Neuer BIP-Entwurf: SHRINCS – So sollen quantensichere Bitcoin-Signaturen alltagstauglich werden


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Das ist definitiv ein interessanter Vorschlag und es ist schön zu sehen, dass an dem Thema gearbeitet wird :smiley:

Ein paar Verständnissfragen habe ich aber, vielleicht ist ja im Forum jemand unterwegs, der es besser durchblickt :sweat_smile:

Also für jede Signatur wird je ein „zufälliger“ Zwischenwert aus 32 Ketten veröffentlicht?

Wäre das dann nicht auch eine ziemlich große Transaktion mit 32 Hashes?

Außerdem ist das BIP ja für den Fall gedacht, dass Quantencomputer plötzlich einen sehr großen Sprung machen, wäre in dem Fall SHA256 noch sicher oder ist es in dem Fall nicht denkbar, dass es nicht mehr lang dauert bis wir Hashkollisionen sehen werden?

Und wäre es nicht auch denkbar, dass sobald die Transaktion veröffentlicht ist, Quantencomputer zu meiner Adresse Milliarden anderer Transaktionen durchprobieren, bis sie eine finden, zu der die 32 von mir veröffentlichten Zwischenhashes passen und meine Transaktion per RBF überschreiben?

Spannender Ansatz und schön dass überlegt und geforscht wird.

Wer Selbstverwahrung auf einer Hardwarewallet macht wird sicher wenig Probleme mit dem counter bekommen.

Aber es wird doch wieder etwas komplizierter und wieder mehr Leute von der Selbstverwahrung zu den Börsen und ETFs treiben. Wobei dieser Schritt mit steigender Nutzeranzahl ohnehin geschehen wird da es für Otto Normalverbraucher schon jetzt zu kompliziert ist.

Dazu wäre es noch wichtig zu wissen, ob der Counter dann auf der Hardwarewallet gespeichert wird. Sonst hätte man Probleme, wenn man beispielsweise die Bitbox App und die Sparrow App mit der gleichen Hardwarewallet nutzt.

Aber auch wenn… Das Wiederherstellen der 24 Wörter zB. nach einem Brand oder Verlust der Geräte, also ohne den Counter, wäre dann ein Sicherheitsrisiko.

Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger gefällt mir der Vorschlag. Aber vielleicht blicke ich auch nur das System dahinter nicht ganz :sweat_smile: