Sind die Bitcoin auf Paypal "echt"?

Moin Leute,

mich treibt die Frage um, ob es eigentlich eine Möglichkeit gibt nachzuweisen, ob bei Paypal überhaupt echte Bitcoins verwendet werden.

Ich sags mal so: machbar wäre es ja, die Bitcoins nur im Dashboard anzuzeigen, zu „verschicken“ und instant dem Verkäufer in Euro/Dollar auszuzahlen.

Jetzt da Bitcoin in den USA via Paypal kaufbar ist, gibt es da schon erste Erfahrungen?
Kann man im Dashboard wenigstens die eigene Walletadresse sehen und im Blockexplorer validieren?
Dass man den Privatekey nicht erhält, weiss ich…

Soweit ich das herausgelesen habe, sieht man sie tatsächlich nur im Dashboard (noch).
Wenn PayPal die von den Kunden gekauften Bitcoins nicht 1zu1 auch am Markt kaufen, wärn sie selten dämlich…

Im Prinzip müssen die eine Reserve auf ihren Cold-Storages haben und dann „Zertifikate“ auf diese an ihre Kunden verkaufen. Die Bitcoin werden dann angezeigt, liegen dann aber bei Paypal.

Was ist, wenn Paypal „Zertifikate“ verkauft, ohne die Coins wirklich zu haben… ?

Paypal sollte Chainlink benutzen um zu beweisen das die Bitcoin wirklich da. Hier kann man sich live angucken wie viel Reserven TUSD hat.

W-BTC, Ren-BTC, TUSD benutzen bereits Chainlinks „proof of reserve“.

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Da man die BTC nicht außerhalb von Paypal transferieren kann (eigene Wallet), sind dem Pfusch Tür und Tor geöffnet.

Mich würde es nicht wundern, wenn Paypal nur Zahlen auf dem Bildschirm anzeigt, die BTC aber nicht wirklich kauft, sondern nur in Dollar, Gold oder was auch immer hinterlegt.

Das könnte natürlich nach hinten losgehen, wenn BTC auf $30k, $50k oder $100k klettert und viele auscashen wollen.

Paypal bringt den Namen Bitcoin und die Verwendung von Kryptowährungen als legales Mittel voran, aber gut finde ich die Umsetzung nicht.

Ich denke nicht, dass man eine eigene, echte Wallet hat. Das wird vermutlich über die EMail-Adresse im Paypal-System laufen und die BTC (falls es sie gibt) liegen in einem Pool.

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Sehe ich genauso. Ich gehe sogar soweit zu behaupten dass alleine die Tatsache dass du „virtuell“ BTC kaufen kannst, aber sie nie „greifbar“ hast ein Trick von PayPal ist selber als Unternehmen BTC zu hodeln. Also du kaufst sie „virtuell“, sie kaufen die BTC mit deinem Geld real, und egal wann du sie wieder verkaufst, sie werden das aus dem Safe bezahlen und die BTC behalten und akkumulieren.

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puh, meinst du?
Das würde doch kein halbwegs seriöser Finanzdienstleister machen? Da müssten sie schon sehr stark von BTC überzeugt sein, so zu handeln.

Wenn ich mir ansehe wer schon alles BTC hodelt glaub ich nicht dass von der Obrigkeit noch jemand überzeugt werden muss.

Sie wären nicht allein. In einer Gemeinschaft trauert es sich einfacher, falls BTC doch auf 0 gehen sollte. :wink:

Ich kenne die Liste :wink:
Dann hat sich also PayPal schon längst eingedeckt? :stuck_out_tongue:
Ich dachte eben eher, dass PayPal 1:1 am Markt kauft/verkauft und an den Gebühren antizipiert.

Es ist immer ein schlechtes Zeichen wenn ein Unternehmen große Mengen an Bitcoin kauft. Das Unternehmen gibt dann quasi zu das sie erwarten das Bitcoin mehr Rendite macht als ihre eigenen Mitarbeiter.

Wäre ich Aktionär dann wäre es für mich ein Warnzeichen.

Ich kann deinen Ausführungen bzgl. der Mitarbeiter nicht nachvollziehen.
Die meisten Unternehmen haben klar kommuniziert, dass sie ihre Cash-Reserven auf BTC umschichten. Das ist eher eine Wette gegen die Stabilität des Dollars…

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Davon gehe ich aus.

Agree.

Sie tauschen ja nicht die Mitarbeiter gegen BTC aus, sondern sie legen totes Kapital sicher und vermutlich auch gewinnbringend an.

Wichtig finde ich für unsere Blocktrainer-Bubble, dass wir von diesen Käufen wissen und zudem vermuten können, dass die dort genannten Firmen nicht die einzigen Firmen dieser Welt sein werden, die sich mit BTC eindecken.

2020 hat sehr viel verändert.

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Das können Sie leicht umgehen, indem sie ein Auszahlungslimit in $ angeben könnten.
Prinzip:
30.000 $ Limit für Einzahlung pro Woche und somit dann 30.000 $ Auszahlungslimit pro Woche. Wenn der Kurs dann to the moon geht, braucht man lange um alles Auschaschen zu wollen. So lange wird es nicht halten, bevor es einen Signifikanten Dump gibt.

Glaube kaum, dass sie dir dann den Verkauf verbieten. Wo kommen wir denn da hin?
Verkauf ≠ Auscashen

20.000 Dollar Limit pro Woche, hab ich gerade gelesen.

Hm, aber bei 300 Mio. Nutzern?! Selbst bei „nur“ 500.000 Benutzern, die gleichzeitig ihr Geld haben wollen, sind das $15 Mrd., die man aus der Fiat-Tasche zahlen muss.

Ich weiß nicht, ob eine Firma wie Paypal mal eben $15 Mrd. rumliegen hat, wenn der Jahresumsatz bei ~$17 Mrd. und der Gewinn bei ~$2.5 Mrd. liegt.

„kaufen“. Nicht verkaufen.

Weiß man schon wann PayPal den Service für Bitcoin Käufe in Deutschland starten wird?

Können die Profis nicht checken welche Wallets Paypal gehören und damit sagen wie viele BTC sie halten?

Die Frage ist ob sie es überhaupt tun oder ob sie ein Sub Custodial haben (wie z.B. Greyscale, BitPay,…). Paypal versteht sich nicht als Exchange. Somit sind die BTC im PayPal Account eher ein Derivat.