Seed-Phrasen halten Bitcoin klein

Wenn wir wollen, dass Bitcoin wächst, müssen wir es einfacher machen.

Seed-Phrasen sind für viele Menschen eine Hürde – zu abstrakt, zu riskant, zu leicht falsch gemacht. Solange Selbstverwahrung mit Backup-Angst und technischer Überforderung verbunden ist, bleibt Bitcoin ein Nischenthema.

Wir brauchen Lösungen, die Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit verbinden. Nur so machen wir Bitcoin wirklich alltagstauglich – und bereit für den Mainstream.

Ok. Vorschlag?

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Zwei Dinge - Selbstverwahrung bleibt Selbstverwahrung. An einfachere Seeds zu denken ist ein „No Go“

Die Adaption schreitet voran, nicht so wie wir es uns ursprünglich gewünscht oder gedacht haben. Lightning wäre eine Antwort, aber die BTC Kapitalkonzentrationen sprechen eine andere deutliche Sprache.

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Ok ja aber dann nur im „front end“ oder ui. Die Sicherheit, die durch seefphrases entsteht darf nicht geopfert werden.

Und wenn einem das zu kompliziert ist, gibts doch heute die Möglichkeit einfach einen etf oder sonstwas kaufen.

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Müssen wir nicht. Bitcoin wächst doch schon. Eine zu schnelle Adoption würde andere Probleme mit sich bringen.

… sind bereits sehr einfach und sehr weniger Fehleranfällig als dir rohen private Keys.

Kleinere Passwörter als die 12 Wörter S-P wären zu unsicher.

Gibt es:

  1. ETFs
  2. Coins auf Coinbase lassen
  3. Bitcoin über die Bank kaufen
  4. Bitcoin in Neobroker halten
  5. Softwarewallets

Bis auf das letztes auch alles einigermaßen sichere Optionen und absolut tauglich für die Massen.
Zur Risikostreuung vielleicht nicht alles auf einem Anbieter liegen lassen, sondern vielleicht 2 Börsen und 2 Depots.

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Ohne Sees Phrasen müsstem sich die Leute lange Hexadecimal Codes notieren.
Seed Phrases sind wahrscheinlich die einfachste Methode für Backups, abgesehen von sowas wie Bitbox Backup SD Cards, das ist natürlich noch einfacher.

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Ja, Seed-Phrasen sind technisch gesehen ein großer Fortschritt – aber für viele Menschen bleibt genau dieser Schritt die größte Hürde. Die Vorstellung, für immer 12 oder 24 Wörter sichern zu müssen, fühlt sich für Einsteiger nicht nach Freiheit an, sondern nach Risiko. Selbstverwahrung klingt gut, aber sobald jemand das Wort „Backup“ hört, entstehen Ängste: Was, wenn ich das verliere? Was, wenn meine Kinder das nicht verstehen? Was, wenn ich es falsch mache? Genau dann greifen viele lieber auf zentrale Anbieter zurück, auf ETFs, Banken oder Neobroker – und verlieren dabei genau das, was Bitcoin eigentlich wertvoll macht: Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, Zensurresistenz. Wenn wir wollen, dass Bitcoin wirklich an Breite gewinnt, dann müssen wir nicht einfach mehr Nutzer auf Börsen bringen, sondern echte Wege finden, wie Selbstverwahrung für normale Menschen machbar wird. Seedphrases waren ein riesiger Fortschritt – aber sie sind nicht das Ende, sondern nur ein Übergang. Wir brauchen neue Lösungen, die Sicherheit und Alltagstauglichkeit verbinden: sei es über lokale Schlüssel mit biometrischem Zugriff, über Social Recovery mit vertrauenswürdigen Kontakten oder über Geräte, die einen Key sicher erzeugen und schützen, ohne dass der Nutzer ihn je sieht. Bitcoin wächst, ja – aber die Frage ist, wie und mit welchem Fundament. Wenn 95 % der Nutzer ihre Coins nicht selbst halten, wächst vielleicht der Preis, aber nicht die Idee. Wirkliche Adoption bedeutet, dass Menschen Bitcoin nutzen können, ohne Angst zu haben, alles zu verlieren – und ohne jemandem vertrauen zu müssen.

BTC erfordert von jedem einzelnen Teilnehmer sein persönliches „Proof of Work“

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Seed-Phrases und Eigenverwahrung sind eine geniale Option, die Dir das Fiatsystem verweigert.

Sie ist rein optional. Zeitregen hat schon alles andere dazu gesagt:

Du kannst also einfach Bitcoin auf der Strike-App oder sonst wo lassen, damit bezahlen, HODLn oder sonst was, wenn einem die Eigenverwahrung nicht zusagt.

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Vielen Menschen macht Freiheit Angst. Daher wird es auch häufig abgelehnt, wenn man mal weniger Staat vorschlägt.

Eugenverwahrung geht nur mit Eigenverantwortung. Sonst muss man diese Verantwortung an einen Broker, eine Börse oder eine Bank abgegeben.

Einen Tod muss man leider sterben.

Man kann den Seed auch auf fancy Chipkarten hinterlegen oder mehrere HW Wallets einrichten. Am Ende kommt man aber nicht um den Seed in schriftlicher Form herum, da nur er dauerhaft ist.

Früher mussten die Menschen ihr Hab und Gut auch selbst im Haus haben. Kam ein Dieb und hat den Familiengeldbeutel gestohlen, sah es schlecht aus.

Banken haben dieses Problem augenscheinlich gelöst. Aber haben sie das wirklich? Wir haben gelernt, dass Verwahrer mit anderen Risiken einhergehen.

Und zum Glück ist es einfacher, einen Seed sicher zu verwahren, als 30kg Gold.

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Dann wären wir bei einer Bitbox ohne den Teil mit dem S-P bestätigen.

Es gibt bestimmt eine Hardwarewallet auf dem Markt, die dir die Phrase nur auf verlangen anzeigt und einfach im Hintergrund speichert. Wenn nicht, dann erfinde eine und schau ob es einen Markt gibt.

Genau so etwas beschreibst du ja.

Ich bleibe dabei, wer „nur“ Bitcoins Wertentwicklung will (und das will am Anfang - sprich bei der Adoption - jeder nur), hat unzählige einfache Möglichkeiten.

Wer Selbstverfahrung will, kann sich für diesen enomen Vorteil auch 12 Wörter aufschreiben, ich glaube schon, dass das für normale Menschen machbar ist… ganz ehrlich, bei jedem Bankingzugang hat man 2 Apps, Pins, Gerätepasswörter, Loginpasswörter… als ob das wesentlich unkomplizierter wäre.

Ich glaube außerdem, dass es keinen Weg gibt bei ähnlicher Sicherheit, ein wesentlich einfacheres Verfahren zu finden. Wird dein Key digital gespeichert entsteht ein Risiko des Diebstahls. Hast du ihn nie gesehen, entsteht das Risiko des Verlustes.

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Ich verstehe deinen Punkt und stimme zu: Selbstverwahrung bietet einen enormen Vorteil. Aber genau da liegt die Herausforderung für die breite Masse. Was für dich „machbar“ erscheint, ist für viele eine echte Hürde.

Ja, Onlinebanking ist auch komplex – aber die Menschen wachsen dort schrittweise hinein, sie werden durch den Prozess geführt und wissen: Im Notfall gibt es Support. Passwort vergessen? Zurücksetzen. Gerät verloren? Wiederherstellen. Bei Bitcoin mit Seed-Phrase heißt es: Ein Fehler – alles weg. Das ist für viele psychologisch ein No-Go.

Deshalb glaube ich: Selbstverwahrung soll unbedingt möglich sein – aber nicht Voraussetzung für Adoption. Lösungen wie Bitkey, Social Recovery oder abstrahierte Sicherheitssysteme senken die Einstiegshürde und machen Bitcoin überhaupt erst zugänglich für Menschen, die sich nicht mit technischer Verantwortung überfordert fühlen wollen.

Denn echte Adoption entsteht nicht durch technische Reinheit, sondern durch Vertrauen und Nutzbarkeit.

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Ich bin noch ziemlich jung und glaube fest an die Zukunft von Bitcoin. Am liebsten würde ich alles investieren, was ich habe – aber dafür fehlt mir aktuell ein Sicherheitsrahmen, dem ich wirklich vertrauen kann.

Ich brauche eine Lösung, die mir Verantwortung abnimmt, ohne mir die Kontrolle zu entziehen. Etwas, das mir beim Absichern hilft, mich im Notfall unterstützt, und das einfach genug ist, um keine Angst vor Fehlern zu haben. Nur so kann ich mit voller Überzeugung diesen Schritt gehen.

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Das ist eben das Gegenteil von Selbstverantwortung.

Es geht nie beides. Vertrauen das andere es schon regeln und tatsächliche Selbstverantwortung schließen sich aus.

Und vitcoin ist trustless. Damit lebt man oder man bleibt in der fiatwelt.

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Genau das kann es nie geben.

Der Wunsch ist verständlich aber nicht machbar.

Der Schlüssel ist, Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Was es nicht mehr oft gibt aber sehr wertvoll ist.

Du ksnnst ern Schritt nur gehen wenn du das verstehst.

Aktuell denkst du noch, es wird eine andere Lösung geben müssen. Wird es aber nicht.

Wenn du es in andere Hände legen willst, hast du diverse oben genannte Möglichkeiten.

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Das ist doch bereits ein erster Anfang. Bin selber nicht mehr so jung und meine Vorgehensweise ist und war immer gleich. Teile das Problem auf. Der erste Schritt oder die Erkenntnis ist gemacht. Bitcoin. Da hast du bereits einen Vorteil. Fokussiere dich weiter. (Habe nicht alles gelesen was geschrieben wurde)

Die Verantwort und Kontrolle liegt bei dir und muss immer bei dir bleiben.

Daher sind Seeds und Passphrasen wichtig. Es geht um die Kontrolle deiner finanziellen Zukunft. Wenn du Bitcoin bereits gekauft hast, liegen diese auf einer Börse auf dem Konto dass du eröffnet hast. Wenn das noch nicht erfolgt ist gehe dem nach welche Börse usw. Von dort geht es weiter auf deine Hardware Wallet. Hast du keine informiere dich welche zu dir passen könnte. Achte auf Open Source Hardware Wallets. Das Rabbit Hole ist sehr gross und tief verzweigt. Immer kleine Schritte machen bis du verstanden hast wie es funktioniert.

Selber lerne ich ständig neues dazu im Bitcoin Space.

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Ich glaube wir reden ein bisschen aneinander vorbei. Sicher soll es auch Möglichkeiten geben, wie du sie beschreibst, mal davon abgesehen wieviele Menschen dann welche Möglichkeit nutzen.

Aber mE geht die Adoption sehr sehr schnell. Eine noch schnellere Adoption kann noch mehr politischen Gegenwind in Europa erzeugen, kann uns zu schnell in ein Bitcoinsystem bringen, was einen sehr sehr unschönen Umbruch erzeugen kann…

…außerdem glaube ich nicht, dass viele, die Bitcoin kaufen wollen, sich eine Bitbox kaufen und dann bei dem Punkt, wo sie 12 Wörter aufschreiben sollen, kapitulieren und alles wegschmeißen. Und selbst wenn, ist es auch ok wenn sie auf ner regulierten Börse/Bank kaufen. Wer Bitcoin verstanden hat oder gierig auf den Preis ist, tut meiner Erfahrung nach alles um an die Coins zu kommen.

Hälst du selbst nicht deinen Key / deine Phrase in der Hand ist es mE. keine Selbstverwahrung.

Sind die Keys online gespeichert, egal wie gut geschützt, können sie ausgelesen werden.

Sind die Keys in einem Gerät gespeichert, noch dazu ohne Display, musst du dem Gerät vertrauen und hoffen dass nirgends Viren im Spiel sind und wenn das Gerät spinnt oder kaputt geht, hast du deine Wallet verloren.

Da würde ich es wirklich stark bevorzugen, dass (soweit man selbst nicht auf die Keys aufpassen mag) eine regulierte, vertrauenswürdige Partei, wie eine Bank oder eine Börse auf die Coins aufpasst.

Gerade bei den von dir beschriebenen Varianten gilt das auch, da man hier einem(!) Gerät oder Service vertraut.
Wenn du deine eigenen Keys hälst, kannst du diese 10-fach duplizieren und nachprüfen und in 10 verschiedenen Safes im 10 verschiedenen Ländern deponieren, bevor du auch nur einen Cent auf die Wallet schickst. Stark übertrieben, aber du kannst die Selbstverwahrung so sicher machen, wie du es möchtest.

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Ich denke jeder der schon mal ein Passwort verwendet hat, sollte auch eine Passphrase (denn das ist der Sees genau genommen) verwenden können

Jung zu sein und Bitcoin zu verstehen ist ein viel grösseres Geschenk als alt zu sein und viel FIAT Geld zu haben und mehr Bitcoin kaufen zu können.

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Meiner Meinung nach ist Self Custodial mit einer Open Source Hot Wallet auf einem sicherem Gerät, besser als Fremd Custodial auf einer Börse.