Ich glaube wir reden ein bisschen aneinander vorbei. Sicher soll es auch Möglichkeiten geben, wie du sie beschreibst, mal davon abgesehen wieviele Menschen dann welche Möglichkeit nutzen.
Aber mE geht die Adoption sehr sehr schnell. Eine noch schnellere Adoption kann noch mehr politischen Gegenwind in Europa erzeugen, kann uns zu schnell in ein Bitcoinsystem bringen, was einen sehr sehr unschönen Umbruch erzeugen kann…
…außerdem glaube ich nicht, dass viele, die Bitcoin kaufen wollen, sich eine Bitbox kaufen und dann bei dem Punkt, wo sie 12 Wörter aufschreiben sollen, kapitulieren und alles wegschmeißen. Und selbst wenn, ist es auch ok wenn sie auf ner regulierten Börse/Bank kaufen. Wer Bitcoin verstanden hat oder gierig auf den Preis ist, tut meiner Erfahrung nach alles um an die Coins zu kommen.
Hälst du selbst nicht deinen Key / deine Phrase in der Hand ist es mE. keine Selbstverwahrung.
Sind die Keys online gespeichert, egal wie gut geschützt, können sie ausgelesen werden.
Sind die Keys in einem Gerät gespeichert, noch dazu ohne Display, musst du dem Gerät vertrauen und hoffen dass nirgends Viren im Spiel sind und wenn das Gerät spinnt oder kaputt geht, hast du deine Wallet verloren.
Da würde ich es wirklich stark bevorzugen, dass (soweit man selbst nicht auf die Keys aufpassen mag) eine regulierte, vertrauenswürdige Partei, wie eine Bank oder eine Börse auf die Coins aufpasst.
Gerade bei den von dir beschriebenen Varianten gilt das auch, da man hier einem(!) Gerät oder Service vertraut.
Wenn du deine eigenen Keys hälst, kannst du diese 10-fach duplizieren und nachprüfen und in 10 verschiedenen Safes im 10 verschiedenen Ländern deponieren, bevor du auch nur einen Cent auf die Wallet schickst. Stark übertrieben, aber du kannst die Selbstverwahrung so sicher machen, wie du es möchtest.