Munger und Buffet blamieren sich

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Bei dem jährlichen Treffen von Berkshire Hathaway äußersten sich die Investoren Charles Munger und Warren Buffet äußerst negativ über Bitcoin.

Sehr unglückliche und unreflektierte Überschrift seitens Blocktrainer-Team.

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Wieso ? Was passt nicht ?

Die beiden haben halt ihren Standpunkt - den ich nicht so sehe - geäußert. Aber ob man das als Blamage verschlagworten sollte, sei mal dahin gestellt.

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Rhock hat für mich schon geantwortet.
Jeder kann seinen Standpunkt haben. Genauso könnte eine Gold-Plattform Michael Saylor zitieren und das mit „Michael Saylor blamiert sich“ betiteln.

Habe hier redaktionell mehr erwartet.

Das nebenher noch eine ganze Aktienstrategie als überholt gilt als wäre dies selbstverständlich, gleichzeitig mit der Begründung „In der heutigen Zeit, in der Zentralbanken den gesamten Aktienmarkt manipulieren“ , halte ich ebenfalls für fragwürdig.

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Bzgl. der Investmentstrategie denke ich auch, dass Value Investing IMMER seine Daseinsberechtigung haben wird.
Bin nun seit ca. einem Vierteljahrhundert an den klassischen Aktienbörsen unterwegs. Ähnlich wie BTC wurde Value Investing schon oft für tot erklärt. Es hat aber alle Hypethemen überlebt und ich bin davon überzeugt, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird…ebenso wie ich davon überzeugt bin, dass BTC sämtliche S**tcoins überleben wird! :v::wink:

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Also ich bin zwar nicht der Autor, aber ich finde schon, dass man diese Aussagen als „Blamage“ betiteln kann, wenn jemand mit so Aussagen wie „Rückschritt der Zivilisation“ kommt o.ä.

Das geht dann über eine „Meinungsäußerung“ meines Erachtens schon etwas hinaus und ist in der heutigen Zeit, in der Bitcoin weltweit dazu beiträgt Menschrechte zu schützen etc. einfach eine peinliche Aussage. Vor allem für einen Mann in Mungers Position.

Aber das ist nur meine „Meinung“ :wink:

Grundsätzlich gebe ich euch aber Recht, es ist natürlich ein wenig (zu?) reißerisch geschrieben.

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Natürlich ist die Aussage von Munger eine Meinungsäußerung. Nicht mehr und nicht weniger.

Bisher war mein Eindruck, dass das Projekt Blocktrainer den bitcoininteressierten Menschen helfen will, sich selber eine Meinung auf Grundlage von Fakten bilden zu lassen.

Da passt ein so formulierter News-Beitrag für mich leider nicht in das Bild. Gerade bei solchen Aussagen würde es von Stärke zeugen mit Neutralität und guten Fakten zu kontern. Stattdessen fließt direkt eine eigene Meinung ein (als ob man sich getreten fühlt?) und es werden noch Aussagen zu Themen getroffen die über die Kernkompetenz hinausgehen.

Ihr hättet zum Beispiel erwähnen können, dass Berkshire Hathaway mit Milliarden in Banken investiert ist, die selber schon Steuerbetrug begangen haben, und so Mungers Aussage mit „Bitcoin ist unmoralisch“ etwas entgegensetzen können.

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Haben sie das nicht?

Der Investor Anthony Pompliano teilte das Video auf seinem Twitter Account und erinnerte seine Follower daran, dass Berkshire Hathaway Banken in ihrem Portfolio haben, die jährlich Geldwäsche in Milliardenhöhe betreiben und deshalb auch schon verurteilt worden sind.

Grundsätzlich fände ich es komplett sachlich auch etwas besser. Aber ich finde den Artikel trotzdem gut.

Dass Buffet recht verbohrt ist, ist einfach Fakt (Technologie, Gold und jetzt Krypto).

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Wie @skyrmion schon gesagt hat, steht es doch genau so im Artikel…??? :smiley:

Ich finde es schon etwas übertrieben, @Panstone , der den Artikel verfasst hat, eine Art Meinungsmache zu unterstellen.

Und ich bleibe dabei: Als Person in der privilegierten Position von Munger zu behaupten Bitcoin sei ein „Rückschritt der Zivilisation“ ist peinlich und blamabel und kann auch so bezeichnet werden :slight_smile:

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Es ist nur eine Frage der Zeit bis der Wert eines Bitcoin den Wert einer A-Aktie von Berkshire Hathaway übertrifft.

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Schande auf mein Haupt, das habe ich tatsächlich trotz zweimal lesen komplett übersehen. Auweia Verzeihung :flushed: Ich lass meinen Text als Mahnmal (für mich) stehen.

Grundsätzlich finde ich dennoch, dass die Überschrift und den Part mit der „überholten Investment-Strategie“ etwas überzogen ist.

Das die beiden Bitcoin nicht verstanden haben bzw ihre öffentlichen Aussagen das bezeugen, keine Frage.

Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Personen die

  • dermaßen im Rampenlicht stehen
  • eine für uns unvorstellbare Menge an Geld und Werte verwalten
  • in so vielen Beziehungen, Abmachungen, Seilschaften, Absprachen, Verträgen und und und stecken

nicht wie „unbedeutendere“ Leute einfach ihre Meinung ändern können, selbst wenn sie es wollten.
Es ist schlichtweg unmöglich für einen Buffet und Munger in Bitcoin zu investieren, selbst wenn sie es verstehen und für gut befinden würden. Es würde ihre bisherigen Engagements zu sehr gefährden. (Vielleicht könnten Sie, wenn sie noch viele Jahre/Jahrzehnte Zeit für eine Art Übergang hätten)

Laut

ist Bitcoin zumindest bereits deutlich mehr wert als Berkshire Hathaway. Ob das die beiden wissen? :slight_smile:

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Ist es auch, genau wie du oben geschrieben hast. Eine Rendite von 20% seit 1965 muss man erst einmal schaffen. In den letzten Jahren schlagen sie den Markt allerdings nicht mehr.

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Was ist für Dich denn „der Markt“?

Mit Markt meint man in diesem Kontext normalerweise die breite Masse der Firmen, die durch die großen Indizes, d.h. in diesem Fall z.B. den S&P500 oder weltweit z.B. den MSCI World, repräsentiert werden. Mit Marktrendite meint man die durchschnittliche Rendite eben dieses Gesamtmarktes, also z.B. des Indizes. Bei Aktien liegt diese langfristig im Bereich 5…10 %/y.

Wenn ich einen ETF kaufen kann brauche ich keinen aktiv gemanagten Fonds, d.h. ich spare mir Kosten.

Das wäre ein Vergleich über die letzten Jahre wie ein FTSE Allworld ETF („Marktbreiter ETF“) gegen einen Value-ETF („Value-Strategie“) aussieht:

OK, dann sprechen wir schon Mal eine Sprache. Dann muss ich allerdings sagen, dass Deine Aussage zum Berkshire A nicht korrekt ist. Der hat sowohl den MSCI World, als auch den S&P500 outperformed. Ich kann leider den Link nicht posten, da die Daten dann weg sind, aber bei Comdirect kann man die Performance im Chart vergleichen. Ich habe den Zeitraum seit 2012 betrachtet.

Das man Mal das ein oder andere Jahr underperformed kann man wohl nicht ausschließen, aber der Ansatz bei Berkshire liegt ja auf Buy And Hodl. Und langfristig gesehen kann ihnen wohl kaum jemand das Wasser reichen.

Die Aussagen von Munger zu Bitcoin halte auch ich für völlig überzogen, aber vielleicht liegt das auch an dem Alter der beiden.

FIAT hin oder her. Du kannst die Unternehmen genauso in Bitcoin bewerten. Dass heißt aber nicht, dass Value Investing nicht mehr funktioniert. Wobei Bitcoin dafür aus aktueller Sicht viel zu Volatil ist.

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Hier sieht man einen Vergleich ab 2010:

Ziemlich gleichauf würde ich sagen.

Ist natürlich immer noch eine super Performance, aber eben nicht besser als der Markt.