Relai 250 EUR Netzwerkgebühr?

Also über die derzeitigen hohen Transaktionskosten und UTXOs spricht Roman wirklich sehr oft. Das kann man ihm wirklich nicht anlasten. Soll er das in jedem Stream ausgedehnt wiederholen? Wer soll sich das dann noch ansehen wollen, weil es viel zu langweilig ist? Man muss sich als Anwender auch selbst damit befassen wollen. Es ist auch klar, dass viele BTC-Influencer, inclusive Blocktrainer, diesen Anbieter auch wegen der Provisionen empfehlen. Damit will ich nicht sagen, dass Relai schlecht ist. Immerhin ist es reine Selbstverwarung weil der Kunde die Schlüssel hat.

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Es ist nicht so, dass Roman nicht darauf hinweist.

Aber ich weiß was Du meinst, es kommt allgemein gesprochen immer noch so rüber, dass ein regelmäßiges Investieren kleiner Summen über Sparpläne dank des DCA quasi der heilige Gral der Anlage in Bitcoin ist.

Das leuchtet vielen Anlegern auch ein, da sie das von den ETF-/ bzw. Aktiensparplänen so kennen.

Mittlerweile sehe ich dieses Geschäftsmodell des Bitcoin-Sparplans - noch dazu auf eine non-custodial-wallet - bei anhaltend hohen Gebühren sogar vor dem Aus. Das ist schlicht für Anleger nicht tragbar, eine Übernahme der Gebühren durch den Anbieter wirtschaftlich nicht leistbar.

Ich denke Relai hat das schon bemerkt und muss als Unternehmen darauf reagieren und zumindest eine custodial-wallet anbieten.

Hier haben die Bitcoin-only-Unternehmen gegenüber den Anbietern, die auch mit Shitcoins gutes Geld verdienen - und die nicht von hohen Transaktionskosten heimgesucht werden - natürlich einen riesigen Nachteil.

Bin gespannt, wie es weitergeht.

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Wie gesagt spare in einem BTC Sparplan bei trade republic. Kaum kosten, coins liegen aber dort.
Stört mich nicht.

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„Not your keys, not your coins!“, aber wenn das für dich OK ist, dann gut. Hat ja bei Mempool-Überfüllung auch gewisse Vorteile…

Muss man also jeden Stream von Roman verfolgen, der in der Regel 1 1/2 Stunden geht?
Kann man nicht einfach einen Short machen, der darauf hinweist?
Oder in der Werbung auf der Site?

Ist ja nur ein vorübergehendes Problem, welches sich laut Roman ja irgendwann wieder einpendelt.
Dann kann man den Hinweis ja wieder entfernen.

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Soweit ich weiß hat man bei Trade Republic nichtmal die Möglichkeit die Coins von der Börse zu nehmen. Wer weiß ob die die besagten Coins überhaupt haben. Das allein wäre schon ne Redflag für mich.

Ganz abgesehen davon dass ich glaube dass diese IOUs bei Trade Republic auch steuerlich anders behandelt werden als echte Bitcoin. Gibts dafür auch Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltezeit, das bezweifle ich tatsächlich.

Ist jetzt nichts was ich irgendwem empfehlen würde, ganz im Gegenteil. Aber muss jeder selbst wissen

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Da stellt sich natürlich die Frage:
Ist es dann überhaupt ein Problem?

Wenn es keins wäre, hätte der TE diesen Thread nicht erstellt.
Für einige ist es vermutlich kein Problem und es gibt Leute für die stellt es ein Problem dar.

Nur weil eine bestimmte Gruppe an Personen es nicht als Problem ansieht und der Meinung ist, dass das so schon richtig ist und BTC so funktioniert wie es soll, heißt es nicht das es kein Problem gibt. :wink:

Ja, das ist richtig. Sie werden für dich verwahrt. Daher ist dein nachfolgender Schluss falsch.

Vielleicht räumt das deine Zweifel aus:

https://support.traderepublic.com/de-de/443-Was-sind-Keys-und-wer-hält-diese-bei-Trade-Republic

https://support.traderepublic.com/de-de/441-Wo-werden-meine-Crypto-verwahrt

Es sind folglich echte Bitcoin.

Ich empfinde Transaktionsgebühren im fünf- bis sechsstelligen Sat-Bereich schon als ein Problem für mich, selbst für eher kleinere Transaktionen (Anzahl Inputs, Outputs).

Bis alle kapiert haben, daß der Ordinals- und BRC-20-Scam/Spam nur wenigen Vorteile und den meisten nur Nachteile bringt, wird es wohl auch noch eine ganze Weile dauern.

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Schon klar. Ich bezog mich eher auf das „vorübergehend“ als auf die Gebührenhöhe.

Wer DCA langfristig fährt, der sollte warten können, bis die Gebühren wieder auf einem akteptablen Niveau sind.

Viel FUD wieder hier.

Das Trade Republic Depot bietet den Handel mit echten Kryptowährungen an. Die Verwahrung dieser erfolgt durch den Anbieter BitGo Deutschland GmbH. (Auf sogenannten „Cold Wallets“)

Steuerlich werden sie gleich behandelt wie Coins die man selber verwahrt. Ich habe deswegen 2 separate Pläne laufen, so das ich einen 1 Jahr Pausieren kann.

0,99 Gebühr pro Verkauf, 1,50 % Prozent Spread per Kauf. Aufjedenfall günstiger als Transaktionskosten.

Ein Nachteil ist in der Tat das der Cash out nur über Euro möglich ist, dafür spart man sich aber den Stress und die Kosten mit steuer/coin tracking Software. Der Kontoauszug von trade republic genügt.

Bei der aktuellen Lage mit den Transaktionskosten Auf jedenfall eine Alternative mal trade republic zumindest gesetzlich greifbarer ist wenn was wäre, was crypto.com, biget, binance usw. nicht sind.

Bitgo ist neben coinbase auch der einzige Kryptowährungen verwahrer mit einer bafin lizenz.

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Gut, wusste ich nicht. Danke für die Info. Wäre für mich trotzdem keine Option oder etwas, was ich empfehlen würde. Ist ja dann nichts anderes mehr als reine Spekulation auf den Preis. Aber wie gesagt: muss jeder für sich selbst wissen/entscheiden.

  1. Man kann theoretisch die 1 Jahres btc die man dort im Sparplan hat auszahlen in Euro und damit wieder btc kaufen auf einer Börse und selbst im HW verwahren. Klar ist umständlich aber bei 2 Bitcoins rentiert sich das da man Kauf und Auszahlung nur 1x macht dann hodlt.

  2. Es wird viel über diese „Mainstream“ Börsen wie trade republic und etoro geschimpft aber für viele Neulinge ist das die einfachste Möglichkeit zu kaufen.

Börse, Swap, Dex, Hardware wallet, seed keys damit können die meisten Leute einfach nichts anfangen.
Ich habe auch schon Leute erlebt die explizit gegen self custody sind und ihre Argumentation konnte ich zumindest nachvollziehen.

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Also meine lieblings hot Wallet, die Green Wallet, zeigt mir immer eine Warnung wegen aktuell hohen Gebühren an. Das kann ja jeder Wallet Anbieter so machen und dann dürften dafür auch keine Beschwerden mehr kommen. Man könnte auch noch Konsolidierung erklären und gut ist.

Ich glaube nicht, dass es dem TE um eine Warnmeldung ging.
Die Gebühren hat er ja selber gesehen und sich erschrocken.

So wie ich den Text interpretiere, hat er die TA nicht ausgeführt. :wink:

Die Netzwerkgebühren sind nicht versteckt und wurden auch nie verschwiegen. Roman hat in seinen Streams erwähnt dass man die Sats regelmäßig auf die sichere Hardware Wallet senden soll. Folgt man dem Rat, können eigentlich nicht sehr viele UTXO entstehen. Die hohen Kosten sind aktuell auf die hohen Netzwerkgebühren zurückzuführen. Versuche ich z.B. nur 4 UTXOs zu senden entstehen schnell Kosten von 30€ oder mehr.

Und hey wenn man an Bitcoin glaubt, dann muss man eigentlich auch davon ausgehen dass der Wert von Bitcoin noch drastisch ansteigen wird. Man zahlt heute vielleicht 30€ Gebühren, wenn es nicht anders geht, aber die Sats, die man am Ende behält, sind irgendwann vielleicht 30k oder 300k wert. Das ist kein schlechter Deal für den Mainstream. Und es gibt eben keine perfekte Welt. Viele von uns haben auf dem Weg als Bitcoiner hier und da vermeidbare Kosten verursacht oder Fehler gemacht. Das gehört alles dazu.

Die Menschen auf zentrale Lösungen zu lenken, um jeden vermeidbaren Euro zu sparen ist nicht besser sondern schlechter. Es ist jetzt besser hohe Gebühren zu zahlen, unabhängig zu bleiben und den Umgang mit der Technologie zu erlernen als auf zentralen Börsen viel weniger zu lernen und sich einer gefährlichen Abhängigkeit auszufliefern.

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Und wenn die Gebühren ab einem bestimmten Zeitpunkt nie wieder auf das vorherige Niveau sinken? :smiley:
Dann war die konsequente Konsolidierung ja doch richtig. Ist bisschen wie mit dem Bitcoin Preis. Kaufe ich jetzt oder bekomme ich später im Bärenmarkt mehr für mein Geld? Oder doch regelmäßig zu jedem Preis? Weil irgendwann das auf und ab endet und ein neues höheres Niveau dauerhaft bleibt.

Für Anfänger finde ich ein solches Verhalten durchaus richtig. Aber ich hätte gerne auch mehr Kontrolle darüber. Ich finde die BitBox App macht das ziemlich gut und lässt solche Möglichkeiten in den Optionen aktivieren. Das irritiert Anfänger nicht und macht erfahrene Nutzer glücklicher.

Dann müssen sie es eben lernen wie bei jeder anderen Geldanlage auch. Ohne sich damit selber zu befassen funktioniert es mit Bitcoin genauso wenig wie mit Aktien oder ETFs.