Michael Saylor unter Druck: Strategy verbucht Milliardenverlust mit Bitcoin-Investment


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Sehr guter Artikel. Unterlegt mit den einzelnen Grafiken kann man in etwa nachvollziehen was Strategy macht und wo es steht. Das letzte Interview mit Breedlove von Saylor (auf YouTube) war ebenfalls aufschlussreich.

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Wo genau auf Youtube? Auf breedlove’s Channel finde ich kein aktuelles Interview. Oder sprichst du von der bekannten, aber alten “What is money”-Series mit Saylor?

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Hier dieses Talk Video. Ps. Ich meinte es sei neuerem Datums.

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Obwohl der Bitcoin-Kurs im Jahr 2025 mehr als 6 % verloren hat, konnte Strategy Rekorde brechen. Die Aktiengesellschaft beschaffte sich nämlich insgesamt 25,3 Milliarden US-Dollar über die Kapitalmärkte und damit etwas mehr als im Jahr 2024, als der Bitcoin-Kurs um circa 120 % steigen konnte.

Das ist, was hervorsticht. Dafür, dass das Jahr 2025 für Bitcoin enttäuschend lief, war die Kapitalbeschaffung bei Strategy beachtlich. Und jetzt kann man sich fragen, wie es in einem richtig guten Jahr mit viel Euphorie im Markt läuft. Es wird auch übersehen, dass Strategy mit den Vorzugsaktien Strukturen aufbaut, die mit jedem Jahr reifen und an Vertrauen gewinnen. Wie viel Kapital Strategy in guten Jahren wirklich beschaffen kann, lässt sich nur schwer einschätzen. Aber das Potenzial ist riesig. Ich denke, Strategy wird viele überraschen, die angenommen hatten, dass man einen so großen Stack prozentual nicht mehr viel aufstocken kann. Ich glaube, wir unterschätzen die Kapitalströme, die dieses Unternehmen anziehen kann. Mich würde es nicht wundern wenn Strategy die 1 Mio. Bitcoin Marke irgendwann doch knackt.

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Die 1M BTC wird Strategy schneller knacken als viele denken. Da werden sicher noch einige Gesichter schmelzen! Wenn der Kurs jetzt wieder anzieht, dann wird es für Strategy wieder leichter an mehr Geld zu kommen. Weil das Unternehmen besser bewertet wird. Man sieht es bereits jetzt wenn man den Kurs und die Käufe betrachtet. Geht der Kurs hoch, sind die BTC Käufe deutlich größer. Geht der Kurs runter, kaufen sie trotzdem nur eben nicht so viel.

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Ich bin aktuell sehr ambivalent, ob die Strategy Story in Zukunft weiter tragen wird. Denn ihr Kernversprechen, die BTC pro Aktie zu erhöhen, ist nach meinem Tracking gebrochen.

Bei Metaplanet ist das Versprechen hingegen noch in Takt.

Also der BTC Yield sieht solide aus.

Und wieder wurden 1142 BTC innerhalb einer Woche akkumuliert.

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Ich verstehe nicht, wie bei aller ideologischen Überzeugung hier hinsichtlich der Vernachlässigbarkeit des Preises ein innovationsloses Unternehmen, welches nichts macht, außer Bitcoin aufsaugen, Zustimmung statt Verachtung findet.

Die Produkte, die Strategy ausgibt um Kapital für Bitcoin-Käufe zu erhalten wirken teilweise wie eine spekulative Attacke auf den US-Dollar. Ist doch logisch dass das faszinierend sein kann und gerade hier viel Anklang findet. Mich eingeschlossen.

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Strategy und das, was Strategy vormacht, hebelt gerade an den Grundfundamenten des klassischen Finanzmarktes. Die Banken fühlen sich sehr wahrscheinlich durch STRC und STRC basierte Stablecoins bedroht. Und wir alle wissen, dass sie Bitcoin auf Dauer nicht erfolgreich bekämpfen können und daher selbst Bitcoin adoptieren müssen.

Saylor ist damit aktuell die treibende Kraft, die das gesamte Bankwesen dazu drängt, Bitcoin basierte Produkte zu entwickeln, um zu verhindern, dass ein Großteil des Kapitals langfristig von den Banken abfließt.

Damit ist Strategy Teil der Idee, Bitcoin als Trojanisches Pferd zu betrachten. Es wird über die Kanäle der Bitcoin Treasury Unternehmen direkt ins Herz des klassischen Finanzsystems eingeschleust und erzeugt dort einen immensen Konkurrenzdruck, wie der Markt es noch nie vorher erlebt hat. Es wird ein derartiger Selektionsdruck erzeugt, dass ideologische Vorbehalte gegen Bitcoin am Ende bersten werden und es bleiben nur die übrig, die sich dem beugen, was überlegen ist.

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Strategy mit Michael Saylor hat die ganze Bitcoin Szene überrascht. Würde sogar behaupten dass selbst Michael Saylor überrascht wurde, was aus der sterbenden Microstrategy eine Strategy hervorgebracht hat. Seine Vision Bitcoin wie ein Rohölprodukt zu betrachtenden und daraus einzelne Derivat Produkte herauszugeben ist gewagt und gleichzeitig neu. Dass im Bankenumfeld helle Aufregung und Gegenwind herrscht dürfte klar sein. Neid ist daher nicht weit.

Viele Bitcoin Maxis sind nicht gut auf Saylor anzusprechen. Es ist wohl immer so, wenn man mit etwas klein beginnt und dann gross, sehr gross wird. Ist es nicht mehr weit bis es bekämpft und kritisiert wird. Ja es herrscht auch diese Stimmung, wann geht Strategy insolvent? Wann dürfen wir laut aufbrausen und triumphierend sagen: „Habe es doch schon immer gesagt!“

Michael Saylor spricht gerne, und er spricht auch sehr ausgiebig. Er gibt aber immer wieder gewisse Aspekte, die er neu hervorholt. Manchmal wirken diese konstruiert und die Wiederholungen in seiner Sprache von Millions und Trillions sind ätzend. Dennoch solange Strategy sein Ding durchzieht und nicht zerbricht, dürfen wir diesem zusehen. Schade sind seine seltsamen Versuche ältere Coins/Wallets einzufrieren oder wie genau auch immer. Er hat schon das eine oder andere Mal Bitcoin Maxis diskreditiert. Und seine orangene Bitcoin Krawatte ist auch etwas anbiedernd. Muss nicht sein, ist aber ein ästhetisches Problem.

Als Hodlr und direkt Verwahrer sind wird das Gegenteil seiner Strategie. Wir halten die Bitcoins in unseren Wallets. Einfach so, ohne Rohölphantasien.

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Wenn Bitcoin das Trojanische Pferd ist, dann ist Satoshi Nakamoto Odysseus, der den Plan ersann, und Strategy, Ajax der Große, der Fels im Inneren, der das Gewicht trägt, ausharrt und zuschlägt, wenn sich die Tore öffnen.

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Banken hingegen befürchten durch den potenziell zunehmenden Wettbewerb einen erheblichen Abzug von Einlagen aus dem Bankensystem und sehen dadurch ihr Geschäftsmodell – insbesondere ihre Fähigkeit zur Kreditvergabe – sowie die Stabilität des Finanzsystems insgesamt gefährdet.

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Der Artikel beschreibt den Konflikt zwischen den Kryptounternehmen und den Banken sehr gut. Einzig was ich nicht verstanden habe ist die Landwirtschaftsausschuss „Agriculture Committee“. Was hat diese genau in diesem Konflikt verloren?

Ein typischer Grund, wieso ich mich an keinem Personenkult beteilige. Saylor hat einige sehr geniale Schachzüge gespielt. Das macht ihn aber nicht unfehlbar. Er ist auch nur ein Mensch, der auch schlechte bis richtig bescheuerte Ansichten haben kann.

Ich finde das amüsant. Das bisschen Humor macht ihn doch sympathischer. Und so ernst, wie er normalerweise ist, kommt das gut :smiley:

Aber dass wir über die Farbe von Saylors Krawatte reden, zeigt, dass der Typ wirklich etwas Außergewöhnliches erreicht hat. Dadurch wird er ganz genau beobachtet und alles wird irgendwie bewertet.

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Locker er darf die Krawatte in welcher Farbe auch immer tragen. :partying_face:

Vielleicht liegt es daran, dass dir garnicht klar ist, was Strategy eigentlich alles macht und plant. Ich meine, dein Beitrag hört sich so an, als reduzierst du die Aktivitäten von Strategy einfach auf „nur Bitcoin kaufen um noch mehr Bitcoin zu haben“ oder gar „nur Bitcoin kaufen - und das auch noch auf Kredit“. Da muss man natürlich auf den Begriff „innovationslos“ kommen. Aber so ist das m.E. nicht.

Das Konzept von Strategy wird in dem Video ganz gut erklärt. Kurz umrissen: Strategy bietet Finanzinstrumente am Markt an, die für (Anleihen-)Investoren eine höhere Rendite als bisherige Investitionsmöglichkeiten liefern.

Auch Roman hatte die vielschichtigen Aktivitäten von Strategy ja schon in diversen Videos behandelt.

Weiterhin plant Strategy lt. diesem Video für die Zukunft ein Konto, welches einen relativ hohen Zinssatz anbietet. Sozusagen als Sparmöglichkeit für jedermann:

Alles basierend auf Bitcoin und einer gewissen Erwartungshaltung an die zukünftige Wertentwicklung. Sicherlich ist das nicht ganz risikolos, und ich kann auch nachvollziehen, wenn das eher kritisch gesehen wird. Aber das Unternehmen als innovationslos und verachtenswert zu bezeichnen, zeugt eigentlich nur davon, dass man sich nicht damit beschäftigt hat, was sie eigentlich alles machen.

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So in etwa habe ich das Geschäftsmodell von Strategy verstanden. Dazu hatte ich das in meinen Augen anmaßende Interview von Roman mit MS gehört, aus dem ich entnommen habe, dass er mit seinem Coinstack gern der „Banker der Bitcoiner“ sein möchte (…so, wie ich es verstanden habe…).

Wie dem auch sei, ich habe in anderen Threads ja schon eingehend dargelegt, warum ich MS und sein Wirken für (die Idee des Bitcoin) nicht zuträglich halte. Zusammengefasst: In keinem denkbaren Wirtschaftssystem, egal mit welcher Währung, sollte jemand einen derart großen Anteil besitzen.

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