Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/strategy-baut-us-dollar-reserve-und-kauft-130-bitcoin wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
Dieses Begleitthema zu https://www.blocktrainer.de/blog/strategy-baut-us-dollar-reserve-und-kauft-130-bitcoin wurde automatisch erstellt. Antworten auf dieses Thema werden unter dem Beitrag auf der Webseite eingeblendet.
Die Mittel für die US-Dollar-Reserve und den Bitcoin-Kauf beschaffte sich Strategy durch die Ausgabe von Stammaktien
Man muss sich das mal vorstellen:
Normalerweise bezahlen Unternehmen ihren Anteilseignern Dividenden, in dem sie den angefallenen Gewinn - oder meist nur einen Teil davon - auszahlen bzw. man spricht von ausschütten.
Hier verkauft ein Unternehmen aber Anteile, verwässert also den Anteil der Aktionäre, weil es jetzt ja mehr Aktien gibt als vorher, aber nicht um zukunftsträchtige Investitionen zu tätigen, sondern ausschließlich deswegen, um dieses Geld wieder an die Anteilseigner auszuschütten. Ich will jetzt gar nicht mal anfangen diesen Unsinn aus steuerlicher Sicht zu betrachten, dann wird es ganz wild, aber das soll ein seriöses Geschäftsmodell sein? ![]()
Ich bin jetzt schon lange an der Börse aktiv, aber so was habe selbst ich noch nie gesehen.
Das Schlimmste ist, dass ich jetzt selbst einem Julian Hosp recht geben muss, der seit Wochen gegen Strategy schießt (verbal versteht sich).
Wir können Bitcoin verkaufen und würden Bitcoin verkaufen, wenn wir dies tun müssten, um unsere Dividendenzahlungen unterhalb eines mNAV von 1 x zu finanzieren. […] Das wäre der letzte Ausweg. Mein mathematischer Verstand sagt mir, dass dies absolut das Richtige wäre. Aber mein emotionaler Teil, mein Marktverstand, sagt mir, dass wir nicht wirklich das Unternehmen sein wollen, das Bitcoin verkauft. Generell gesprochen gewinnt für mich der mathematische Verstand.
Phong Le, Strategy-CEO
Das denke ich auch langsam. Diese Angst vor Bitcoin Verkäufen ist zu einer sehr starken psychologischen Hürde geworden, die Kaskaden von Reaktionen auslösen könnte. Dabei ist es rational gesehen ziemlich unsinnig, sich derart zu versteifen, dass man einen Verkauf als unzumutbar betrachtet.
Ich meine, stellen wir uns eine ganz normale Person vor, die für sich Bitcoin entdeckt und in Bitcoin spart. Mit der Zeit hat er einen ordentlichen Stack und dann entsteht eine finanzielle Notlage und er braucht Geld. Er hat einen beachtlichen Stack und könnte einen kleinen Teil davon verkaufen, um seine finanzielle Situation zu verbessern. Dann verkauft er einige Sats, löst das Problem und spart einfach weiter in Bitcoin. Mit der Zeit entwickelt sich Bitcoin weiter, und sein Stack wird immer wertvoller.
Wenn man das so sieht, würde niemand sagen, oh nein, er hat einmal Bitcoin verkauft und alles ruiniert, und jetzt ist der ganze Bitcoin Stack am Arsch, und die Welt geht unter. Aber genau diese Einschränkung hat man jetzt psychologisch den Bitcoin Treasury Unternehmen auferlegt. Sie sollen schwierige Marktlagen durchstehen, ohne jemals Bitcoin verkaufen zu müssen, egal wie wenig und wie unbedeutend es für die Gesamtmenge wäre.
Ich bin gespannt, ob dieser Bann bewahrt wird oder es irgendwann bricht und wir lernen müssen, dass ein smarter Verkauf nicht gleichbedeutend mit dem Aus des gesamten Geschäftskonzept ist. Rational gesehen kann es nämlich intelligenter und erfolgsversprechender sein wenn man diese Freiheit den Unternehmen einräumt. Aber dafür müsste man seine Emotionen und Ängste gut kontrollieren können.
Unternehmen können aber Stammaktien verkaufen, um Geld einzusammeln, was mMn immer besser wäre, als Bitcoin zu verkaufen, vor allem wegen der Signalwirkung, selbst wenn es die Aktionäre unnötig verwässert und es besser für die BTC Yield wäre, BTC zu verkaufen.
Naja, Strategy bezahlt ja die Dividenden nicht für die Stammaktien (die verwässert werden, um Geld aufzutreiben), sondern für die Vorzugsaktien. Das ist also nicht direkt linke Tasche, rechte Tasche.
Und Julian Hosp warnt davor, dass Strategy bald verkaufen muss, und BTC auf 1.000 $ fällt. Aber jetzt hat Strategy erstmal sichergestellt, in den nächsten mehr als 1,5 Jahren keine BTC verkaufen zu müssen, also frage ich mich, woher jetzt die Kaskade kommen soll, vor der der warnt.
Ich verstehe nicht ganz die Stimmung …
Bei “Was Bitcoin bringt.” sagt Mark Valek, dass er es als Gefährlich erachtet, wenn Strategy keine Cash Reserve hat, um die Dividenden Zahlungen gewährleisten zu können.
So & jetzt macht Strategy genau das, baut eine Cash Reserve für die Dividenden-Zahlungen auf & dann lese ich:
Am Markt kommt das nicht gut an.
Muss sagen, dann verstehe ich den Markt wirklich nicht ![]()
Immer mehr Aktionen von Strategy suggerieren mir dass sie ähnlich willkürlich Handeln, wie ein emotionsgesteuerter Anfänger. Z.B. haben sie vor einiger Zeit verkündet, wieviel Geld sie in wie vielen Jahren in Bitcoin investieren wollen. Wenig später haben sie diese Summe bereits nahezu vollständig und vorzeitig investiert.
Die jetzige abrupte Handlung finde ich genau so fragwürdig. Mag sein dass es sinnvoll ist. Aber warum wirkt es so als hätten sie es spontan entschieden, zu machen. Michael Saylor propagiert doch immer dass sie eine Blaupause geschaffen haben. Aber es wirkt als hätten sie nicht damit gerechnet dass Bitcoin so lange stagniert und sie sich deshalb jetzt genötigt fühlen umzudenken.
Je größer Strategy wird desto mehr Potential haben sie, um einen richtig großen Bären zu schaffen. Das muss ja nicht unbedingt heute sein. Vielleicht werden sie auch erst den übernächsten Bären nähren.
Exakt das Gleiche dachte ich auch! Ich habe auch das Interview mit Mark Valek gesehen. Man kann es halt echt nicht jedem recht machen. Strategy zieht ziemlich viele irrationale Ängste an. Es bestärkt mich immer mehr in der Ansicht, dass MSTR extrem unterbewertet ist. Selten ist die Kluft zwischen gesunden Fakten/Zahlen und Stimmung so groß. Das muss sich früher oder später entladen. Und ich bezweifle dass die emotionalen Prognosen sich bewahrheiten.
Ja, die Stimmung im Markt ist einfach katastrophal und da wird alles bei egal welcher News gerade einfach abverkauft ^^ Aber MSTR rettete sich gestern in BTC gemessen noch ins Plus, also kam es letztendlich doch gar nicht so schlecht an.
![]()
Das ganze Konstrukt Strategy macht keinen Sinn mehr. Vor ein paar Jahren, als institutionelle Anleger noch nicht direkt in Bitcoin investieren durften, war es als eine Art Krücke vielleicht noch in irgendeiner Form vertretbar. Seit der Genehmigung der ETFs ist das aber erledigt. Heute ist Strategy einfach nur ein Klumpenrisiko für den Preis und schlecht für die Verteilung von Bitcoin.
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass große Anleger wie Google, Amazon, Apple & Co. niemals ein Asset kaufen werden, dessen Preismacht schon heute in so einer Konstruktion gebündelt ist.
Auch wenn die Dividende von einer Tochterfirma kommt, das komplette Konstrukt Strategy sagt also zu den Aktionären: Wir verwässern eure Anteile, gebt uns 1,4 Mrd. Fiatgeld, dann zahlen wir es euch über Monate/Jahre wieder zurück. Was soll das für einen Sinn haben als Unternehmen? Das ist linke Tasche/rechte Tasche für die Aktionäre.
Aber warum ist die Aktie dann erst nach der ETF-Zulassung richtig in die Höhe geschossen (auch in BTC gemessen), wenn sich das Geschäftsmodell seit den ETFs erledigt haben soll?
![]()
Außnahme: der US-Staat würde sich tatsächlich mit einbringen. Strategy als ne Art US-Bitcoin Bank (Reserve)? ![]()
Strategy hat vor allem mit dem Geld der Käufer, die zwischen 80-440 $/€ in den vergangenen zwei Jahren Strategy-Aktien mit einer Investitionsabsicht gekauft haben, ein Investitionsgut und zwar erhebliche Mengen Bitcoin erworben. Die Marketing-Arbeit und die mediale Aufmerksamkeit dürfte mindestens in den USA und Europa die Adoption erheblich befördert haben. Wenn man an die weitere Verbreitung von Bitcoin glaubt, ergibt das Geschäftsmodell Sinn. Im Vergleich ist jede Fiat-Bank mit ihrem lächerlicherlichen durchschnittlichen Eigenkapital von 6 % ein Zombi, ganz zu Schweigen von Konzernen wie VW deren EK kaum die Schulden abdeckt und von denen wir eigentlich wissen, dass sie gegen die Asien-Konkurrenz in naher Zukunft chancenlos sind.
Das ist in der Tat ein valider Punkt, den Du da ansprichst.
Die Masse der Börsen- und Bitcoinneulinge sollte nicht ignorieren, wieviel Macht die menschliche Psychologie über die ‘Märkte’ ausübt - so kann man das Finanzasset BTC z.B. auch als ‘Finanzprodukt, oder Finanzrohstoff’ betrachten, welcher Aussichten darauf hat, zum werhaltigsten Produkt ÜBERHAUPT zu WERDEN. Da an der Börse die mögliche Zukunft gehandelt wird, sind Übertreibungen in beide Richtungen möglich und sogar wahrscheinlich! Was das für die größte BTC-Treasury des Planeten für Implikationen hat, möge sich jeder Neuling und jeder Experte ganz genau überlegen - die meisten Medien sind dafür übrigens schlecht geeignet, da sie den tatsächlichen Entwicklungen hinterherlaufen MÜSSEN!
Das ist falsch. Es gibt doch nach wie vor institutionelle Anleger, die nicht oder nur zu einem beschränkten Anteil in Aktien/ETFs/Bitcoin investieren dürfen oder auch nicht wollen. Da machen z.B. die Anleihen, die Strategy ausgibt, durchaus Sinn. Sie bieten z.B. eine höhere Verzinsung als andere Anleihen auf dem Markt.
Mehr zum Konzept von Strategy in diesem interessanten Video:
Keine Ahnung. Viele haben es oft versucht, zu erklären, wieso MSTR nicht das Gleiche ist wie ein Bitcoin ETF. Ob man das gut oder schlecht findet, ist ja eine individuelle Sache. Aber ich wünschte, die Leute würden zumindest objektiv verstehen, worum es sich handelt, was die Vor und Nachteile sind. Konstrukte wie MSTR haben völlig andere Chancen und Risiken als Bitcoin und Bitcoin ETFs.
Wenn man 1 Bitcoin kauft, wird es ewig den Gegenwert von 1 Bitcoin repräsentieren. Genau wie das jeweilige Bitcoin ETF. Bei MSTR bekommt man keine fixe Menge Bitcoin, sondern eine variable Menge. Gelingt es Strategy, ihr Geschäft erfolgreich fortzusetzen, profitiert man einerseits von der Wertentwicklung von Bitcoin, aber auch von einer wachsenden Bitcoin Menge. Aber auch von dem Premium den Leute bereit sind für diese variable Eigenschaft zu zahlen.
Diese Eigenschaft kommt nicht kostenlos und nicht ohne Risiken. Man zahlt wie gesagt ein Premium und spekuliert darauf, dass man damit langfristig mehr Profit erzielt, als wenn man direkt nur Bitcoin gekauft hätte.
So, in welcher Welt ist das das gleiche wie Bitcoin oder ein Bitcoin ETF? Leute! Gut oder schlecht. Es ist etwas anderes! ![]()
Es ist auch etwas anderes, ob ich direkt mir ein Auto kaufe oder ob ich eine Aktie halte, die den Gegenwert von einem Unternehmen repräsentiert, der versucht, immer mehr Autos zu bauen.
Bisher war der einzig wirkliche Schwachpunkt, dass Strategy eben keine absicherung für den Bärenmarkt hatte.
Man muss ja auch immer noch im Hinterkopf behalten, dass Strategy zwar jetzt 21 Monate runway hat die Dividenden auszuschütten, aber sie könnten auch wenn Bitcoin stark Dippt einfach Bitcoin dafür kaufen, und zeitweise den Cashflow aus dem Core Business verwenden um die Dividenden zu tilgen. Ausserdem werden sie ja wohl die USD in kurzfristigen Staatsanleihen anlegen und mit der Rendite auch wieder entweder Bitcoin kaufen können (selbst wenn aktuell keine Nachfrage für die Stammakte oder ihre anderen Finanzprodukte besteht) oder Anleihen nachkaufen, oder ihre eigen Aktie zurückkaufen
Da bin ich ausnahmsweise bei Jim Cramer: der Saylor ist mit einer Energie unterwegs, der rammt die Shortseller noch tief in den Boden. Niemand würde sich mehr wundern, wenn er sein nächstes Pressestatement direkt aus dem Weißen Haus verkündet. 650000 Bitcoin Firmen-EK in 5 Jahren ansammeln mit gerade 12% Fiat-Verbindlichkeiten in der Bilanz. Nicht nur der Kite-Surfer dürfte ihm diesen smarten Coup neiden. Welches Körnchen Wahrheit soll es sein? Grayscale Investments hatten vor 2024 ähnlich viele Bitcoin. Mittlerweile glaube ich, dass der Abwehrkampf von MSCI scheitern wird, die Begründung ist viel zu schwach und die Motivlage zu offensichtlich.
