,5 BTC) bei Nuri und Bison gekauft. Beide Plattformen sind oder waren mit einem Konto bei der Solarisbank verknüpft. Ich habe die Bestände nicht voneinander getrennt auf einer Wallet gehalten und sie vor zwei Wochen komplett bei Bison verkauft. Von der Transaktion der Bitbox bis zum Eingang des Geldes auf dem Konto vergingen keine zwei Stunden. Wahrscheinlich waren die Nuri-Käufe der Solarisbank noch bekannt. Ich würde die Bestände bei Bison hochladen und sehen, was passiert. Im Notfall könntest du ja begründen, wo sie herkamen.
Vor allem hat man mal Klarheit, wenn du noch mehr Jahre wartest und die wallet immer mehr Gewinne hat werden die Gedanken nicht besser.