Nur ganze Bitcoins kaufen?

Hallo liebe Leute, hallo Roman.

Ich bin gerade auf eine Idee gekommen, was würde passieren mit dem Netzwerk, mit der Sicherheit, Blockgröße und im mechanismus wenn man nur ganze Bitcoins kaufen bezw besitzen könnte? Welche vor und Nachteile würden sich daraus ergeben? Wäre dadurch die Blockchain wesentlich schlanker? Das wäre doch mal eine interessante Frage für frag den Trainer.

Lg Roadrunner

Dadurch dass sich nur sehr wenige Leute einen ganzen Bitcoin leisten könnten würden natürlich sehr viel weniger Transaktionen stattfinden, was die Blockchain natürlich viel schlanker machen würde.
Blockgröße und Sicherheit stehen damit aber in keinem Zusammenhang.

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Ich versuche herauszufinden was für Möglichkeiten es gibt Blockchains schneller und smarte zu machen :slight_smile:

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Da wird er sich aber schwer tun, bei Iota ne Blockchain zu finden :thinking:.

Mit der Provokation kann man Aufmerksamkeit erzeugen. Ich persönliche gehe nur auf sachliche Inhalte ein. Der Rest verpufft einfach.

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Jungs, ihr habt echt Probleme… kopfschüttel

Warum stört das dich so? Lg der Vogel auf der Straße

Ich hab doch sachlich geantwortet :thinking: ?!

Und schön dass Roman das so sieht, aber ich sehe es anders.
Der Tangle hat evtl die ein oder andere Eigenschaft einer Blockchain, aber es ist definitiv keine Blockchain. Und wenn @Roadrunner Überlegungen zu Blockchains und wie man diese Verschlanken kann , anstellen möchte, dann braucht er nicht Iota anschauen.

Um das mal klar zu stellen, weil es vielleicht so rüber kommt: Ich hab überhaupt nichts gegen Iota, bin selbst Mod in der größte deutschen Iota Facebookgruppe und auch selbst investiert. Aber das blinde Gehype und die Darstellung von Iota als Allheilmittel ist einfach nicht zielführend und v.a. gefährlich :wink:

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Und in diesem Zusammenhang sei auch nochmal gesagt, dass ich Iota und BTC überhaupt nicht als Konkurrenz sehe, da Bitcoin Geld werden möchte und Iota ein Transaktionsprotokoll im Internet of things.

Und für IOT erachte ich Iota auch generell als sinnvoll (wenn coordicide etc.), aber nicht als „Geld Protokoll“.

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:blush::+1: alles gut mein bester

Naja ungefähr 95% der Iota Community? Ich sehe nur sehr wenige, die wirklich kritisch hinterfragen, was da gerade abgeht. Das wirst du ja wohl nicht bestreiten wollen. Und wenn du sagst, dass man wenn man Iota genauer anschaut, nicht mehr weitersuchen muss, implizierst du damit ja, dass Iota das Nonplusultra wäre, was de facto einfach nicht stimmt und auch eine Form von „blindem Gehype“ ist :wink:

Korrekt, ich halte auch nichts davon Bitcoin als Allheilmittel für alles zu betrachten, aber Bitcoin ist meines Erachtens nach, einfach aktuell das beste/vielversprechendste Projekt um Geld zu werden…und das mit sehr weitem Abstand. Ich persönlich habe auch die Erfahrung gemacht, dass zumindest die Leute, die Bitcoin weitestgehend verstanden haben und von sich selbst behaupten „Maximalisten“ zu sein, oft auch sehr kritisch alles hinterfragen was bei Bitcoin so passiert, obwohl es natürlich auch da einige (viele) schwarze Schafe gibt. Darum geht es hier aber überhaupt nicht. Es ging darum, dass Roadrunner wissen wollte, wie man Blockchains effizienter machen könnte und darauf bezogen war deine Antwort einfach vollkommener Schwachsinn :slight_smile:.

Sagt mal flirtet ihr miteinander. :wink: nicht das ich noch eifersüchtig werde.

Lg euer Vogel auf der Straße ^^

Die 95% hat natürlich die letzte Forsa Umfrage ergeben und ist nicht einfach als Übertreibung zur Verdeutlichung einer Sachlage von mir verwendet worden :upside_down_face: :upside_down_face: :upside_down_face:.

Wie würdest du deinen Satz denn dann interpretieren?

Achja? Komischerweise regst du dich aber nur auf wenn ich ich ein schlechtes Wort über Iota verliere und mit stichhaltigen Argumenten hast du bisher auch noch nicht wirklich geglänzt :smiley:. (* räusper * „NoRdKoReAnEr sInD sElBsT sChUlD“ * räusper * )

Aber ich schlage vor: Um der „Good Vibes“ Willen, lass ich ab sofort jede Aussage von dir unkommentiert, so lange sie keinen anderen negativ beeinflusst. Ich werde aber weiterhin jedes blinde Gehype, von egal welchem Projekt auch immer, kritsieren, gerade weil das Forum auch ein Ort ist, an dem viele Neulinge aufkreuzen. Und wenn ein Neuling sich aufgrund von Aussagen á la „Iota ist das geilste, man muss sich was anderes gar nicht anschauen“ in was verrennt, ist das einfach nicht okay in meinen Augen.

Also letzten Endes möchte der Roadrunner eine Antwort auf seine Frage haben. Beim Versuch eine Antwort zu liefern, streiten sich ein Mod und ein langjähriges Communitymitglied.

Wer erkennt den Fehler?

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Also ich habe mich lange nicht mit NEO beschäftigt, aber zuletzt konnte man immer nur ganze NEO-Coins versenden. Soweit ich weiß, soll sich das in Zukunft auch ändern, es scheint also kein sonderlich tolles Konzept zu sein, nur ganze Coins zu versenden.

Den Coin dann als Zahlungsmittel zu verwenden ist quasi unmöglich, außer man sendet bei einer Zahlung bspw. 1 BTC und erhält 336 komplett andere Coins als Restgeld zurück. Ist so, als würde ich ein Brötchen mit nem 200,00 Euro-Schein bezahlen. Viele würden diese Zahlungsmöglichkeit gar nicht erst akzeptieren.
Selbst Gold kann man in relativ kleinen Mengen erwerben. Wenn BTC also nicht als Zahlungsmittel dienen würde, sondern tatsächlich nur als Wertspeicher, wäre es trotzdem nicht optimal, da man immer nur ganze BTC kaufen und verkaufen könnte. Langfristig würde BTC damit nicht nur an Transaktionen einbüßen, sondern auch an HODLern und deshalb an Wert verlieren. Miner werden zudem nicht nur mit Blockrewards entlohnt, sondern auch mit den Transaktionsgebühren. Weniger Transaktionen bedeutet weniger Geld für die Miner. Mining wird also zunehmend unprofitabler und die Blockchain damit unsicherer.

So sehe ich das jedenfalls.

Man würde also ein riesiges Problem schaffen, nur um die Blockchain etwas schlanker zu gestalten.

Weil sich hier teilweise über absolute Nichtigkeiten aufgeregt wird.

Aber es stört mich nicht per se…ich find’s halt nur albern, da wir im Grunde alle die gleichen Interessen haben.

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Es darf mir gerne jemand widersprechen aber um mal die Frage von Roadrunner zu beantworten…

Es würde in meiner Ansicht keinen Unterschied in der Effizienz machen (erst Recht nicht von der Sicherheit und Blockgröße), wenn man nur ganze Bitcoins versenden könnte. Ob jetzt eine Transaktion 1BTC von A zu B drin steht oder 0,1 BTC von A zu B ist doch egal. Braucht beides gleich viel Speicher und Rechenleistung. Natürlich würden nach aktuellem Stand viel weniger Transaktionen stattfinden, weil sich nicht jeder soviel leisten kann. Aber es macht dann ja als Bezahlmittel auch nicht soviel Sinn. Außer der Preis von 1 BTC würde sich wieder anpassen, sodass er sich für Zahlungen aller Art eignet.

Könnte man ja vergleichen, wenn man jetzt nur noch mit 500€ Scheinen bezahlen darf. Dann hat man viel weniger Aufwand an Kassen und besitzt keine Münzen etc. mehr. Dafür können Kunden nur noch für genau 500, 1000… € was einkaufen. Ist dann eben Leistung im Tausch gegen Komfort/Usability.

Bitcoin und IOTA als Nonplusultra anzusehen muss man nicht und sind beide auch nicht. Ist aber auch nicht nötig, dass sie das werden. IOTA hat für den Zeitraum, in dem es existiert schon einiges auf die Beine gestellt. Dennoch steht IOTA so wie alle anderen Projekte in der Richtung auch noch ziemlich am Anfang. Sich daher jetzt auf irgendwelche Schwächen schon festzubeißen hat meiner Meinung nach keinen Sinn. Die Entwickler sind nicht auf den Kopf gefallen und arbeiten täglich an Problemlösungen…nur eben eins nach dem anderen. Dauert alles seine Zeit.

Auch darf man nicht jede vermutliche Schwäche sofort als schlecht beurteilen. Bei Bitcoin wird ja immer gerne an Proof-of-Work gemeckert (zuviel Stromverbrauch etc. etc.) …wenn man genauer hinschaut ist ja aber gerade dieses Konzept seine Stärke (bezogen auf den Einsatz als Währung. Für andere Einsatzzwecke ist genau aus dem Grund IOTA entstanden). Es gibt ja dieses berühmte Dreieck aus Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralität. Möchte man eine Eigenschaft maximieren, dann funktioniert das immer nur auf Kosten der anderen Eigenschaften. Dieses Schema findet man in vielen wissenschaftlichen Bereichen wieder, aber Optimierungen gibt es ja immer wieder.

Die Lösung muss also nicht 1000% perfekt sein, um erfolgreich zu werden. Schaut euch mal die IT-Systeme von Banken an. Die laufen heutzutage zum Großteil noch mit komplett veralteten Systemen, die auf Cobol basieren. Ganz und gar nicht perfekt in vielen Bereichen – verglichen mit aktueller Technik besonders in Sachen Leistung - das heißt aber nicht, dass sie schlecht sind. Abgesehen davon traut sich natürlich keiner an solche heiklen Kernsysteme ran, um dann für bisschen mehr Leistung das Risiko zu haben das komplette Finanzsystem zu schrotten… „Never change a running system“ usw.

Es ist zwar immer schön sich Verbesserungen zu überlegen und Dinge zu hinterfragen, aber in der Realität ist dann eben doch nicht alles so leicht umzusetzen wie man sich es vorstellt.

Sorry ist jetzt doch ein bisschen länger geworden wie gedacht :smiley:

Naja… aber glaubst du nicht das ein wenig Emotionen in Ordnung sind?