Rezo - Video vom 21.08.2021

Bitte ansehen. Danke. :heart:

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Im Ernst: ist irgendwas dabei, was man nicht sowieso schon weiss?

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Echt bitter.
Ich versteh auch nicht, warum manche Menschen so scharf auf ein hohes politisches Amt sind.
Ist das reine „Machtgeilheit“?

Eigentlich bin ich für einen Job doch am ehesten motiviert, wenn ich meine Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen kann und mich bestenfalls selbst dadurch weiterentwickle.
Ich kann es mir nur damit erklären, dass es an Selbstreflektion fehlt und die Selbstwahrnehmung deutlich von der Fremdwahrnehmung abweicht.

Natürlich muss es irgendjemand machen und Kritik üben ist immer leicht, aber mir fehlt bei vielen Politiker:innen ein echtes Engagement für die Themen oder zumindest für eine kleine Auswahl von Themen, für die sie sich gerne einsetzen und sich inhaltlich auch auskennen. Neben Mindeststandards von menschlichen Skills wie Aufrichtigkeit, Konfliktfähigkeit, Authentizität und Transparenz.

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Ich auch nicht. Aber noch viel, viel weniger verstehe ich, dass solche Aktionen absolut keine Konsequenzen haben.

Als „normaler“ Angestellter wäre man für sowas acht-kantig rausgeworfen worden. Fristlos. Ohne Abfindung.

Und hier? Nichts. Absolut gar nichts.

Im Gegenteil: Ein nicht unerheblich großer Teil der Bevölkerung ist immer noch der Meinung, diese Menschen sind wählbar und es wäre eine gute Idee, dass sie uns die nächsten 4 Jahre regieren.

Das kannste Dir nicht ausdenken.

:pensive:

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Tjoor, das Video ist harter Tobak. Bzgl. den Landwirten kann ich wirklich sagen: ja, Suizide kommen hier häufiger vor.

Tjoor. Das macht traurig. Das ganze. Gut ist daran, dass er da so hartnäckig draufzeigt. Was ich mich nur frage: was würde passieren, wenn wir 4 Jahre lang gar keine Politiker hätten. Z.B. weil die 4 Jahre brauchen, um eine Regierungskoalition zu bilden (beim letzten Mal war es ja schon arschschwierig es mitansehen zu müssen, wie lange die am verhandeln waren). Vermutlich würde es uns besser gehen.

Ich hab heute nach einer Partei gegoogled. Für den Fall, dass ich doch zur Wahl gehe. Manchmal ist man ja erstaunt, wenn man da diesen DIN A3 Blätter bekommt, wo tausende von Parteien draufstehen, von denen man noch nichts gehört hat. Beim googlen heute hab ich leider feststellen müssen, dass es noch keine Bitcoin-Partei gibt. Dabei vertritt ja fast jeder hier im Forum mit Bitcoin auch eine gesellschaftliche Haltung, die man in eine Real-Politik transformieren könnte…

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Das wäre wohl die schlimmste Alternative, denn es würde nichts passieren.

Es würde sich nichts ändern.

Wir sind uns wohl alle einig :thinking:, dass sich sehr viel ändern muss. Und zwar ganz, ganz dringend. Sonst sind wir nämlich am A*sch.

Aus meiner Sicht wäre es sowieso nicht sinnvoll, so eine Partei zu wählen, denn

  1. bekäme sie nie genug Stimmen, um in den Bundestag zu kommen (=> Wahlrecht weggeschmissen)
  2. eine Partei, die ein einziges Special-Thema hat, kann zu anderen Themen nichts sagen und demzufolge auch keine Veränderungen herbeiführen. (siehe PIRATEN)
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Kein Anstand.
Keine Moral.
Keine Verantwortung.
Keine Konsequenz.
Pensionsanspruch gesichert.

Es ist so erbärmlich und jeder den Du triffst, sieht es genauso.
Aber es ändert sich nichts, gar nichts. Es geht einfach so weiter.
Und es ist ja nicht nur bei uns so, auf der ganzen Welt ist grad irgendwie Alles zum k*tzen.

Und GCG, ist ja richtig, dass sich was ändern muss - aber wie denn?
Wen soll man denn bitte wählen, dass sich wirklich was ändern würde?

irgendwie sehe ich es nicht…
H.

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Sucht euch eine Partei, deren grundlegende Ausrichtung eurer Vorstellung entspricht und wählt sie. Natürlich nicht nur nach Wahlprogramm. Und auch nicht danach, ob sie sich am besten präsentieren können. Wichtig ist die Ausrichtung und der Eindruck von Authentizität und Kompetenz.

Wo ist denn die Logik dabei, die gleiche Inkompetenz immer wieder zu wählen, weil sonst die Stimme verschwendet ist? Und dann schauen wir uns in vier Jahren das nächste Rezo Video an und jammern.

Oder zu sagen, bevor ich diese Parteien wähle, wähle ich gar nicht? Es zwingt einen doch keiner, eben diese Parteien zu wählen.

Als die AfD mit Lucke noch neu war und einen guten Eindruck gemacht hat, ist sie auch relativ schnell von Null an gewachsen. Das Ergebnis heute entspricht zwar nicht meiner Vorstellung, aber man sieht es ist möglich.

Genauso die schon genannten Piraten. Hätten die sich besser organisiert, wären sie jetzt vielleicht eine treibende Kraft. Das Versagen ist nur dann zu 100% sicher, wenn keiner sie wählt, weil man sonst die Stimme „verschenkt“.

Oder NEOS in Österreich, eine vielleicht vielversprechende Partei, die gerade erst heranwächst, weil sie ein paar Überzeugte gewählt haben.

Also:

  1. Partei suchen, die der eigenen Ausrichtung entspricht und das authentisch sowie kompetent vermittelt, und wählen gehen.

  2. Auch nicht die Erststimme einer großen Partei geben. Sonst ändert sich aufgrund der Überhangmandate nie etwas.

Wenn es mal einen starken Trend Richtung kleine Parteien gibt, sehen andere das und trauen sich beim übernächsten Mal vielleicht auch.

Abgesehen davon ist es normal, dass eine neue Partei mit einem einzelnen dominanten Thema beginnt, siehe Grüne. Wenn sie dann zum ersten Mal in den Bundestag kommt, regiert sie ja üblicherweise nicht gleich das Land.

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Ich kann/werde keine Partei empfehlen und sowas sollten wir hier im Forum auch nicht dulden. :thinking:
(Aber ich vermute, dass Deine Fragen sowieso mehr rhetorisch gemeint waren. :slight_smile: )

Ich empfehle den Wahl-O-Mat (online ab 02.09.2021) oder das hier…

:point_up_2:

Für die, die es nicht wussten:

Die Erststimme bestimmt den Kandidaten.
Die Zweitstimme bestimmt die Partei.

Die Zweitstimme wird deshalb als „wichtiger“ erachtet, doch muss man wissen, dass der Kandidat mit den meisten Erststimmen aus seinem Wahlkreis ebenfalls in den Bundestag kommt.
Bei 299 Wahlkreisen sind das 299 Sitze und das sind knapp die Hälfte aller Sitze.

:open_mouth:

Die Erststimme ist also nicht unwichtiger.

Ja, bin ich bei Dir.

Das Problem ist nur, dass es so viele kleine Parteien gibt und sich für 2021 keine herauskristallisiert hat, die auch nur den Hauch einer Chance hätte, in den Bundestag zu kommen.

Deshalb wäre (meiner Meinung nach) eine Stimme für die „Bitcoin-Partei“ verschenkt, denn die Chancen stehen bei 0%, dass sie die 5% erreichen werden.

Siehe auch Ergebnisse der Wahl 2017, bei der bspw. die Tierschutzpartei 0.8% der Stimmen erhalten hat.

Das sind (meiner Meinung nach) 0.8%, die keinerlei Relevanz für den Ausgang (Verteilung der Sitze) hatten. :frowning:

Absolut.

Für 2021 wird sich diesbezüglich jedoch wohl nichts mehr ergeben. :frowning:

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Nö.
Sich alle Parteien anschauen und die wählen, die man am besten findet! So sollte es jeder tun; dann hätte man auch ein gescheites Ergebnis.

Na und? Beim nächsten Mal vielleicht. Außerdem bekommen die Parteien pro gültige Wahlstimme auch staatliche Zuschüsse! So konnte sich die Tierschutzpartei z.B. bei der letzten Wahl gut ein bisschen Geld in die Kasse holen…

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Ich sehe es nicht so (schwarz/weiß) und ich finde es auch wichtig, zu differenzieren. Ja, das Parteiensystem ist reformierbedürftig (z.b. mehr direkte Demokratie) und sehr hierarchisch mit zum Teil extrem verkrusteten Strukturen. Und ja, es gibt unfähige Leute (wie in jeder großen Firma).

Aber: Nach meiner Wahrnehmung gibt es auch mindestens genauso viele PolitikerInnen, die gute Arbeit machen und ernsthaft etwas bewegen möchten. Die Bewertung der Politiker geschieht bei uns primär durch die Presse und die Medien und das läuft eigentlich ganz ok, d.h. Skandale werden aufgedeckt und wirken sich auf das Ansehen der jeweiligen Partei aus.
Bewegungen wie fridays for future hatten massiven Einfluss auf die Politik, usw …

Und mal grundsätzlich: ein guter Politiker muss nicht Experte in seinem Ressort sein, sondern die richtigen Experten um sich versammeln und dann auch auf diese hören. Das heißt, ein guter Politiker ist für mich jemand, der sein Ego hinten anstellen kann. Deswegen bin ich u.a. übrigens auch Fan von Frauen in der Politik, weil die das nach meiner Wahrnehmung öfter schaffen.

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:thinking:

Angesichts der aktuellen Lage und der (offensichtlichen?) Tatsache, dass die nächste Wahl unser Leben auf diesem Planeten beeinflussen kann/wird, interessieren sich erschreckend wenig Leute dafür.

Belastend.

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Ich ergänze mal seine logische Folgerung:

  1. Inkompetenz
  2. Unehrlichkeit
  3. Androhung/unter massiven Druck gesetzt

Drittens halte ich oft auch für möglich, wenn man sich den Müll teilweiße gibt, was da verzapft wird bzw. wie da gehandelt wird…

Vielleicht (und ich hoffe es) haben viele Menschen keine Lust sich von einem Berufsjugendlichen einseitige Berichterstattung anzusehen und bilden sich lieber selbst eine Meinung.

Dann unterstelle ich diesen Personen, dass sie ignorante ******** sind, denn wenn jemand auf einem so hohen journalistischen Niveau (wie man es in den Medien nur noch selten sieht) eine Arbeit inkl. Quellen abliefert, sollte mir als Konsument der Präsentator schei**egal sein.

(Sorry für meine Wortwahl, aber anders kann ich’s nicht sagen.)

EDIT:
Unpassendes Wort entfernt.

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Der fast 30-jährige mit Master in Informatik, drei erfolgreichen YouTube Kanälen und mit mehr politischer Reichweite als ARD & ZDF zusammen, der seine „einseitige Berichterstattung“ mit ausschließlich seriösen Quellen belegt wird als „Berufsjugendlicher“ abgestempelt ohne dass inhaltlich auf ihn eingegangen wird.

Kommt mir bekannt vor…

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Wieso sollte ein „Berufsjugendlicher“ (was für eine Stigmatisierung - können Jugendliche keine respektable politische Meinung haben?!) nicht ebenso zur politischen Meinungsbildung beitragen wie andere, vielleicht „angegraute“ Berichterstatter?

Eine Meinungsbildung geschieht doch aus der Sammlung, Verarbeitung und Auswertung verschiedener Info-Kanäle. Dass der junge Mann die eher misslungenen Aktionen so auf den Punkt bringt, beugt dem schnellen Vergessen und der natürlich viel bequemeren Schönfärberei vor.

Es steht jedem und jeder frei, die zahlreichen gelungenen Projekten zu präsentieren.
Aber ehrlich gesagt: das ist der Job eines Politikers, die Dinge im Rahmen seiner Kompetenzen und finanziellen Rahmenbedingungen gut zu machen!
Das sollte keiner besonderen Erwähnung bedürfen.

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Wie macht man das deiner Meinung nach, wenn man keinen gut recherchierten Content im Internet zur Hilfe nimmt? Mit den Öffentlich-Rechtlichen?

Oder störst du dich nur daran, dass Rezo die ganze Zeit einen auf cool und jugendlich macht? Ich muss sagen das bräuchte ich auch nicht, aber es ändert nichts am Inhalt.

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Spätestens nach den Berichten über Bitcoin sollte einem bewusst sein, dass die ÖR nicht so objektiv und gut recherchiert berichten, wie sie sollten. :frowning:

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Absolut. Aber das hatte ich schon mal auf Twitter gesagt: Sowas erkennt der Zuschauer vulgaris nicht als „Information“ und deswegen will er die Sendung auch nicht sehen.

Und selbst wenn: Diejenigen, bspw. „Die Anstalt“ gucken, sind sowieso informiert.

Die Informationen sollen aber an den „normalen“ Zuschauer herangebracht werden und das passiert nicht. (Meiner Meinung nach.)

Stattdessen zeigt man ein Sommer-Interview ohne echten Mehrwert, bei dem genau diese Leute ihre Lügen ohne Hinterfragung erzählen dürfen.

Das frustriert mich. Muss ich ganz ehrlich sagen.

Nein, natürlich nicht. Aber man darf das Video von Rezo annehmen, da es gut ist. Fachlich, inhaltlich und alles… :slight_smile:

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