Seriöse Hardwareangebote für Mining?

Hallo Leute,

ich möchte demnächst ein BTC-Mining- Unternehmen in Schweden an den Start bringen.

Die Unternehmensrisiken sind mir bekannt, also z.b. Strompreis, das die Finanzaufsicht, dass Mining als problematisch sieht. Das möchte ich aber jetzt nicht thematisieren.

Steuerliche Fragen möchte ich ebenfalls nicht thematisieren.

Wo bekomme ich nun auf die schnelle kostengünstig 20 Antminer 19 Pro (100TH) her? Wem kann ich vertauen? Hat wer in diesem Bereich Erfahrung und würde die Teilen??

Ich bedanke mich im Voraus!!

Wende dich doch mal an das Team von Crypto Supply, einem deutschen Unternehmen für Mining Hardware, Reperatur und Mining as a Service. Habe die auf der Blockchance Konferenz kennen gelernt und mich länger mit dem CEO unterhalten. Kann zu mindest sagen, dass sie kein Scam sind und einen soliden Eindruck machen. Sind seit 2017 im Geschäft.

https://cryptosupply.de/

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Die Preise machen auf jeden Fall einen seriösen Eindruck. :sweat_smile:

Man muss momentan verdammt bullisch sein, wenn man sich den neuen Antminer S19 XP zum Preis von knapp 17 k€ für Juli vorbestellt. Bei 4 ct/kWh hat man zusätzlich Stromkosten von ca.1 k€ im Jahr, plus weitere Betriebskosten.

Ein einzelner S19 XP entspräche mit seinen 140 TH/s momentan knapp dem millionsten Teil der Gesamthashrate. Bei konstanter Hashrate (unrealistisch) erhielte man im Mittel ca. 0,05 BTC 0,3 BTC pro Jahr.

Für den Preis des Miners und des Betriebs im ersten Jahr könnte ich mir auch einfach heute 0,50 BTC kaufen. Es fallen aber auch für jedes weitere Jahr Betriebskosten an. Ich müsste den Miner also mehr als 10 Jahre 1,5…2 Jahre laufen lassen um auf Null zu kommen.

Wahrscheinlich müsste man bei einer größeren Menge von Minern bei Bitmain direkt einen Mengenrabatt anfragen. Bei einer geringen Menge von 20 Geräten wird sich das wahrscheinlich nicht lohnen, außer für die Ehre und die Anonymität beim Bitcoin Erwerb. Wobei man ja sicher ein Gewerbe dafür benötigt.

EDIT (Rechnung korrigiert):

Es wären bei konst. Hashrate nicht 0,05 BTC, sondern ca. 0,3 BTC pro Jahr.

Allerdings sollte man wie erwähnt nicht unterschätzen, wie unrealistisch die Annahme einer konstanten Gesamthashrate im Netzwerk ist.

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Wenn die Hashrate konstant bleiben würde.
Da sie aller Wahrscheinlichkeit nach in 10 Jahren deutlich, wenn nicht sogar um ein Vielfaches höher liegt, schwinden die Einnahmen von Jahr zu Jahr drastisch.

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Gute und wichtige Punkte die du hier nennst @skyrmion
Mir hat zudem noch der Smoking Hopium Bitcoin Mining Calculator extrem geholfen, das ganze Thema zu entzaubern, da man dort auch den Einfluss der steigenden Hashrate nochmal visualisiert bekommt. Bei den Lieferfristen für den S19 XP könnte es bei dem derzeitigen Trend dazu kommen, dass die Geräte sich kaum noch amortisieren lassen bzw. man niemals auf break-even kommt. Daher sollte man die Finanzplanung mehr als gründlich machen und eher zu konservativ als zu optimistisch an die Sache rangehen.

Ich weiß, dass das nicht deine Frage war @mining.space aber wollte dir das dennoch mit auf den Weg geben. Viel Erfolg auf jeden Fall :rocket:

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Danke für eure Antworten.

Ich habe mir alles durchgerechnet, man sag das man maximal nach 1 1/2 Jahren break even sein soll. Wenn ich Stromkosten von 0,04 Cent/kWh habe, ein Gerät für 14.000€ bekommen würde. Und zusätzlich das gesamte Dach voll mit Solarplatten machen würde und ggf. Hosting anbiete, würde die Rechnung doch aufgehen oder nicht? Oder habe ich etwas vergessen?

Ich habe lediglich Strom- u. Internetkosten, plus Hardwarekosten und Steuern. Miete muss nicht entrichtet werden, da ich dort Eigentum besitze.

Mitarbeiter bräuchte ich ebenfalls nicht, da ich die Expertise besitze.

Ab wann ist denn sonst Mining Profitabel? Ab welchem Strompreis?

Mit ist natürlich bewusst das 17.000€ pro Gerät zu teuer ist.

Mit freundlichen Grüßen

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da hast du dich um eine Kommastelle vertan, oder sonst wie verrechnet :sweat_smile:
Mein S19Jpro 100th bringt aktuell noch ca. 0,19 BTC aufs Jahr
(oder war das mit deutschen Strompreisen gerechnet?! und diese schon abgezogen?)

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Migodi wär ein Tipp. Da hab ich mal einen gekauft

Klingt an sich alles vernünftig
Die Frage die ich mir selbst noch nicht beantworten konnte ist, ob es einen Unterschied zwischen der Wirtschaftlichkeit von Groß-Betreibern und unsereins gibt.
Wenn ich 1000 oder mehr Geräte anstelle von bloß 10 Geräten betreibe, könnte womöglich die Gesamtprofitabilität einfach anders aussehen.
Ein weiterer Aspekt ist die Fremdfinanzierung. Wenn ich etwa 2/3 der Kreditsumme für die Geräte verwende und das andere Drittel für die Betriebskosten, kann ich die geminten Bitcoin vorerst hodlen und auf einen Kursanstieg spekulieren. Steigt der Kurs, steigt das Eigenkapital meines Unternehmens, sodass ich problemlos weitere Kredite aufnehmen könnte. Fiat machts möglich.

hab mir jetzt übrigens erst den verlinkten Kalkulator angesehen. Der ist nicht schlecht, aber deckt sich nicht ganz mit meiner Mining-Erfahrung. Da ist der schon etwas zu pessimistisch, bzw. muss entsprechend angepasst werden.
Aber:
wäre ein gutes Tool, um die offensichtliche Gier der Leute etwas zu schmälern.

Was aber auch stimmt:
die Strompreise explodieren gerade. Wir sind nächstes Jahr in Ö auch schon bald auf deutschem Niveau angelangt.
Ich hab zwar noch meinen alten Strompreis und viel PV zur Verfügung. Aber wenns so weitergeht, werd ich die Miner auch verkaufen und stattdessen einen BTC Sparplan einrichten

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Ich habe das gestern drei Mal nachgerechnet, weil ich es selbst nicht glauben konnte. Bringt nur nichts, wenn man drei Mal die gleiche falsche Rechnung macht. :sweat_smile:

Ich habe gerechnet (ohne Fees): 6,25 \cdot 24 \cdot 365 \cdot 10^{-6} \ BTC/y \approx 0,05\ BTC/y

Aber eine Stunde hat halt eben doch sechs Blöcke, nicht einen. :woozy_face:

Also muss es lauten: 6,25 \cdot 6 \cdot 24 \cdot 365 \cdot 10^{-6} \ BTC/y \approx 0,3\ BTC/y

Dieser Wert passt auch sehr gut zu deiner Angabe, da der S19 XP 140 TH/s schafft.

Vielen Dank @Mining-PT fürs Korrigieren und sorry für die Verwirrung @mining.space!

Ich hatte übrigens auch überlegt die Rechnung hinzuschreiben, damit es für jeden nachvollziehbar ist. Habe es dann wegen der Übersichtlichkeit gelassen, ist aber eben doch immer ratsam.

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