Michael Saylors neuer Plan: Strategy sensibilisiert den Markt für Bitcoin-Verkäufe


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Er verkauft ja auch nicht seine

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Egal was passiert, ich sehe es immer positiv.

Strategy kauft unmengen an Bitcoin → weniger liquide Bitcoin, tendeziell höherer Preis

Strategy verkauft unmengen an Bitcoin → Mehr liquide Bitcoin für den Markt (und für mich :squinting_face_with_tongue: )

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Der Plan erscheint mir rational. Damit kann er die Masse der MSTR-Leerverkäufer verunsichern und gleichzeitig Vetrauen bei den MSTR- und STRC-Aktionären stärken. Gut möglich, dass es auch nur bei Ankündigungen bleibt bzw. real nur marginale Mengen BTC verkauft werden.

Das erinnert mich doch sehr an die armen Opfer von Scams hier, die trotz offensichtlichen Betrugs immer noch hoffnungsvoll die Frage stellen, ob man nicht doch noch an das Geld kommen könnte…

Mir nicht: Beginnt Strategy als mit Abstand größter Bitcoin-Halter im Universum damit, Bitcoin zu verkaufen, setzt eine Kettenreaktion ein, die nicht nur andere zum verkaufen bringt (…man will ja noch einiges mitnehmen, bevor der Kurs nachhaltig fällt…), sondern auch Strategy zu weiteren Verkäufen zwingt, da er ja der Verursacher der eigenen Verluste sein wird.

Strategy ist viel, viel zu groß. Verkaufen die, werden wir lange ganz weit unten bleiben, vielleicht länger, als wir hier alle leben. Das Kartenhaus, welches Michael Saylor in seinem Größtenwahn aus Bitcoin gemacht hat, würde erstmal zusammen brechen.

Interessant ist, wie Roman heute Abend wieder die krassen Moves seines „Freundes“ Saylor positiv verkaufen wird… :-)

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Jeder Bitcoin weniger in der Hand von Strategy ist besser für die Verteilung und erhöht die Chancen darauf, dass andere Institutionen Bitcoin erwerben wollen.

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Mein MSTR Bestand und Sparplan läuft trotzdem weiter. Ich denke es ist auch gesund als Unternehmen etwas auszuatmen.

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Glaube ich irgendwie nicht.. so wie ja auch keine Kettenreaktion mit zahlreichen anderen Firmen oder Kleininvestoren zustande kam, die massiv kaufen nur weil Strategy massiv kauft.

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Ich muss dir widersprechen:

  1. Alleine die Nachricht, dass Saylor Bitcoin verkaufen will, ging die letzten 24h viral und wurde von allen möglichen Twitter Accounts für FUD und Aufmerksamkeit gepostet. Trotzdem hat sich der Bitcoin-Preis nicht verändert.
  1. Du gehst davon aus, dass sie jetzt all ihre 818k Bitcoin langsam abverkaufen und das Cash behalten. Strategy will aber BTC verkaufen, um Dividenden zu bezahlen oder MSTR zurückzukaufen. Wir sprechen hier wahrscheinlich von wenigen hundert-tausend Bitcoin, die in einer Woche auf den Markt kommen. Sie werden mit dem Erfolg von STRC aber mehr Bitcoin kaufen können, als sie verkaufen. Ihr Bitcoinbestand wird steigen, obwohl sie Bitcoin Teilverkäufe machen werden.

  2. Strategy hat immer noch eine Dollar-Reserve von 2,2$ Mrd, die Stand jetzt noch 18 Monate ausreicht. Solange müssen sie keine BTC verkaufen, um eine Dividende zu bezahlen.

Aus der Sicht von Strategy ist dieser move schon rational. Strategy will den Markt nicht mit all ihren Bitcoin fluten, sondern Bitcoin opportunistisch verkaufen, um Dividenden/Wandelanleihen zahlen zu können ohne ihre Stammaktie bei schlechtem mNAV verkaufen zu müssen oder MSTR bei niedrigem mNAV zurückzukaufen zu können. Das ultimative Ziel von Strategy ist nun mal BTC-yield und genau das können sie mit solchen BTC-Verkäufen erreichen.

Ich würde es auch besser finden wenn eine Firma nicht so viele BTC hätte, aber wenn wir uns im Forum hier darüber aufregen, dass eine Firma doch bitte nicht so viele Bitcoin kaufen sollen, dann enden wir noch wie die Fiat Maximalisten, die monetäre Zensur durch Moral und Ideologie rechtfertigen. Dann wärs nur eine Frage der Zeit bis ein BIP-362 oder so auftaucht, das Strategy’s UTXOs einfriert, falls er alle BTC auf einmal verkaufen wollen würde.

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MicroStrategy hat schon einmal, nämlich im Dezember 2022, aus steuerlichen Gründen Bitcoin verkauft, danach begann ein starker Preisanstieg. Das hat mich damals überhaupt nicht verunsichert. Im übrigen führte selbst der Verkauf von mehreren hunderttausend BTC des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) nur zu einer Neuverteilung.

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Hält Strategy zu viele BTC wird gejammert,

wird Strategy evtl. BTC verkaufen wird gejammert…

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Wenn man Berkshire Hathaways Cash-Reserve nimmt liegt diese bei etwa 70 % des deutschen Jahresbudgets 2026! Das Strategy sich in punkto Verkauf ihres einzigen Bitcoin Assets, wird einem klar, wie ungenutzt diese Kapital an Bitcoin herumliegt. Von daher wird Strategy auf Druck seiner Investoren damit handeln. Das solch Mengen an BTC den Markt bewegen können liegt auf der Hand. Die Berkshire Aktinäre machen auch Druck, dort wird das Cash eingesetzt wenn der Markt rot eingefärbt ist.

Da Strategy uns wöchentlich mit News (was sie jetzt tun oder nicht) beschäftigt, halte ich mich an das gemächliche „BTC-Staken“. Was Strategy tut oder nicht, ist irgendwie egal.

PS. Mein Hodln hält BTC ebenfalls nutzlos in Wallets.

Ist es schlecht für das Vertrauen wenn ein Unternehmen seine Positionen immer wieder widerruft und ändert?
→ Ja

Ist es gut für ein Unternehmen, das ein junges und völlig neuartiges Geschäftsfeld erschließt, immer wieder die Vorgehensweise anzupassen und zu ändern?
→ Ja

Sind Aussagen eines Gründers eines solchen Unternehmens als freundschaftliche Versprechen (du hast mein Wort Brudi) zu deuten?
→ Nein

Sollte ein Gründer eines solchen Unternehmens auf neu entdeckte lohnende Möglichkeiten und Anpassungen verzichten, nur weil er vorher sich einmal auf ein anderen Ansatz festgelegt hat?
→ Nein

Sollte Strategy lieber das Vertrauen der klassischen Anleger stärken, statt als Pionier weiter die neuartigen Möglichkeiten für Unternehmen durch Bitcoin erkunden?
→ Nein.

Gibt es genug Alternativen im Markt für langweiliges Kapital und bewährte Geschäftsfelder?
→ Ja

Hätte Strategy (MicroStrategy) heute eine Relevanz wenn sie nicht die neuen riskanten Möglichkeiten erkundet hätten?
→ Nein

Also macht Strategy im großen und ganzen alles richtig bisher?
→ Ja

Ist das eine Garantie für langfristigen Erfolg?
→ Nein

Sollten es einige Unternehmen trotzdem erkunden?
→ Ja

Kommen viele Leute nicht klar damit?
→ Ja

Ist das für Strategy langfristig ein Problem?
→ Nein

Ist Bitcoin in Eigenverwahrung insgesamt besser?
→ Ja

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