Quantencomputer: Michael Saylor positioniert sich dafür, verlorene Bitcoin „einzufrieren“


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Wir brauchen die alten Adressen. Das ist so ne art Preisgeld für den ersten, der es schafft einen funktionierenden Quantencomputer zu finden. Dann kann man ein update ausrollen auf Post Quantum Cryptography. Solange die unsicheren alten Adressen, besonders die von Satoshi Nakamoto, nicht gehackt wurden, wissen wir, das Quantencomputer noch keine Gefahr für das Netzwerk sind.

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Woher will man auch wissen, das diese Coins wirklich verloren sind?

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Und wenn die alten Adressen „eingefroren“ werden , wer garantiert dann das nicht auch neue Adressen „eingefroren“ werden ?

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Finger weg von Adressen, die einem nicht gehören. So einfach ist das.

Wenn man anfängt Bitcoin, die lange nicht bewegt wurden - was das gute Recht eines jeden Besitzers ist -, einzufrieren oder vom Netzwerk auszuschließen, dann hat man die Büchse der Pandora geöffnet. Dann ist Bitcoin ein zensierbarer, digitaler Schrotthaufen.
Ist mir egal, was ein Saylor gerne hätte, Bitcoin ist nicht Proof of Stake, seine Meinung ist nicht mehr wert als die anderer Netzwerkteilnehmer, auch wenn seine Macht auf den Fiatpreis von Bitcoin endlos groß sein mag.

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okay ich sollte den Artikel erst mal lesen bevor ich schreibe :joy:

ich bin auch dafür, dass man keine Coins einfrieren darf. Egal wie lange sie rumliegen oder wie wenig in einem UTXO steckt. Trotzdem müssen wir wahrscheinlich in ein paar Jahrzehnten auf quantensichere Adressen migrieren um sicher zu bleiben. Man könnte das sicherlich so machen, dass die alten Adressen trotzdem ihre Gültigkeit behalten. Auf der anderen Seite köntnen Satoshis Coins tatsächlich einen Kursrutsch verursachen, wenn sie gehackt und auf den Markt geschmissen werden. Vielleicht wäre eine ausreichend lange Frist doch die Lösung? schwer zu sagen.

Wenn die nicht in der Frist „migrieren“, aber ja, das ist das Problem an der Sache.

Dann wird man trotzdem zum Bewegen der Coins gezwungen. Wer nicht aktiv wird, für den gilt „Your keys, but not your coins“, weil das alte Adressformat eingefroren wird. Solche BIPs zerstören die Planungssicherheit und das langfristige Denken. Ein gutes Geld lebt doch von der Unveränderlichkeit.

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Satoshi wacht nach 20 jahren aus dem Koma auf und freut sich, bitcoin hat es geschafft und steht bei über ner mille nur um dann festzustellen dass seine Coins, die eigentlich zensur-resistent sein sollten, nicht mehr bewegt werden können. Great Idea.

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Und wenn Hal Finney in 1000 Jahren wieder aufgetaut wird, werden seine Coins dann wieder entsperrt? Oder wie stellt sich das Herr Saylor vor?

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Wir haben schon längst quantensichere Adressen. Und die meisten verwenden bereits diese

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Wer nicht möchte, dass die Coins auf den Markt kommen, sollte sich bis dahin ein gutes finanzielles Polster schaffen und dann zum Rabatt zuschlagen.

Über die Coins, die man selbst nicht besitzt, hat man nicht zu entscheiden.

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Alte, nicht bewegte Bitcoin sollten nicht eingefroren werden. Bitcoin ist sonst nich mehr Bitcoin neutral. Es ist dann zensierbar. Zudem ist dann Eigentum an Bedingung geknüpft.

Ja, ein Hack alter Adressen könnte Volatilität erzeugen. Nein, das rechtfertigt keine Regeländerung am Eigentumsbegriff! Systeme, die Eigentum relativieren, zerbrechen langfristig. Bitcoin ist dafür gebaut, auch unangenehme Wahrheiten auszuhalten.

Ja, alte Adressen sind ein Frühwarnsystem für echte Quantenbedrohung! Sehr starkes Argument @BitcoinMitcoin

Saylors Meinung ist ökonomisch geprägt! Seine BTC-Position erzeugt klare Anreize. Das macht ihn nicht böse, aber nicht neutral. Bitcoin ist kein Proof-of-Authority-System.
Besitz ≠ Stimmrecht.

@Micha1Bln sehr starkes Argument!
Der Präzedenzfall ist tödlich! Heute alte Adressen, Morgen verdächtige, Übermorgen politisch unerwünschte. Bitcoin wird dann bewertend und Bewertung = Macht, Macht = Angriffspunkt, Angriffspunkt = Fiat-Logik. Ab da ist Bitcoin kein neutrales System mehr, sondern ein regelnder Akteur.

Die letzte Instanz ist das Netzwerk. Und Konsens ist langsam, träge und konservativ, absichtlich. Das ist keine Schwäche. Das ist die Sicherheitsarchitektur.

Bitcoin wird nicht durch Perfektion stark, sondern durch Prinzipientreue unter Stress. Und genau deshalb wird auch dieses Thema nicht gelöst, sondern ausbalanciert.
Durch Zeit, Konsens und Realität. Im Endeffekt sind es eh nur Meinungen. Als letzte Instanz entscheidet der Konsens. Und genau deshalb wird die Lösung, egal welche es wird, nicht perfekt, sondern legitim, weil sie nicht erzwungen ist.

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jo ihr habt völlig Recht. sehe ich genauso. Bitcoin ist frei und alle Coins,die geschürft wurden, sollten auch Teil des Geldsystems bleiben. Wenn man einmal anfängt Zensur reinzubringen ist das nur schlechte publicity und schadet Bitcoin auf Dauer mehr. Eigentlich denke ich absolut wie ihr. Ich war auf eure Antworten gespannt und bin positv überrascht :wink:

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Gold kannst Du Generationen-übergreifend horten, lagern, vergraben - ohne Pflicht es für andere nachweislich zu bewegen, ohne die Gefahr von irgendwelchen zukünftigen Supercomputern, die das Versteck von überall auf der Welt aufspüren und das Eigentum dann digital auf irgend jemand anders übertragen können.
Ohne Leute wie Saylor, die einfach lange nicht bewegtes Gold plötzlich als “Nicht-Gold” deklarieren wollen usw. Was ist wenn Satoshi bspw. Kinder oder Enkelkinder hat, die die Schlüssel haben, aber sich einfach still verhalten? Was geht es einen Saylor an, wann diese ihre Satoshi bewegen?

Ich halte Saylor und seine gesamten Konstrukte um Strategy ohnehin für nicht positiv für Bitcoin. Aber jetzt rüttelt er schon an den Grundpfeilern der Neutralität, der Zensurfreiheit und des Eigentums bei Bitcoin.

Wäre schön wenn Roman das mal thematisieren würde.

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die P2QRH-Adressen sind noch nciht implementiert. Es gibt aber bereits BIPs dazu.Ich meine BIp 360 befasst sich damit.

Moin

Bitte erklärt mir, wie man Coins einfriert.

Stelle man sich vor jemand hätte einen Bitcoin und dieser hodlt einfach nur seine Base.

Wie wäre das technisch möglich diese einzufrieren?

Not your Keys not your Coins - außer jemand “friert sie ein” oder was?

Liebe Grüße

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das ist ein Fall der sehr schwierig umzusetzen wäre und bei dem fast das gesamte Netzwerk mitmachen müsste. Also eigentlich sehr unwahrschienlich. Die Coins werden auch nciht wirklich eingefroren.

In diesem Fall geht es darum, dass das gesamte Netzwerk (also wir alle, du, ich und alle anderen die ne node laufen lassen) sich auf etwas einigt und zwar:

man setzt eine Frist sagen wir von heute in 3 Jahren. Bis dahin sollte jeder seine Coins von seiner bisherigen Adresse auf eine quantensichere Adresse verschieben. Die die es tun, da wäre alles gut. Bei denjenigen die es nicht tun, da gäbe es 2 Möglichkeiten. Es kommt halt darauf an worauf sich das Netzwerk schließlich einigen möchte:

Möglichkeit 1: Das Netzwerk beschließt, dass die alten Adressen trotzdem mit den neuen Adressen kompatibel bleiben. Das wäre ein Fork, der abwärtskompatibel bleiben würde. Diese Adressen wären in der Zukunft potentiell durch Quantencomputer unsicher, wären aber nicht eingefroren.

Möglichkeit 2: Das Netzwerk beschließt dass mit Ablauf der Frist, die Coins auf den übrigen alten Adressen aus dem UTXO-Set entfernt werden und praktisch gestrichen werden (eingefroren, aussortiert, wie mans nimmt).

Für Möglichkeit 2 müssten sich aber alle Teilnehemr auf diesen Consens einigen. Wie man bereits hier in unserer kleinen Runde sieht, befürwortet eigentlich keiner Möglichkeit 2. Deswegen würde sich so ein Fork auch nicht durchsetzen. Vielelicht wird es einen kleinen Teil an Bitcoinern geben, die das befürworten, aber die spalten sich dann ab, ähnlich wie bei Bitcoin Cash damals 2017. Solange die Mehrheit an Bitcoinern das nicht will, wird alles gut :slight_smile:

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grundsätzlich steht der Spruch „not your keys, not your coins“. Es sei denn alle im Netzwerk einigen sich auf was anderes, was ja praktisch nciht passiert, weil wir das nicht wollen.

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Dann wäre die Idee von 21Millionen dahin.

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