RecoverBull – Eine einfache und benutzerfreundliche Backup-Lösung für Softwarewallets


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Die Idee hinter RecoverBull ist grundsätzlich stark – vor allem, weil viele Einsteiger damit deutlich weniger Risiko haben, ihren Seed zu verlieren. Was ich mich aber frage: Warum nicht einen Schritt weiter gehen und das Ganze als wirklich offenes, dezentrales System denken?

Statt einen einzelnen Anbieter als Key-Server zu nutzen, könnte man ein Open-Source-Modell entwickeln, das auf bestehenden Bitcoin-/Umbrel-Nodes läuft. Jeder Node-Betreiber stellt ein paar Megabyte Speicher bereit, und die Wallet splittert die verschlüsselte Backup-Datei in mehrere kleine Fragmente, die verteilt gespeichert werden. Die Datei selbst verrät ja nicht, ob dahinter 100 Bitcoin oder 100 Satoshis stecken, und ist zusätzlich mehrfach verschlüsselt – aus Sicht eines Angreifers völlig uninteressant.

Man hätte damit:

  • keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter

  • langfristige Wiederherstellbarkeit, auch wenn Firmen verschwinden

  • höhere Redundanz

  • offene Standards, die jede Wallet implementieren kann

  • deutlich geringeres Risiko eines Vendor-Lock-in

Vom Prinzip her wäre das eine Art minimalistische, Bitcoin-spezifische Variante eines dezentralen, verschlüsselten Datenspeichers – aber stark vereinfacht, nur für Seeds/Backups, und ohne wirtschaftliche Anreize nötig zu haben. Nodes, die ohnehin 24/7 laufen, hätten genug Platz für solche Mini-Fragmente.

Ich fände es spannend, wenn so etwas als Open Source diskutiert oder prototypisch entwickelt würde. Das würde die Grundidee von RecoverBull (Seed-Backup vereinfachen) noch deutlich robuster und zukunftssicherer machen – und vor allem unabhängig von einzelnen Firmen.

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Was genau erreicht man damit was man nicht erreicht in dem man den Seed der Hot Wallet in einen Passwort Manager speichert?

Ich lese 2 zentrale Punkte im RecoverBull-Artikel oder Bull Bitcoin (App Store):

  1. “… Bei RecoverBull bleibt alles komplett anonym – es werden keine persönlichen Daten erhoben …”
  2. “… Man kann direkt in der App Bitcoin kaufen, verkaufen, senden und empfangen – sowohl on-chain als auch über Lightning …”, also auch in Geschäften über Lightning zahlen.

Der Backup-Prozess von Bull Bitcoin ist halt so. Was mich aber wirklich stören könnte ist:

“… Der Zugriff auf die eigenen Bitcoin ist verloren, wenn einer der drei Bestandteile (Backup-Datei, Backup-Key, Nutzerpasswort) nicht mehr verfügbar ist …”

Der Backup-Key ist also auf einem Key-Server von Bull Bitcoin. Das ist wie bei einer Custodial Wallet aber RecoverBull ist ein Open-Source-Protokoll.

Insgesamt ein sehr interessanter Artikel für mich.