Mining Zentralisierung, das wahrscheinlichste Aus für Bitcoin?

Hallo,

ich habe folgenden Artikel schon gefunden aber nicht richtig eine Antwort gefunden.
Wie wahrscheinlich ist eine Mining Zentralisierung sowohl kurzfristig als auch in 100 Jahren in einem Bitcoin Standard?
Sollte dies passieren was würde das für Bitcoin bedeuten und wäre dies das Aus?
Warum sollte ein Miner der 51% der Rechenleistung hat, nicht das Netzwerk angreifen oder zensieren?

So aus der Hüfte geschossen würde ich behaupten, eine Zentralisierung ist genau dann möglich, wenn Technologie oder verfügbare Energie zentralisiert sind.

Beides halte ich für unwahrscheinlich. Je mächtiger ein Technologiemonopol ist, desto größer wird auch der Anreiz für Mitwisser, aus dem Monopol auszutreten oder das Wissen zu verkaufen. Know How wird man nicht dauerhaft geheim halten können. (Für historische Gegenbeispiele wäre ich dankbar).

Was Energie betrifft, dann gibt es sicher Regionen, die vorteilhaft sind. Diese sind aber geographisch recht gut über den Globus verteilt. Ein Energiemonopol halte ich für ausgeschlossen.

Wenn Bitcoin eine Bedeutung erlangt, bei der Monopole eine gesellschaftliche Gefahr darstellten, dann wären auch staatliche Akteure dabei, die ein strategisches Interesse am Mining hätten. Eine Subvention unwirtschaftlichen Minings wäre die Folge, oder auch Forschungsausgaben für Fusionsreaktoren o.ä…

Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist, dass eine neue Technologie eine Resource benötigt, welche diese Eigenschaften (Verteilung) nicht hat, sondern zentralisierbar ist, wie zum Beispiel Kryptonit.

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Nunja, in einhundert Jahren muss diese Entität eine wahnwitzige Summe an Geld und Ressourcen aufbringen, um etwas zu zerstören, dass ihre eigene Investition wertlos macht.
Ganz schlechter Deal!
Also da muss man Bitcoin schon sehr doll hassen, dass man seine eigenen Finanzen so in die Sch**** reitet.

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